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Frage an Bibelkundige oder diese Studierende

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von LoneWolf, 6. November 2006.

  1. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
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    Meine aktuelle signatur betreffend:

    Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt,
    von dessen Leib werden Ströme
    lebendigen Wassers fließen
    Johannes 7, 38

    Was bedeutet: "wie die Schrift sagt!" und was bedeutet "die Schrift" überhaupt. Muss ich die Bibel studieren, oder muss der Analphabet sich die Bibel vorlesen lassen - ev. ein Leben lang - um "richtig" zu glauben - eben, wie es die Schrift sagt, oder genügt es zu leben und zu glauben, im einklang mit dem Gewissen?

    So manche Zitate aus dem Buch berühren mich sehr aber ich muss darüber nachdenken ob ich sie auch als Signatur verwenden darf. Ich spüre trotz meiner Lasterhaftigkeit den Glauben in mir und ich spüre auch an manchen Tagen lebendiges Wasser, doch ich bin kein wirklicher Kenner oder Studierender der Schrift.

    Vorweg mal meinen Dank für eventuelle Hinweise. :)
     
  2. Alaana

    Alaana Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2006
    Beiträge:
    1.249
    wie die Schrift sagt: da würde ich meinen , da ist das alte Testament mit gemeint.
    ansonsten sehr schöne Erklärung:
    http://www.hope-ministries.de/stroemelw.html
     
  3. Sat Naam

    Sat Naam Guest

    Vielleicht stellst du die Frage mal anders.

    Was war zuerst da ? Die Schrift oder die Erleuchtung.

    Wie soll man also durch eine Schrift Erleuchtung erlangen, wenn alle diese Schriften erst durch Erleuchtung entstanden sind.
     
  4. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
    Das bringt schon mal wieder ein bisserl Licht in meine Dunkelkammer.

    Ein freier Geist tut ja auch der Schrift als meditatives Grundlagenwerk keinen Abbruch, glaube ich. Vielleicht find ich nochmal die Zeit und Ruhe dafür. Für kraftlos halte ich die Texte nicht wenn sie in der rechten Gesinnung und haltung gelesen werden.


    Danke sehr :)
     
  5. TopperHarley

    TopperHarley Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2005
    Beiträge:
    3.809
    Ort:
    Linz
    hmm ... die schrift lieferte also die passende basis um ein verständnis für jesus zu entwickeln, aber ich denke, dass sie nicht nur die basis lieferte sondern auch bestimmte techniken - also eine praxis, die jeder selber ausüben musste ... die von den christen aber im laufe der zeit vergessen wurde, weil jemand gefehlt hat der diese technik beherrscht hat ... und so konnte sie niemand mehr lehren. worauf es ankam war diese passage:

    von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wasser fließen.

    Wie ist das zu verstehen? Wer Ohren hat der höre.

    lg
    Topper
     
  6. fly_away

    fly_away Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. Dezember 2005
    Beiträge:
    499
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    Auf jeden Fall bist du an der Richtigen Stelle. Das Johannesevangelium ist das weiseste und erhabenste was in der Bibel steht!
     
  7. Astroharry

    Astroharry Guest

    Meine Meinung ist:
    Es war einmal ein Mann, der lebte in Galiläa und hieß Jesus. Er wurde von seinen Anhängern als der Messias gesehen und um das vor den Schriftgelehrten zu dokumentieren und ihn zu legitimieren, haben sie Schriftstellen aus dem AT zitiert, in denen vom Messias, dem Gesalbten die Rede ist.
    Den Begriff Messias oder Gesalbter, gab es schon lange vor Jesus. Daher hatte man sich darauf berufen, dass Jesus ein Messias sei, wie hätte man ihn denn sonst nennen sollen, denn vorher gab es keinen Begriff, wie Christus oder Jesus, man kannte dort eben nur den Begriff Messias.
    Ich glaube auch nicht, dass der Messias ein einzelner Mensch war, es war die alte Bezeichnung für einen heiligen Mann.
    Daher kommen die im NT immer wieder zitierten Stellen, von der Ankündigung des Messias. Diese Ankündigung ist jedoch eine Metapher. Diese Metapher gibt es auch im Tibetischen Buddhismus. Dort ist es der Kommende Buddha, der immer wieder geboren wird um den Menschen das Licht zu zeigen.
    Es ist einerseits der Glaube an göttliche Geburten, andererseits eine Metahper für die Wandlung vom ego-zentrierten Menschen zu einem Menschen, der von sich sagen kann "Dein Wille geschehe". Es geht also um die Metamorphose vom Ego zum Selbst und dessen Ankündigung.
    An etwas zu glauben, bedeutet es für wahr zu halten, und wer an Christus glaubt, ihn also für Wahr hält, der wird verändert, im Sinne dieser Metamorphose. Ob man nun Christus für eine Person oder für eine kosmische Schöpfungskraft hält ist dabei nicht entscheidend. Entscheiden ist die Tiefe des Glaubens. Letztlich ist jede Person auch nur ein Konglomerat aus verschiedenen Kräften und Christus ist nicht zusammengesetzt aus verschiedenen, sondern aus nur einer Kraft, die er selbst ist. Insofern kann man sich dem Christus-Ideal nur nähern. Ein Dualismus bleibt also, solange wir nicht Erleuchtet sind. Dieser Dualismus kann als Personifikation oder als Kraft-Energie gesehen werden. Es ist einerlei.
    "Ströme lebendigen Wassers", sind Heilströme, die dann einsetzen, wenn wir selbstlos lieben. Dieser Strom setz zuerst in den Händen ein, also an den Wundmalen Christi, den Mitten der Handflächen. Somit ist die Diskussion, ob die Nagelmale nun in den Handflächen oder im Handgelenk sei, hinfällig. Es handelt sich um die Anatomie der psychischen Lebensströme, die in den Wundmalen dargestellt wird, nicht um die Anatomie einer Kreuzigung.

