Woran glaubt Ihr nicht?

Und Geistheilen nutzt AUSSCHLIESSLICH den PE - zumindest ist so lange davon auszugehen, bis entweder die Märchen der Geistheiler (über Quantenmechanik, gesendete Energien etc.) entweder etwas plausibler werden oder die Wirkung in ein paar guten Studien belegt wird.
du brauchst gar nicht "so lange bis" davon auszugehen du kannst endgültig davon ausgehen dass es so ist. meiner meinung nach ist der "mechanismus" - geist bewirkt selbstheilung, geistheiler manimupuliert geist damit der die selbstheilung eher besser schneller, effektiver vorantreibt. da der geist aber sowieso ständig manipuliert wird ist der geistheiler kein "standallone werkzeug" wo du sagen kannst hammer trifft auf nagel und der wird dadurch ins holz getrieben es spielen viele (eigentlich "alle" verfügbaren faktoren eine rolle)
das problem mit euch eindimensionslen skeptikern ist dass ihr krampfhaft versucht zu beweisen dass das "unmögliche nicht möglich ist" (und ich verstehe eigentlich nicht warum ihr das tut, das ist doch eigentlich offensichtlich - egal ob jemand behauptet es wäre möglich oder nicht). die frage die ihr euch nicht stellt ist warum der glaube an unmögliches trotzdem etwas zu bewirken scheint.

stell dir einmal vor du gehst zu einem geistheiler (rein aus interesse) und sagen wir du hättest (was ich nicht hoffe) 5 "gesundheitliche problemchen". der geistheiler sieht dich kommen sieht dich an geht um dich herum und legt mit der zeit seine hände genau an die stellen die mit deinen gesundheitlichen problemen zu tun haben. du wirst als kritisch-skeptischer mensch nach erklärungen suchen wie er "das alles wissen kann" (jemand der nicht sooo kritisch ist wird dem geistheiler "hellseherische" fähigkeiten zuschreiben - das wird seinen geist in die richtung "öffnen" - wenn der das feststellen kann ohne mich vorher je gesehen zu haben kann er mich vielleicht tatsächlich auch heilen und diese erwartung kann wiederum die selbstheilung triggern. die annahme der geistheiler habe "hellseherische fähigkeiten" ist natürlich grundfalsch und es gibt natürlich eine ganz und gar logische erklärung wie der geistheiler auf die 5 "richtigen körperstellen" kommt (und wenn manche "geistheiler nicht so gut sind dass sie alle 5 "finden" so reicht in sehr vielen fällen eine von 5 um "erwartungshaltung" herzustellen). da es bei geistheilung ja darum geht "die erwartung so zu steuern dass der selbstheilugsprozess eintritt" wird der geistheiler natürlich nicht hergehen und dem "klienten" die "logischen und verständlichen günde" zu erklären versuchen, wie er "weiss" wo das "wehwehchen" sitzt sondern im gegenteil alles tun um "die erwartung zu steigern" (also den glauben des klienten in die "übernatürlichen fähigkeiten" die es natürlich nicht gibt zu stärken) und so lustig das sein möge - sehr oft ist gerade die "tatsächliche wahrheit" die die diesen "glauben" eben zusätzlich steigert (wenn ich z b eine stelle berühre, der klient meint ich könne unmöglich wissen, dass er dort ein problem hat, er fragt mich wie ich darauf komme und ich antworte "zufall" - ist die reaktion "nö, zufall kann das nicht sein" genau die die ich haben will, obwohl es tatsächlich eventuell doch eine "nicht gezielte berührung" war). tatsächlich gibt es viele ganz und gar "logische" möglichkeiten dem klienten zu zeigen dass man etwas "weiss" (je nach dem wie erfahren der geistheiler ist und welche kenntnisse er sich angeignet hat, kann man - ohne exakte diagnosen zu kennen - auf viele verschiedene arten feststellen mit welchen körperteilen, organen, körperfunktionen der klient eventuell probleme hat - und da man z.b. auch beim autofahren zuerst probleme hat schaltung, kupplung, gas und bremse und das ganze noch im stadtverkehr zu koordinieren mit der zeit jedoch auch im schlimmsten verkehr alles "vollautomatisch" schafft ohne gross darüber nachdenken zu müssen, geht dieses "erwartungstriggern" in der geistheilung auch nach einiger zeit und erfahrung automatisch und ist von auf seiten eines erfahrenen geistheilers nicht mehr unbedingt eine "bewusste handlung" - körperhaltung, hautfarbe, beschaffenheit der fingernägel, augen, ausdünstung, gesichtsfalten, gesichtsausdruck und natürlich alle reaktionen auf alles was ein geistheiler so macht verbinden sich ganz automatisch zu einem oft (aber natürlich nicht immer) richtigen eindruck und so wie jemand der keine ahnung vom autofahren hat sich fragt woher der fahrer denn jetzt weiss dass er zurückschalten muss fragt sich jemand der sich nicht mit krankheitssymothomen auskennt wie der geistheiler "wissen" kann dass es vermutlich ein problem im verdauungstrakt gibt - und schreibt ihm dadurch "unerklärliche fähigkeiten" zu.
am anfang - bei der "ausbildung" eines geistheilers - finden es jedoch die meisten sinnvoll auch die "auszubildenden" durch "placebo" dazu zu bringen zu "glauben dass sie geistheilen können" (und sogar sehr viele "ausbilder" sind selbst noch immer in der "placebophase" und selbst davon überzeugt dass "das handauflegen" die aktion ist die heilung bewirkt :) - tut es, aber eben nur über den mechanismus, "wenn das das handauflegen die erwartung auf heilung steigert und die gesteigerte erwartung den selbstheilungsprozess in gang setzt")


