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Gewaltfreie Kommunikation und Konflikte lösen durch Gewaltfreie Kommunikation

Dieses Thema im Forum "Buchvorstellungen" wurde erstellt von Tintenfisch, 12. August 2005.

  1. Tintenfisch

    Tintenfisch Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Mai 2005
    Beiträge:
    775
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    Buchtitel: Gewaltfreie Kommunikation - Eine Sprache des Lebens
    Autor: Marshall B. Rosenberg
    Verlag: Junfermann-Verlag 5. Auflage, Paderborn 2004,
    ISBN: 3873874547


    "Die höchste Form der Intelligenz ist zu beobachten, ohne zu bewerten"

    Der Ausdruck "gewaltfreie" Kommunikation liest sich, als ob unsere Art miteinander zu reden sehr martialisch sei. Der oder die eine oder andere mag sich zunächst davon nicht angesprochen fühlen, weil man meint, ja höflich und zivilisiert miteinander umzugehen. Hinter dem Prozess der Gewaltfreien Kommunikation (GfK) verbirgt sich etwas anderes. Nämlich wieder zu lernen mit der Sprache echte Gefühle, und keine Gedanken, sowie die wirklichen persönlichen Bedürfnisse, und keine abgeleiteten Bedürfniserfüllungsstrategien auszudrücken.

    In diesem Buch werden die Einzelschritte erklärt, begründet und geübt.

    Aus dem Inhalt:
    1. Von Herzen geben: Das Herz der GfK

    2. Wie Kommunikation Einfühlungsvermögen blockiert
    (Moralische Urteile, Vergleiche anstellen, Verantwortung leugnen)

    3. Beobachten ohne zu bewerten
    (die höchste Form menschlicher Intelligenz; Beobachtungen von Bewertungen unterscheiden)

    4. Gefühle wahrnehmen und ausdrücken
    (Unterdrückte Gefühle kommen teuer zu stehen; Gefühle im Gegensatz zu "Nicht"-Gefühlen)

    5. Verantwortung für unsere Gefühle übernehmen
    (Eine negative Äußerung und vier Reaktionsmöglichkeiten; Die Bedürfnisse an den Wurzeln unserer Gefühle; Von emotionaler sklaverei zu emotionaler Befreiung)

    6. Um das bitten, was unser Leben bereichert
    (Positive Handlungssprache benutzen; Bitten bewusst formulieren; Um Offenheit bitten; Mit welchem Ziel äußern wir eine Bitte?)

    7. Empathisch aufnehmen
    (Präsenz: tu nicht irgend etwas, sei einfach da; Auf Gefühle und Bedürfnisse hören; Wenn Schmerz unsere Empathiefähigkeit blockiert)

    8. Die Macht der Empathie
    (Empathie, die heilt; Empathie und die Fähigkeit, verletzlich zu sein; Wie Empathie Gefahrensituationen entschärft)

    9. Einen einfühlsamen Kontakt mit uns selbst aufbauen
    (Erinnern wir uns wieder an unsere Einzigartigkeit, Wie bewerten wir uns selbst, wenn wir nicht ganz perfekt sind? Selbstkritik und innere Forderungen übersetzen; Uns selbst verzeihen)

    10 Ärger vollständig ausdrücken
    (Den auslöser von der Ursache unterscheiden; Ärger hat immer einen lebensbejahenden Kern; Vier Schritte, um Ärger auszudrücken)

    11. Die beschützende Anwendung von Macht
    (wenn die Anwendung von Macht unumgänglich ist; Die Einstellung hinter der Machtanwendung; Verschiedene Arten bestrafender Macht; Strafen haben ihren Preis)

    12. Uns selbst befreien und andere unterstützen
    (Sich von alten Mustern befreien; Innere Konflikte lösen; In unserer inneren Welt für uns sorgen)

    13. Wertschätzung und Anerkennung ausdrücken
    (die Absicht hinter der Anerkennung; Die drei Bestandteile der Wertschätzung; wertschätzung annehmen; Der Hunger nach Anerkennung)



    Wie GfK mit Aggression und Gewalt zusammenhängt, wird in einem anderen, ebenfalls empfehlenswerten Buch von Marshall Rosenberg behandelt:

    Buchtitel: Konflikte lösen durch Gewaltfreie Kommunikation.
    Autor: Marshall Rosenberg
    Verlag: Herder, Freiburg
    ISBN: 3451054477



    In einem Gespräch mit Gabriele Seils erhalten die Leser eine tiefergehende Begründung. Alle Menschen haben grundlegende Bedürfnisse. Dazu gehören die bekannten physischen nach Nahrung, Kleidung, Wohnung. Aber auch Empathie, Verständnis, Spiritualität sind dringende menschliche Bedürfnisse, die jeder von uns hat. Vieles, was wir in der Welt unternehmen, ist allerdings nicht geeignet, diese Bedürfnisse zu erfüllen, auch wenn es so scheinen mag oder es unsere Absicht bei diesem Unterfangen war. Das liegt daran, dass viele dieser Bedürfniserfüllungsstrategien sich immer weiter von den grundlegenden Bedürfnissen entfernt haben. Und wie schwer ist es heute, sich als bedürftig und damit verletzlich zu zeigen. Eine häufige Reaktion auf diese Nichterfüllung von Bedürfnissen ist Aggression. "Ein Konflikt ist tragischer Ausdruck eines unerfüllten Bedürfnisses".
     

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