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Burning Out Syndrom

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Elena777, 26. Dezember 2004.

  1. Elena777

    Elena777 Mitglied

    Registriert seit:
    9. September 2004
    Beiträge:
    417
    Ort:
    in einem schönen Land
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    Hallo Leute!

    Wer von euch kennt das Burning Out Syndrom? Ist das so etwas wie ein Nervenzusammenbruch aufgrund einer Stresssituation? Ich kannte vor zwei Jahren einen Tierarzt, der wegen dieser Krankheit seinen Beruf an den Nagel gehängt hat.

    LG
    Elena
     
  2. nocoda

    nocoda Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. November 2004
    Beiträge:
    935
    Hallo Elena,
    ich hab Dir mal was kopiert...

    Letztens kam ja in Stern-TV (glaub ich wars) der eine Skispringer Sven Dingens, der auch das Skispringen vorerst an den Nagel deswegen gehängt hat, aber irgendwann wieder loslegen will.

    Entschuldige, wenn ich diesen merkwürdig anmutenden Vergleich ziehe, ich halte diese Krankheit aber für nicht ausheilfähig.
    Für mich stellt es sich so dar, dass sie immer wieder kehren kann, wie bei einer ersten Blasenentzündung, die dann eine gewisse Anfälligkeit entstehen lässt.
    Wie beim Alkoholiker wird man immer darauf achten müßen, wie man sein Leben weiterhin im Griff behält, damit es nicht wieder zu solch einem Zusammenbruch kommt.

    *lg
    nocoda
    Link
     
  3. Elena777

    Elena777 Mitglied

    Registriert seit:
    9. September 2004
    Beiträge:
    417
    Ort:
    in einem schönen Land
    @Nocoda!

    Danke für das ausführliche Posting. Gott sei Dank betrifft es mich nicht selbst, doch ich war damals ziemlich erstaunt, als unser Tierarzt das Handtuch geworfen hat. Kann es sein, dass eine Depression mit dieser Krankheit einher geht, bzw. ist Depression die Ursache für das Burn Out Syndrom?

    LG
    Elena
     
  4. GreenTara

    GreenTara Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. September 2003
    Beiträge:
    4.788
    Ort:
    Kassel
    Hallo Elena :)

    ich hatte ein schweres Burn-Out. Im Gegensatz zu nocoda halte ich es aber für ausheilbar. Das BOS kann in der Tat auch mit Depressionen einhergehen.

    Zusätzlich bin ich Alkoholikerin. Diese Krankheit wird nie ausheilen. Aber ich habe sie zum Stillstand gebracht.

    Angehörige helfender Berufe (Ärzte, Schwestern, Sozialarbeiter, Erzieher usw.) sind überdurchschnittlich häufig von BOS und Sucht betroffen.

    Es hängt auch mit der mangelnden Fähigkeit zusammen, Grenzen zu ziehen, einzuhalten. Depression ist keine Ursache! Es ist eher die Persönlichkeitsstruktur, der Wunsch zu helfen und zu gefallen, anderen die Geborgenheit zu geben, die man gern für sich selbst hätte.

    Lieben Gruß
    Rita
     
  5. nocoda

    nocoda Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. November 2004
    Beiträge:
    935
    Ich gratuliere Dir zu Deiner "Trockenheit" :kiss4:
    Was das gefallen-wollen angeht, so erinnerte mich dieser Satz gerade an meine damalige Gesprächstherapie (schon einige Jahre her), in welcher mir meine Therapeutin sagte: "Sie können den Hals einfach nicht voll kriegen. Sie nehmen Gefallen auf sich, damit Andere in Ihrer Schuld stehen und Sie diese "Schuld" dann einfordern können, wenn Sie Bestätigung und Zuwendung brauchen." sinngemäß...
    Damals empfand ich das als so auf den Punkt gebracht, dass ich schwer daran zu schlucken hatte, doch dieser Satz, bzw. diese Erklärung haben mich wachgerüttelt und mir wurde klar, dass ich so nicht weiter machen konnte.
    Im Grunde habe ich mich da das erste mal selbst gespürt.
    Sich selbst vertreten, sich selbst kennen zu lernen und für sich rauszufinden, was man will und was nicht und vorallem, das zu benennen, das ist schwierig wenn man sich nicht selbst liebt.

