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Ist ein Leben mit der Dualseele "lebbar"?

Dieses Thema im Forum "Seelenverwandtschaft" wurde erstellt von shilo, 20. September 2008.

  1. shilo

    shilo Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2006
    Beiträge:
    15
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    Hier kurz meine Geschichte, um die Fragestellung zu erklären:

    Ich kannte diese Frau schon einige Jahre. Und dann, vor ca. eineinhalb Jahren hatte ich eine ganz besondere Begegnung mit ihr, die mein ganzes Leben verändert hat! Damals war ich mehr oder weniger glücklich verheiratet, wohnte in einem Haus, hatte Familie.
    Ich wusste, dass es etwas ganz Besonderes war, als ich dieser Frau begegnet bin, ich konnte einfach nicht anders und habe mein ganzes Leben auf den verändert, ich habe alles auf den Kopf gestellt, bin mittlerweile geschieden, habe auf alles verzichtet, meine Kinder wollen fast keinen Kontakt mehr zu mir. Ich war immer eigentlich immer von dieser Liebe überzeugt.
    Und doch, trotz all der Gemeinsamkeiten, ist es einfach unendlich schwierig, diese Liebe zu leben. Ich habe so ziemlich alles hinter mir gelassen, so ziemlich mit allem "gebrochen" was mein frühreres Leben betrifft, und doch zweifle ich zwischendurch, weil es wie gesagt, immer wieder so schwierig ist, diese ganz besondere Liebe zu leben. Ich habe auch schon versucht mich zu trennen, aber das ist ein Ding der Unmöglichkeit, denn ich fühle einfach, dass es um eine derart starke, innige, ja fast unheimliche Verbindung geht, wie ich es nie für möglich gehalten hätte.

    Ich brauche keine guten Ratschläge, mich tät vielmehr interessieren, ob jemand ähnliche Erfahrungen macht, bzw. gemacht hat.

    schöne Grüße
     
  2. evamaira

    evamaira Mitglied

    Registriert seit:
    31. Mai 2008
    Beiträge:
    103
    Ort:
    Niedersachsen
    Ich bin gerade in dieser Erfahrung.
    Zum dritten Mal.

    Es ist gut wenn du dir keine Ratschläge anhören willst,
    denn kein Mensch wird dir raten können.
    Und wenn man halbherzig einem Ratschlag doch folgen will (hab ich versucht) dann fühlt es sich so falsch an - und es bringt auch nur mehr Kummer.

    Es zerrt an den eigenen Grenzen. Und doch -

    Ich kann dir nur mein Mitgefühl aussprechen. Und dir sagen, was ich mir ständig sage: wäre in uns nicht eine unerschöpfliche Quelle einer Kraft,
    wir könnten diese Erfahrung überhaupt nicht machen. Aber genau für diese Erfahrung sind wir vielleicht auf diesem Planeten gelandet.

    Und deshalb gebe ich die Hoffnung nicht auf, kreativ genug zu werden, einen Weg zu finden. Den gibt es, auch wenn die Rat-Schläger ihn nicht sehen können, naturgemäß nicht, denn der Weg liegt in uns.

    Ich werd ihn finden, irgendwann..

    und euch wünsche ich es von Herzen.

    Alles Liebe
    Eva
     
  3. Sayalla

    Sayalla Guest

    Hallo Shilo
    Es liegt immer an uns selbst, was lebbar ist.
    Wenn wir die Schwierigkeiten noch in unserem Gegenüber sehen, ist es dann verwunderlich, wenn er / sie uns diese laufend präsentiert? Schliesslich geben wir ihm durch unsere eigene Sicht auf die Dinge stets neue Gelegenheit dazu.
    Einen Rat- SCHLAG erteile ich dir nicht. Wenn ich deine Geschichte lese, hast du dich bereits oft genug (berat)schlagen lassen...
    Wenn der Zeitpunkt da ist, wo du damit aufhörst dich berat- schlagen zu lassen, wenn du wirklich voll und ganz selbst deine Verantwortung wahrnimmst, wird jede Beziehung lebbar sein. Dann darfst du natürlich auch gern äußern, was dir gut tut. Ein Ratschlag braucht nicht gegen eine andere Art von Schlägen eingetauscht werden. Du kannst es dir dann aussuchen, ob es dir gutgehen darf.
    Alles Liebe Dir
     
  4. believe

    believe Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2008
    Beiträge:
    12.428
    Ort:
    Ungefähr .... hm .... hier

    Hi, Shilo!

