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Astrologie/Glaube?

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Wasserfall, 26. Juni 2007.

  1. Wasserfall

    Wasserfall Mitglied

    Registriert seit:
    16. Dezember 2005
    Beiträge:
    372
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    Hallo!:zauberer1

    "funktioniert" Astrologie,
    weil wir dran "glauben"?
    Man sagt doch, Glauben versetzt Berge.
    Oder gibt es doch unabänderliche Energien?
    Jede Materie ist Energie
    dann gibt es verschiedene Energien,oder sind die auch veränderbar?

    gruß Wasserfall
     
  2. Mariella12

    Mariella12 Mitglied

    Registriert seit:
    17. April 2007
    Beiträge:
    476
    Ort:
    Wien
    Hallo Wasserfall,

    Astrologie funktioniert ob du daran glaubst oder nicht ist egal. Wenn du daran glaubst, wirst du es wissen, dass sie funktioniert und wenn du nicht daran glaubst, funktioniert sie auch aber du wirst es nicht wissen.:zauberer1

    Liebe Grüße
    Mariella12
     
  3. blackandblue

    blackandblue Guest

    Hey Wasserfall,

    energie.. das ist so ne sache..
    wofür das arme wort alles herhalten muss..

    ausgehend von der definition und anwendung in der physik:
    -energie ist fähigkeit eines systems, arbeit gegen eine kraft zu verrichten..

    psychologisch wäre eine analogie:
    -energie ist die fähigkeit eines willens, gegen widerstände sich durchzusetzen..

    psychophysikalisch (vorschlag):
    -energie ist die fähigkeit eines musters (spezifische folge von zufälligen prozessen) sich über zufallsfreiheitsgrade gegen die natürlichen wahrscheinlichkeiten sich auszuprägen..

    in der physik ist energie
    -quantitaiv erhalten (erhaltungsgrösse)
    *d.h. kann weder erzeugt noch vernicht werden, sondern nur umgewandelt (materie, strahlung(felder) usw..)
    -qualitativ nicht erhalten (da die entropie zunimmt und nicht erhalten ist)
    *die exergie wird weniger (kann mechanische arbeit leisten)
    *die anergie wird mehr (kann keine mechanische arbeit leisten)

    das bedeutet, dass die enregie mengenmässig erhalten bleibt, aber sich deart umwandelt, dass man damit immerweniger machen kann... schöpferisches potenzial (mechanisches nutzen von energie nach belieben (kunst/leben) über die zufallfreiheitsgrade..) geht verloren.. vergänglichkeit.. wärmetod des systems.. thermodynamisches gleichgewicht.. keine mechanische arbeit mehr zu leisten.. tod..

    analog zu vergänglichkeit der exergie, sehe ich die fähigkeit einer psyche bestimmte emfindungen und erlebnisfähigkeit an den tag zu legen als vergänglich an.. die psychischen ressourcen..

    ganz analog wie man eine batterie kurzschlissen kann, ohne die energie sinnvoll genutzt zu haben..
    kann man meiner ansicht nach auch psychische energie sinnos verpulvern..

    nicht jeder energieverbrauch ist gleich schöpferisch, kunstvoll oder technisch sinnvoll...

    "choices are for one and all... all we are are leaves that fall" RHCP..

    das einzige, was man machen kann.. ist den fall des blattes zu einem kunstwerk zu gestalten..
     
  4. Wasserfall

    Wasserfall Mitglied

    Registriert seit:
    16. Dezember 2005
    Beiträge:
    372
    Hallo Blackandblue!:)
    Wie meinst Du das?
    Ist eine Kraft,nicht auch eine Energie?
    Wenn eine Energie aus sich heraus "strahlt" richtet sie sich dann gegen eine Kraft?:confused:
    Auf der einen Seite,kann jede Energie mal verlöschen.
    Dann wieder, kann nichts verloren gehen?
    Die Glaubensenergie kann auch erschaffen.
    Und dann gibt es wieder Grenzen.
     