Nein, tue ich nicht.
Dazu muss man sich z.B. anschauen, wie diese Brustkrebs-Studie auf ihren scheinbar so hoghen Wert kommt. Da wurden nicht Frauen mit einer Brustkrebs-Diagnose eine Weile ohne Behandlung gelassen, und oh Wunder, bei jeder 5. verschwand der Tumor von selbst. Nein. Die Wissenschaftler haben hier die verschiedenen Zahlen der Neu-Diagnosen und Sterblichkeiten verglichen zwischen früher und heute, wo sich in der Diagnostik einiges verbessert hat und Tumore schneller erkannt werden. Wenn man diese Statistiken vergleicht, kommt man drauf, dass ein relativ großer Anteil der WERDENDEN Tumore wieder von allein vom Körper entfernt wird. Je größer der Tumor, desto geringer die Chance dazu. Das ist kein Ergebnis, was Frauen mit einer Brustkrebs-Diagnose die 20%-Chance gibt, dass sie auch ohne medizinische Maßnahmen auskommt, sondern ein Ergebnis, welches den Sinn des immer verbesserten Brustkrebs-Screenings in Frage stellt.
momentchen momentchen: erstens sind die abschluss diagnosen alle ungefähr zur selben zeit gestellt worden wie du unschwerd feststellen wirst wenn du dir die mühe machst die studie selbst zu lesen und dass es sich bei dem anteil der tumore die vom körper alleine wieder entfernt wurden samt und sonders um "werdende" und "kleine" tumore gehandelt hat ist eine nicht zulässige spekulation (da sie ja nicht diagnostiziert wurden kannst du auch nicht sagen bis zu welchem stadium sie fortgeschritten waren bevor der körper sie wieder resorbiert hat und auch nicht wie gross sie waren bevor sie resorbiert wurden). dazu kommt dass der tatsächliche anteil je eventuell noch etwas grösser ist, da man annehmen kann dass auch dem screening ab und zu (vermutlich zwar durchaus sehr selten, aber doch) der eine under andere tumor entgeht.
und der wertzu dem die studie kommt ist nicht "scheinbar" hoch sondern absolut und tatsächlich hoch. (aber du kannst ihn in deiner eindimensionalskeptischen art auch gern wegspekulieren)


Ob jemand noch einen Schläger schwingt oder nciht, ist dem fliegenden Ball ziemlich egal.
stimmt - aber eigenartigerweise ist aus irgendwelchen schwer erklärbaren gründen dem schläger nicht egal wie der ball fliegt.