    Das stelle ich mir wirklich schwierig vor! Denn deine frühere Frau/Familie hat ja auch mal einen großen Platz in deinem Leben eingenommen. Und sich davon zu verabschieden, löst erst mal Gefühle der Trauer aus. Du hast etwas verloren und etwas gewonnen. Das muss ja ein heftiges Gefühlswirrwarr sein, zunächst mal! :trost: Und es dann hinzukriegen, dass man beide anerkennt, die vorhergehende und die augenblickliche Beziehung! Okay, Ratschläge bringen nichts, aber nimm 's als Info, eine Aufstellung kann da enorm helfen!


    Liebe Grüße

    believe :)
     
  5. shilo

    shilo Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2006
    Beiträge:
    15
    Hallo evamaria, Sayalla, believe

    Vielen Dank für eure lieben Worte, es hat mich ganz eigenartig berührt, ich könnte losheulen.

    Wie ich merke, ist euch das Thema nicht neu.

    Die Ehrlichkeit zu einem selbst ist mitunter das schwierigste überhaupt, das man lernen darf. Und dazu zu stehen, bewußte Enstscheidungen getroffen zu haben, ist eine Lebensaufgabe für mich.

    Trotzdem liebe Eva, wenn ich lese, dass du diese Erfahrung zum dritten mal machst, also ich könnte mir das (zu diesem Zeitpunkt) in keinster Weise vorstellen. Denn soviele wunderschöne Momente und Erlebnisse ich in den letzten Monaten auch hatte, es waren auch immer wieder die Extreme in die andere Richtung die so unendlich viel Kraft und Energie kosten.

    Na ja, schauen wir mal, was die Zukunft bringt, euch dreien wünsch ich inzwischen eine feine Zeit, und sag nochmal danke
     
  6. Diddi

    Diddi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Februar 2005
    Beiträge:
    1.583
    Ort:
    Köln
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    Hallo shilo,

    noch eine kleine Erfahrung aus meinem Leben,
    da ich viel Ähnliches hinter mir habe, wie du:

    Ich kann im Jetzt nur wirkliche Harmonie haben,
    wenn auch hinter mir Harmonie liegt.


    Das bezieht sich bei mir auf meine geschiedene Frau,
    auf meine Kinder, auf Familienmitglieder, die ich gewissermaßen losgelassen habe,
    auf meine frühere berufliche Tätigkeit, aus der ich herausgewachsen bin,
    eigentlich auf alles.


    Alles Liebe, Diddi :umarmen:
     
  7. Exorial

    Exorial Guest

    huch* jezz bin i schowieda bei den Seelenverwandten :D

    ich sehe des jezz mal nicht als Dualseele, sondern als Liebe, als das was das Gegenüber einem spiegelt, sich selbst.
    Wahrscheinlich geht die Liebe nur mit, wenn man sein eigenes Leben lebenswert macht. In einer starken Liebesbindung verschwinden die Grenzen so schnell, man ist fix im Du ohne es zu merken. Vielleicht macht Liebe auch wirklich nur blind, vielleicht verliert man sich ein Stückweit im Gegenüber, ja das kostet dann Kraft und das Selbst bleibt irgendwo auf der Strecke.
    Kein Aussen, kein Innen, Innen is Aussen und umgekehrt, was dann darauf bezogen wieder aufs Ying und Yang abzielt, oder so. Zwei Werte in Gleichklang bringen. Sein Selbst zu leben aber auch das Gegenüber nicht vernachlässigen. Und wenn das Gegenüber das Selbst-Leben nicht akzeptiert, bzw. nicht lassen kann, auch Grenzen ziehen um bei sich anzukommen und sich klare Ziele zu setzen.
    Ich weiß, dass ich nix weiß und morgen kann ich wieda ganz anders gescheit daherreden. :danke:

    :rolleyes:
     
  8. evamaira

    evamaira Mitglied

    Registriert seit:
    31. Mai 2008
    Beiträge:
    103
    Ort:
    Niedersachsen
    So seltsam es klingt: Ihr habt alle Recht, das ist mein Ernst.

