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Aphelandra

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von aphoris, 15. Oktober 2006.

  1. aphoris

    aphoris Mitglied

    Registriert seit:
    15. Oktober 2006
    Beiträge:
    402
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    Hallo zusammen,

    nachdem mir Simi soeben eine faustdicke Überraschung beschert hat (sie schrieb nämlich, seit einem halben Jahr ziehe der Pluto durch mein 3. Haus, was soviel heißt wie Lernunwilligkeit, Sprachstörungen, Angst, für dumm gehalten zu werden, keiner versteht mich), möchte ich das jetzt gern mal näher betrachten und Simi (natürlich auch jedem anderen, der es wünscht) etwas mehr Raum zum Ausschweifen schenken.

    Im Übrigen studiere ich seit Februar diesen Jahres und all das, was sie da an Merkmalen nannte, begleitet mich seitdem.

    Auf ein fröhliches Augenöffnen.

    aphoris
     
  2. Wasserfall

    Wasserfall Mitglied

    Registriert seit:
    16. Dezember 2005
    Beiträge:
    372
    Hallo Aphoris!:)

    Bei mir ist/war der Pluto auch im 3.Haus.Ist jetzt schon aber im Übergang ins 4.Haus. Bei mir trifft und traf das auch alles zu was Du geschrieben hast. Habe mich als Schülerin eigentlich halbwegs intelligent gehalten,aber die letzten Jahre,wurde mir bewußt,daß ich viel zu leichtfertig gedacht habe, mir fliegt das alles von alleine zu. Hört sich wirklich blöd an,aber wenn ich die Beiträge durchlese,was die Anderen Foris so schreiben,und vor allem wie sie sich ausdrücken fühle ich mich wirklich manchmal blöd. Und bei Unterhaltungen lasse ich mich gerne unter den Tisch reden. Achte mehr auf das "Dahinter" lass mich dadurch verunsichern und dann fällt mir gar nichts mehr ein. Aber da spielen mehrere Ursachen eine Rolle. Aber je nach Bewußtsein wirkt sich dieser Pluto Transit durch das 3.Haus anders aus.

    liebe Grüße
    Wasserfall:flower2:
     
  3. aphoris

    aphoris Mitglied

    Registriert seit:
    15. Oktober 2006
    Beiträge:
    402
    Danke Dir für Deine Eindrücke.

    Meine Schulzeit war eine leichte, obwohl ich mich nie wirklich auf die schulischen Dinge konzentriert habe. Ich war da eher dauernd am Beobachten, statt am Lernen. Glücklicherweise fiel es mir nicht schwer, was sich nun zum jetzigen Zeitpunkt als leider nicht mehr von Bestand herausstellt.

    Ich habe einige Jahre viel und erfolgreich gearbeitet, hatte irgendwann zuvor eine Ausbildung gemacht, die mehr aufgedrängt als denn gewollt war, und bin dann über den Quereinstieg und offensive Bewerbungen in die Berufssparte (Verlag und Grafik), wo ich hinwollte. Das Studium hatte ich stets im Hinterkopf, und zwar aus zweierlei Motivationen heraus.

    Zum einen die kindische: Was dein Bruder kann, kannst du schon lange und zum anderen die oberkindische: Dein Lebenslauf macht sich nicht gut ohne Angabe eines Diploms, da helfen all die tollen Stationen nichts.

    Ich sah und sehe mich trotz vieler Erfolge als einen Dilettant, wenn auch eine andere Stimme mir sagt, dass es großartig ist, was ich geschafft habe.

    Ich hatte mich also entschlossen zu studieren, obwohl ich wusste, dass die Beweggründe mich piesacken würden. Es war gar kein echtes Bedürfnis da, so in etwa: Jetzt studiere ich, um meine Kenntnisse zu erweitern.

    Der Witz an der ganzen Sache ist, dass ich nun relativ im Arsch bin, weil ich noch dazu eine Person bin, die es sich nicht erlaubt, diesen Kram dann auch wieder aufzugeben.

