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Bewusster Leben !

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von schpochtl, 3. Juni 2003.

  1. schpochtl

    schpochtl Guest

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    Alles das was wir haben ist ganz normal und nichts besonderes !?
    Eine Blumenwiese mit vielen verschiedenen Blumen, nichts besonderes ? Ein Blinder würde sie über alles gerne noch ein mal sehen können !
    Mal weiter gehen zu müßen ist für so manchen eine Plage, für einen Menschen der seine Beine verloren hat oder gelähmt ist währe auch das eines der kleinen Dinge die er noch ein mal können möchte.
    Durch den Sandstrand an einem Meer zu gehen und mit seinen Zehen den Sand aufwirbeln zu können genial für diesen Menschen.
    Solche Beispiele gäbe es noch sehr viele !!!
    Immer wieder erwische ich mich das ich unzufrieden bin und es geht vielen so wie mir, doch sollten wir nicht zufrieden sein das wir gesund sind und das Leben mit allen Sinnen geniesen dürfen ?
    Wir sehen TV und sehen Elend und tot aber es betrifft uns ja nicht das alles ist so weit weg von uns.
    Das Kind das im TV stirbt, schlimm aber wir können es ja doch nicht ändern und trinken gemütlich unser Bier.

    Bewustsein dessen wie gut es uns geht und nicht immer nur jammern.

    gruß schpochtl :confused4
     
  2. Teutonia

    Teutonia Guest

    ich sehe das auch so. jammern hilft nix. ich meine das auch politisch. ja himmelherrgott, geht es uns denn wirklich so schlecht in europa/deutschland/österreich? sicher, jeder hat gemerkt, dass einiges (nicht alles) teurer geworden ist. "geiz ist geil" und das sparen ist das erklärte ziel der meisten bürger. aber was ist in afrika, im irak? wie steht es mit der globalen verteilung der ressourcen? ist das, was wir mit der "3.welt" machen ok?
    wenn wir wollen, dass es keinen hunger mehr gibt auf der welt, dann müssen wir bei uns anfangen - und was abgeben.

    da fällt mir doch der vorschlag aus dem GmG 3 Buch ein: wenn alle offenlegen, was sie tatsächlich verdienen, könnte das die welt verändern.
    (uupps, etwas vom thema abgewichen...)

    licht und liebe
    teutonia
     
  3. Sumsi

    Sumsi Guest

    Ein Blind-gewordener trauert über etwas nach, das er nicht ausreichend genossen hat.
    Ein Mensch der seine Beine verloren hat, trauert über etwas nach, das er nicht ausgekostet hat, nicht jeden Schritt in andächtiger bewusstheit gegangen ist, als er noch Beine hatte. Ein Buddha geht so vorsichtig und bedächtig und langsam und still und voller Entzücken jeden einzelnen Schritt - wie über das dünne Eis eines gefrorenen Sees...
    Er freut sich über seine Beine. Schpochtl freust Du Dich jeden Tag wieder über Deine Beine? Gib acht, freue Dich, denn sonst wirst Du ihnen nachweinen wenn sie fort sind.
    Ein Buddha braucht nichts nachzuweinen, er hat jeden Schritt, jede Sekunde zur Gänze ausgekostet, absorbiert.

    Warum möchtst Du zufrieden sein schpochtl, wenn Du selig sein kannst? Aber zu diesem Seligsein gelangst Du nicht über einen Vergleich mit anderen - nur über das bewusste pure ganzherzige Absorbieren jedes einzelnen Dir vom Leben gebotenen Moments.


    -sumsi-
     
  4. Rudi

    Rudi Mitglied

    Registriert seit:
    21. Oktober 2002
    Beiträge:
    70
    Ort:
    Mitten unter Euch!
    Hallo... ich gebe zu, ich finde Deinen vorangehenden Beitrag sehr provozierend!!

    Spannende These... was Du beschreibst, würde ich als "Entrücktheit" deuten. Also das GEGENTEIL von Bewußtheit! Andacht? Das nenne ich Selbst-Versunkenheit... inmitten aller so wertvoller Details entrücke ich dem realen Leben. Und da Du nicht Buddha bist, setzt Du Dich doch ganz schön unter Druck: wie verlaufen Deine Gespräche mit Menschen, wenn Du (unterstelle ich einfach mal!) jedes Gespräch so intensiv empfinden möchtest, als ob es die letzte Begegnung sei? Ist Dein Ideal außer für den
    Einsiedler (der inmitten seiner geliebten Natur mit seinen Tieren lebt) realistisch? Nichts und niemandem nachzuweinen? Wozu leben wir dann überhaupt? Trauer und Melancholie ("das Ausruhen zwischen 2 Hoffnungen") ist doch eine wesentliche Bereicherung in unserem Leben, es sei denn Beziehungslosigkeit hältst Du für Deinen Sinn des Lebens... und verstecke Dich nicht hinter Deinem stumpfen Panzer "Seligkeit"... GLÜCK kannst Du nur empfinden, wenn Du den SCHMERZ, TRAUER und VERZWEIFLUNG kennst. Bei Schpochtl entdecke ich die typische selbstgenügsame "stoische" Lebenseinstellung. Nicht umwerfend als Lebensentwurf, aber man kann so auf niedrigem Niveau leben. Sumsi? Du brauchst scheinbar nichts zu überwinden,
    da Du über den Dingen stehst. Sorge Dich nicht, lebe? Ist das alles, was Du zu bieten hast?

