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Einfach....

Dieses Thema im Forum "Seelenverwandtschaft" wurde erstellt von Dany11, 28. Mai 2010.

  1. Dany11

    Dany11 Mitglied

    Registriert seit:
    2. August 2009
    Beiträge:
    64
    Ort:
    Es ist nichts wie es scheint, es gibt eine Welt hi
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    einfach nur da sein,
    einfach nur Atmen,
    einfach nur Schweigen,
    einfach nur Verstehen,
    einfach nur Fühlen,
    einfach nur Leben,
    einfach nur Lieben,
    einfach nur Glücklich sein,
    einfach nur Eins sein.
     
  2. Dany11

    Dany11 Mitglied

    Registriert seit:
    2. August 2009
    Beiträge:
    64
    Ort:
    Es ist nichts wie es scheint, es gibt eine Welt hi
    Es war einmal ein junger Schmetterling
    mit zerbrechlichem Körper und
    empfindsamer Seele.
    Als er sich eines Tages vom Abendwind
    tragen ließ, sah er einen hell strahlenden
    Stern und verliebte sich in ihn.
    Aufgeregt flog er nach Hause.
    Er wollte unbedingt allen erzählen, dass er
    entdeckt hat, was die Liebe ist.
    „So ein Unsinn“, war die kalte Antwort der
    Mutter.
    „Die Sterne sind nicht dazu gemacht,
    dass Schmetterlinge sie umfliegen.
    Such dir eine Laterne oder eine Stehlampe
    und verlieb dich in sie.
    Dazu wurden wir geschaffen."

    Der Schmetterling war enttäuscht über die
    Bemerkung seiner Mutter, machte sich
    aber nichts weiter daraus.
    „Wie wunderbar es ist, zu träumen!“,
    dachte er.
    In der nächsten Nacht stand der Stern an
    derselben Stelle, und der Schmetterling
    beschloss, bis zum Himmel aufzusteigen,
    um dieses strahlende Licht zu
    umfliegen und ihm seine Liebe zu zeigen.

    Es war sehr schwierig, höher als gewöhnlich
    zu fliegen, doch es gelang ihm, einige Meter
    höher zu fliegen als sonst.
    Wenn er jeden Tag ein kleines bisschen höher
    fliegen würde, dachte er sich, würde er am
    Ende zum Stern gelangen.
    Also wappnete er sich mit Geduld und machte
    sich daran, die Entfernung zu überwinden,
    die ihn von seiner Liebe trennte.
    Ungeduldig wartete er auf die Dämmerung,
    und immer wenn er die ersten Strahlen des
    Sterns sah, flatterte er sehnsüchtig zum
    Firmament hinauf.

    Seine Mutter wurde immer ärgerlicher:
    „Ich bin sehr
    enttäuscht von dir“, sagte sie.
    „Alle deine Schwestern und Cousinen
    haben bereits schöne Verbrennungen
    auf ihren Flügeln von den Lampen,
    die sie umschwirrt haben!
    Nur die Hitze einer Lampe kann das Herz
    eines Schmetterlings erwärmen:
    Du solltest diese nutzlosen Träume lassen
    und eine Liebe finden, die du
    erreichen kannst.“
    Der junge Schmetterling war ebenfalls
    zornig, dass niemand seine Gefühle
    respektierte, und beschloss, von zu
    Hause wegzugehen.
    Im Grunde aber hatten ihn – wie es immer ist
    – die Worte seiner Mutter getroffen,
    und er musste zugeben, dass sie
    womöglich Recht hatte.

    Eine Zeit lang versuchte er, den Stern zu
    vergessen und sich in das Licht der Lampen
    in den reichen Häusern zu verlieben,
    in die Leuchtkörper, die die Farben
    herrlicher Bilder zeigten, in die
    Kerzenflammen, die in den schönsten
    Kathedralen der Welt brannten.
    Aber sein Herz konnte den Stern einfach
    nicht vergessen.

    Der Schmetterling sah ein,
    dass das Leben ohne seine wahre
    Liebe keinen Sinn hatte, und beschloss,
    seinen Weg hinauf in den Himmel
    wieder aufzunehmen.
    Nacht für Nacht versuchte er, so hoch wie
    möglich zu fliegen, aber wenn der Morgen
    kam, war sein Körper eiskalt und seine
    Seele tieftraurig.
    Doch je älter er wurde, umso mehr achtete er
    auf das, was er um sich herum sah.

