würdet ihr euren partner oder partnerin teilen?

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hab mich nicht ganz durch den thread gelesen, sondern senfe einfach so dazu:
fuer mich ist die beziehung der punkt, in dem sich beide beteiligen aus eigenen
freien willen miteinander verenigen. das braucht men keinerlei definition, keine
regel, die liebe bindet, und ist fuer diesen punkt* einzig auf einen menschen
bezogen. * ich schreibe hier von punkt. das ist dahingehend zu lesen, das zeit
im kontext der ewigkeit nur punkte sind. es ist das jetzt und hier das zaehlt,
auch wenn damit ein von der laenge nicht definierter zeitraum gemeint ist.
sobald ein anderer mensch, die begierde, die gefuehle, die koerperlichkeit da
sind, ist mmn die verbindung aufgeloest, da venusische liebe auf zwei partner
bezoegen ist. anders dagegen die neptunische liebe, die all- liebe, die sich auf
das eins sein mit allen bezieht, und daher mit allen gleich geteilt wird.

edit: neptunische liebe, wie ahorn schreibt: kinder, freunde, tiere... und das
goettliche... naechstenliebe, barmherzigkeit, freundschaft, fuersorge... usw

venusische liebe ist strikt die ''romantische liebe''; beziehung, sex, familie,
kinder... usw
 
eine sehr liebe freundin von mir war 2 jahre lang polyamourous (weis snicht wie
man das am besten uebersetzt); sie hatte mehrere gleichberechtigte partner, die
auch voneinander wussten, und zum teil auch andere partner hatten, die damit
einverstanden waren. das kursiert wohl unter dem stichwort offene ''beziehung''.
sie hat mir viel darueber erzaehlt, was sie las, und auch, was sie selbst ''erlebt''.
es bedeutet, dass man mehrere partner gleichberechtigt nebeneinander hat (nix
gelichzeitig, das ist wieder was andres) allen denselben respekt entgegenbringt.
das soll befreiend sein. schon allein da grundkonzept erschien mir eher stressig.
bei ihr, die immer zwischen 3 staedten pendelte, war zumindest die raeumliche
distanz da. aber denoch hatte sie probleme, alles unter einen hut zu bringen, da
die emotionale seite des ganzen doch nicht so einfach war. zwar genoss sie die
freiheit, andrerseits fuehlte sie sich nie voll und ganz geliebt. das ende vom lied
sie ist vollkommen monogam und gluecklich in einer fernbeziehung...
 
Ich könnte jemanden frei geben, wenn er mir sagt, daß er einen anderen liebt. Das wäre zwar schmerzhaft, aber Liebe läßt sich nun einmal nicht binden, sie fliegt wohin sie will.

Was ich jedoch nicht könnte ist, einen geliebten Menschen mit noch jemanden anderen zu teilen, um in einer "Menage a Trois" zu leben....Das wäre mir - emotional gesehen - zu stressig.

Eine Partnerschaft, die nur aus zwei Menschen besteht, ist schon nicht einfach, aber dann auch noch mit einer dritten Person?? Ganz entschieden NEIN.


LG
Urajup
 
Da würde ich einen kleinen Einwurf anbringen: dürfen Eltern ihre Kinder nicht lieben? Darf man seine Freunde nicht lieben? Seine Haustiere?

Das war wohl etwas ungeschickt ausgedrückt.
Ich meine die Liebe, die zwischen zwei Personen passiert, die eine Beziehung im Sinne Mann-Frau (oder Mann-Mann, Frau-Frau, wie auch immer ;) )...

Und da hier überall davon gesprochen wird:
natürlich kann kein Mensch einem anderen gehören. Aber man gibt doch immer einen Teil von sich an den Partner. Und meiner Meinung nach sind 2 Teile genug :D...einer für sich, einer für den anderen :D...

nein, nicht falsch verstehen.
Und an Paulus:
Wieso liebe ich dann meinen Partner und bin trotzdem eifersüchtig? Warum liebe ich ihn und würde alles für ihn tun, selbst wenn es mich einschränken würde? Nein Liebe tut nicht weh, aber die Zweifel dahinter.

