Ja? Nein ich schrieb nicht das Fehler ein Schutz vor Kontrolle sind, sondern das Fehler sich nicht kontrollieren lassen, da sie nicht berechenbar sind. Das ist ein Unterschied. .
Ja aber, wozu sollen unkontrollierbare Fehler gut sein?
Schau, wenn das Genom, wie bei einem Computer, überfragt ist, dann macht es Fehler.
So entstehen die Fehler der Menschen. Sie sind nicht ein Attribut dafür, dass er mehr ist als die Summe seine Teile, sondern dass seine Teile keine Antwort auf eine Aktion kennen und daher fehlerhaft re-agieren.
Wenn du einem Computer eine Aufgabe gibst, die er nicht lösen kann, gibt er was als Antwort: ERROR
Nach meinen Ansichten vermischt Du hier etwas, das ich differenziert sehe. Wahrnehmung und Wahrheit. Als Wahrheit wird etwas bezeichnet, das Bestand hat und ich unterscheide zwischen individueller Wahrheit, die eben nur für ein Individuum oder zumindest für eine Minderheit der Allgemeinheit gilt - der allgemeinen Wahrheit, die dann für die Mehrheit einer Allgemeinheit gilt wobei jedes Individuum der Allgemeinheit einen Teil seiner individuellen Wahrheit aufgeben wird - und die absolute Wahrheit die, die Wirklichkeit ist.
Informationen aus der absoluten Wahrheit, der Wirklichkeit, werden durch Individuen nach einer Skala zwischen zwei individuell bekannten Gegenpole der Dualität subjektiv bewertet und so zu persönlichen Erfahrungen transformiert. Durch dieses Prozesse erschafft sich jedes Individuum seine persönliche Realität. Welche Realität als Wahr und welche als Fantasie bezeichnet wird ist wiederum lediglich eine subjektive Bewertung, denn eine als wahr erscheinende Realität ist dann im Vergleich sehr nahe der eigenen Realität und eine Fantasie wird im Vergleich nicht der eigenen Realität entsprechen.
Mit Deiner Ansicht, die natürlich Deine Ansicht bleiben darf, denn ich möchte Dir nicht meine Meinung aufzwingen, aber im Zuge der Diskussion meine Ansicht mitteilen mit Deiner Ansicht nimmst Du jedem Individuum die Freiheit auf seine eigene Wahrheit, indem Du den individuellen Wahrheiten Deine Bewertung aufzwängst, dadurch urteilst Du, stellst Deine Ansichten über allen anderen Ansichten und deklarierst sie so zum Gesetz --- so wie das viele Anhänger der Lehre des Karma mit der Lehre des Karma machen, sie deklarieren diese Lehre einfach als Gesetz, doch warum dieses Gesetz keine Gültigkeit haben kann, habe ich logisch erklärt. --- Natürlich auch nur aus meiner Ansicht heraus gesehen.
Wahrheit ist für mich alles, was die Natur, das Sein als solche bestätigt.
Wenn wir beide z.B. vor einem Tisch stehen, ich sage, dass ich einen Tisch sehe und du sagst, für dich ist das Ding ein Stuhl und die meisten Menschen, einschl. der Erfinder des Tischs sagen auch, dass das Ding ein Tisch ist, dann ist das für mich die unumstößliche Realität des Gegenstands.
Das ist aber vorerst die Realität des Gegenstands.
Wenn ich seine Wahrheit erfahren möchte, gehe ich einen Schritt weiter und schaue, was ist das Wesen des Gegenstands?
Unterm Mikroskop sehe ich dann Atome, die gemeinsam Moleküle bilden.
Die Moleküle nähern mich also wiederum der Wahrheit.
Dann schaue ich, woraus die Atome, atomare Teilchen
.und was Energie ist.
Bis zur Energie bin ich dann gekommen, zumal man Energie vorerst nicht eindeutig sehen, sondern messen und ihre Wirkung beobachten kann.
Also ist dort ETWAS, was auf etwas anderes energetisch wirkt.
Aber was ist das?
Und schon ist die Energie meine einzige Konstante der Wahrheit, da ich weder die Quelle, noch den Sinn ihrer Existenz kenne. Punkt.
Wenn du nun sagst, Gott würde diese Energie ausüben, dann kann ich deine Meinung respektieren, mir aber nichts unter Gott als Quelle aller Energie vorstellen.