    Von dort oben konnte er Städte voller Licht
    erkennen, in denen seine Cousinen und
    Schwestern schon eine Liebe gefunden
    hatten.
    Er sah vereiste Berge, die Ozeane mit
    riesigen Wellen, Wolken, die von einer
    Minute zur anderen ihre Form veränderten.
    Der Schmetterling begann, seinen Stern jedes
    Mal mehr zu lieben, weil er es war, der ihn
    dazu brachte, eine so reiche und
    faszinierende Welt zu sehen.

    Viel Zeit verging, und eines schönen Tages
    beschloss er, nach Hause zurückzukehren.
    Da erfuhr er von den Nachbarn, dass seine
    Mutter, seine Schwestern und Cousinen
    und alle Schmetterlinge, die er kannte,
    längst gestorben waren, verbrannt
    von den Lampen und Flammen der
    Kerzen, von einer Liebe zerstört,
    die ihnen so einfach erschienen war.
    Der Schmetterling lebte, obwohl er nie zu
    seinem Stern gelangte, noch viele Jahre,
    entdeckte jede Nacht etwas anderes
    Interessantes.
    Und begriff, dass manchmal unerfüllte Liebe
    sehr viel mehr Freude und Gutes bringen kann
    als jene, die in Reichweite ist.

    - Verfasser unbekannt -
     
  3. Dany11

    Dany11 Mitglied

    Registriert seit:
    2. August 2009
    Beiträge:
    64
    Ort:
    Es ist nichts wie es scheint, es gibt eine Welt hi
    Es gibt eine Liebe, die über jede Liebe erhaben ist; die Leben überdauert.
    Zwei Seelen aus einer entstanden. Vereinigt wie zwei Flammen.
    Identisch und doch getrennt.

    Manchmal zusammen, durch Gefühl und Verlangen verschweißt.
    Manchmal getrennt, um zu lernen und zu wachsen.

    Aber einander immer wieder findend.
    In anderen Zeiten, an anderen Orten.

    Wieder und wieder.
    - Tatsuya -
     
  4. Autonom

    Autonom Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Mai 2010
    Beiträge:
    345
    Bella Romantika :)

    -oder doch nur Wunschdenken?

    -oder einseitige Abhängigkeit?

    Die Realität ist bitter und die Traumwelt verlockend, doch nur die Realität bringt uns weiter, nur wer sie anerkennt wird sich oder eine Situation verändern können.

    Alles Liebe, Autonom
     
  5. Schneeglöckchen

    Schneeglöckchen Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2009
    Beiträge:
    508
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    Lieber Autonom, das gilt für Dich. Aber jedes Individuum geht mit Verlusten anders um, jeder bewältigt für sich seine Ängste, seine Träume, seine Hoffnungen, seine Liebe und jeder geht auch für sich seinen eigenen Weg.

    jeder für sich. So wie er es für richtig hält, der Mensch.


    Dany, was für schöne Gedichte. Dankeschön. Wenn ich am Boden liege, schreib ich auch Gedichte, nur so kann ich meinem Schmerz freien Lauf lassen und die Realität für kurze Augenblicke ausklammern.

    Die Realität ist aber nicht nur schwarz. Sie beinhaltet viele Facetten von Farbe. Mal bunt, mal nur blau, mal orange, mal grün.............such Dir eine Farbe aus, die für Dich und Deinem Seelenzustand gerade nötig ist. Aber nimm bitte nicht die Farbe weiß oder schwarz, denn weiß und schwarz sind keine Farben.

    Gönn Dir heute was Schönes, ich weiß, ist schwer. Kümmer Dich um Dich selbst und tu Dir selbst was Gutes. Hör laut Musik, tanz wenn Du magst aber reiss Dich raus aus Deinem Gefühls-Chaos und Hirngulasch :umarmen:

    Dreh die Bässe auf und spür die Musik bis sie tief in Dir drin steckt und Dich vibrieren lässt. Spür das LEBEN !!! (nicht die Realität)

    Alles Liebe und fühl Dich umarmt
     
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