Und, wenn man aus irgendwelchen Gründen nicht weiß, dass man gerade gefesselt ist? Es ist nicht alles im Kopf, und so stößt man dann ab und zu auf dem Boden der Realität auf.
um einmal eines deiner eigenen standardargumente zu gebrauchen: es gibt keinen vernünftigen grund anzunehmen dass jemand der gefesselt ist das nicht mitkriegt.

Ich bestreite die Rolle des Geistes auch nicht, ich bestreite aber die ausschließliche Rolle, die einige ihm hier zubilligen wollen.
und das macht genau den unterschied - einige schreiben dem geist keine rolle zu (trotz evidenz dass er eine rolle spielt) einige schreiben ihm eine rolle zu aber naja eher ein "röllchen" vielleicht und einige schreiben ihm eben eine grössere rolle zu. die die ihm eine ausschliessliche rolle zuschreiben (auch solche wirds wohl geben) sind genauso verbohrt wie die, die ihm keine zuschreiben.
 
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stell dir einmal vor du gehst zu einem geistheiler (...)

Und wieso willst Du die Menschen bei diesem Glauben belassen, über die Märchen (hellsehen, fließende Energien, Quantenquatsch etc...), die da so erzählt werden?

momentchen momentchen: erstens sind die abschluss diagnosen alle ungefähr zur selben zeit gestellt worden wie du unschwerd feststellen wirst wenn du dir die mühe machst die studie selbst zu lesen und dass es sich bei dem anteil der tumore die vom körper alleine wieder entfernt wurden samt und sonders um "werdende" und "kleine" tumore gehandelt hat ist eine nicht zulässige spekulation (da sie ja nicht diagnostiziert wurden kannst du auch nicht sagen bis zu welchem stadium sie fortgeschritten waren bevor der körper sie wieder resorbiert hat und auch nicht wie gross sie waren bevor sie resorbiert wurden). dazu kommt dass der tatsächliche anteil je eventuell noch etwas grösser ist, da man annehmen kann dass auch dem screening ab und zu (vermutlich zwar durchaus sehr selten, aber doch) der eine under andere tumor entgeht.
und der wertzu dem die studie kommt ist nicht "scheinbar" hoch sondern absolut und tatsächlich hoch. (aber du kannst ihn in deiner eindimensionalskeptischen art auch gern wegspekulieren)

Doch, es ist eine zulässige Annahme, weil es sich hir um Untersuchungen und Zahlenvergleiche von verschiedenen Brustkrebs-Screening-Strategien handelt (und die Mammografie-Technik verbessert sich zunehmend, so dass auch immer kleinere Tumore dadurch erkannt werden). Dass ein Tumor, der z.B. schon so groß ist, dass er ohne Probleme ertastbar oder gar sichtbar ist, wieder von selbst verschwindet - ich zweifle doch sehr daran, dass da die Chance noch 22% beträgt. Die Chance auf eine Selbst-Remission hängt wahrscheinlich stark mit dem Stadium ab, welches erreicht ist.

um einmal eines deiner eigenen standardargumente zu gebrauchen: es gibt keinen vernünftigen grund anzunehmen dass jemand der gefesselt ist das nicht mitkriegt.

Ok, das Beispiel war schlecht gewählt, weil ich Dein Beispiel verwendet habe. Es ist nicht schwer, Situationen als Beispiel zu nehmen, wo die Realität dem Menschen einen Strich durch die Rechnung macht - egal, was er denkt.

und das macht genau den unterschied - einige schreiben dem geist keine rolle zu (trotz evidenz dass er eine rolle spielt) einige schreiben ihm eine rolle zu aber naja eher ein "röllchen" vielleicht und einige schreiben ihm eben eine grössere rolle zu. die die ihm eine ausschliessliche rolle zuschreiben (auch solche wirds wohl geben) sind genauso verbohrt wie die, die ihm keine zuschreiben.

Ich habe NIRGENDWO dem Geist keine Rolle zugeschrieben - im Gegenteil verwise ich regelmäßig auf den PE. Ich kritisiere nur wehement, wenn Leute ihm eine aussdchließliche Rolle zuschreiben. Und solche Formulierungen wie "dafür vielleicht sogar besser als ein "schulmedizinisches-wirkstoff Placebo" (also die sogenannte "Schulmedizinische Therapie)" negieren eben jegliche biochemische und/oder physikalische Wirtkung, die auch stattfindet, wenn da kein Geikst drüber nachdenkt.
Du wirst jetzt möglicherweise das dann bis zum Erfinder der Therapie zurückverfolgen, um wieder dem Geist die Macht zu geben - dieser "Geist" hat allerdinge die Naturgesetze, die genutzt werden, nur entdeckt und nicht erschaffen.
 
