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Die "Unendlichkeit" des Alls

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Spiritualität" wurde erstellt von Quargelbrot, 5. Juli 2006.

  1. Quargelbrot

    Quargelbrot Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Mai 2005
    Beiträge:
    1.121
    Ort:
    Wien, Wien nur Du allein!
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    Immer wieder muß ich mit Erstaunen feststellen, daß trotz der astronomischen Entdeckungen der letzten Jahre gerade spirituelle Menschen an den Menschen als Gipfel der Evolution glauben.

    Diese Ignoranz ist völlig absurd, wenn man die Dimension des Alls betrachtet.

    Es wird in den nächsten Jahrhunderten nicht gelingen, nur eine vernünftige Karte der eigenen Galaxie zu kreieren.

    Warum?

    Weil das Universum extrem groß ist, extrem ausgedehnt.

    Zahlen?

    In der Milchstraße gibt es ca. 100-200 Milliarden(!!!) Sterne.
    Viele davon nicht brauchbar für erdähnliche Planeten, aber auch sehr viele wären Kandidaten für Leben.

    Gehen wir in den Void, wo wir nur Galaxien sehen, würden wir ca. noch einmal 100 Milliarden(!!!) entdecken können.
    Mit einer Durchschnittsgröße wie unsere Milchstraße.

    Macht eine geschätzte Sternenzahl von 10 Trilliarden (Zahl bitte sickern lassen).

    So, und bei solchen Dimensionen glaubt der Mensch, daß er der Einzige ist.

    Meiner Meinung nach bizarr.

    Was meint Ihr?
     
  2. Regelwerk

    Regelwerk Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Januar 2006
    Beiträge:
    1.042
    Abgesehen von diesen etwas Riskanten Zahlen...

    Es gibt ja möglicherweise auch noch nicht sichtbare Räume.
     
  3. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2005
    Beiträge:
    18.909
    Ort:
    Hamburg
    Es gibt viele Schätzungen, wieviele Zivilisationen es in unserer, bzw. in einer Galaxie überhaupt, gibt. Grundlage dieser Schätzungen ist die Drake-Gleichung (googelt mal danach), in der einzelne Größen einbezogen sind (Anzahl der Sterne, Wahrscheinlichkeit für Leben auf einem Planeten). Die Schätzungen der Anzahl der Zivilisationen pro Galaxie anhand dieser Gleichung belaufen sich zwischen 0,003 und 1.000.000; je nachdem, wie groß welche Wahrscheinlichkeit abgeschätzt wird.

    Es gibt da aber auch das Fermi-Paradoxon. Enrico Fermi hat sich dabei gefragt: "Wenn es so viele Zivilisationen gibt und gab; immerhin ist unsere Milchstraße viel älter als unsere Erde; wo sind sie dann alle? Warum bemerken wir sie nicht, hätte die Zeit doch schon lange ausgereicht für sie, die Galaxie zu kolonisieren." Das is tein ziemlich schlagendes Argument. Darum ist die Anzahl der Zivilisationen hier in unserer Galaxie wohl eher klein. Ich würde tippen, mehr als 10 sind es nicht, was den eher niedrigen Prognosen entspricht. Aber auf das gesammte sichtbare Universum zusammengerechnet ergibt das immernoch eine irrsinnig hohe Zahl.

    Vielleicht ist es aber auch verdammt unwahrscheinlich, dass sich intelligentes (das, was wir intelligent nennen) auf einem Planeten entwickelt. Vielleicht wird eine Zivilisation in der Regel immer von Meteoritenkollisionen etc. frühzeitig ausgelöscht, und wir haben einfach nur Glück. Die Zivilisation, die diesen "6er im Lotto" gewinnt, wird das nicht merken, da sie von den anderen nicht mitbekommt. Genauso, wie ein Lottogewinner auch dazu neigt, an Vorsehung zu glauben, auch, wenn ein Gewinn statistisch wahrscheinlich ist.

    Viele Grüße
    Joey
     
  4. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    6.014
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    im Wald
    Ich stimme euch allen dreien zu :) Wenn ich nachts in den Himmel sehe ... und das tu ich jede Nacht wenn die Wolken es zulassen ... frag ich mich oft, ob das Weltall irgendwo endet. Es ist schwierig für das menschliche Gehirn, sich Endlosigkeit vorzustellen. Und dann die grosse Frage: Wenn es doch irgendwo endet, ja was ist denn dahinter und dahinter und dahinter? etc. Ich mag das. Ich liebe unlösbare Rätsel :)

    Joey, schon mal dran gedacht, dass Kontakte und Verkehr evtl. über andere Dimensionen stattfinden und eine Zivilisation sich erst soweit entwickeln muss, diese Dimension benutzen zu können? Und diejenigen, die das (noch) nicht können, werden schlicht als zu gefährlich oder noch unterentwickelt eingestuft und man lässt sie werkeln?
    Man hat ja schon auf unserem eigenen Planeten zu genüge gesehen, wohin es führt, wenn eine höher entwickelte Zivilisation auf eine weniger wehrhafte stösst.