Ihr kennt sicher diesen Tollen Spruch: Eifersucht ist Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft. Ich finde ihn einfach passend.

lg
 
Ich könnte jemanden frei geben, wenn er mir sagt, daß er einen anderen liebt. Das wäre zwar schmerzhaft, aber Liebe läßt sich nun einmal nicht binden, sie fliegt wohin sie will.

Was ich jedoch nicht könnte ist, einen geliebten Menschen mit noch jemanden anderen zu teilen, um in einer "Menage a Trois" zu leben....Das wäre mir - emotional gesehen - zu stressig.

Eine Partnerschaft, die nur aus zwei Menschen besteht, ist schon nicht einfach, aber dann auch noch mit einer dritten Person?? Ganz entschieden NEIN.


LG
Urajup

theoretisch stimme mit Dir ganz und gar überein, Juppi. Nur habe noch nie diese Ansicht zur Gänze praktisch überprüfen können, d.h. meinen Partner hab nie teilen müssen. Einmal löste ich freiwillig (?) eine Verbindung, als ich erfahren hab, daß er eine andere auch zu lieben glaubte, gleichzeitig, selbstverständlichst, für ihn ganz normal - für Langhans-Modell bin ungeeignet :D.
 
Liebes X-chen,:)


theoretisch stimme mit Dir ganz und gar überein, Juppi. Nur habe noch nie diese Ansicht zur Gänze praktisch überprüfen können, d.h. meinen Partner hab nie teilen müssen. Einmal löste ich freiwillig (?) eine Verbindung, als ich erfahren hab, daß er eine andere auch zu lieben glaubte, gleichzeitig, selbstverständlichst, für ihn ganz normal - für Langhans-Modell bin ungeeignet :D.

zum Glück hab ich so eine Entscheidung auch noch nicht durchmachen müssen. Bevor ich meinen Mann kennenlernte, war es ja meistens so, daß ich mich sehr schnell aus Beziehungen "verabschiedet" hatte, weil sie mir sprichwörtlich zu eng wurden.

Dann kam mein Partner und es war gut. Ab dato keine Unruhe mehr, kein "ich will hier weg"....Doch wenn er jemanden kennengelernt hätte - wäre ja möglich gewesen - dann hätte ich ihn freigeben müssen (mit Schmerzen). Aber das wäre für mein Seelenheil allemal besser, als ein langes Leidensspiel, welches aus drei Personen besteht....


LG
Juppi
 
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ich hätte aus meiner Empfindung gute Gründe, auf einige der letzten Kommentare zu antworten.

Ich stelle mir aber die Frage, könnte ich auch nur einem der Beitragsverfasser gerecht werden, insbesondere beim Thema Liebe?
Sicherlich gab es dieses Thema schon in diesem Forum, wenn nicht, wird es wohl Zeit.

Ich habe mich entschieden meine Sichtweise, mein Wissen pauschal auszudrücken, und auch so kurz als möglich.


Um LIEBE zu beschreiben, wird Sprache hinderlich.

LIEBE IST. GOTT ist LIEBE, BEDINGUNGSLOS. ALLES was IST ist LIEBE, und auch aus IHR entstanden.

Dieser Zustand, diese WAHRNEHMUNG ist unpolar. Es gibt keine Gegensätze, kein Gegenpol, vereint = EINS. Dieser Zustand ist unveränderbar, verbraucht sich nicht.
Insbesondere; wertet nicht, vergleicht nicht.

Dann gibt es etwas, zudem wir in der Dualität (Polarität) Liebe sagen. Darin kommt all das vor, was wir im Erdendasein untereinander leben, das der Sehnsucht nach der BEDINGUNGSLOSEN LIEBE entspringt. Aber, wir haben uns von GOTT/GÖTTIN getrennt (nicht wirklich, aber in der Wahrnehmung, wie unser Verhalten zeigt). Wir empfinden uns im dualen Bewusstsein auf der Erde nicht mehr (bei einigen wächst das Bewusstsein dahin gerade wieder) als ein Teil GOTTES, das ebenso die Unendlichkeit und die LIEBE ist.