    Aber es ist absolut machbar. :)

    *lg
    nocoda
     
  6. Ereschkigal

    Ereschkigal Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2004
    Beiträge:
    2.220
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    bei Köln
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    Hallo Ihr Lieben, hallo Rita,

    die letzte Zeit glaube ich immer mehr, daß bestimmte körperliche Symptome oft auch mit energetischen Anderssein zusammen hängen.

    Früher war mein Körper und mein Energiefeld oft nicht passen aufeinander, ich lief sozusagen neben der Kapp, wie man umgangssprachlich so schön sagt. Das hat zur Folge, daß die Abgrenzung nicht funktioniert.

    Drogen überhaupt lockern meist den Verbindung zwischen Körper und "Seele" und das führt dann zu mangelnder Abgrenzung. Die verschiedenen Energiekörper des Menschen sollten optimal zusammen aufeinander abgestimmt sein, dann ist die richtige Abgrenzung ... leichter.

    Durch Prägung kommt es oft zu einer zu lockeren Bindung zwischen Körper und Energiekörpern. Dies hat dann unterschiedliche Folgen. Je nach Situation kann die Möglichkeit von klein auf den Körper verlassen zu können ein Schutz sein. Doch gleichzeitig liegt darin auch die Gefahr empfindlicher auf energetisches Eindringen zu reagieren.

    Vielleicht kann jemand von Euch mit diesen Zusammenhängen was anfangen und hat eigene Erfahrungen dazu. Das würrde mich sehr interessieren.

    Liebe Grüße
    Ereschkigal
     
  7. GreenTara

    GreenTara Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. September 2003
    Beiträge:
    4.788
    Ort:
    Kassel
    Liebe Ereschkigal :)

    ich berichte dir morgen gern, was ich über mein "Verlassen" des Körpers entdeckte.

    Ich war nicht neben der Kapp, ich hatte eine "Kapp" über dem Scheitel - bis vor gut einem Jahr, wenn mich etwas bedrückte. Eine Frau hat diese Kappe "abgeräumt" und ich werde zunehmend "klarer".

    Gute Nacht
    Rita
     
  8. Elena777

    Elena777 Mitglied

    Registriert seit:
    9. September 2004
    Beiträge:
    417
    Ort:
    in einem schönen Land
    Ich glaube, dass viele Leute (vor allem Frauen) perfekt sein wollen, sie wollen es anderen recht machen, um Anerkennung zu ernten. Oft schupfen sie einen ganzen Arbeitstag, um nebenbei noch Familie und Haushalt zu versorgen.

    Doch ich denke, dass Selbstliebe angebracht ist und vor allem Nein-Sagen-Können. Man wird nicht beliebter, wenn man immer nur zu allem Ja und Amen sagt. Im Gegenteil. Abgrenzung ist sehr wichtig, ich habe die Erfahrung gemacht, dass man mehr Achtung und Respekt erntet, auch mal nein sagen zu können. Außerdem sollte man verstärkt auf die Signale des Körpers achten, er sagt einem schon, wann genug ist. Und dann auch Zeit nehmen, zum Relaxen oder einfach das zu tun, wozu man Lust hat. Ich weiß schon, dass es schwierig ist, in manchen Fällen, vor allem wenn man kleine Kinder hat, oder noch dazu Alleinerzieherin ist. Trotzdem findet sich immer ein Weg. Davon bin ich fest überzeugt.

    LG
    Elena
     
  9. Verena3003

    Verena3003 Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2004
    Beiträge:
    72
    Ort:
    NRW
    Hallo Ihr lieben, auch ich möchte ein paar Gedanken dazu loswerden.

