Wo steht das der Mensch einen freien willen hat.

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Ich habe das Wort müssen schon lange abgeschafft. Ich nutze es nur noch wenn es eine Zielsetzung verdeutlichen soll. Also wenn ich laufen will, dann muss ich zuerst aufstehen. Selbst wenn ich in einem Schwimmbecken bin, habe ich die Wahl zwischen etwas und damit den freien Willen. Falls ich nicht schwimmen, kann ist das vielleicht eingeschränkt, aber ich kann noch immer zwischen gehen, liegen, laufen,ausruhen usw entscheiden. Warum sollten wir nicht das Ebenbild Gottes sein? Vielleicht müssen wir uns ja daran gewöhnen unser eigenes Leben zu führen und kein Vorgegebenes und Verantwortung zu übernehmen. Ich denke das wäre eine Umgewöhnung und nicht anders herum,oder!?

Na, vielleicht doch nicht ganz so abgeschafft?

Wer muss, der muss --- alles eine reine Entscheidungssache für was ich mich entscheide - auch für das "Müssen" und nicht müssen, für Schopenhauer oder die Bibel...

...seit ich gelesen habe, das Rauchen schädlich ist, habe ich aufgehört - zu lesen.

Ein Scherz am Rande, der mir doch deutschlich macht, wie jeder mit was umgehen kann um letztendlich doch bei seiner Wahrheit zu bleiben. Der eine argumentiert, der andere zankt, wieder ein anderer beleidigt und der nächste schweigt...

...doch an Deinem Beispiel siehst Du, wie schnell etwas unbewusst geschrieben wird, was der Gegenüber wortwörtlich gelesen als Unehrlichkeit auffasst, Du selbst aber gar nicht so gemeint hast --- wir sind alle Menschen und machen alle Fehler - das ist menschlich. Unmenschlich wäre es, angeblich keine Fehler zu machen...
 
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Nehmen wir den Mensch, als guten Beobachter (mit Intelligenz/Gehirn, was fähig zu lernen ist) und mit dem Einfühlvermögen ausgestattet.
Beispiel:
Ich beobachte schon seit langem einen Ameisenhaufen in meinem Garten, was mehr Schaden einrichtet, als Nutzen, weil, es zu viel solchen Haufen sich gebildet haben.
Ich beobachte sie, wie sie arbeiten....erkenne da eine höhere Intelligenz dahinter...aber sie zerstören langsam mein Garten.
Sie Faszinieren mich aber gleichzeitig, ich habe über sie im Internet nachgeforscht:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ameisen
Ich habe 2 Möglichkeiten.
1.Ich verbrenne sie in einem Scheiterhaufen und damit bin ich sie los.
2. Ich finde eine Insel, wo sie wirklich etwas zum Biotop etwas beitrgen können und setze sie dort ab.

Konditionirungen oder der Mensch als Gott mit seinen göttlichen Gedanken?

Vielleicht sieht uns der Herr Gott auch so, wie die Ameisenstaat.
 
Ja, es könnte durchaus so was existieren.
Es wird philosophiert, dass es aber nur diesen einen Geist gibt und das passt mit nichts überein, was wir von dieser Welt kennen.
Wenn es nur einen Geist gibt, wozu dann Karma?
Wenn es nur einen Geist gibt, wozu dann all diese Erscheinungen und Wesen?
Wenn es nur einen Geist gibt, wozu gibt es dann all diese Ego´s, die im Kampf ums Überleben meist gegeneinander arbeiten?
Wenn es nur einen Geist gibt, warum macht dieser sich nicht in seinen Einzelteilen bemerkbar und hält sich stattdessen bedeckt.
Wenn es nur ein Geist ist, warum wird es junkistisch (d.h. Lebens-Mittel-Abhängig) individuell?
D.h., warum sind die Formen, die er bildet, an existentielle Bedingungen geknüpft?

Fragen über Fragen, die dann zu diesem Schluss führen, ja:



Also sind wir doch nicht so sehr EINS, sondern eher in Vielfalt und die Einzelteile durchlaufen eine sog. Götterschule, in der nur der zum Gott und Meister wird, der in der Natur Stärke bewiesen hat.
Dann stimmt es auch wieder mit dem freien Willen überein.

Wenn man sich die Natur aber ansieht, dann ist da nicht wirklich was, was fest und materiell ist. Es ist im Grunde alles Energie, die je nach Kraftaufwand fest, flüssig oder gasförmig erscheint.

E = mc² <=> m = E/c²

Aber wer wendet die Willenskraft auf, auf das Materie aus Energie wird, sich erhebt und „Ich bin“ sagt.

