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"Esoterikforumgemeinschaft Suttaübersetzungen"

Dieses Thema im Forum "Kreativität & Spiritualität" wurde erstellt von JohannB, 4. Januar 2014.

  1. JohannB

    JohannB Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. März 2013
    Beiträge:
    1.059
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    Werte Forengemeinschaft,

    die spontane Großzügigkeit vom werten fckw hat mich auf eine Idee gebracht, die Ihnen vielleicht gefallen mag und zu der ich Sie, wenn die werten Forenbetreiber nichts dagegen haben, gerne einladen würde. Frei und spontan ihre Talente schenken und dabei vielleicht auch besinnen und tiefer eindringen.

    Ich würde gerne (oder wer immer möchte) regelmäßig ein Sutta im englischen Original posten, und jeder der sich inspiriert fühlt wäre hier direkt eingeladen, vielleicht in Gemeinschaftsarbeit, eine gute Übersetzung ins Deutsche zu machen.

    Ich würde dann dieses auf ZzE als "Übersetzt von der Laiengemeinschaft des Esoterikforums" oder unter dem Namen, oder wie immer man möchte für andere als Dhammageschenk teilen.

    Und da viel quatschen und diskutieren ja immer weniger gut ist als es in die Praxis umzusetzen und einfach zu versuchen, hier auch der Zufalls-Starter:

    Aus dem Therigatha, den Versen der frühen Nonnen:

    Einen offenen Glossar für die Übersetzungen vom werten Thanissaro Bhikkhu zur Unterstützung gibt's hier: Worteverzeichnis (wenn man sich daran etwas orientieren möchte)
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Januar 2014
  2. 0bst

    0bst Guest

    google translate bekommt das so hin:

    Bevor ich auf bösen Zeiten gefallen:
    kein Mann, keine Kinder,
    keine Verwandten, Freunden,
    keine Möglichkeit, Kleidung und Essen zu erhalten.
    Also, die ein Personal & Schale in der Hand,
    Betteln um Almosen von Haus zu Haus,
    fiebrig von der Kälte und Hitze,
    Ich wanderte für sieben volle Jahre.
    Dann sehen eine Nonne
    Erhalten Essen & Trinken,
    Ich näherte mich ihr und sagte:
    "Lassen Sie mich weiter in die Obdachlosigkeit zu gehen."

    Sie, Patacara, von Sympathie,
    lassen Sie mich weiter zu gehen;
    dann, ermahnte mich,
    drängte mich auf das höchste Ziel.
    Hearing ihre Worte,
    Ich habe ihr Gebot.
    Ihre Ermahnung war nicht umsonst.
    Ich bin ein drei-Wissen eine Frau,
    Gärung frei.

    Jemand mit passendem kulturellen und religiösen Hintergrund könnte dort ansetzen.
     
  3. serenia

    serenia Mitglied

    Registriert seit:
    14. Januar 2005
    Beiträge:
    194
    Vorher war ich in schlimme Zeiten gefallen:
    Kein Ehemann, keine Kinder,
    Keine Verwandten, keine Freunde;
    Kein Weg um an Nahrung und Kleidung zu kommen.
    Und so, einen Stab und eine Schüssel in der Hand,
    Um Almosen bettelnd von Haus zu Haus,
    Fiebrig von Kälte und Hitze,
    wanderte ich für 7 lange Jahre.
    Dann sah ich eine Nonne,
    Nahrung und Getränke erhaltend
    näherte ich mich ihr und sagte:
    Lass mich weiter ziehen in die Obdachlosigkeit.

    Sie, Patacara, liess mich aus Sympathie gehen.
    Dann, mahnend, drängte sie mich zum höchsten Ziel.
    Ihren Worten lauschend, hörte ich auf sie.
    Ihre Warnung war nicht vergebens,
    Ich bin eine Frau der "drei Wissen",
    Befreit vom (Werden und) Vergehen.


    ( hab leider wenig ahnung von buddhismus und keine von suttas und bin auch in englisch nicht perfekt ...drum einfach nur zum spass und ohne gewähr ;))

    Lg serenia
     
  4. JohannB

    JohannB Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. März 2013
    Beiträge:
    1.059
    Danke schon für den großzügigen Willen zur Mithilfe. Das ist der Trick bei der Großzügigkeit, ohne das man es will lernt man, bekommt beim Geben. Nur Mut, sonst bekommt google all die Guten Früchte ab, nicht das wir dem Konzern neidig sind, aber wegen der eigenen Freiheit.

    mudita!
     