    Das Studium an sich ist inhaltlich gesehen eine sehr fruchtbare Sache, die - könnte ich mich von ihr wirklich überzeugen - für ein Weitermachen spricht.

    Ich lerne schlecht bis gar nicht im Moment, ich hacke auf meiner Überzeugung herum, dass ich unfähig bin, dieses Bücherwissen aufzunehmen. Ich verachte all diese Theorien. Ich sehe die Mitstudierenden und höre ihre Pläne und warum sie studieren und das großartige Interesse daran. Das miserable Lernen führt natürlich dazu, dass ich nichts weiß. Hehe. Ergo stehe ich als blöde da. Und wenn dann noch der Rechtfertigungsaffe dazwischen kommt, dann wird es ganz besonders lustig.

    Trotz allem gibt es da etwas, was ich noch nicht sehe. Es gibt etwas, was ich ignoriere. Und ich habe eine leise Ahnung, dass es möglich ist, dass ich - sofern ich mich in dieser Angelegenheit entdecken kann - auch das Wissen aufnehmen kann. Manch einer verbindet mich mit einem Abgehobensein und ich bringe hier in Zusammenhang eine gewisse Bodenhaftung, die mir abhanden gekommen ist und ich die weltlichen Dinge nicht schätze.

    Gibt's Fragen, die ich nicht sehe? :weihna1

    aphoris
     
  4. Wasserfall

    Wasserfall Mitglied

    Registriert seit:
    16. Dezember 2005
    Beiträge:
    372
    Hallo Aphoris!

    Puh! Astrologie hin oder her. Du mußt wirklich abwägen,was dafür und dagegen spricht,wenn Du das Studium abbrichst. Das kann ich natürlich nicht beurteilen.Pluto ist der Planet der Wandlung und Tiefe. Bildet dieser Plutotransit auch Aspekte mit anderen Planenten? Vielleicht kann Dir jemand anders noch mehr dazu sagen.:confused:

    Das Leben ist lernen
    und lerne zu leben
    laß Zeit für Dich gehen
    ist Zeit zu verstehen


    lg Wasserfall
     
  5. Simi

    Simi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2005
    Beiträge:
    5.768
    Hi aphoris :)

    Keine Ahnung, ich weiss ja nicht mal, was du siehst- woher soll ich wissen, was du nicht siehst? :)
    Normalerweise will man die Ängste nicht sehen, deshalb das ganze Drama. Aber ich fange jetzt nicht wieder mit meinen 4 Freunden an, die kommen erst später. :D

    Wo fängt man an, bei einem Horoskop? Mit der Sonne- im Zeichen. Dann die anderen Planeten in den Zeichen, alle zusammen stellen den Charakter eines Menschen dar. Dann die Planeten in den Häusern. Die Häuser sind Lebensbereiche, in denen der Charakter wirkt. Oder eben auch nicht, aus Angst. Dann wird's kein Wirken, sondern Murks mit vielen Problemen. Dann der Aszendent, das ist die Maske, die Persönlichkeit. Und noch die Aspekte, die Winkelverbindungen zwischen den Planeten. Und erst dann die Transite. Pluto im 3. Haus ist so ein Transit, also vorübergehend. Allerdings dauert der ewig, ist ja gerade erst reingelaufen, da haste, so über den Daumen, 15 Jahre was von. :clown: Also, hier zuerst:

    Sonne in Widder

    Widder ist Wille, reiner unverfälschter Wille. Er ist zeitlebens innerlich angetrieben von ständigen Willensimpulsen, die er restlos ausleben will. Es ist ihm wie ein eingegebenes Gesetz, nicht nach recht und links zu schauen, schon gar nicht nach hinten, sondern vorwärts zu stürmen- und jedes Hindernis zu überrennen. Und jeden Gegner. Denn der fremde Wille zählt nicht, er wird überwältigt und bezwungen. Es ist ein Freisein von Rücksicht und von Vorsicht, man kann auch sagen: mit dem Kopf durch die Wand ist typisch Widder. Diese Art von Willensimpulsen machen den Widder zum Wegbereiter für etwas Neues, nie Dagewesenes- er ist der Erste, der diesen Weg geht. Initativkraft und Wagemut machen ihn zum Anführer, nicht Diplomatie, das Wort kennt er nicht. Wobei es Widder dabei nicht um das Erreichen eines bestimmtes Ziel geht, schon gar nicht materiell. Es geht nur um den Ausdruck des Willen als solchem.