Viele Fragen: https://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=3573648&postcount=313
Oder: https://www.esoterikforum.at/forum/blog.php?b=4140

Im Grunde weiss ich nur, dass ich bin, kann aber nicht wirklich sagen, was ich bin.

LG
Justi
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Hallo zurück,
ich versuche es mal aus meiner Sicht zu beschreiben.
Es gibt ja nicht nur einen Geist, sondern geist. Es gibt Guten Und Bösen geist und die sind auch wieder unterteilt in ihrer Frequenz oder in der Stärke sag ich mal so.
Die Unterscheidung macht erst den Menschen aus, weil da der eigene Wille ist.
Der Mensch ist dann doch in der Realität, wenn er im Hier und Jetzt ist. Das kann der Mensch nicht so einfach, aber wenn der Mensch sein freies Leben führen will, ist das aus meiner Sicht unabdingbar.
Alle Menschen sind in ihrem Mensch sein unterschiedlich, darum ist es ja auch bunt und spannend. Jeder hat andere Fähigkeiten und so weiter. Bloß das Prinzip des Geistes ist eben gleich.
 
Na, vielleicht doch nicht ganz so abgeschafft?

Wer muss, der muss --- alles eine reine Entscheidungssache für was ich mich entscheide - auch für das "Müssen" und nicht müssen, für Schopenhauer oder die Bibel...

...seit ich gelesen habe, das Rauchen schädlich ist, habe ich aufgehört - zu lesen.

Ein Scherz am Rande, der mir doch deutschlich macht, wie jeder mit was umgehen kann um letztendlich doch bei seiner Wahrheit zu bleiben. Der eine argumentiert, der andere zankt, wieder ein anderer beleidigt und der nächste schweigt...

...doch an Deinem Beispiel siehst Du, wie schnell etwas unbewusst geschrieben wird, was der Gegenüber wortwörtlich gelesen als Unehrlichkeit auffasst, Du selbst aber gar nicht so gemeint hast --- wir sind alle Menschen und machen alle Fehler - das ist menschlich. Unmenschlich wäre es, angeblich keine Fehler zu machen...
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ja.....:-)
ich sage auch schon mal zu meinen Kindern ....ihr müsst doch......
das steckt auch noch aus der eigenen Erziehung leider tief drin. Zum Glück habe ich eine sehr gerissene Tochter, die mir immer sofort zeigt wenn ich nicht in der Liebe bin.
Ja, ich habe auch mal geraucht. Aber als ich aufhören wollte, musste ich eine Strategie entwickeln, die mir das ermöglichte.
Also ich persönlich sehe daher das Wort nur noch in meinen Zielsetzungen. Ich denke, aber dass das Wort MUSS, für andere immer ungünstig ist, weil ich nicht wissen kann was der nächste Schritt ist. Ich kenne ja nur, sitzen, stehen und gehen. Danach kommt laufen und dann Berge versetzen . Wie das jeder einzelne macht und was er braucht um von sitzen z.B ins gehen zu kommen, das kann jeder selber heraus finden. Oder muss er......vom Prinzip her schon, aber nur wenn er will......:-) oder!?
Ja, Missverständnisse kommen schnell zustande, gerade im geschriebenem Wort. ich finde daher miteinander reden sehr wichtig.
 
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ja.....:-)
ich sage auch schon mal zu meinen Kindern ....ihr müsst doch......
das steckt auch noch aus der eigenen Erziehung leider tief drin.
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Dann sollten wir villeicht anstatt "Ihr müsst" "Ihr könnt" verwenden, wenn wir an unserem Beispiel zeigen, dass auch so schön lang das Leben gehen kann, wenn man am Ende was geschafft hat, um sich selbst zu verwirklichen.

:umarmen::kiss4:
 
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Ich habe das Wort müssen schon lange abgeschafft. Ich nutze es nur noch wenn es eine Zielsetzung verdeutlichen soll. Also wenn ich laufen will, dann muss ich zuerst aufstehen. Selbst wenn ich in einem Schwimmbecken bin, habe ich die Wahl zwischen etwas und damit den freien Willen. Falls ich nicht schwimmen, kann ist das vielleicht eingeschränkt, aber ich kann noch immer zwischen gehen, liegen, laufen,ausruhen usw entscheiden. Warum sollten wir nicht das Ebenbild Gottes sein? Vielleicht müssen wir uns ja daran gewöhnen unser eigenes Leben zu führen und kein Vorgegebenes und Verantwortung zu übernehmen. Ich denke das wäre eine Umgewöhnung und nicht anders herum,oder!?

Liebe Enny,

das ist zu oberflächlich betrachtet, denn hinter dem Laufen, Liegen oder Ruhen stehen doch immer bestimmte Bedürfnise, die erfüllt werden möchte. Der Entschluß, diesem Bedürfnis nachzukommen, liegt schon fest, ehe es Dir bewußt wird. Selbst wenn Du schwimmen kannst, gibt es unbewußte Kriterien, welche Dich davon abhalten oder es zu tun. Selbst hinter dem Nichtstun steckt ein Bedürfnis.

