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Die Macht der Gedanken

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Wasserfall, 22. Oktober 2007.

  1. Wasserfall

    Wasserfall Mitglied

    Registriert seit:
    16. Dezember 2005
    Beiträge:
    372
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    Hallo Ihr Alle!:zauberer1

    Ich habe schon oft gelesen,das wie gut oder schlecht wir leben,stark von unseren Gedanken abhängt.
    Wie passt das nun mit Astrologie zusammen?
    Wenn ich bestimmte Aspekte im Horoskop habe,wie zum Beispiel Merkur im Quadrat zu Mars.
    Dann hat man doch Probleme mit der Kommunikation.
    Also kann es doch nicht jedem möglich sein,durch "positive" Gedanken ein positives Leben und Menschen anzuziehen.
    Wie kann man mit diesem Widerspruch umgehen?
    Ich bekomme es immer mit der Angst zu tun,wenn ich lese,das alles eine Frage der Anziehung ist,und Allem was einem begegnet hat man selber angezogen.
    Was haltet Ihr davon?

    viele Grüße
    Euer fragender Wasserfall
     
  2. Gabi0405

    Gabi0405 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2007
    Beiträge:
    11.052
    Hallo Wasserfall,

    ich halte Gedanken für Energien, die sich nur im Gegenüber verwirklichen können.
    Jedes Tun beginnt mit dem Gedanken (Idee). Ich würde die positiven oder negativen Gedanken aber nicht unbedingt nur am Merkur festmachen. Auch eine gutgestellter Merkur hat nicht nur positive Gedanken und umgekehrt. Bei jedem Menschen ist doch beides vorhanden.
    Grundsätzlich halte ich die Gedanken für eine starke Kraft, wie banal, tief oder mächtig sie sind, hängt m.E. vom Charakter und Bewußtseinsstand des jeweiligen Menschen ab.

    LG
    Gabi
     
  3. Fedelta

    Fedelta Mitglied

    Registriert seit:
    29. September 2007
    Beiträge:
    143
    Hallo Wasserfall,
    Inwiefern das denn?

    Erzwingen kann man das sicher nicht, aber ich glaube auch nicht, dass es jemandes Schicksal ist, ständig nur das Negative anzuziehen. Jeder hat beide Potenziale in sich und wer von sich selbst meint, ständig "positiv" zu sein ist mir suspekt. Wenn man meint, hingegen ständig negativ drauf zu sein und das Negative anzuziehen, ist das wohl eher eine Frage der inneren Sichtweise, dass man die positiven Aspekte in seinem Leben vielleicht nicht sieht/sehen will.

    Beobachte doch mal, wer sich von dir angezogen fühlt und warum?

    - Sieht er/sie das Positive in dir und findet es einfach klasse, will mit dir Freude und Konstruktivität erleben?
    - Sieht er/sie das Positive in dir und will daran "saugen"?
    - Sieht er/sie das Negative in dir und ist einfach froh, weil er/sie sich mit jemandem "verbrüdern" kann und dann in seinem Gram und seiner Destruktivität nicht so alleine ist?
    - Sieht er/sie das Negative in dir und "braucht" es, in deine Schwächen hineinzuhauen um sich dann selbst stark zu fühlen?

    Sicher gibt es noch weitere Kombinationen. Mit ein bisschen Beobachtung kann man das wohl unterscheiden und auch selbst ent-scheiden, mit wem man sich näher einlässt. Das ist nicht nur Schicksal.

    Liebe Grüße
    Fedelta
     
  4. hi2u

    hi2u Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Februar 2007
    Beiträge:
    2.372
    Ort:
    hart an der Grenze
    Hai, Wasserfall!

    Gute Frage -- mal sehen, ob ich dazu etwas zuwege bringe...

    Zuerst ist es erforderlich, dass man überhaupt in der Lage ist, diese "positiven Gedanken" absichtslos zu hegen. Dazu gibt es IMHO eine Disposition im Kosmogramm -- soll heißen: es wird wohl Menschen geben, denen das "positive Denken" mit positiven Folgen verwehrt ist.