Der Mensch braucht zum Leben LIEBE, oder Liebesersatz. Da er zur BEDINGUNGSLOSEN LIEBE, die er in sich trägt, keinen Zugang findet, sucht er sie im sogenannten Aussen. Bei anderen, als Ersatzbefriedigung für das, was er in sich durch die empfundene Trennung zu GOTT, nicht findet.

Findet er sich, seine wahre Existenz, hört das auf. Dann spürt er hinter dem Wort LIEBE etwas anderes. Daher auch die unterschiedliche Ausdrucksweise, die mitunter auch zu Missverständnissen führt.

Bis dahin sucht er es bei Mann/Frau, Kind (Ausnahmestellung), Freund, in Gruppen, Vereinigungen, Glaubensgemeinschaften, in Foren, usw..

Da wird ja auch einiges gefunden, und viel bestätigt was der Ersatz einfordert. Zärtlichkeit, Anerkennung, Zuspruch, Machtbestätigung, begehrenswert zu sein, wertvoll zu sein, schön zu sein, über andere gehoben zu werden, Aufmerksamkeit zu bekommen, usw..
Es bleibt aber ein DEAL. Es fehlt die Bedingungslosigkeit, die der LIEBE entspringt. Es wir gebunden, festgehalten.
Es ist immer Erwartung dabei. Es wird immer auch von Schmerz begleitet. Wird oft von Selbstaufgabe begleitet, wird von Eifersucht begleitet, verhindert individuelle Entwicklung, ist geprägt von Trauer, macht krank, führt nicht selten zur Verkümmerung, bis zum sogenannten Tod.

Das unterschiedliche Bewusstsein der Menschen, bringt eben auch unterschiedliches Empfinden mit sich. Es ist eine Zeit des empfundenen "Übergangs".
Keiner sollte sich jedoch als "weiter" empfinden, als den anderen, und schon gar nicht in Sachen "LIEBE". Das ist grosser Irrtum.

Es hat individuelle Gründe und Ursachen, warum wir so lieben, wie wir lieben, also nicht LIEBEN.

Ich möchte anregen, über kaum noch erträgliche Zustände untereinander nachzudenken. Es lässt sich wirklich verändern.
Wir tragen es wahrhaftig in uns. Es ist wahrhaftig erlebbar. Es wird ganz real.

Jeder kann sich jederzeit mit seinem ENERGETISCHEN HERZEN verbinden. Dort findet jeder ALLES, wonach er sucht.
Nicht im Buch. Wissen kann das Erleben nicht ersetzen.

Das Denken an das HERZ, das Hinspüren zum HERZEN ist bereits die Verbindung.
In der Mitte der Brust, im HERZEN (nicht das physische Organ) finden wir GOTT, dort können wir selbst die BEDINGUNGSLOSE LIEBE erzeugen.

Alles Weitere regelt die Logik der LIEBE, mit unserem wunderbaren Verstand nicht erfassbar.
Damit können wir alles "Unheile" heilen. Und noch ist keiner auf der Erde heil.

Wer dem dualem Bewusstsein entwächst, wird eben anders empfinden, und anders über/von LIEBE sprechen. Daher die Unterschiede.

Allerdings, LIEBE kann nicht gesprochen werden. Wir brauchen die Sprache noch, um uns auszutauschen.

Die BEDINGUNGSLOSE LIEBE schliesst keine Partnerschaft aus. Man begegnet sich eben auf allen Ebenen. Dabei durchwirkt das "höhere" Bewusstsein das "niedere" Bewusstsein.

In der LIEBE ist die ETHIK enthalten.

Ob sich dann noch die Frage nach Partnerteilung stellt, und wie das überhaupt gemeint sein kann, kann ja jeder ausprobieren.

Was ich schreibe empfinde ich selbst.

LIEBE Grüsse
Paulus
 
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