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Geruch - Riechen

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Katarina, 10. Juni 2007.

  1. Katarina

    Katarina Guest

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    Liebe Leute,

    mich würde, da Ihr sicher alle riechen könnt, Euer feedback zu meinen Gedanken zum Thema Geruch und Riechen interessieren. Ich selber kann nicht riechen. Deswegen spreche ich hier von etwas, wovon ich keine Ahnung habe und deswegen brauche ich Euer feedback.
    Wenn ich die riechende Tier- und Menschenwelt so betrachte, dann scheint mir zunächst ein Unterschied auffällig zu sein: mein Hund scheint eigentlich alles irgendwie gerne zu riechen, bzw. ist an jedem Geruch interessiert und Abwehrreaktionen gibt es eigentlich nur, wenn er auf einen anderen Hund trifft und die beiden sich "nicht riechen können".
    Menschen dagegen, die offenbar bedeutend schlechter riechen können als so eine Hundenase, die reagieren viel empfindlicher auf bestimmte Gerüche, wie z.B. Achselschweiß, Urin, Exkremente. Gerade bei diesen Gerüchen, die Hunde besonders interessant finden, schreien die Menschen "Igitt". Mein Hund würde rufen "Mehr davon!"
    So, wenn ich das so sehe, dann habe ich den Eindruck, dass es gar keine guten oder schlechten Gerüche in dem Sinne gibt, sondern dass die Frage, was man gerne riecht oder nicht, eine Frage der Wertung ist. Dabei funktioniert dieser Bewertungsvorgang aber so blitzschnell, dass man sich dessen in der Regel nicht bewußt ist. Und dabei gibt es offenbar sowohl kollektive als auch individuelle Bewertungen. Für den einen Menschen riecht der eine sehr angenehm, für jemanden anderen unangenehm. Aber ein Mensch, der sich tagelang nicht gewaschen hat und die Hose voll gemacht hat, der riecht für wohl alle (?) unangenehm, - außer für meinen Hund z.B., der denjenigen dann besonders interessant finden würde.
    Also so wie Schönheit im Auge des Betrachters liegt, so liegt "guter Geruch" in der Nase des Riechenden.

    Was passiert eigentlich , wenn man bei einem hochgradig unangenehmen Geruch nicht in die Abwehrhaltung des "Igitt" geht und die Situation und/oder Menschen meidet, sondern wenn man sich diesem "schlechten" Geruch aussetzt? War schon mal jemand von Euch experimentierfreudig genug, das zu probieren? Und wenn ja, was passiert dann, - körperlich und psychisch?

    Ich würde mich echt freuen, wenn Ihr Eure Gedanken dazu aufschreibt.

    Katarina :)
     
  2. lotus-light

    lotus-light Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Oktober 2003
    Beiträge:
    4.894
    Ort:
    ~ im kelch der blüte ~
    Hallo Frau Doktor Katarina:)

    du kannst nicht riechen? Dann müsstest du auch nichts schmecken können, oder? Denke da gerade an Schnupfensymptome, wenn die Nase zu ist, dann schmeckt man auch nichts.

    Hmmm, und wenn man sich einem üblen Geruch aussetzt, ich muss gerade an jemanden denken, neben dem ich 1,5h sitzen musste, und der nicht gerade lecker roch, dann ist da schon der Gedanke an Flucht :escape: Ist auf jedenfall unangenehm.

    Liebe Grüße, lotus
     
  3. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. März 2004
    Beiträge:
    12.942
    Ort:
    Caya und Wyrm wohnen in Wien
    Hi Katarina :)

    Da wird einem erstmal richtig schlecht oder sogar Brechreiz, weil man bestimmten Gerüchen gegenüber schon von vornherein in einer Abwehrhaltung gegenübersteht... auch wenn man sie gerade nicht riecht.

    Dann kommt es zu einer Form von Tunnelblick die Gesamtwahrnehmung der Umwelt betreffend.

    Anschliessend kommt es entweder zu einer Art Paralyse, oder aber zu einem Fluchtversuch oder aber eben zu einem Angriff (bisweilen indirekten Angriff)auf die Geruchsquelle, um sie nicht mehr zu riechen.
    (z.b. ungeschickt und ganz hektisch Geschirr abräumen in einem Zimmer in einem Altersheim *lach*)

    Ohne der Abwehrhaltung bleibt man cool, und tut das, was man tun muss, während man durch den Gestank, der zwar intensiver aber weniger übel riecht, hindurchgeht.
    (z.b. mit einem Lächeln und Guten Morgen das Geschirr abräumen :D )

    Und man tut es professionell, konzentriert und effektiv, weil man sich selbst nicht mit dem Geruch ablenkt, da die Wahrnehmung offen ist und ist ganz schnell durch.


