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Anthroposophie

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Solis, 27. Juli 2017.

  1. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
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    Lieber Inti,

    es ging mir doch gar nicht um den Vergleich des Schreibstiles von Hesse und Steiner, sondern um deren Verständnis in Sachen der Seelenpflege. Das mit den Büchern hast Du auch nicht richtig verstanden. Ich schätze meine Bücher sehr und lese auch gerne. Wenn ich die Bücher aber in Zusammenhang mit der Seele oder der Spiritualität stelle, meine ich damit, dass man nach diesen Dingen nicht kopfgesteuert suchen sollte. Es geht also nicht um Worte, sondern um Gefühle.

    Merlin
     
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  2. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

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    Der Schreibstil ist nur ein Aspekt im _Unterschied zwischen Hesse und Steiner. Auch beim Inhalt liegen Welten dazwischen.
    Es geht nicht nur um Worte, sondern um die Bedeutung von Worten. Und es geht natürlich auch bei Steiner um die Gefühlswelt, aber halt nicht nur, es geht auch um die Physis und auch um den Geist.

    LGInti
     
  3. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
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    Um das geht es mir doch überhaupt nicht, sondern um deren Verständnis zur Seelenpflege, wie Du ja auch selbst einräumst:

    Inti: ... Und es geht natürlich auch bei Steiner um die Gefühlswelt, aber halt nicht nur, es geht auch um die Physis und auch um den Geist.

    Das können sie ja auch so sehen, nur hat das mit meinen Vorstellungen zur Seelenwelt nichts gemein. Ich wüsste deshalb nicht, warum ich jetzt zu einem Jünger Steiners oder Hesses mutieren sollte. Ich denke auch, dass es in diesem Thread nicht um Merlin geht, sondern um Steiner und seiner Anthroposophie.

    Merlin
     
  4. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    18.296
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    Nordhessen
    Ich würde mich auch nicht für einen Jünger von R.Steiner halten, sondern allerhöchstens als Schüler, aber ich akzeptiere auch andere Menschen als meine Lehrer. Und ich hatte schon viele Lehrer, mache davon wissen bis heute nicht, dass ich etwas von ihnen lernen konnte.

    LGInti
     
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  5. reinwiel

    reinwiel Sehr aktives Mitglied

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    In Pörtschach am Wörthersee
    Manche Dinge kann man einfach nicht erwerben. Etwa die Anlage, sich im Leben zu einem Mystiker zu entwickeln. Das muss dem Menschen als Anlage angeboren sein, weil er sich das vor seiner Inkarnation so ausgesucht hat. Oder weil er von einem Stern kommt. Oder weil er hoher Himmelsbote ist.

    Und so gibt es in allen Hochreligionen der Welt mystische Erscheinungen bzw. Menschen mit besonderen Fähigkeiten, etwa Gurus, Sufis und Mystiker. Von denen leuchteten z.B. nicht wenige in der Nacht. Andere waren in der Lage, auf dem Wasser zu gehen. Viele brauchten nicht zu essen und zu trinken. Andere konnten direkt in die Seele der Menschen schauen. Und nicht zuletzt bekamen besonderere christliche Mystiker die Stigmata Jesu Christi.

    Zum Beispiel hat sich Franz von Asisi überhaupt nicht um eine Einweihung bemüht. Überhaupt ist das Christentum gesegnet von mystisch hoch begabten Menschen und braucht sich nicht zu verstecken. Pater Pio oder Kathryn Kuhlman lebten vor nicht allzu lange Zeit.

    Ja, Jesus Christus ist eine ganz besondere Kraft. Bei ihm geht es nicht um eine gescheite Einsicht in umliegende seelenhafte Welten, mit denen man in Kontakt treten kann, um sie magisch zu nutzen.

    Bei Jesus geht es um Gottesnähe. Um seine Nähe und seinen Schutz. Und der ist im Alltag recht einfach. Es reicht ein einfaches religiöses Beten und Wünschen. Das braucht keine Einweihung. Ebenso braucht ein von Liebe geprägtes Tun und Handeln keine Magie, keine rhytmische Beschwörung, kein medial geprägtes Sehen der Geisterwelt.
     
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  6. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Nordhessen
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    Tja was braucht der Mensch schon - ich brauch auch kein Eis oder Mangos, trotzdem ess ich es hin und wieder ganz gerne.
    Nun kann eine Mango nicht unbedingt für spirituelle Erkenntnis nützlich sein, eine rituelle Handlung kann mich hingegen in eine spirituelle Trance versetzen, die mit Tür sein kann.

    LGInti
     
    LynnCarme gefällt das.
  7. Xonolil

    Xonolil Sehr aktives Mitglied

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    Nein, denn das Streben, ein Besserer Mensch zu werden ist die einzige Möglichkeit darüber hinauszuwachsen/zu flüchten.
    Und nur, weil man dann ein besserer Mensch geworden ist, muss man andere nicht gleich anders behandeln!

    JA! Ein großes Glück ist das, wenn Höhere sehen, wenn man vermeintlich "schlechtere" Menschen, gut behandelt!
    Weil diese könnten ja auch in einer anderen Dichotomie/Dimension mächtiger sein!!!
     
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  8. Xonolil

    Xonolil Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2009
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    Wien
    Nicht nur der Geist - und darüber hinaus die Psyche ist eine Erkundung wert.
    Auch der "wahre" Körper hat einiges zu bieten. Um nicht zu sagen, die Seele, die den erfahrensten Körper auflöst, um ihn einen Schritt weiter zu führen.

    Ich glaube: die beliebigen Körper, denen ihr tagtäglich über den Weg läuft, sind nur Hüllen für einen Geist.
    Die Körper bestehen aus Chemischen Kohlenstoffverbindungen. Wenn man dies esoterisch weiterspinnen will bestehen Körper aus allem möglichen!
     
  9. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
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    An den Ufern der Logana
    Sicherlich ist das Ziel ein besserer Mensch werden zu wollen wünschenswert, nur zeigt uns die Wirklichkeit auch eine andere Seite. Gerade im 18. und 19. Jahrhundert wurden in diesem Zusammenhang verhängnisvolle Weichen gestellt. Es kommt dann halt darauf an, mit welcher Motivation man ein besserer Mensch werden möchte. Ich sehe da halt einem sehr schmalen Grat, auf dem man sich hier bewegt.


    Merlin
     
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  10. Xonolil

    Xonolil Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Klingt interessant! Es wäre schön von dir, wenn du es erklären würdest! Welche verhängnisvolle Weichen?

    Ich kenne auch negative Beispiele davon, ein besserer Mensch werden zu müssen: sich über die Anderen (Arbeiter) zu erheben, indem man auf der Karriereleiter eine Stufe höher ist.
     
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