    Wie könnte ein Kompromiß aussehen? Bin gespannt auf Deine Gegenargumente!

    Grüsse vom Rudhi
     
  5. Filippo

    Filippo Guest

    Hallo Rudhi!

    Was heißt hier niedriges Niveau? Genügsamkeit sehe ich als einen sehr erstrebenswerten Zustand an. Nicht irgendwelchen Illusionen hinterherjagen, sondern damit glücklich sein, was Dir das Leben und somit Du Dir selbst Tag für Tag schenkt!

    Liebe Grüße,

    Phil :)
     
  6. schpochtl

    schpochtl Guest

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    Du bist ein Mensch der die Dinge so liest wie ich sie schreibe, bei dir habe ich das Gefühl das du mich ganz gut siehst !

    gruß schpochtl
     
  7. Sumsi

    Sumsi Guest

    Es handelt sich nicht um eine "These", Rudhi. Thesen vertrete ich hier nicht. Sonst sage ich es dazu. So wie Du "Entrücktheit" sagst, könnte man denken, ein Erleuchteter sei ein Idiot.

    Es ist kein "Ideal" - es ist die letztendliche Bewusstheit, die erreicht werden kann.
    Und ich setze mich da nicht unter Druck; es ist nur das einzige was mich interessiert. Nun ja, ich gebe zu, ich esse auch noch gerne Vanille-Eis - und ein paar andere Dinge noch... ;)
    aber Dein Bewusstseins-Begriff scheint mir noch sehr ausbaufähig.
    Du hast natürlich recht, ich rede selten mit U-Bahn-Kontrolloren über die eventuellen Erleuchtungszustände von Buddha und Co. - da ist man schon eingeschränkt...

    "Beziehungen" existieren nur jenseits von 2 (oder wievielen immer) Hoffnungen. Hoffnung verunmöglicht Liebe nämlich gravierend.
    Trotzdem sollst Du Deine Trauer leben, wenn Du sie aufkommen spürst - genau so wie das Glück. Ich mache da keine Unterschiede.

    Du hast es so präzise erfasst und formuliert, wie es mir jetzt nicht eingefallen wäre: Sorge Dich nicht, lebe.

    Ich bin nicht gegen "Kompromisse", Rudhi. Aber ich persönlich lebe sie nur ungern.

    -mit grüssen-
     
  8. schöne ambitionierte Worte, schlussendlich scheitern die meisten, selbst ich habe noch nicht die Disziplin. Die Bequemlichkeit und Gewohnheit sowie mein Ego (meine Selbstliebe) holen mich immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Die Tatsache ist die, dass auch ich noch unter den Gegebenheiten meiner Prägungen zu handeln habe.

    A.
     
  9. Filippo

    Filippo Guest

    Lieber Anorganischer,

    verwechsle Ego nicht mit Selbstliebe! Dein Ego ist mit Deiner Geschichte behaftet, versucht durch materielle und intellektuelle Statussymbole sich perfekt nach außen zu präsentieren.

    Selbstliebe dagegen ist etwas Wunderbares. Sie lehrt Dir Genügsamkeit mit Dir selbst, so wie Du jetzt bist und was Du hast, spornt Dich aber gleichzeitig dazu an, Dich selbst immer weiterzuentwickeln. Sie ist letztlich die Voraussetzung für jede andere Form der Liebe.


    Beste Grüße,

    Phil :)
     
  10. Rudi

    Rudi Mitglied

    Registriert seit:
    21. Oktober 2002
    Beiträge:
    70
    Ort:
    Mitten unter Euch!
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    Hallo Filippo. Es wäre ne gute Idee, mal über die Stoiker zu diskutieren, hier oder im Denkforum. Ich halte diese Spezies und ihre Anhänger für Selbst-Kastraten, die jedem, Problem ausweichen. Dabei bin ich durchaus für positive Denkweise und Lebenseinstellung aufgeschlossen - spätestens mein Bandscheibenvorfall gibt mir zu denken, ob eine ausschließlich kämpferisch-aggressive Haltung letztendlich irgendeinen SINN hat (meine Antwort heute: Klares Nein!)

    Aber Du hast Aufgaben und Lektionen in diesem Leben vor Dir: halte Dich nicht zurück, nur wer Schmerz und Verantwortung und Ängste/ Widerstände spürt, WÄCHST und LEBT... Rudhi
     
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