    Anschliessend wiederholt man das gleiche Experiment irgendwann in der Natur und erfreut sich am Geruch der Pflanzen, der Erde, des Regens, usw. und lässt sich gaaanz vieeel Zeit :)



    Dunkle Grüße,
    Wyrm :clown:
     
  4. NichtsSagend

    NichtsSagend Guest

    der mensch gewöhnt sich mit der zeit an üble gerüche. ich denke da an raucher (hihi*) oder wie im mittelalter die straßen der städte gerochen haben müssen *naserümpf*. bis dahin allerdings wird einem wahrscheinlich ständig speiübel werden. man flüchtet von ganz allein, da einem (mir zumindest) schlecht wird.
    wir setzen ja angenehme gerüchte auch mit symphatie in verbindung. eine rose, frisches gras nach dem regen oder ein frisch geschälter apfel wecken positive assoziationen.
    wirklich schade, daß du nicht riechen kannst.
    lg*
     
  5. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........
    Hallo

    Also experimentierfreudig dieser Ausdruck ist mir eigentlich fremd, aus dem Grund da ich den sagen wir einmal sehr unangenehmen Gerüchen für viele Menschen häufig ausgesetzt bin, und ich muss sagen, selbst dieses wird zur einer Gewohnheit auch schon fast Routine.
    Ja man riecht es nicht so die Nase hat sich daran gewöhnt, und hat sich an diese diversen Gerüche angenommen, könnte man fast sagen.
    Nur jeder Mensch riecht anders und bei einem Neuzugang muss sich die Nase erneut darauf einstellen.
    Also körperlich u. psychisch passiert da nur gelegenlich etwas wenn man nicht so fit, schlecht geschlafen, Stress u.s.w. hat, oder welche Temperatur die Wetterstaion anzeigt, denn Gerüche machen sich auch abhängig von dieser.
    Oder eine Erkältung dann kann der Nase garnichts anhaben, an Gerüchen meine ich, die andere zum wegrennen veranlassen.

    LG Tigermaus:)
     
  6. Katarina

    Katarina Guest

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    Hi Lotus-light,

    Ich kann nicht riechen, aber schmecken. Ja, ja, so ist das mit den Traumata.... Davor sind auch die Herren und Frauen Doktoren nicht gefeit :weihna1 .

    @wyrmcaya: Hast du das mal ausprobiert, dass Du es so dezidiert beschreiben kannst? Finde ich nämlich sehr interessant. Ich frage mich nämlich auch , welcher Situation ich mich heute, im Hier und Jetzt, aussetzen müßte, um dieses "alte" Trauma zu heilen. Ich kann mich übrigens nicht erinnern, was da los war, nur spekulieren. Es scheint mir aber auch nicht wichtig, um es heute anzugehen.

    Katarina :)
     
  7. Sunna

    Sunna Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Januar 2007
    Beiträge:
    1.293
    Ort:
    Bayern
    Interessante Frage, warum für einen Hund Gerüche, die uns eklig sind, eher interessant sind.

    Wenn ich an einem Feld vorbeikomme, auf dem gerade Gülle verspritzt wurde, wird mir fast übel - ein Hund jedoch rennt los und wälzt sich noch darin (um danach freudig an mir hochzuspringen, wie mir das vor ein paar Jahren mit dem Hund eines Bekannten passiert ist :escape: ).
    Oder wenn man die Mülltonne aufmacht und einem der Geruch verdorbener Essensreste entgegenschlägt... ich halte da immer die Luft an.

    Frisch gemähtes Gras hingegen oder Blumenduft empfinde ich - wie wohl die meisten - als angenehm. Und von Parfüms kann ich kaum genug haben... bin ein richtiger Duftfetischist *schnüffschnüff*.

    Ob es eine Art "eingebautes Warnsystem" ist, das uns Verdorbenes, Verwesendes unangenehm riechen läßt, damit wir es nicht essen oder ihm nicht zu nahe kommen?
    Auch manche Tiere reagieren da empfindlich, Katzen z. B. - andere wiederum fühlen sich von diesen Gerüchen angezogen. Heißt das, daß das für uns Übelriechende und Schädliche für manche anderen Lebewesen durchaus nützlich sein kann?

    Andererseits sind ja auch viele der wohlriechenden Kosmetika alles andere als gesund... wurde hier das natürliche "Warnsystem" überlistet?