    Erstmal muss eine Spezies mit sich selbst in Frieden leben können, bevor sie mit anderen Kontakt aufnehmen kann. So betrachtet sind diese Distanzen ganz geschickt eingerichtt. Und die Abkürzungen findet man erst, wenn man sich weiter entwickelt.

    Nur so eine Idee.

    Und spasseshalber noch eine weitere Idee:
    Die verschiedenen Wesenheiten, die den Raum besiedeln messen den Entwicklungsgrad einer Spezies an der Anzahl ihrer Gesetze. Je mehr Gesetze eine Zivilisation braucht, um nicht in Mord und Krieg unterzugehen, desto unreifer ist sie noch. Ab drei Gesetze abwärts kommt man dann auf die Kontaktliste *kicher*

    Ich habe endlose Ideen zu deiner Kontaktfrage Joey :) Weil ich es liebe, mich mit solchen Gedanken zu beschäftigen.

    Ganz liebe Grüsse
    Elli :)

    :zauberer1
     
  5. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

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    Hamburg
    Ja, das ist eine Möglichkeit, über die nicht nur ich mir Gedanken gemacht habe. Die Frage ist hier aber, warum es keine schwarzen Schafe gibt, die die Kontaktsperre aus welchen Gründen auch immer übergehen. Warum halten sich alle daran?

    Es kursieren da viele Ideen. Ich hab mal ein Buch gelesen, was sich mit dem Fermiparadoxon intensiv auseinandersetzt. Wenn gewünscht, kann ich nochmal Titel und Autor raussuchen (hab's mir damals nur ausgeliehen).

    Viele Grüße
    Joey
     
  6. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

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    Erklär mal dem Punkt, was ein Strich ist und dem Strich, was eine Kugel ist. Ich meine in Bezug auf die Dimensionen. Wir Menschen haben noch längst nicht alles kapiert. Wir haben gerade erst angefangen.
    Ich halte Varianten für möglich, an die wir noch nicht mal denken können, weil wir noch so ahnungslos sind :) Beherrschen Ameisen Astrophysik? So weit und noch weiter könnten wir entfernt sein.


    Hab noch nie vom Fermi-Paradoxon gehört und daher mal bei Wiki nachgelesen. Dabei fiel mir dieser Satz auf: "Wir müssten also davon ausgehen, dass sich sämtliche Zivilisationen ähnlich entwickeln und daher an den selben Hindernissen scheitern."
    Wenn man davon ausgehen kann, dass sämtliche Zivilsationen sich ähnlich entwickeln, dann muss das doch nicht unbedingt in die Zerstörung führen. Genausogut wären andere Varianten möglich.


    Gott und Sinn hin oder her... Kann man noch nicht die rein statistische Möglichkeit von extrasolaren Kulturen abschätzen? Vermutlich reichts noch nicht mal dafür in unser bisherigen Unwissenheit :)

    Liebe Grüsse
    Elli :)

    :zauberer1
     
  7. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

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    Hamburg
    Naja, wie ich schon schrieb, es gibt diese Drake-Gleichung, die die Zahl aufgrund verschiedener Faktoren Abschätzt. Anhand verschiedener Schätzungen dieser Faktoren kommen verschiedene Leute auf Werte zwischen 0,003 und 1.000.000 Zivilisationen in unserer Galaxis (Siehe Post #3)

    Am schwierigsten ist es zu bestimmen, wie wahrscheinlich die Entwicklung von Leben auf einem Planeten ist, und von welchen Faktoren das alles abhängt. Einige Forscher auf diesem Gebiet sind der Meinung, Leben entsteht fast zwangsläufig; andere glauben, da spielen irrsinnig viele Zufälle eine Rolle.

    Viele Grüße
    Joey
     
  8. Quargelbrot

    Quargelbrot Aktives Mitglied

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    Also, daß Leben fast zwangsläufig entsteht, glaube ich auch.
    Siehe die Wasservorkommen auf dem Mars und auf Europa.

    Wenn die Chance, dort Leben zu finden (auch primitivste Formen) schon so groß sind, und unser Sonnensystem nur eines von unzähligen ist, kann man sich den Rest schon denken.

    Zu den Distanzen: Ich bin mir sicher, wir werden mit extremen Teleskopen vielleicht einmal den Hauch einer anderen Zivilisation entdecken können.
    Vielleicht sind wir auch schon entdeckt.
    Aber was hilft es?

    Bei den räumlichen Distanzen bringt es genau nichts, wenn schon der nächste Stern, Proxima Centauri, 4,2 Lichtjahre entfernt ist.
    Die Distanzen sind einfach ZU groß. ;)
     
  9. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

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    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
    Das scheitern hat ja nichts mit Zerstörung zu tun, die anderen haben einfach bisher auch keine Möglichkeit gefunden Raum und Zeit zu durchqueren bzw. die Weiten Entfernungen zu überbrücken ohne Schaden dabei zu nehmen.
     
  10. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

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    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
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    Selbst dann wenn wir mal Nachricht von anderen erhalten, dann heisst es eigentlich nur, dass es mal anderes Leben gegeben haben muss. Denn wenn uns diese Nachricht erreicht, können die Sender ja schon nicht mehr existent sein oder spätestens wenn unsere Antwort sie erreicht und dann können wir ja auch schon gar nicht mehr existieren.
     
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