    Nochwas zum "Heilen". Wenn ein Mensch krank wird, dann hat das Gründe, die in der Lebensweise dieses Menschen liegen. Eine "Heilung" z.B. durch Handauflegen, hat in etwa die Selbe Wirkung, wie eine Heilung durch Medikamente. Der Lerneffekt ist gleich Null.
    Worauf es aber ankommt und was uns Krankheiten sagen wollen, ist, dass wir unsere Lebensweise ändern sollen.
    Selbst Krebs beruht darauf, dass ein Mensch unbewußt sterben will. Er will nicht mehr leben. Wenn ein Krebspatient das selbst erkennt, dann wird er ganz sicher von selbst wieder gesund. Da gibt es Selbsthilfe Gruppe, die das bestätigen können.
    Jede Krankheit ist selbst verursacht (Ich nehme mal Erbkrankeiten aus, darüber möchte ich nichts sagen). Wenn nun jemand heilen möchte, dann sollte er dies mit dem reinen Wunsch tun, demjenigen zu helfen. Das kann man am Besten mit Gebeten tun. Beim Handauflegen wissen wir nicht, was passiert. Tragen wir selbst eine Krankeit in uns, von der wir noch nichts wissen, dann kann es sein, dass wir diese übertragen und umgekehrt ist es genau so. Es kann auch sein, dass sich die Schwingungen des Patienten nicht mit denen vertragen, der heilen möchte, dann kommt es zu Dissonanzen.

    Lassen wir das Heilen denen, die durch Lebensumstände dazu gezwungen oder gebracht werden.

    Gruß Willibald
     
  8. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    Schalom Fly away

    da möcht ich dir gerne wiedersprechen... Das Johannesevangelium ist mehr ein Tor in die Bibel, das Buch der Bibel, dass den Heiden in uns am ehesten Anspricht, den Hermetiker, den Esoteriker, den Grübler in uns... das Johannesevangelum ist eine Einladung, aber nicht das Fest, es ist ein Tor, aber nicht die Halle, es ist der Brunnen, aber nicht das Wasser... geht man den Weg weiter, dann wird plötzlich Lukas der ganz grosse, er erzählt was, hier ist Stärke vorhanden, eine tolle Geschichte und ein grandioser Held der auch nicht auf Spott verzichtet... und dann vieleicht traut man sich an den von allen Gehassten Mathäus heran, diesen mit den Harten Worten und seiner Breitschweiffigen Langatmigkeit und plötzlic fühlt man sich bei ihm wohl, man versteht ihn plötzlich weil man ihn gelernt hat anders zu lesen... aber er bleibt ermüdend, so dass man sich am ende an den immer Geschmähten und gern vergessenen Markus heran macht... und dort erst beginnt das Fest des Herren und man findet vieleicht den Weg ins alte Testament und plötzlich offenbart sich einem das scheinbare Chaos des Mose, man fiebert mit David mit wie er Saul immer wieder übertölpelt, und stürzt sich vieleicht sogar in den Kohelet... aber auch der ist nichtig (<- kleiner Insiderscherz) und zu guter letzt landet man beim Hiob und bei den Pslamen... und dort findet die Unio Mysica statt von der das Hohelied so unschuldig singt... warscheinlich ist Hiob das wahrste Buch der Bibel, denn darin ist Gott blos noch, und hat keine Atribute mehr und Hiob wird zum wahren Gläubigen

    mfg

    FIST
     
  9. TopperHarley

    TopperHarley Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2005
    Beiträge:
    3.809
    Ort:
    Linz
    super Beitrag! :liebe1:

    lg
    Topper
     
  10. TopperHarley

    TopperHarley Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2005
    Beiträge:
    3.809
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    Linz
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    Deinen Weg @FIST durch die Bibel finde ich auch schön ... wobei der Lukas, das ist für mich ein "Gschichtldrucker" ... der hat keine Ahnung von wem Jesus wirklich abstammt und saugt sich in Luk 3,23 ordentlich was aus den Fingern *ggg*

    Hätte er doch vorher Matthäus 1,1 lesen sollen. Schon blöd, weil jetzt bekommt man von ihm den Eindruck, als wäre er nicht wirklich dabei gewesen.

    lg
    Topper
     
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