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Die "Unendlichkeit" des Alls

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Spiritualität" wurde erstellt von Quargelbrot, 5. Juli 2006.

  1. Haris

    Haris Guest

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    Wieso? Z.B. die Zahl 1546 gibt es genau einmal in unendlich vielen Zahlen.

    ja sicher, innerhalb der definierten Regeln gibt es diese Zahl nur ein Mal. Jedoch muss das angesichts der Unendlichkeit nicht bedeuten, daß nicht eines Tages andere Zahlen-Regeln er-/bzw.gefunden werden, die ein mehrmaliges oder gar unendlich häufiges Auftreten von 1546 ermöglichen. Kommt es nicht auf den Kontext an und auf die Beobachtungsebene? Naja, alles rein theoretisch - bin wohl eher ein Hobby-Logiker .. hihihi


    Doch, er ist genau 0, und es kann trotzdem geschehen.

    Dann ist "wahrscheinlich" was anderes als "möglich"?


    Das mit den unbekannten Naturgesetzen ist sogar sicher so. An die völlige Gesetzlosigkeit... ist so eine Sache... was meinst Du damit genau?

    keine Zeit, kein Raum, kein Beobachter von Raum und Zeit


    liebe Grüsse,
    Haris
     
  2. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Ich verstehe überhaupt nicht, was Du meinst...Sicher ist es möglich solche Zahlensysteme zu erfinden (die gesammte Mathematik ist eine Erfindung der Menschen). Fragt sich nur, ob es auch sinnvoll ist. Und in diesem uns bekannten Zahlensystem ist jede Zahl einzigartig unter unendlich vielen Zahlen.

    Ja.

    Es gibt sicher viele Naturgesetze, die wir noch nicht kennen. Die sinnvolle Annahme über Naturgesetze allgemein ist allerdings, dass diese überall im Universum und zu jeder Zeit gelten. Wenn irgendwo andere Neturgesetze gelten, dann gibt es dafür einen Grund und ein übergeordnetes allgemeingültiges Gesetz. Der Zustand völliger Gesetzlosigkeit, wie Du ihn beschreibst, ist im Universum, wie wir es kennnen, nicht denkbar. Alleine, wenn Du "irgendwo" oder "irgendwann" schreibst, legst Du sawas wie einen Ort und eine Zeit fest. Der Satz: "Zwischen den Jahren 1987 und 1988 gabe es keine Zeit" ist paradox. Ich hoffe, ich habe Dich da überhaupt richtig verstanden...

    Viele Grüße
    Joey
     
  3. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

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    Der Zustand völliger Gesetzlosigkeit, wie Du ihn beschreibst, ist im Universum, wie wir es kennnen, nicht denkbar

    Na dann ist er vielleicht undenkbar... aber unser Denkapparat drängt sich ja meist in den Vordergrund. Zu dominant er meist ist :clown:
     
  4. Roah

    Roah Neues Mitglied

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    Wien
    Zur Frage Leben im All möchte ich sagen dass wir natürlich eigentlich immer davon ausgehen das "Leben" nur so oder ähnlich sein kann wie es hier auf der Erde evoltiert ist. Das ist verständlich - aber es ist meiner Meinung nach falsch- Ich lese hier immer wieder von Schiffen bzw. Kolonien etc. es ist verständlich sich dies so vorzustellen - doch - ich gebe zu bedenken dass es eben nicht so sein wird - Leben an sich ist dermaßen breit gestreut - ich meine die Definition hier ist klar (irdisches Leben)- doch es darf angenommen werden das dies nicht die einzige ist - zumal wir ja wissen - milliarden Sterne milliarden Galaxien - daher so meine ich auch milliarden von Möglichkeiten des "Lebens" - Es muss ja zwangsläufig nicht alles so ablaufen wie hier - wobei aber und jetzt kommts - hier die Gesetzmäßigkeiten bekannt sind - diese jedoch nicht - im übergeorneten Konzept des Lebens - welches ich aber nur vermute - sind diese Gesetzmäßigkeiten nicht unbekannt - nur wir kennen sie nicht - Daher die Schwierigkeit sich "Leben" auch anders zu "denken".

    Nochmals ein Beispiel - hier baut sich organisches Leben auf dem C Atom auf - theoretisch wäre es möglich dass sich Leben anderswo sagen wir auf dem Silicium Atom aufbaut - Wenn dies so wäre - wären die Gesetzmäßigkeiten dieses "Lebens" anders - doch sehrwohl den (von mir angenommenen) Übergesetzmäßigkeiten untergeordnet. Natur ist überall .. lächel
    Wird man wohl in nächster Zeit aber nicht rausbekommen.
    Mars wird untersucht soviel ich weiss - aber unser Sonnensystem ist wie wir wissen nur ein kleines Teilchen - daher wird das großé Puzzle noch auf seine Zusammensetzung für uns zumindest - unendlich warten müssen gg

    Und Intelligenz - auch sie ist evoltiert in dieser Form hier auf der Erde und manifestiert sich so wie wir sie wahrnehmen und definieren - doch dies gilt eben für hier - es gibt andere Intelligenzen - nicht an Gehirne gebunden - die gibts hier - das sind eben die von mir erwähnten "übergeorneten" Prinzipien... daher ist es denkbar dass es diese in Rede stehenden Prinzipien auch woanders gibt - nicht nur auf unserem Planeten.
     