    Warum auch immer, ich habe, je nach Perspektive, das Glück oder Pech, dass ich wohl mehrere Leben in diesem Leben lebe. Dreimal habe ich mein komplettes Leben umgekrempelt. Esoteriker würden sagen, dass es Transformationen waren, zumal Nahtoderfahrungen eine Rolle spielen, andere würden es wohl als "radikale Veränderungen aller Lebensumstände" bezeichnen.
    Und zu jedem dieser neuen Lebensentwürfe zog ich auch andere Menschen an, und andere entfernten sich wieder. Es ist das, wozu man gerade in Resonanz steht, was ins Leben kommt. Das ist ein Naturgesetz.
    Es sind keine Kinder betroffen, dafür hab ich gesorgt. Doch selbst wenn -
    heißt es nicht, werdet wie die Kinder? Kinder sind die Meister der Wandlungen und ihren Eltern meist spirituelle Lehrer. Kinder hören auf die Eltern wenn die Eltern auch auf ihre Kinder hören. Ein Schüler vergilt es einem Lehrer schlecht, wenn er immer nur ihr Schüler bleibt. Ich mag Kinder sehr, sie mögen mich, irgendwie verstehen wir uns auch ohne Worte. Es ist bequemer mit Kindern beim Spiel Weisheiten auszutauschen als mit Erwachsenen zu sprechen - was können die kompliziert sein :)

    Ich sehe die Ursachen für das Leid in meinem Leben nicht in den anderen Menschen. Ich trage keinen Groll in mir, gegenüber niemandem mehr. Ich trage für jedes Ereignis in meinem Leben die volle Verantwortung.

    Ich weiß dass mir einige dafür den Kopf einschlagen wollen würden... aber das ist hier jetzt nicht das Thema, und jeder braucht seinen Weg der Verarbeitung, da will ich mich nicht einmischen!

    Verantwortung für jedes Ereignis, Ursache im Selbst: Dieses Wissen ist eine Orientierung auf der eigenen Landkarte der Seele. Trotz dieses Wissens fühle ich nach wie vor die gleichen Gefühle wie ein Mensch, der dies noch nicht weiß - man wird durch spirituelles Wissen schließlich kein Übermensch, der über allem steht, sondern immer nur mehr Mensch, meist mit mehr Empfindungen als vorher: glücklicherweise können die Gefühle begriffen werden, dass man nicht darin ertrinkt, und als solche geschätzt werden - das ist doch wichtig - für mich.... so dass man nicht dagegen ankämpft oder sie verdrängt, wozu doch die meisten Menschen neigen: und das nehme ich ihnen nicht übel. Diese Entscheidung hat ihre Ursache im Einen Willen, den ich respektiere.
    Gegen diese Empfindungen anzukämpfen, oder sie zu verdrängen, dazu will ich mich nicht mehr entscheiden. Es sind alles Aspekte des Lebens, meines Lebens, das ich vollkommen akzeptiere. Ich will und werde niemand anders sein, als die, die ich bin, und das äußerte sich just in meinem Falle so,
    dass ich in drei Versionen bereits in dieser Inkarnation auf dem Planeten spazierte.. äh oder stolperte...

    Abschiede und/oder Transformationen von Beziehungen zu anderen Menschen sind mit Abstand das Schwierigste, die größte Herausforderung, und tatsächlich glaube ich, dass es der einzige Weg ist, diese Herausforderungen zu bewältigen, um Mensch zu sein.

    Denn das Ego - oder die jeweilige Persönlichkeit mit ihren Vorstellungen oder Ansichten - muss "sterben" (das ist hier an dieser Stelle bildlich gemeint) wenn eine Beziehung transformiert werden soll. Es geht um die Liebe jenseits des Egos, die aber durch das Ego hindurch gelebt werden soll...