  5. JohannB

    JohannB Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. März 2013
    Beiträge:
    1.059
    Sadhu! (das heißt so viel wie Vorzüglich, Großartig und ist ein Ausdruck für das anerkennen und loben heilsamer Handlungen. So etwas wie Supa!, nur auf einer anderen Ebene)
    Finde ich fein gemeistert. Ein paar Sachen vielleicht "Lass mich weiter ziehen in die Obdachlosigkeit." Damit ist gemeint, in die Hauslosigkeit unter Buddha zu ziehen, sprich: dies ist eine Bitte die Einweihung und die rechtmäßige Hauslosigkeit unter Buddha, Dhamma, Sangha, mit alle seinen Pflichten zu ziehen". Zuvor war sie ein Gewöhnlicher Bettler voller Begierde nach dies und jenem. Danach wendete Sie sich der Tugend der Noblen zu, als sie einem Noblem Bettler begegnete. Würde diese daher vielleicht mit "Lasst mich in die Hauslosigkeit ziehen" (nicht weiter, da es hier um eine andere Art der Hauslosigkeit, einer rechtsschaffenden mit einen noblen Ziel geht)
    "Sympathie" ist im Deutschen ja mehr mit Bindung in Verbindung gebracht. Wie wäre es mit Anteilnahme oder Mitgefühl. Das Paliwort ist denke ich "anukampako" (compassionate; one who has pity)

    "exhortation/Warnung" Hier geht es um die Belehrungen die Sie gab (Warnung das ist eher unter Wahrsagern üblich) Ermutigungen oder Ermachungen. Da Westler Ermahungen vielleicht zu negativ sehen, wie wäre es mit "Ermutigungen".

    Mögen Sie es nochmal durchgehen? Sonst übernehme ich es gerne als Geschenk. Vielleicht mag wer anderer noch d'rübergehen und ich lade das erste Dhammageschenk der Forengemeinschaft "Esoterik" hoch.

    Mudita!
    (Mitfreude an heilsamen Handlungen und Errungenschaften eines anderen/anderer)
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. Januar 2014
  6. JohannB

    JohannB Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. März 2013
    Beiträge:
    1.059
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    Und, daß das nicht unerwähnt bleibt. Das ist eine Gute Einstellung. Ohne Freude kein Fortschritt!

    Mudita!
     
  7. naglegt

    naglegt Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2012
    Beiträge:
    2.896
    Es wäre vielleicht ganz gut, es direkt aus dem Pali zu übersetzen.
    Gut wäre auch, wenn es jemand ist, der sich mit den Unterschieden der Völker und Volksgruppen auseinandergesetzt hat, sprich ein paar Jahre dort gelebt hat, wo Pali gesprochen wird, Menschen kennt, die Pali sprechen und so in lebendiger Tradition übersetzen kann. Und natürlich möge dieser jemand auch Freude und tieferes Wissen über seine eigene Muttersprache besitzen, in die er dann übersetzt. Gut wäre zur Kontrolle auch jemand, der Pali als Muttersprache spricht und sehr gut Deutsch kann und da es sich offenkundig um religiöse Texte handelt, wäre es sicher auch gut, wenn die Übersetzer sich mit dem religiösen Gebahren der verschiedenen Völker auskennen, um die Handlungsweisen des einen Volkes in passende (Wort)Bilder des anderen Kulturkreises zu übersetzen.

    Wie bekannt ist, bedeutet jedes Wort in jedem Zusammenhang etwas anderes und
    in verschiedenen Sprachen haben Worte ganz andere Wortfelder, Bedeutungsfelder.

    Schon die Idee, dass es einen Übersetzungsautomat wie Google-Translater geben könnte ist ein geflissentlicher Irrsinn - völliges Unverständnis jeder Kultur und Sprache gegenüber.

    Vielleicht wäre es besser, das Leben aus dem Herzen zu übersetzen
    und Mittel und Wege zu finden, dies zu tun, also Handlungen, Handlungsweisen zu finden und zu erfinden, die heilsam sind.

    Die Freude an anderer Sichtweise und dem, was ein anderer Kulturkreis an Erkenntinssen und Weisheit sich erarbeitet hat kann durchaus nie genug wachsen.

    Dank meiner jahrelangen Erfahrung mit dem geschriebenen Wort und den Kontakten
    in Internetforen, ist die gewünschte Wirksamkeit und die effektive Wirksamkeit
    durch Internetkommunikation für mich zu weit auseinander.

