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Die seele baumeln lassen.

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von _Jim_, 16. Februar 2006.

  1. _Jim_

    _Jim_ Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. Februar 2005
    Beiträge:
    10
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    Meditation kann man nicht machen.
    Man kann nicht meditieren man kann nur in Meditation sein.
    So wie man sich konzentrieren kann, aber nicht in Konzentration sein kann.
    Ich habe erfahren, dass Meditation kein Tun ist.
    Zitat von Haris:
    Denn jeglicher Wille etwas richtig zu machen, läuft der Meditation zuwider.

    jaja , all das und vieles mehr habe ich nun schon gehört.

    Aber was passiert wenn ich mich völlig gehen lasse? (willentlich?- kann man den Willen wollen *abschweif*)
    ganz einfach:
    -Ich träume rum
    -meine Gedanken schweifen ab

    Was passiert wenn ich versuche passiv zu sein?
    wenn ich versuche der beobachter zu sein?
    Wenn ich etwas Versuche setze ich schon wieder den Willen ein.

    Irgendein natürlicher drang, schickt meine Gedanken auf Wanderschaft.
    So wie Körper den Zustand der Ruhe anstreben, streben meine gedanken Diffussion und Apathie an.

    Um dem entgegen zu wirken KANN ICH ABER nur den Willen einsetzen.
    Ich versteh einfach nicht, wie ich dem natürlichen Gang meiner Gedanken beeinflusse, ohne aktiv daran zu manipulieren.
    Ist Meditation demnach nicht ein unnatürlicher Bewusstseinszustand?
     
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  2. LangerYogi

    LangerYogi Mitglied

    Registriert seit:
    8. Dezember 2005
    Beiträge:
    337
    Ort:
    Berlin
    Ich denke, genau das solltest du nicht machen. Du solltest nicht versuchen einen bestimmten Zustand herbeizuführen, sondern einfach das annehmen was IST. Es bedarf keinen Willen zu SEIN. Das Leben ist ein Geschenk und sich dem Lauf des Lebens völlig hinzugeben ist meines Erachtens kein Zutun notwendig.
    Nimm einfach an was kommt. Deine unruhigen Gedanken, dein Leben. Wenn du Geburtstag hast und du von jemandem ein Geschenk annimmst musst du ja auch nichts Wollen. Du bekommst es einfach.

    Wieso entgegenwirken?? Wieso den natürlichen Gang beeinflussen? Du sagst es ja eigentlich schon selbst. Indem du deine Gedanken beeinflussen willst unterdrückst du dein eigenes Wesen und deine Natur. Du nimmst den Augenblick nicht so an wie er ist.

    Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen. Ich muss jetzt leider weg, hätte mir gerne mer Zeit genommen die Fragen zu beantworten.

    Liebe Grüße :flower2:
    Simon
     
  3. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Es geht ganz genau nicht darum, den Gedankengang in irgendeiner Weise aktiv zu beeinflussen. Das tun wir doch ohnedies immer. Unsere innere Quasselstrippe steht doch soundso niemals still :)

    Es geht darum, diesen endlosen Strom der Gedanken einfach einmal sein zu lassen, ohne ihm zu folgen. Zuhören, nicht mitmachen, anschauen, nicht eingreifen. Und als Hilfe zur Konzentration auf die Stille zwischen den Gedanken eignet sich der eigene Atem besonders gut, weil er einfach immer da ist - und gleichzeitig nichts statisches.

    Und jetzt wirds interessant. Meditation bedeutet eben nicht, völlig passiv zu sein. Meditieren heißt, "in die Mitte gehen" - also die Kraft in der eigenen Mitte sammeln. Die einzige Aktivität besteht darin, wenn man das Aktivität nennen kann, jede Aktivität sein zu lassen.

    Und deshalb strebst du nichts an. Weil alles, was du anstreben könntest, nämlich deine eigene Mitte, schon da ist. Du mußt "nur" alles andere sein lassen. Damit läßt du aber natürlich nichts baumeln, auch nicht deine Seele - du konzentrierst die Kraft.
     