    Ja, das ist eine sehr hemmungslose Kraft, die der Widder da hat, da kommt's nun sehr drauf an, ob es sich um einen hoch- oder niedrig entwickelten Widder handelt. Je naiver, je unbekümmerter ein Widder ist, angesichts von Schwierigkeiten und Widerständen, die sich ihm in den Weg stellen, desto höher entwickelt ist er. Denn ein hoch entwickelter Widder lässt sich von seinem Gewissen leiten, er hat einen unzerstörbaren Glauben an sein hohes moralisches Ideal- und dieser Glaube lässt ihn den Weg sehen, den er zu gehen hat. Und dieser Glaube verleiht ihm nicht nur Mut, sondern auch einen Elan, der andere beflügelt und mitreisst.

    Ein niedrig entwickelter Widder ist kein Führer, sondern ein Verführer, nicht der Held, sondern der Verbrecher. Auch er ist mutig, gibt sein Leben für das Ideal, reisst andere mit- aber in den Abgrund. Denn er hat keinen wahren Glauben, die Verwirklichung seines Ideals dient bloss der eigenen Befriedigung, seinen Willen durchsetzen zu können. Dazu ist ihm jedes Mittel recht, er geht über Leichen- Gewissenlosigkeit, Grausamkeit, Verantwortungslosigkeit sind typisch.

    Äusserlich sind der hoch- und der niedrig entwickelte Typus nicht leicht zu unterscheiden, da auch der hochentwickelte Widder nicht nur Opfer bringt, sondern auch fordert. Der ist nicht zimperlich. :D
    Der Maßstab ist innerlich zu suchen, es kommt auf den Wutfaktor an. Der innere Frieden, den ein hochentwickelter Widder empfindet, kommt dem der Waage, seinem Gegenpol, gleich. Ein niedrig entwickelter Widder platzt vor Wut- und leider oftmals nicht nur innerlich.

    Bücher von Nicolaus Klein kann ich dir da sehr empfehlen, der hat auch die Sonne im Widder und den AC in Waage, wie du. Er sagt, in der höchsten Entsprechung ist das Kampf-Kunst oder Gleich-Mut.

    lg :)
     
  6. aphoris

    aphoris Mitglied

    Registriert seit:
    15. Oktober 2006
    Beiträge:
    402
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    Ja, es ist wohl so, dass in diesem Punkt die Astrologie nicht mehr greift, weil eingetreten ist, was einzutreten hatte. Punkt. Es wäre ein Irrtum jetzt anzunehmen, mir könnten da irgendwelche Sterne auf die Sprünge helfen, was ich denn nun tun will. Ich finde es ehrlich gesagt ziemlich schmerzlich, was ich da veranstalte.

    Pluto. Simi schreibt was von fünfzehn Jahren. :escape:
    Aber wohin flüchten? :weihna1 Wandlung und Tiefe, sagst Du. Darin liegt mein Bestreben. Was will ich also mehr.

    Danke jedenfalls für Dein Interesse.
     
  7. aphoris

    aphoris Mitglied

    Registriert seit:
    15. Oktober 2006
    Beiträge:
    402
    Mir ist absolut bewusst, dass ich nur über die Annäherung und schließlich Aufnahme meiner Ängste ganz und gar sein kann. Mir ist allerdings auch bewusst, dass ich da noch resoluter agieren muss.