Und wieso willst Du die Menschen bei diesem Glauben belassen, über die Märchen (hellsehen, fließende Energien, Quantenquatsch etc...), die da so erzählt werden?
Erstens masse ich mir nicht an irgendeine Kompetenz zu haben die mich authorisiert den Menschen vorzuschreiben was sie zu glauben haben und was nicht. Und zweitens würde ich Menschen nicht nur in ihrem Glauben belassen sondern sogar versuchen ihn zu verstärken wenn dieser Glaube Heilung unterstützt. Es werden ja wie wir schon festgestellt haben auch in der Schulmedizin manchmal Märchen erzählt und Medikamente eingesetzt die nachweislich nicht besser wirken als Placebo. Und wenn "Cortison wird ihnen helfen" (obwohl es wissenschaftlich nicht wahr ist) ein legitimes Märchen sein soll und "göttliche Energie wird deine Aura klären und dir dadurch helfen" (obwohl das natürlich auch nicht wahr ist) ein illigitmes - dafür sind mir deine Ausführungen über "Postulatsausufferungsstärken" zu wenig.
Heilung ist das Ziel und Wirksamkeit das Kriterium. Und wenn ich jemandem helfen kann in dem ich ihn belüge, dann belüge ich ihn gerne und nehme die "Sünde der Lüge" (oder was immer in deinen Augen mein "Verbrechen" ist) gerne auf mich. Und wenn du Betroffene fragst ob sie lieber durch Lüge oder durch Wahrheit gesund werden - da wage ich die Spekulation dass du von der überwiegenden Mehrheit ein "scheissegal" als Antwort bekommst.


Dass ein Tumor, der z.B. schon so groß ist, dass er ohne Probleme ertastbar oder gar sichtbar ist, wieder von selbst verschwindet - ich zweifle doch sehr daran, dass da die Chance noch 22% beträgt. Die Chance auf eine Selbst-Remission hängt wahrscheinlich stark mit dem Stadium ab, welches erreicht ist.
Fakten Joey, Fakten - woran du persönlich zweifelst und deine Meinung womit Remission wahrscheinlich zusammenhängt ist reine Spekulation.



Ich habe NIRGENDWO dem Geist keine Rolle zugeschrieben - im Gegenteil verwise ich regelmäßig auf den PE. Ich kritisiere nur wehement, wenn Leute ihm eine aussdchließliche Rolle zuschreiben. Und solche Formulierungen wie "dafür vielleicht sogar besser als ein "schulmedizinisches-wirkstoff Placebo" (also die sogenannte "Schulmedizinische Therapie)" negieren eben jegliche biochemische und/oder physikalische Wirtkung, die auch stattfindet, wenn da kein Geikst drüber nachdenkt.
Du wirst jetzt möglicherweise das dann bis zum Erfinder der Therapie zurückverfolgen, um wieder dem Geist die Macht zu geben - dieser "Geist" hat allerdinge die Naturgesetze, die genutzt werden, nur entdeckt und nicht erschaffen.
Ich habe dich ja auch nirgends beschuldigt dem Geist keine Rolle zugeschrieben zu haben (ich bin verantwortlich dafür was ich schreibe, nicht dafür wie du es verstehst) und das selbe gilt für die angeführte Formulierung - die negiert nämlich keinesfalls biochemische und/oder physikalische Wirkungen sondern sagt nur aus dass möglicherweise andere Sachen besser wirken als rein schulmedizinische Therapien (und selbst das ist ja nichts wirklich neues da es in der medizinischen Fachlieteratur schon etliches darüber zu lesen gibt dass in manchen Fällen Placebo dem Wirkstoff überlegen ist ).
"Den Erfinder der Therapie" würde ich vergeblich suchen - Manipulation des Geistes ist eine alltägliche Sache und jeder einzelne von uns führt sie sowohl ständig aus und unterliegt ihr auch ständig (nur merken es die Wenigsten bewusst und/oder schreiben dem keine gesteigerte Bedeutung zu weil sie die Manipulation nicht als Manipulation erkennen)
 
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Im Übrigen wird mir diese Diskussion schön langsam langweilig und ich gebe Joey noch ein Zitat eines grossen Physikers mit auf den Weg:
"Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, dann gibt es keine Hoffnung für sie" (Albert Einstein)
 
Erstens masse ich mir nicht an irgendeine Kompetenz zu haben die mich authorisiert den Menschen vorzuschreiben was sie zu glauben haben und was nicht.