  4. Momos

    Momos Mitglied

    Registriert seit:
    7. Oktober 2005
    Beiträge:
    66
    Ort:
    Tirol
    Hallo Jim
    Setz dich am Anfang nur hin und schau deinen Gedanken zu.
    Solltest du vom Thema abschweifen, lenke deinen Geist sanft zurück.
    Die Kunst beim Meditieren ist meiner Meinung nach, den gewissen Willen zur Konzentration zu haben und andererseits nichts zu wollen. Den bei der Meditaion (so wie ich sie mache) ist es wichtig in der Beobachterposition zu sein und sich nicht einzumischen, die Gedanken nicht zu manipulieren, aber andererseits zu erkennen wann der Geist versucht sich einzumischen oder zu manipulieren. Wenn das passiert ist es wichtig sich wieder neu zusammeln/konzentrieren und zurückzufinden zur eigentlichen Meditaion.
    Für mich ist es auch sehr schwirig bei der Meditaion nichts zu wollen, denn ich hatte von anfang an tolle Erfahrungen und wenn sich diese wiederhohlen würden, währe das toll.
    Ich weiß es ja (theoretisch), aber ich spüre es noch nicht. Das ist ungefähr gleich wie mit Rauchen; jeder weiß, dass Rauchen ungesund ist, aber die meisten Rauchen trotzdem. Und genau das meine ich, wenn du es nicht tief in deinem innersten weist/spürst, wird sich dauerhaft nichts ändern.
    Obwohl sich bei mir aber nicht viel tut, freue ich mich fast jeden Tag wenn ich wieder Meditieren kann/darf. Am Anfang bekamm ich viele Antworten auf Fragen die ich mir teilweise nicht einmal gestellt hatte. Diese Antworten bekomme ich aber momentan nicht. Ich spüre aber von Woche zu Woche, wie ich mich (mein Innerstes) zum positiven verändere.

    In der Stille liegt die Wahrheit
     
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  5. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2005
    Beiträge:
    4.608
    Ort:
    Nähe Stuttgart
    Tatsächlich sind wir in der Meditation in einer paradoxen Situation. Wir wollen ruhig werden, wir suchen die Stille, aber gleichzeitig hindert uns Wille an tiefer Entspannung... Wir können uns deshalb günstige Vorraussetzungen schaffen für Meditation- ruhige Umgebung, "reiner" Raum, manche kommen mit Meditationsmusik leichter ins Alpha, und/oder mit dämmriger Beleuchtung... und vorbereitende Übungen können Wunder wirken, Yoga z.B., welches unter anderem ins Körperbewusstsein und in die Ruhe führt...
    Wir dürfen die Meditation schon mit Intention beginnen- eben mit solchen Tricks, wie z.B. die Aufmerksamkeit (nicht die Gedanken:) ) auf die Atmung oder die Lücke zwischen den Gedanken oder auf einen Ton oder ein Mandala richten. Ich stelle mir auch manchmal vor, die aufkommenden Gedanken einfach fallen zu lassen- oder aber ungelesen vorbeiziehen zu lassen. Oder einfach das Körperempfinden wirken lassen... Das genügt schon, für eine heilsame, zentrierende Meditation. Ja, vielleicht geht es zunächst drum, den Unterschied zwischen Aufmerksamkeit und Denken herauszufinden. Reine Wahrnehmung einfach, ohne gedanklich einzugreifen... (Ist mir aber auch nicht immer möglich. Doch wenn ich herausfalle und denke, fang ich von Neuem an loszulassen...)
    lg Kalihan
     
  6. Haris

    Haris Guest

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    Wer sieht es denn, daß Deine Gedanken auf Wanderschaft gehen, daß sie nach Diffusion und Aphathie streben und wer sieht, daß Du unzufrieden damit bist?
     
  7. Juddl

    Juddl Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2004
    Beiträge:
    100
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    Das ist der neutrale Beobachter in uns.
    Er beobachtet nur, ohne zu reagieren. Er läßt sein, ohne ständig einzugreifen.

    Juddl:weihnacht
     
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