    2002 habe ich 10 Monate in London gelebt. Mit meinem damaliegen Freund.
    Ausschlaggebend war, das ich einen Job hatte in dem ich 8 Std. am Tag nur rumsaß und nichts zu tun hatte... das machte mich völlig fertig weil ich mich total unterfordert fühlte und zugleich verantwortlich mir arbeit zu schaffen... was aber nicht ging da ich auf die Ausarbeitungen anderer angewiesen war.

    Also entschied ich einfach mal weg zu wollen, gefordert zu werden von allen Seiten ... und was Neues zu wagen...

    Das faszinierende war: da ich in London keinen Kannte außer meinem Freund, merke ich erst da wie viele Verpflichtungen ich in Deutschland hatte, die mich belastet haben und eingeschränkt haben.

    Mir ist erst da bewust geworden, wie viel Zeit ich damit verbrachte um anderen zu gefallen, es anderen recht zu machen und wie wenig ich für mich da war.

    Nach 10 Monaten hatte ich allerdings Heimweh ( angst das meiner Familie was passieren könnte und ich sie nie wieder sehe ... bez. Der damaligen Terroranschläge ) und bin dann wieder zurück.

    Leider bin ich wieder in meine alten Strukturen verfallen und habe sogar wieder das gleiche Problem im Job gehabt... nur diesmal 9 std. am Tag nichts zu tun.
    Ich habe diesen Job nun 11 Monate gemacht... nur gelangweilt... mich selber beschäftigt und mich von Tag zu tag immer leerer gefühlt.
    Ich weis nicht ob man auch ein BOS vom Nichtstun bekommen kann, oder ob es ein BOS oder einfach nur eine Depression war, aber ich war einfach nicht mehr ich selbst.

    Alle meine Mittelchen um mir was gutes zu tun haben nicht mehr geholfen.. habe einfach nicht mehr “den weg zu mir selbst“ gefunden.

    erst als ich ganz tief unten war, habe ich mir bewust gemacht das ich entweder was ändern muss oder irgendwann krank werde oder sterbe.
    Es hat lange gedauert, weil ich auf alle anderen gehört habe ( Du kannst doch keinen job aufgeben in der heutigen Situation usw. ) Aber erst als ich mich wieder an London erinnerte wurde mir wieder klar das ich was für mich tun muss. und von da an fühlte ich wieder die Hoffnung und die Macht über mein leben.

    Ich mache mich nun selbstständig und werde mich genau aufs abgrenzen, auf selbstliebe und auch Freiraum für mich, konzentrieren. Ich habe noch soooo vieles zu lernen.. das zeigt mir nicht zuletzt das ich nach London wieder genau den gleichen Job in grün bekommen habe.

    London hat mir sehr gut getan und ich kann es jedem nur empfehlen mal den Schritt zu gehen sich von allem was man zuhause nennt zu trennen um einen neuen Teil von sich zu erleben.

    Ich hoffe das ich in 2005 meine Träume verwirklichen kann und mehr auf meine Innere Stimme höre.
    Denn ich habe mich noch nie so sehr verloren wie in 2004.

    In diesem Sinne, allen nur das Beste für 2005 und viel Selbstliebe und inneren Frieden.

    Herzlichst,

    Verena :kiss4:
     
  10. plusEins

    plusEins Mitglied

    Registriert seit:
    1. Oktober 2004
    Beiträge:
    313
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    Bin auch Betroffene, ging bis zum Schlaganfall und Selbstmord Gedanken, schwere Depressionen usw. Alle beschriebenen Symtome. Der Schlaganfall war meine Heilung, ich mußte eine Auszeit nehmen und mich mit mir beschaftigen und jetzt stehe ich wieder im Licht und bin vom ganzen Herzen glücklich und spühre diesen inneren Frieden und meine Kreativität kommt wieder ans Tageslicht. Bin noch nicht ganz gesund aber ich habe wieder Kraft und Energie. ich danke allen die mir halfen, da wieder raus zu kommen und danke Gott für alles was mir diese Krankheit gutes gebracht hat.

    Alles Liebe +1
     
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