    Es geht in den Seelenverwandtschaften/Dualseelen - was auch immer man dazu sagt - wohl immer darum, die noch verborgenen Aspekte des wahren Selbst hervorzuholen. Man hat die Chance, sich zu dem zu entwickeln, der man wirklich ist. Diese Chance ist meiner Ansicht nach in jeder menschlichen Beziehung enthalten - aber wer ist schon so hoch entwickelt, dass er sie in all den Bildern von sich selbst und dem anderen und durch alle Konventionen hindurch noch entdecken kann? Der Erkenntnisblitz trifft meist mit einer Überraschung ein - und einer Begegnung, die noch nicht von Konventionen zugeschüttet ist. Das ist so unglücklich! Denn es kann nicht sein, dass bestehende Beziehungen leiden durch neue. Es ist in allem etwas Gutes für jeden. Eine Lebenskunst, das zu entdecken und zu leben. Aber es geht.

    Menschliche Beziehungen, die auf dem Konsens beruhen, dass man beiderseitig verdrängt, halten naturgemäß besser, weil es bei beiden Menschen "Ketten" sind, die das Lebenskonzept zusammenhalten.
    Entwickelt sich dann einer weiter, gibt es Probleme, weil der andere die Entwicklung als Bedrohung für die Beziehung ansieht und dann - anstelle der Ketten - den anderen Menschen bekämpft.

    Es geht auch anders. Man kann sich auch gemeinsam entwickeln, und diese Bereitschaft bringen wohl Menschen mit die sich gegenseitig als Dualseele auffassen (oder anders betiteln, hat ja nicht jeder die Esoterikervokabeln auf Lager :)

    Wir bleiben alle jedoch Menschen und wenn sich der Dualseelenpartner dann doch wieder - aus Angst meist - für die vertrauten Ketten entscheidet, und seinen Weg wieder anders aufnehmen möchte, dann müssen sich beide voneinander verabschieden. Sie müssen sich auch dann voneinander verabschieden, wenn die Aufgabe erfüllt ist, die miteinander verband: auch eine gelungene Beziehung, sie war nur nicht auf Lebenszeit gedacht. Sind es wirklich "Dualseelen" - dann lässt man in Liebe los.

    Auch wenn das geschehen ist - ist man immer noch Mensch und jeder Abschied schmerzt. Weil man eben nicht über dem Leben schwebt, sondern mittendrin ist. Das Herz ist nur dann gebrochen, wenn es zu hart war (Ego) wenn es aber weich ist, dann hält es eine Menge aus und kann sich ebenso wandeln.


    Ist ein bisschen lang geworden. Entschuldigung.

    Allen ein schönes Wochenende und vor allem ganz viel Liebe
    (aus der ganzen Schöpfung!)
    wünscht


    eva
     
  9. evamaira

    evamaira Mitglied

    Registriert seit:
    31. Mai 2008
    Beiträge:
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    Ort:
    Niedersachsen
    Ha, das schriebst du während ich schrieb: stimmt!
    Absolut! Denn ... das Jetzt und was war oder sein wird, ist im Grunde zu einer Zeit. Mit den richtigen Entscheidungen lösen sich Verwicklungen der Vergangenheit und der Gegenwart in einem auf.

    Sehr glaubhaft finde ich dass dir Ähnliches widerfuhr!

    lg,
    eva
     
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    Ich denke, damit bringst Du es doch auf den Punkt, oder?....
    Ich glaube, es ist deshalb schwieriger, weil es so eine besonders tiefe Liebe ist... so eine spirituelle Verbindung... alles geht tiefer........
    Aber ich bin überzeugt davon, dass all diese Schwierigkeiten nur karmische Dinge zwischen Euch sind, die noch nicht geklärt sind und geklärt werden möchten.
    Also: Die größten Entwicklungschancen liegen, da wo der Schmerz ist...
    das gilt auch für Beziehungen und besonders für Dualseelenbeziehungen...
    ;)
     
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