Für mich wäre dann Gott die Fantasie und die Energie die relative Wahrheit aller Menschen, da alle bestätigen können, dass es so was wie Energie gibt. Die absolute Wahrheit wäre sie damit nicht, denn selbst sie ist eine Erscheinung.
Daher unterscheide ich nicht zwischen subjektiver und absoluter Wahrheit (die m.M.n eh keiner nachweisen kann), sondern zwischen relativer und absoluter Wahrheit.
Meine eigene absolute Wahrheit wäre dann: Ich bin.
Und die Relative: Ich bin Justi.
Und nein, es müssen nicht alle meiner Meinung sein. Ich vertrete meine Meinung, aber du musst sie nicht annehmen.
Die Wahrheit ist jedoch unabhängig vom Betrachter. Der Mond und die Sonne werden auch dann noch da sein, wenn wir beide nicht mehr die sein werden, die wir heute darstellen.
Wissenschaftlich ist meine Meinung einwandfrei.
Eine jede Form ist ständig in Wandel. Aber welche Kraft bewirkt die Ursache und Wirkung des Wandels. Diese als Gott zu bezeichnen, ist für mich zu simpel und oberflächlich, weil ich nicht sagen kann, wer oder was Gott ist. Warum sollte ich also an eine Variable glauben, die mir absolut nichts sagt?
Es reicht mir nicht aus, einfach Religionen zu zitieren und zu behaupten: Dieser da ist Gott.
Weil ich selbst nicht bezeugen kann, dass dieser da Gott ist. Wie auch? Um das tun zu können, müsste ich Gott definieren und eindeutig bestimmen können. Kann ich das? Nein.
Und trotzdem gebrauche ich auch die Bezeichnung Gott, um hervorzuheben, was ich damit meine: Gott als Variable, als Platzhalter für die absolute Wahrheit, die ich nicht beschreiben kann.
So werden freie individuelle Wahrheiten aberkannt, weil sie nicht in das eigene Bewertungsschema passen und nicht konform mit der eigenen individuellen Wahrheit sind. Passen individuelle Wahrheiten nicht in das Bewertungsschema der Allgemeinheit, wird dieses Aberkennen und Unterdrücken der individuellen Wahrheit noch deutlicher aber die individuelle Wahrheit wird dadurch nicht zwangsläufig zur Unwahrheit, sondern nur zur allgemeinen Unwahrheit! unter dem Motto, die Geschichte wird immer vom Sieger geschrieben
Es gibt genügend Beispiele in der Geschichte, wo sich revolutionäre allgemeine Unwahrheiten individuelle Wahrheiten später durchsetzten und zur allgemeinen Wahrheit wurden. Siehe Nicolaus Copernicus, Galileo Galilei, Isaac Newton usw
Wenn die Wahrheit individuell ist, bedarf sie keiner allgemeinen Anerkennung, sonst wäre sie die relative Wahrheit.
Du willst auf der einen Seite deine individuelle Wahrheit aufrecht halten, aber anderseits fühlst du dich zurückgewiesen, wenn sie keiner mit dir teilt. Warum?
Du bestätigst doch selber, dass sie individuell ist.
Jetzt willst du sie an die Kirchentür tackern und der Allgemeinheit aufzwängen. *g*
Muss sie denn einer mit dir teilen?
Erst bestehst du auf deine individuelle Wahrheit und dann willst du sie verallgemeinern.
Leute esst Scheiße, 10 Millionen Fliegen können sich nicht irren!
*ggg*
Dazu möchte ich sagen, das ein Gesetz, das nicht allgemein gültig ist, auch kein Gesetz für die Allgemeinheit sein kann wobei die Allgemeinheit eine unterschiedlich definierte Gruppe sein kann. Ein Gesetz ist also immer für eine definierte Gruppe allgemein gültig.
Die Aufspaltung der Neutralität in Positiv und Negativ, also zwei Gegenpolen, ist keine physikalische Eigenschaft, sondern das Prinzip der Dualität. Und ich behaupte jetzt, dass die Dualität ein für diese Welt allgemein gültiges Prinzip ist, da die Dualität überall zu erkennen ist. Ohne Dualität gäbe es keine Skala einer Wertigkeit zwischen zwei Gegenpolen und somit auch keine Möglichkeit der subjektiven Bewertung. Erst durch die Dualität sind wir als Mensch in der Lage zu erfahren!
