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Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Kinnaree, 6. Januar 2014.

  1. Kinnaree

    Kinnaree Guest

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    Irelands Beitrag in dem Thread "hier unter uns..." hat mir so gut gefallen und gibt (hoffentlich nicht nur mir) so viele Gedankenanstöße, daß ich hiermit ein neues Thema damit starte.

    Danke Ireland, für diese detaillierte Darstellung - und ich freue mich auf einen Erfahrungs- und Denkaustausch hier.

    Liebe Grüße
    Kinnaree
     
  2. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Das ist mir als erstes ins Auge gesprungen. Weil ich mich - angeregt von meinem inzwischen vertrautesten Freund - vor mehr als zwei Jahren mit diesem "positiven Denken" zu beschäftigen begann. Ich war damals noch in der systemischen Therapie unterwegs, und mir ist so vieles so merkwürdig bekannt vorgekommen - ich habe so viele Parallelen gesehen zwischen dem, was ich in der Therapie hörte, und dem, was ich unter dem Schlagwort "positiv denken" zu lesen bekam :) - Vermutlich hat mich das damals davor bewahrt, nur das Bruchstück kennenzulernen und es dann schiefgehen zu sehen. Vermutlich funktioniert es bei mir und meiner inzwischen neu ausgewogenen Familienstruktur deshalb mit dieser Art des Denkens so gut, weil ich eben auch einiges vom Kontext mit mir nehmen konnte.

    Ich persönlich habe den Denkansatz als enorm hilfreich erlebt: ich kann aus ALLEM Mist, der sich in meinem Leben bis jetzt eben angehäuft hat, ab jetzt sofort etwas Neues machen, was dann eben kein Mist mehr ist...

    Das ist für mich die Essenz aus dem Schlagwort "positiv denken",

    meint
    Kinny
     
  3. Asaliah40

    Asaliah40 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2011
    Beiträge:
    34.685
    Ort:
    Kärnten
    Jep, positives Denken hat ja nicht damit zum tun, dass ich jetzt alles ausblende, was mir wiederfährt und alles "rosig" erscheint. Deswegen habe ich noch die gleichen Probleme und eventuellen Sorgen, die das Leben eben so mit sich bringt. Dessen bleibe ich mir bewusst, nur der Umgang wird ein Neuer/Anderer, da ich irgendwann begriffen habe, auch wenn es grad net so läuft, dass es immer eine Lösung geben wird. Auch manchesmal eine "Notlösung" bis eben wieder was Neues kommt.

    GLG Asaliah :)
     
  4. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Ganz im Gegenteil, du sagst es, es geht nicht ums Ausblenden, sondern ums Bewußtwerden. In Verbindung mit dem Handwerkskoffer, den ich mitbekommen habe aus der Systemischen ;), geschieht da etwas sehr Gutes. Im Moment erlebe ich es besonders intensiv, weil an einem Punkt angelangt, wo ich langsam die Wurzeln der verschiedenen Übel ;) tief in der Erde unter mir zu fassen bekomme.

    Ich bemerke seit einiger Zeit, wie oft und wie hartnäckig alte Verhaltensmuster wiederkehren. Da ich mit einer tibetischen Ärztin zusammen dran arbeite, da in die körperlichen Erinnerungsebenen reinzukommen, die VOR dem Denkenkönnen bereits speichern und immer wieder wiederkehren lassen, wird mir das nun besonders deutlich.

    Und langsam erfasse ich, was für eine detailliert genaue Arbeit da wichtig ist. Ich lernte durch die Arbeit der tibetischen Medizinerin, Signale meines Körpers rechtzeitig zu erkennen, die - in meinem Fall als Hauptsache - die alte Angst melden, die mein gesamtes Handeln gesteuert hat. MannohFrau :D, gelegentlich kann ich ganze Tage damit verbringen, genau da mit meinem neu gepolten Denken anzusetzen und alte Angst durch neue Gedanken zu ersetzen. (Affirmationen, Mantras, Ideen, gutes Zureden - nennt es, wie ihr wollt, Hauptsache es wirkt ;) .)