    Danke für das Widderbild. Hoffentlich treten die vier Freunde bald auf den Plan. Mir gehts nämlich um das Eingemachte. Am ganzen Vorspiel halte ich mich ja nun schon Ewigkeiten auf. ;)

    Danke, Simi.
     
  8. blackandblue

    blackandblue Guest

    hallo aphoris :)

    bist du sicher, dass die wahl zum studium nicht die flucht vor etwas anderem ist?
    du schreibst selbst, dass dir deine motive nicht wirklich die überzeugendsten sind, und dementsprechend irgendwo evtl "faul..

    vielleicht ist es sinnvoll sich intellektuell(3 haus) mit seinen eigenen tiefen(pluto) zu beschäftigen um sich zu transformieren(pluto) und stärker zu werden (pluto/skorpion: phönix aus der asche ;) )

    deine inneren beweggründe und ängste(pluto) mal betrachten..analysieren und innere zusammenhänge erforschen(3 haus)

    so, das ist es, was mir spontan dazu einfällt..

    lg ;)
     
  9. aphoris

    aphoris Mitglied

    Registriert seit:
    15. Oktober 2006
    Beiträge:
    402
    Hello blackandblue,

    natürlich ist es eine Flucht. Mein ganzes bisheriges Leben ist eine einzige Flucht. Vom praktischen Nutzen her betrachtet ist dieses Studium eine gute Chance. Mich quält allerdings der Gedanke und letztlich die Tatsache, dass ich Zeit investieren muss, um hier zu einem guten Abschluss zu kommen, denn auf einen 0815-Abschluss habe ich auch wiederum keinen Bock, der allerdings vorprogrammiert ist bei meiner Lernlaune.

    Der ganze Irrsinn ist offensichtlich.

    Was macht man aber, wenn man bereits forscht, analysiert und Ängsten auflauert, sich diese inneren Verstrickungen allerdings so raffiniert ineinanderfügen, dass das Handeln ausbleibt. Manchmal bin ich beinahe versucht zu glauben, ich liebe dieses Drama und gebe es um nichts in der Welt auf.

    Keine Ahnung, weshalb ich dies hier alles niederschreibe, denn mit Astrologie hat das wohl eher nichts mehr zu tun, denn mir fehlts ja nicht an Innenschau, sondern an Mut.

    aphoris
     
  10. Simi

    Simi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    5.768
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    Hi aphoris :)

    Wovor fliehst du denn? Das Horoskop sagt- vor dem Tod.
    Mars und Saturn im 8. Haus, da ist ne dicke Depression angelegt. Zeit zieht sich wie Kaugummi- und nix passiert. Bloss der Zeitpunkt des Todes, der rückt immer näher. Da ist es, gerade für Widder, naheliegend, sich ständig neue Ziele zu setzen, die kann man dann anstreben- und damit der inneren Auseinandersetzung mit dem Tod ausweichen.

    Zeit und Tod = 8. Haus. Was ist denn dein wirkliches Motiv, dieses Studium zu beginnen? Saturn-Transit im 10. Haus (Beruf), Ehrgeiz, die Last, den eigenen Ruf vergrössern zu müssen. Was mein Bruder kann, das kann ich auch, hast du gesagt. Konkurrenzkampf unter Geschwistern? Pluto im 3. Haus, kein gutes Motiv für ein Studium.

    Ja. Und trotzdem machst du munter weiter. Was würde denn passieren, wenn du damit aufhörst? Was befürchtest du, was dann passiert?

    Ja genau, das Drama bringt dir scheinbar einen Vorteil, scheinbar, wohlgemerkt. Welchen?

    Nö, an Mut fehlt's Widder nun wirklich nicht. Es fehlt irgendeine durchschlagende Erkenntnis, die das Drama beendet.

    Du hast ausserdem noch Uranus im 12. Haus, da kommt du nicht aus dir heraus.
    Und Pluto im 11. Haus, Freundschaften gehst du nur dann ein, wenn der potentielle Freund ein (in deinen Augen) perfekter Mensch ist.
     

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