Du hast doch die Kompetenz. Du weißt, dass es logische und nachvollziehbare Methoden gibt, wie jemand festellen kann - oder zumindest den Anschein erwecken kann feststellen zu können - wo ein anderer Mensch Wehwechen hat, ohne Hellseherei oder ähnliche Postulate verwenden zu müssen. Und Du zwingst ja niemandem den (Un-)Glauben auf, wenn Du genau darüber aufklärst. Im Gegenteil: Du hältst interessante Informationen zurück.

Und zweitens würde ich Menschen nicht nur in ihrem Glauben belassen sondern sogar versuchen ihn zu verstärken wenn dieser Glaube Heilung unterstützt.

Kommt es denn auf den genauen Inhalt des Glaubens an, ob die Heilung unterstützt wird oder nicht? Wenn nicht... wieso dann unbedingt einen Aberglauben unterstützen, wenn man es auch mit Aussagen kann, die der Wahrheit näher kommen und nicht ausufernd Naturgesetze, Zusammenhänge, Existenzen und Fähigkeiten postulieren?

Es werden ja wie wir schon festgestellt haben auch in der Schulmedizin manchmal Märchen erzählt und Medikamente eingesetzt die nachweislich nicht besser wirken als Placebo. Und wenn "Cortison wird ihnen helfen" (obwohl es wissenschaftlich nicht wahr ist) ein legitimes Märchen sein soll und "göttliche Energie wird deine Aura klären und dir dadurch helfen" (obwohl das natürlich auch nicht wahr ist) ein illigitmes - dafür sind mir deine Ausführungen über "Postulatsausufferungsstärken" zu wenig.

Zwischen diesen beiden Behauptungen liegen qualitativ Welten. Für das eine Märchen müssen keinerlei Zusatzpostulate angebracht werden - dass Medikamete eine biochemische Wirkung über den PE hinaus haben, ist bekannt. Dass es dieses eine Medikament in diesem Fall nicht tut... ist "ungenau", erweitert aber nicht das Weltbild um tolle Zusatzpostulate. Die Engelenergien etc. tun es aber. Warum will man das unbedingt unterstützen? Und ich schrieb ja schon, dass ich das mit dem Cortison auch schon "grenzwertig" finde.

Heilung ist das Ziel und Wirksamkeit das Kriterium. Und wenn ich jemandem helfen kann in dem ich ihn belüge, dann belüge ich ihn gerne und nehme die "Sünde der Lüge" (oder was immer in deinen Augen mein "Verbrechen" ist) gerne auf mich. Und wenn du Betroffene fragst ob sie lieber durch Lüge oder durch Wahrheit gesund werden - da wage ich die Spekulation dass du von der überwiegenden Mehrheit ein "scheissegal" als Antwort bekommst.

Für den Prozess der genesung ist es egal. Nicht aber für die Wissenschaft und den Erkenntnisgewinn der Menschheit. Wem Erkenntnisse etc. egal sind, kann sich ja gerne belügen lassen oder selbst belügen. Wer allerdings ein starkes Interesse hat, Dinge auch verstehen und durchschauen zu wollen...

Fakten Joey, Fakten - woran du persönlich zweifelst und deine Meinung womit Remission wahrscheinlich zusammenhängt ist reine Spekulation.

Du willst ein Fakt: Bitteschön - es handelt sich um Zahlen, die bei Brustkrebs-Screening herauskamen. Die Tumore, die da entdeckt werden, sind eher klein, und die verbesserte technik erlaubt es, immer kleinere Tumore damit zu finden. Ein weiterer Fakt ist, dass die Rate der Spontanremissionen vorher wesentlich niedriger angesetzt war. Und diese Zahlen damals gab es auch nicht ohne Grund - der Krebs war nur erst in einem späteren Stadium diagnostizierbar.