  5. blackandblue

    blackandblue Guest

    Hey Wasserfall :)

    nein.. aber kräfte gibts es nur im zusammenhang mit energie..
    das ist aber nicht das gleiche..

    energieumsätze sind immer verbunden mit:
    -materie- und/oder feldstrukturänderungen

    ansonsten: energie wird daran gemessen, dass un wieviel sie gegen eine kraft arbeitet, ja.. und allein daran wird ihre quantität festgemacht.. (beobachtungsgrösse)

    in der physik nicht.. sie kann sich nur umwandeln..

    genau: quantitativ nicht..
    qualitativ schon..

    erschaffen muss differenzierend betrachtet werden..
    erschaffen kann im physikalischen sinn nur bedeuten zustände zu ändern.. und dazu mögliche zustände wählen.. aber der pool an möglichkeiten kann weder erzeugt noch vernichtet werden.. das ist die zeitlosigkeit der menge aller objekte..

    genau:welche zustände sind im moment wählbar?
    da hat man nicht immer alle möglichkeiten zur verfügung..

    glaube kann helfen die richtigen wahlen zu treffen..
    und somit brauchbares zu tun.. oder nach obiger definition: zu 'erschaffen..

    lg :)
     
  6. blackandblue

    blackandblue Guest

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    (ein objekt: ein etwas, das sich von dem, was es nicht ist, unterscheidet..
    das schliesst physikalische zustände ein..)
     
  7. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.741
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
    lieber wasserfall,

    bevor auch in diesm forum die "unendliche geschichte" ob astrologie funktioniert oder nicht ausbricht, beschäftige dich 10-15 jahre mit der astrologie um es zu erlernen... damach kannst du diesen dümlichen streit hier auch einbringen. (dass dieser streit dümmlich ist kannst du bei dutschen esoterikforum: www.***************** nachvollziehen )

    shalom,

    shimon1938
     
  8. blackandblue

    blackandblue Guest

    Hey Wasserfall! :)

    die frage ist gut..

    als anregung:
    -wann sehe ich selbst eine astrologische ausage als richtig oder falsch an?
    *(nur), wenn sie mich überzeugt? mir aus der seele spricht?
    *(nur), wenn sie in einem buch steht, das viele zietieren?
    *..

    -entwickelt sich meine persönliche fähigkeit aus den anregungen, die die astrologie liefert, etwas stimmiges fruchtvoll für mich herauszufischen?
    *entwickelt es sich mit meiner erfahrung aus selbst- und fremdbeobachtung?
    *entwickelt es sich mit meiner erfahrung im umgang mit den verwendeten begriffen?
    *entwickelt es sich mit meinem weltbild, während der kritisch-'wohlwollenden auseinandersetzung?
    *..

    wie kann ich unabhängig davon, ob die astrologie nun stimmt oder nicht, nutzen aus ihr oder der auseinandersetzung mit ihren inhalten konzepten ziehen?
    *indem ich die anwendungsbereiche und legitimität kritisch aber auch mit phantasie überprüfe, entdecke oder widerlege?
    *indem meine gefühlsmässigen und gedanklichen reaktionen zulasse und reflektiere?
    *indem ich meine haltung zu den konkreten oder allgemeinen inhalten oder themen beobachte und evtl mit den verschiedenen deutungen meiner konstellation.. oder fremdkonstellationen vergleiche?
    *..

    ob astrologie jetzt 'wahr ist.. kann ich nicht mit sicherheit sagen..

    ich kann nur mit sicherheit sagen, dass ich nutzen aus ihr und dem austausch über sie ziehen kann..

    ;)
     
  9. Wasserfall

    Wasserfall Mitglied

    Registriert seit:
    16. Dezember 2005
    Beiträge:
    372
    Hallo Shimon1938! :blume:

    Du darfst mich nicht missverstehen.
    Für mich bedeutet Astrologie sehr viel.
    Ich will nur dahinter schauen,
    wie die Astrologie entstanden ist.
    Oft ist es doch so,daß erst ein Gedanke da ist,und dann wird es konkret.
    Aber so langsam glaube ich,das ich mich doch verzettelt habe.

    viele Grüße
    Wasserfall


    Hallo Blackandblue:flower2:

    Danke für Deine Anregungen................
     
  10. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
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    Graz
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    Hallo Wasserfall!

    Lass Dich bloß nicht von Deinen Fragen abbringen ... ich halte die durchaus für sinnvoll, und es betrifft ja bei weitem nicht nur die Astrologie. Ich hatte gerade erst in einem anderen Thread den Physik-Nobelpreisträger Charles H. Thomas zitiert, der die Frage des Glaubens auch für die Wissenschaft thematisiert. Ich hab's bloß noch nicht erlebt, dass solche Fragen online vernünftig diskutiert worden wären ... und behalte meine Mutmaßungen, warum das so ist, mal für mich.

    Alles Liebe,
    Jake
     

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