    Nächstens kann eine positive Geisteshaltung den Druck verringern, den eine unzufriedene Lebenshaltung bewirkt. Insgesamt gibt das eine lockerere Haltung. Wie man aus dem Spitzensport weiß: sobald jemand an den Sieg denkt, ist er auch schon aus dem Rennen. Einfach "nur so" und wenn möglich mit Enthusiasmus durch die Hindernisse ist hingegen der Sieg erreichbar.

    Diese zweite Position hängt aber schon wieder an der ersten. Wie alle denkbaren (ha, ha :) ) folgenden. Sprich: der Grundsatz, Charakter sei Schicksal, wird sich durch aufgesetzte Denkmuster nicht kippen lassen.

    Womit sich die guten Tipps zur Lektüre entsprechender Anleitungen (z.B. das LOLA Prinzip) als "Hoffnungslauf" verstehen. Eventuell ist ja gerade ein hilfreicher Transit im Umlauf, der die Übernahme der in solchen Werken empfohlener Verhaltens- und Denkmuster begünstigt. Oder nicht, dann war das Lesen vergeudete Zeit.

    Und zum Schluss bleibt darauf hinzuweisen, dass durch die Astrologie die gesamte Welt über relativ wenige Symbole abgebildet werden muss, entsprechend sind diese Symbole doppeldeutig und damit ist die Unschärfe der Deutung die Chance zum vom Horoskop doch ermöglichten Wesensänderung :)
     
  5. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    Hallo Wasserfall!

    Erstmal zur "Anziehung" - ich seh das weniger beim Merkur, sondern vor allem in den Konstellationen des 3. Quadranten, der dafür zuständig ist, "was uns begegnet" bzw. wo wir resonant einschwingen. Also Venus, Pluto, Jupiter... Venus/7 sehe ich als "Begegnungsfilter": Welche der unzähligen und pausenlos auf uns einströmenden Außenreize lasse ich wirksam werden? Pluto formiert die unbewussten Gestalten, die innere, vor dem Bewusstsein gegebene Bereitschaft, diese Gestalten für mich wirksam werden zu lassen - plutonische Verwirklichungsmagie - bloß macht Pluto eben das verbindlich, was in den unbewussten Tiefen unseres Seins an Psychodynamik brodelt. Wir bekommen schon das, was wir wollen - aber das, was wir unbewusst wirklcih wollen und weniger das, was ein rosarotes Bewusstsein uns als Wunsch einflüstert. Und Jupiter schließllich: Der kann verstehen, der hat den weiten Horizont, Unbewusstes auch zu integrieren, der vermag die engen Grenzen des Bewussten zu übersteigen und die weiten Horizonte zu integrieren. Ein hilfreich gestellter Merkur ist bei alldem sicher kein Hindernis, aber für die eigentlichen Prozesse zwischen Wunschgestalt und Wunscherfüllung ist er kaum zuständig.

    Allerdings sehe ich die "Kraft positiver Gedanken" dort, wo der Merkur jemand in die Lage versetzt, zum Beispiel Alternativen zu sehen (hier schreibt einer mit Wassermann-Merkur...). Ich betrachte astrologische Konstellationen nicht als vorbestimmte Festschreibung, sondern als Beschreibung von Potenzialen, als die Markierung eines Wahrscheinlichkeitshorizonts, in dem wir wählen können. Angewandtes Beispiel: Merkur Quadrat Mars muss nicht als Behinderung gesehen werden. Da mag die Impulsivität, der Wille zur Tat dem Untersuchen, dem intellektuellen Be-Greifen, der fruchtbar machenden Integration als Spannungsfeld entgegenstehen (ein mögliches Deutungskonstrukt), da mag die Verbalisierung in eher aggressiver Form erfolgen oder aber umgekehrt eine Neigung bestehen, Kommunikation rasch als Aggression zu empfinden oder eine besondere Sensibilität für aggressive Untertöne zu entwickeln (andere mögliche Deutungskonstrukte) - oder aber zunehmende Bewusstheit (eine eher dem Jupiter zugehörige Bewusstheit) führt dazu, dass die marsischen Impulse das Merkurische anfeuern bzw. merkurisches Bedenken den Heißläufer Mars zügeln und seine Energie nutzen... so formuliert sind das einfach Phrasen, es ginge darum, im Gespräch dann zu entdecken, welche Potenziale der Horoskopeigner aus SEINEN Konstellationen entwickeln mag. Da wird's dann beweglich, da beginnen sich Landmarken zu zeigen, da entstehen Wege. Und das halte ich für den spannenderen Teil der Astrologie, wenn sie auf diese Weise Freiheitsgrade unterstützen und zunehmende Bewusstheit fördern kann.