    Aber diese Arbeit führt langsam in die Freiheit. Und die fühlt sich Stück für Stück richtig gut an,

    meint
    Kinny
     
  5. Asaliah40

    Asaliah40 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2011
    Beiträge:
    34.685
    Ort:
    Kärnten
    Bin da vollkommen bei dir und es freut mich sehr für dich. Den Weg den du gewählt hast, finde ich gut !

    Ja, diese alten Muster sind gaanz schön hartnäckig ( stelle ich auch immer wieder mal fest ) und es ist ein immer währendes arbeiten an sich selbst, aber es fühlt sich dennoch gut an.

    ;)

    GLG Asaliah
     
  6. Hiltrud

    Hiltrud Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. März 2013
    Beiträge:
    1.580
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    Ich kenne das wiederkehren der alten Muster als "Over-line-syndrom".

    Das bedetuet ungefähr folgendes:

    Ich bin sehr eingeengt und fange an meine Grenzen zu weiten.

    Irgendwann gehe ich ein Stück zuweit, die Grenzen ziehen sich plötzlich zusammen.

    Dann weite ich sie wieder, weiter als vorher, und zack bin ich wider ein Stück zu weit gegangen.

    Und jedesmal befreie ich mich ein Stück mehr.


    Das die eigene Veränderung andere Menschen verändert habe ich nicht unbedingt so erlebt. Aber die Beziehungen änderten sich.

    Wenn ein neues Muster in mir richtig verinnerlicht ist, bemerke ich das erst später, wenn mir aufgeht, das ich mich anders verhalte und mit früher vergleiche. Oder aber mit meiner Familie in Kontakt komme, die oft noch in den alten Mustern leben.
     
  7. 0bst

    0bst Guest

    Sorry. Von welcher systemischen Therapieform ist denn die Rede?
    Hatte den vorherigen Thread nicht gelesen...
     
  8. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Kein Problem, mußtu auch nicht ;). Es wurde im anderen Thread von Ireland einige Male auf die systemische Therapieform hingewiesen, und in einem Beitrag wurde sie vergleichend etwas ausführlicher:

    Das war sozusagen der Ausgangspunkt für das Gespräch hier (weil es in FIWAs Thread den Rahmen des Themas sprengt).

    Liebe Grüße
    Kinnaree
     
  9. 0bst

    0bst Guest

    Das "für den Patienten etwas durchschauen" hat zumindest bei zwei mir Nahestehenden nachhaltig Positives bewirkt.

    Hier nur ein Beispiel.
    Der Verzweifelte zum Therapeuten: "Warum tut meine Frau mir das an?!"
    Der Verzweifelte mußte versprechen, den Therapeuten nicht anzufassen oder zu schlagen wenn er die Antwort erhält. Er versprach´s und erhielt zur Antwort: "Sie ist eine Hure."

    Erleichtert ging der Patient nach Hause und änderte seine systemischen Bedingungen Wohnort, Arbeitsplatz und Partnerschaft.
    Beeindruckt erzählte er vom Geschehen.

    :danke: an Kinnaree
     
  10. Kinnaree

    Kinnaree Guest

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    Das ist ziemlich gut...

    Ohja durchaus, meine Systemische ;) hat auch ein oder zwei Mal etwas für mich durchschaut - mit ihrer unnachahmlichen Gabe, das dann in volltreffende Worte zu fassen, hat sie mich jedesmal zum Lachen gebracht - und das waren durchaus Durchblicke, kann ich dir sagen!

    Also ich denke, so ein Schubser kann und soll ja doch manchmal sein... auch wenn insgesamt ich selbst diejenige sein sollte, die die Antworten findet. Aber wenn der blinde Fleck halt gar zu offensichtlich und zu groß ist,

    naja dann
    besser so wie der Thera in deinem Beispiel
    denkt
    Kinny :D
     
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