Ich habe dich ja auch nirgends beschuldigt dem Geist keine Rolle zugeschrieben zu haben (ich bin verantwortlich dafür was ich schreibe, nicht dafür wie du es verstehst) und das selbe gilt für die angeführte Formulierung - die negiert nämlich keinesfalls biochemische und/oder physikalische Wirkungen sondern sagt nur aus dass möglicherweise andere Sachen besser wirken als rein schulmedizinische Therapien (und selbst das ist ja nichts wirklich neues da es in der medizinischen Fachlieteratur schon etliches darüber zu lesen gibt dass in manchen Fällen Placebo dem Wirkstoff überlegen ist ).

Wenn ein Placebo gleichwertig oder gar der Therapie überlegen ist, so ist diese Therapie nicht mehr evidenzbasiert zu nennen. Und mit Formulierungen wie

"schulmedizinisches-wirkstoff Placebo" (also die sogenannte "Schulmedizinische Therapie)"

und diversen weiteren Ausführung von Dir vorher drängt sich mir der Verdacht auf, Du wolltest eine biochemische Wirkung - unabhängig davon, was gedacht wird - gänzlich negieren. Denn eine Therapie nach evidenzbasierter Medizin hat eben zu zeigen, dass sie mehr kann als der PE.

"Den Erfinder der Therapie" würde ich vergeblich suchen - Manipulation des Geistes ist eine alltägliche Sache und jeder einzelne von uns führt sie sowohl ständig aus und unterliegt ihr auch ständig (nur merken es die Wenigsten bewusst und/oder schreiben dem keine gesteigerte Bedeutung zu weil sie die Manipulation nicht als Manipulation erkennen)

Du kennst die Geschichte der Antibiotika - insbesondere des Penicillin. Da hat ein Mensch - Alexander Flemming - entdeckt, dass ein gewisser Schimmelpilz eine antibiotische Wirkung besitzt, was ihn und andere nachfolge-Forscher dann mit ein wenig mehr Forschungsarbeit zum Penicillin brachte. Sie haben ein naturgesetz entdeckt und so eine Therapieform erfunden, die dieses Naturgesetz für uns nutzbar macht.

Im Übrigen wird mir diese Diskussion schön langsam langweilig und ich gebe Joey noch ein Zitat eines grossen Physikers mit auf den Weg:
"Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, dann gibt es keine Hoffnung für sie" (Albert Einstein)

Schön. Nur müssen diese absurden Ideen dann immernoch zeigen, dass was wahres an ihnen dran ist. Einsteins Relativitätstheorie und die Quantenmechanik (die richtig verstandene, nicht der Quatsch, den einige Esoteriker draus machen) haben viele Realitätstests bestanden (was sogar eher beunruhigend ist - immerhin hätten wir gerne eine Theorie, die beides miteinander verbindet, aber es gibt noch kein Experiment, was uns iorgendwelche brauchbaren Ergebnisse im Zwischenbereich dieser beiden Theorien liefert). Theorien über Auren, Quantenquatsch etc. harren noch bestenfalls im "unbelegt"-Stadium... schlimmstenfalls sind sie entweder hochgradig unplausibel (wegen extremer Zusatzpostulate) oder widersprechen gar schon diversen Erkenntnissen (wie z.B. der Quantenquatsch, der gerne erzählt wird, der der Quatenmechanik aber sogar widerspricht).
 
Für den Prozess der genesung ist es egal. Nicht aber für die Wissenschaft und den Erkenntnisgewinn der Menschheit. Wem Erkenntnisse etc. egal sind, kann sich ja gerne belügen lassen oder selbst belügen. Wer allerdings ein starkes Interesse hat, Dinge auch verstehen und durchschauen zu wollen...
Was glaubst du worum es Geistheilern und derne "Klienten" eher geht, um Genesung oder Erkenntnissgewinn?