Die Dualität ist kein Trugschluss, sondern ein existenzielles Grundprinzip in zumindest unserer erfahrbaren dimensionalen Welt.
Zwischen 2 Punkten spannt sich die Ewigkeit auf:
Nehme die Zahl 1 und 2 und unterteile das Feld zwischen ihnen in unendlich kleine Teile.
Müssen die Punkte 1 und 2 deswegen gegensätzlich sein?
Du verwechselst Dualität mit Polarität.
Doch im Null-Punkt heben sich alle beide auf.
Das ist wie in der Mathematik das Koordinatenkreuz.
Spannt sich das Ding wie ein Regenschirm auf, entsteht Sein. Zieht es sich wieder zurück, bleibt Leerheit.
Natürlich ist der Akt des Geschlagen-Werden eine Information, die sich besonders durch die Information schmerzende Wange mir selber als Betroffener darstellt. Doch was ist für Dich falsch an meiner Beschreibung, dass selbst Erfahrungen wie Leid und Schmerz objektiv gesehen nur Informationen aus der Wirklichkeit sind, die erst durch unsere subjektive Bewertung den Charakter von Gut/Schlecht erhalten? Die Information Schmerz/Leid wird wohl jeder Mensch als negativ bewerten, doch gibt es Informationen, die sehr unterschiedliche Bewertungen erfahren, Charaktereigenschaften die erst einmal nur Informationen aus der Wirklichkeit sind und durch unsere Bewertung Einfluss auf unsere Realität nehmen.
Alles was mit Leid und Opferrolle zu tun hat, schreckt uns jedoch so ab, das wir diese Sichtweise vehement ablehnen doch ändert das nicht die objektive Sichtweise das es sich auch nur um Informationen der neutralen Wirklichkeit handelt wie eine Information über Charaktereigenschaften, oder Temperaturen, oder Helligkeitsverhältnissen usw
WARUM?
Es ist auch nicht eine Information, die eine andere Information transformiert, sondern es ist unsere subjektive Bewertung, die eine Information transformiert in eine persönliche Erfahrung transformiert. Und diese Transformation - das Wie ist es, worüber sich nach meiner Meinung Gott definiert.
Du kannst auch den Rest deines Lebens dir Ohrfeigen geben lassen, bis der Groschen fällt.
Mir persönlich glätten sich die Löckchen, wenn mir einige Infos nicht passen.
Warum Gewalt anwenden, wenn argumentiert werden kann? Beide sind Informationen, nur die Eine ist etwas dezenter und kann obendrein eine viel positivere Wirkung erzielen.
Fühlst du dich von einer Aufforderung überzeugter, wenn dich einer auf die Linke haut, oder wenn er dich freundlich darum bittet?
Beide Möglichkeiten sind Informationen. Welche ist dir lieber und könnte viel mehr bei dir bewirken?
Hier geht es um die Effektivität einer Information, nicht um ihre Schlagkraft.
Wer sich mit Helden aus einem Film identifiziert, transformiert schon eine durch den Drehbuchautor und Regisseur veränderte Information, die Du weiter vorher als Fantasie bewertet hast, in seine Realität. Ein Nachleben kann dann in die Hose gehen, muss aber nicht zwangsläufig in die Hose gehen Helden des Alltags sind Zeugnis dafür --- und ein Beweis das für Dich als Fantasie bewertete Realitäten durchaus zur Wirklichkeit werden können der Held hatte die Freiheit sich für seine Realität zu entscheiden, oder für eine Deiner Realität ähnlichen Realität dann wäre er kein Held des Alltags geworden.
Data ist eine Rolle in einem Fantasy Film, ein Androide durch einen Menschen gespielt und keine Wirklichkeit.
Ja, man kann schon Lehren aus Filmen ziehen.
Aber: Matrix ja und Data (Star Trek) Nein?
Bist du da nicht wählerisch, was die Informationen angeht, die du bereit bist anzunehmen und welche die du ablehnst, weil sie irgendwie was unangenehmes ansprechen? Man könnte ja mit Data was gemeinsam haben, dann lieber Neo? *lach*
Dabei erscheint mir Data viel realistischer als Neo und freundlicher ist er auch noch.
LG
Justi