    :confused:
     
  8. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. März 2004
    Beiträge:
    12.942
    Ort:
    Caya und Wyrm wohnen in Wien
    Ja, wobei mir das damals net bewusst war *g*

    "Alte" Trauma? ... kannst Du deshalb nicht riechen?

    Oder bist du schon am heilen dran?


    Dunkle Grüße,
    Wyrm :clown:
     
  9. Blau

    Blau Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2004
    Beiträge:
    1.336
    Hallo Katarina

    Dir zu beschreiben wie Geruch ist, wäre genauso sinnlos wie der Versuch, jemand anderem, der noch nie eine Banane gegessen hat, den Geschmack derselben zu beschreiben. Du könntest ganze Bücher darüber schreiben, und der andere wüßte es immer noch nicht.

    Reine Konditionierung, Kleinkinder haben da keine Hemmungen; jedenfalls solange sie noch nicht erzogen bzw. konditioniert sind.

    Blitzschnell da unbewußt.

    Ich habs probiert. Es klappt nicht, wenn Du schon von vornherein mit der Überzeugung an die Sache gehst, daß der Geruch "schlecht" oder "unangenehm" ist. Denn wenn Du diese Überzeugung hast, dann ist der Geruch entsprechend. Das gilt übrigens nicht nur für Gerüche..

    Grüße
     
  10. Katarina

    Katarina Guest

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    Hm, ohne jetzt wirklich mitreden zu können, aber ich denke, die "Ursprungsidee" (die auch bei Tieren sehr gut funktioniert) ist auch die Idee eines "eingebauten Warnsystems". Bei Menschen ist das mE , wie blau sagt, reine Konditionierung. Wobei, was ist der Unterschied? In gewisser Weise ist es auch ein Warnsystem, aber irgendwie pervertiert, - wie vieles bei uns Verstandeswesen.
    Also z.B. reagieren die meisten Menschen auf Achselschweiß irgendwie angewidert und rümpfen die Nase. Das haben sie als Kinder schon gelernt, dass das "dreckig" (bäh!) ist. Und wer will schon mit einem "bäh" abgeurteilt werden? Also sitzt die Konditionierung und als erwachsener - insoweit unbewußter - Mensch wird das halt abgespult. "Bäh" ist eklig. Deswegen muß "bäh" verurteilt werden, weil wir weisen ja "bäh" ganz weit weg von uns. Den Schmerz, dass wir auch "bäh" sind und so abwertend beurteilt werden, den wollen wir nicht.
    Und nun das Beste nach meiner Theorie, wo wahrscheinlich alle aufschreien. Wenn die Wahrnehmung eines Geruchs Ausdruck einer Bewertung/eines Urteils ist, dann steckt dahinter mE nichts anderes als das total verdrängte Bedürfnis, auch einfach mal "bäh" sein zu dürfen, sich im Schmutz zu wälzen und sich im Kot zu aalen so wie Hunde das zuweilen gerne tun. Also Leute, nur zu :weihna1 .
    Dass Katzen mit Gerüchen empfindlich seine, sagt man, mein Kater ist es nicht. Er ist einfach katzenmäßig "étépétété", aber so ein angewidertes "Igitt" wie bei Menschen habe ich bei ihm noch nicht gesehen.

    Keine Ahnung! Da kann ich echt erst mitreden, wenn ich wieder riechen kann.

    @wyrmcaya: ja, ist wohl ein altes Trauma. Irgendwann muß ich mir gesagt haben, dass es besser für mich ist, nicht zu riechen. Es kommt ganz selten mal vor, dass ich "etwas wahrnehmen" kann (ich kann es nicht "riechen" nennen; es ist eher so eine Vorstufe davon) und wenn das der Fall ist, dann schaltet mein Körper komplett auf Alarmbereitschaft um. Ist völlig irre. Dann funkt es "höchste Gefahr" und mein gesamter Organismus schaltet um auf Flucht/Angriff, - ohne dass da irgendetwas ist , -wohlgemerkt.
    Ob ich am Heilen bin? Ich sehe das Leben als Heilungs- = Bewußtwerdungsprozess an. Also wird das schon werden. Ich habe mich damit völlig abgefunden, weiß ja nicht, was mir fehlt. Meistens erlebe ich die Menschen, dass sie sich über irgendwelche Gerüche aufregen, die Nase rümpfen, etc. Da fühle ich mich dann echt bevorteilt.
    Dennoch frage ich mich manchmal, welcher Situation ich mich im Hier und Jetzt aussetzen müßte, um dieses Programm in mir "umzupolen". Ich fände es schon auch mal ganz nett, wenn ich z.B. wüßte wie meine Kinder riechen.

    Katarina :)
     
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