und diversen weiteren Ausführung von Dir vorher drängt sich mir der Verdacht auf, Du wolltest eine biochemische Wirkung - unabhängig davon, was gedacht wird - gänzlich negieren.
Jetzt wirst du mitunter auch schon kindisch - ich bin Chemiker und dir drängt sich der Verdacht auf ich würde biochemische Wirkung überhaupt negieren wollen. Ach wie drollig.
(soviel zum Thema "selektive Wahrnehmung")
Du kennst die Geschichte der Antibiotika - insbesondere des Penicillin. Da hat ein Mensch - Alexander Flemming - entdeckt, dass ein gewisser Schimmelpilz eine antibiotische Wirkung besitzt, was ihn und andere nachfolge-Forscher dann mit ein wenig mehr Forschungsarbeit zum Penicillin brachte. Sie haben ein naturgesetz entdeckt und so eine Therapieform erfunden, die dieses Naturgesetz für uns nutzbar macht.
Der Geist wird manipuliert seit es den Geist gibt. Wenn du also den Erfinder des Geistes findest, findest du auch den Erfinder der Geistmanipulation - viel Erfolg dabei!

Schön. Nur müssen diese absurden Ideen dann immernoch zeigen, dass was wahres an ihnen dran ist. Einsteins Relativitätstheorie und die Quantenmechanik (die richtig verstandene, nicht der Quatsch, den einige Esoteriker draus machen) haben viele Realitätstests bestanden (was sogar eher beunruhigend ist - immerhin hätten wir gerne eine Theorie, die beides miteinander verbindet, aber es gibt noch kein Experiment, was uns iorgendwelche brauchbaren Ergebnisse im Zwischenbereich dieser beiden Theorien liefert).
Natürlich - bis sie das allerdings zeigen können werden sie diskutiert und haben anfangs viele verbohrte Leute und an bestehenden Theorien unbedingt festklammernde Wissenschaftler zu überzeugen die meinen ein Blick über den eigenen Tellerrand würde das Ende der Welt wie sie sie kennen bedeuten.
In der Krebsforschung wurde in den letzten 30 Jahren fast ausschliesslich an der Theorie geforscht Krebs wäre genetisch bedingt, für so gut wie nichts anderes konnte man einen Forschungsauftrag und Geld bekommen und jede andere Idee wurde als "absurd oder nicht zielführend" verworfen. Jetzt nachdem den meisten klar ist das dieser genetische Ansatz gescheitert ist wird eine andere Theorie verfolgt (dass der Grund für Krebs im Stoffwechsel der Zellen zu suchen wäre). Diesen Ansatz gabs allerdings schon in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts (er galt halt bis vor kurzem als "Blödsinn").
 
Wer ist denn "die Wissenschaft" oder "die Menschheit"? Ich würde da gerne mal hinschreiben und nachfragen wollen, ob den beiden Leuten das wirklich wichtig ist und wieso, wenn ein Geistheiler mit seinem Nicht-oder-doch-Tun Erfolg hat... wobei, wenn das Ergebnis stimmt, kann es auch keine Lüge sein, denn messbar ist da ja was geschehen im Körper desjenigen. ^^

Lg
Any
 
Kommt es denn auf den genauen Inhalt des Glaubens an, ob die Heilung unterstützt wird oder nicht? Wenn nicht... wieso dann unbedingt einen Aberglauben unterstützen, wenn man es auch mit Aussagen kann, die der Wahrheit näher kommen und nicht ausufernd Naturgesetze, Zusammenhänge, Existenzen und Fähigkeiten postulieren?
Da müsstest du Herrn oder Frau Selbstheilungsprozess fragen ob es ein bestimmter Glaubensinhalt ist der ihn/sie triggert. Und allgemein zum Thema "Glauben": wenn du es wüsstest du würdest kaum glauben was du alles so glaubst.
 
Was glaubst du worum es Geistheilern und derne "Klienten" eher geht, um Genesung oder Erkenntnissgewinn?

Dem Klienten hauptsächlich um Heilung. Dem Heiler zumindest sollte es auch um den Erkenntnisgewinn gehen, um die Erkenntnisse zur Verbesserung der Heilkunst nutzen zu können. Und allgemein in der Wissenschaft sollte es darum gehen, dass es auch funktioniert, wenn man Dinge nicht geheim hält und die "wahren Hintergründe" verschleiert, damit ein PE mit wirkt.