    Ich wünsche denen, die sich bemühen dennoch den gewünschten Erfolg.
    Ich werde es ab und zu mir anschauen.

    Laßt es euch gut gehen.
     
  8. JohannB

    JohannB Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. März 2013
    Beiträge:
    1.059
    Werter Naglegt,

    danke für die Gelegenheit, die sie mit ihren Äußerungen und Gedanken geben.

    nein, wir machen hier keine Doktorarbeiten bei denen wir uns auch noch Stolz einhandeln. Auch ist uns das nicht als Geschenk gegeben. Das man dabei unweigerlich nach und nach lernt, aus Freude am geben ist natürlich und gut. Die Einstellung "ich muß erst Erleuchtet sein, bevor ich mich auf den Pfad zum Erwachen begebe" ist eine sehr westliche, die bleibt dann bei drüber reden wir man es machen könnte und letztlich verbringt man sein ganzes Leben nur im Reisebüro (oder in der Kneipe), nicht geschaffen, nichts erreicht, nichts gelernt.
    Mir solch einer Einstellung würde gar nichts zuwege gebracht.

    So lange ich kann werde ich hier helfen. Pali selber ist eine tote Sprache (abseits von der Sangha), aber hier in Kambodscha sind viele Worte in die Khmersprache übernommen worden und im Gebrauch.

    Das ist keine Schwierigkeit, wenn man selbst Praktiziert und damit tieferes Verständnis hat. Das können Gelehrte nicht wegmachen.
    So viel Verständnis und Auseinandersetzung wie z.b. Serenia hier mit ihrer Großzügigkeit gewonnen hat, werden tausende Suttaleser und Konsumentern der edelsten Übersetzungen niemals bekommen, da ist ein Gewinn in zweierlei Sicht, in der Haltung und in der Umsetzung. Und das Auseinandersetzen erfordert es sich mit seinen Veruntrübungen zur selbe Zeit auseinander zu setzen. Zweifelsucht ist zum Beispiel ein Wurzelhemmnis zum Erwachen.


    Sie haben recht, google würde ich mit der Verführung Maras vergleichen und birgt auch mächtig Gefahren. Dennoch war es eine wohlgemeinte Gabe, mit der weise Leute auch etwas anfangen können, wenn Sie nicht perfekt ist.

    Nur keine Sorge, das ist etwas das Grundlegend wichtig ist bei der Arbeit mit Suttas, lesen lernen. Deren Stimmigkeit, Einsicht, erkennt man erst wenn man sie tief besinnt und umsetzt.
    Keiner hat so viel Gewinn, wie jener der versucht für andere etwas gut drazustellen, da er sich selbst, inkl. seinem Inneren damit auseinandersetzen muß. Anderes der Konsument, er verbraucht all seine Errungenschaften und giert nur mehr nach besserem.
    Eine gute Anleitung allgemein ist hier großzügige übersetzt worden: Mit den Suttas anfreunden - Ratschläge zum Lesen der Pali Lehrreden

    Desto mehr Sie damit arbeiten, werden Sie erkennen, das Deutsch nicht nur Formal verwandt mit Pali ist, sondern gegenüber englisch eine geniale Dhammasprache.

    Dinge tut man letztlich immer für sich selbst. Wenn man Krontollieren möchte oder etwas erwirken und das als sein Ziel hat, nicht aber sich selbst, die Gefühle und Geisteshaltungen die bei der Arbeit aufkommen beobachtet, dann erzeugt man sich selbst nur Leiden.

    Danke für den Wunsch und Segen, aber nicht vergessen, bloßes Wünschen hat noch keinem wirklich geholfen. Es gibt nichts gutes, es sei den man tut es. Die Großzügigkeit eine Anerkennung Lob und einen Ermutigung zu gutem zu geben ist auch eine großartige geistige/Verbale Handlung, wenn Sie aus dem Inneren kommt. Teilnehmen, wenn immer Sie die Hemmnisse zu überwinden vermögen, das ist meine "Wunsch" an sie. Für sich selbst. Das ist die innere Praxis im Zuge der äußeren Praxis.
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. Januar 2014
  9. JohannB

    JohannB Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. März 2013
    Beiträge:
    1.059
    Neben der vielleicht noch freiwilligen Verbesserung am ersten Sutta, hier das Sutta für den 5.Jänner 2014 (werde es blau einfärben, daß es nicht zu sehr unter geht im Strom)

    [​IMG]
     
  10. 0bst

    0bst Guest

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