  5. Tommy

    Tommy Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    15.700
    Das Fermi-"Paradox" hat eben aufgrund solcher Analogien, die hier immer wieder als logische Schlußfolgerung gehandelt werden, für mich nur eine geringe Evidenz. Es beruht auf einem anthropozentrischen Fehlschluß, projiziert eine Besiedlungsmentalität, wie wir sie vom homo sapiens kennen, auf alle möglichen extraterristischen Lebensformen. Zudem setzt diese Logik voraus, daß außerirdische Populationen das nicht in den Griff bekommen hätten, was bei uns nach wie vor Problem Nr.1: der globale Bevölkerungszuwachs.

    1.Wieso hat man sich Außerirdische apriori als "Siedler" vorzustellen? (nur unter dieser stillschweigenden Voraussetzung entfaltet das Paradox ja seine Logik)
    2. Wieso können Besuche nicht längst stattgefunden haben? Denkbar wäre, daß Außerirdische die Lebensform "Mensch" als uninterssant und nicht kontaktwürdig eingestuft hätten
    3. Die Erde könnte längst unter Beobachtung stehen. Viel wahrscheinlicher als eine Kontaktaufnahme (auch das ist eine stillschweigende Voraussetzung, die das Paradox macht, damit es zum Paradox wird: Extraterristen sagen : "Hallo, hier sind wir!") wäre wohl die eines nicht eingreifenden Beobachters (im Sinne der Obersten Direktive in Star Trek); bei einer derart fortgeschrittenen Technologie, die vorausgesetzt werden muß, damit die Besucher uns erreichen, kämen ihnen unsere Radaranlagen wohl als alberne Spielzeuge vor, die locker auszutricksen sind.
     
  6. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

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    Die biologische Definition von "Leben" ist ja schon sehr allgemein gehalten. Mit dieser Definition ist schon sehr viel denkbar.

    Wenn wir diese Definition aufgeben können wir auch wieder Gedankenspiele mit "Galaxien als Lebensform" aufnehmen.

    Darum sagt das Fermi-Paradoxon ja auch, dass wir wahrscheinlich ziemlich die einzige "intelligente" Spezies in der Galaxis sind. Was an Mikroben, Pflanzen... oder Pflanzenähnlichen Dingen und Tieren oder Tierartigem da oben rumlebt... darüber mach es keine Aussage.

    Andererseit kann so ein Zustand auch undenkbar sein, weil er unmöglich ist...

    Gegenfrage: Warum sollten sie keine Siedlermentalität haben? Warum sollten unter z.B. 1000 Zivilisationen die Menschen die einizigen mit Siedlermentalität sein?

    Wann waren sie hier? Es ist noch nicht allzulange her, dass die Menschen sich in punkto Intelligenz von den anderen Tieren separierten. Wenn sie vorher hier waren, hätten sie einen Planeten mit blühender Flora und Fauna vorgefunden, den sie hätten besiedeln können.

    Wenn es da eine Direktive gibt... und wir unter ständiger Beobachtung stehen (die sog. Zoo-Hypothese), warum gibt es dann keine Schwarzen Schafe? Warum gibt es keine Individuen, die sich sagen: "Sch... auf die Direktive, ich will den Menschen mal einen Schrecken einjagen."?

    Viele Grüße
    Joey
     
  7. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

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    Andererseit kann so ein Zustand auch undenkbar sein, weil er unmöglich ist...

    Du hast den Metapher in meinem Satz nicht ganz mitbekommen. Wenn etwas undenkbar ist, vielleicht liegen ja dann alle Möglichkeiten im Undenkbaren, also im Nichtgedanken ;)
     
  8. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

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    Ach so. Ok, diese Metapher habe ich tatsächlich nicht mitbekommen. Wieso sollte das so sein? Die Gedanken um die es hier geht, dienen dazu, unsere Welt uns zu beschreiben. Warum sollte das ohne Gedanken besser gehen als mit?

    Viele Grüße
    Joey
     
  9. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

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    Das Besser oder Schlechter erübrigt sich im Nichtgedanken. Da gibt es keinen Bedarf mehr, die Welt als dies und das oder so und so zu beschreiben. Die Welt ist nur dies und das, weil wir es uns andauernd einreden :clown:
     
  10. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

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    Und warum findest Du diesen Zustand dann so erstrebenswert?
     
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