Jetzt wirst du mitunter auch schon kindisch - ich bin Chemiker und dir drängt sich der Verdacht auf ich würde biochemische Wirkung überhaupt negieren wollen. Ach wie drollig.
(soviel zum Thema "selektive Wahrnehmung")

Tja, wenn Du hier z.B. schreibst, dass die Medizin natürlich notwendig ist, um Knochen zu richten etc. aber sinnvolle, wenn nicht gar notwendige medikamentöse Therapien, die eben eine auch biochemische Wirkung haben, ohne, dass da groß noch gedacht werden muss, dabei nicht mit erwähnst, stattdessen aber die Lieblings-Studie einiger Esoteriker hier mit zitierst, dass 22% aller Brustkrebse von selbst verschwinden, und das zu einem Gedanken-Gebäude mit andeutest, als könne Krebs alleine und zuverlässig durch die Kraft des Geistes besiegt werden... sorry, da drängt sich nunmal dieser Eindruck auf.

Und sorry: Wenn Du hier von den "euch eindimensionslen skeptikern" schreibst, zu denen Du mich zählst (was das "Euch" andeutet), denen Du u.a. in den Mund legst, die Rolle des geistes (und damit den PE) völlig zu negieren, dann sei mir auch erlaubt, Dir die extrem-esoterische gegenposition in den Mund zu legen. Wenn Du Deine Position differemnziert betrachtet sehen willst, dann erwarte ich auch, dass Du dass mit meiner machst. Zumal sich solche Sätze, dass Medizin natürlich zum Knochenrichten sinnvoll sei (und kein weiterer Sinn mehr erwähnt wird), sich durchaus so verstehen lassen.

Der Geist wird manipuliert seit es den Geist gibt. Wenn du also den Erfinder des Geistes findest, findest du auch den Erfinder der Geistmanipulation - viel Erfolg dabei!

Seit wann gibt es denn den Geist? Und was hat das mit dem Penicillin zu tun?

Natürlich - bis sie das allerdings zeigen können werden sie diskutiert und haben anfangs viele verbohrte Leute und an bestehenden Theorien unbedingt festklammernde Wissenschaftler zu überzeugen die meinen ein Blick über den eigenen Tellerrand würde das Ende der Welt wie sie sie kennen bedeuten.
In der Krebsforschung wurde in den letzten 30 Jahren fast ausschliesslich an der Theorie geforscht Krebs wäre genetisch bedingt, für so gut wie nichts anderes konnte man einen Forschungsauftrag und Geld bekommen und jede andere Idee wurde als "absurd oder nicht zielführend" verworfen. Jetzt nachdem den meisten klar ist das dieser genetische Ansatz gescheitert ist wird eine andere Theorie verfolgt (dass der Grund für Krebs im Stoffwechsel der Zellen zu suchen wäre). Diesen Ansatz gabs allerdings schon in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts (er galt halt bis vor kurzem als "Blödsinn").

Ähm... dass z.B. Rauchen ein starker Risikofaktor für Lungenkrebs ist, ist lange bekannt. Und, wenn ich mir so die Forschungslandschaft über Leukämien anschaue - ein Thema, mit dem ich mich mal ziemlioch intensiv geschäftigt habe - so ist da auch nirgends etwas von "hauptsächlich genetisch bedingt" zu lesen.
 
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Dem Klienten hauptsächlich um Heilung. Dem Heiler zumindest sollte es auch um den Erkenntnisgewinn gehen, um die Erkenntnisse zur Verbesserung der Heilkunst nutzen zu können.
undx mir gehts um den klienten. was du meinst worum es wem zumindest gehen sollte ist für meine "erkenntnisforschung wenig" relevant.



Seit wann gibt es denn den Geist? Und was hat das mit dem Penicillin zu tun?
Sag du´s mir - und mit penicilin hat geist soviel zu tun wie geist mit penicilin (du hast ja das penicillin erwähnt)

.... so die Forschungslandschaft über Leukämien anschaue - ein Thema, mit dem ich mich mal ziemlioch intensiv geschäftigt habe - so ist da auch nirgends etwas von "hauptsächlich genetisch bedingt" zu lesen.
tatsächlich nicht? :) :
http://www.arte.tv/guide/de/053967-000/krebs-wohin-steuert-die-forschung
 
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