    Alles Liebe,
    Jake
     
  6. Wasserfall

    Wasserfall Mitglied

    Registriert seit:
    16. Dezember 2005
    Beiträge:
    372
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    Hallo!:):)

    Gabi0405: Bei jedem Menschen ist doch beides vorhanden.Das muß ich mir öfters bewußt werden.

    Fedelta: Ja,ich denke auch das man nicht nur einseitig(positiv oder negativ) etwas anzieht.Aber,muß ich mir nicht ständig Gedanken machen,inwieweit ich mit einer bestimmten Begegnung zu tun habe? Sei sie negativ oder positiv.
    Zumindest ertappe ich mich öfters dabei.

    hi2u: Das mit den hilfreichen Transiten,bei bestimmten Verhaltensweisen die dann funktionieren,und bei manchen eben nicht,finde ich eine gute Erklärung.

    Jake: ja,manchmal entstehen vielleicht Wege nur durch Reibung an dem Anderem.Wo man dann nicht alles mit positiven Gedanken wegwischen kann.
     
  7. Wasserfall

    Wasserfall Mitglied

    Registriert seit:
    16. Dezember 2005
    Beiträge:
    372
    Ich habe einen Wunsch
    jemand anders hat einen Wunsch
    Ich habe bestimmte Gedanken
    jemand anders hat bestimmte Gedanken
    Was zählt mehr
    Wer hat mehr "Macht"
    Was passiert wenn es "knallt"
    .................................
     
  8. Simi

    Simi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2005
    Beiträge:
    5.768
    Es ist synchron, Wasserfall- weil das Universum ein Körper ist.
    Das, was der eine denkt, passt automatisch zu dem, was der andere denkt.
    Keiner hat mehr Macht als der andere.
    Wenn es bei einem knallt, dann deshalb, weil er sich nicht bewusst ist, was er wirklich gedacht hat.
    Freudige Erwartungen werden nämlich ebenso Wirklichkeit wie schmerzliche Befürchtungen.
    Beides ist im Horoskop ersichtlich- beides ist festgelegt.

    hi2u hat das schön erklärt: es nutzt nichts, oberflächlich positiv zu denken, während man im Grunde seines Herzen doch Befürchtungen hegt. Es hilft nur eins: zu schauen, was man wirklich denkt und es sich einzugestehen. Dieses Eingeständnis verändert alles.

    Denken ist übrigens nicht Merkur. Merkur ist die Art und Weise, wie ein Mensch logische Schlüsse zieht. Gedacht wird mit dem ganzen Horoskop.

    :)
     
  9. blackandblue

    blackandblue Guest

    denken und ühlen bilden eine einheit..

    es gibt darstellende anteile..
    deren auftauchen situationsmerkmale sind..

    die situationen, deren merkmale das auftauchen von gedanken und gefühle sind..
    sind teil einer menge von situationen.. durch die man geht.. 22:22 ist eine andere situation als 22:23..

    dort werden an gabelungen entscheidungen getroffen..
    man kommt von einer situation.. in die nächste.. usw..

    gedanken sind bewusst.. denn sonst hat man sie ja nicht..
    gefühle sind auch bewusst.. denn sonst hat man auch diese nicht..

    jetzt kommt das bewusste wollen und wünschen bzw handeln ins spiel..
    dieses steuert mit, welchen pfad man in obiger menge durchläuft..
     
  10. blackandblue

    blackandblue Guest

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    wichtig ist zu unterscheiden..
    zwischen den gedanken bzw gefühlen, welche das ist darstellen..

    und gedanken bzw gefühle die auf das mögliche hinweisen..
    also antizipirende funktion annehmen..

    diese gedanken bzw gefühle, welche antizipierende funktion annehmen..
    stellen dar, wie die mögliche entscheidung gemeint ist..
    und somit, was mit einer möglichen entscheidung zu erwarten ist..
     
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