Erinnere Dich daran, daß sich eine ganze Werbebranche damit beschäftigt, diese Wünsche in uns zu erwecken und welche Kriterien uns beim Kauf beeinflussen. Mit der Bereischaft für unser Handeln die Verantwortung zu übernehmen, scheint es auch nicht so weit her zu sein, denn da unterscheiden wir uns auch nicht groß von der Tierwelt. Die vielen Beispiele der menschlichen Unvernunft brauche ich hier sicherlich nicht weiter aufzuzählen, die dürften hinreichend bekannt sein. Nein, der freie Wille wird wohl eine Illusion des Menschen bleiben (müssen :D).


Merlin
 
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ja.....:-)
ich sage auch schon mal zu meinen Kindern ....ihr müsst doch......
das steckt auch noch aus der eigenen Erziehung leider tief drin.
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Dann sollten wir villeicht anstatt "Ihr müsst" "Ihr könnt" verwenden, wenn wir an unserem Beispiel zeigen, dass auch so schön lang das Leben gehen kann, wenn man am Ende was geschafft hat, um sich selbst zu verwirklichen.

:umarmen::kiss4:
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ja, das ist ein viel besseres Wort. Ganz ehrlich, die Tochter von der ich sprach, reagiert auch nur auf du kannst. Alles andere blockt sie wie ein Stier. ich bin echt stolz. Sie ist total unbequem und großartig.
Vielen Dank :kiss4:
 
Ja? Nein – ich schrieb nicht das Fehler ein Schutz vor Kontrolle sind, sondern das Fehler sich nicht kontrollieren lassen, da sie nicht berechenbar sind. Das ist ein Unterschied. .

Ja aber, wozu sollen unkontrollierbare Fehler gut sein?
Schau, wenn das Genom, wie bei einem Computer, überfragt ist, dann macht es Fehler.
So entstehen die Fehler der Menschen. Sie sind nicht ein Attribut dafür, dass er mehr ist als die Summe seine Teile, sondern dass seine Teile keine Antwort auf eine Aktion kennen und daher fehlerhaft re-agieren.
Wenn du einem Computer eine Aufgabe gibst, die er nicht lösen kann, gibt er was als Antwort: ERROR


Nach meinen Ansichten vermischt Du hier etwas, das ich differenziert sehe. Wahrnehmung und Wahrheit. Als Wahrheit wird etwas bezeichnet, das Bestand hat und ich unterscheide zwischen individueller Wahrheit, die eben nur für ein Individuum oder zumindest für eine Minderheit der Allgemeinheit gilt - der allgemeinen Wahrheit, die dann für die Mehrheit einer Allgemeinheit gilt wobei jedes Individuum der Allgemeinheit einen Teil seiner individuellen Wahrheit aufgeben wird - und die absolute Wahrheit die, die Wirklichkeit ist.
Informationen aus der absoluten Wahrheit, der Wirklichkeit, werden durch Individuen nach einer Skala zwischen zwei individuell bekannten Gegenpole der Dualität subjektiv bewertet und so zu persönlichen Erfahrungen transformiert. Durch dieses Prozesse erschafft sich jedes Individuum seine persönliche Realität. Welche Realität als Wahr und welche als Fantasie bezeichnet wird ist wiederum lediglich eine subjektive Bewertung, denn eine als wahr erscheinende Realität ist dann im Vergleich sehr nahe der eigenen Realität und eine Fantasie wird im Vergleich nicht der eigenen Realität entsprechen.

Mit Deiner Ansicht, die natürlich Deine Ansicht bleiben darf, denn ich möchte Dir nicht meine Meinung aufzwingen, aber im Zuge der Diskussion meine Ansicht mitteilen – mit Deiner Ansicht nimmst Du jedem Individuum die Freiheit auf seine eigene Wahrheit, indem Du den individuellen Wahrheiten Deine Bewertung aufzwängst, dadurch urteilst Du, stellst Deine Ansichten über allen anderen Ansichten und deklarierst sie so zum Gesetz --- so wie das viele Anhänger der Lehre des Karma mit der Lehre des Karma machen, sie deklarieren diese Lehre einfach als Gesetz, doch warum dieses Gesetz keine Gültigkeit haben kann, habe ich logisch erklärt. --- Natürlich auch nur aus meiner Ansicht heraus gesehen.

Wahrheit ist für mich alles, was die Natur, das Sein als solche bestätigt.
Wenn wir beide z.B. vor einem Tisch stehen, ich sage, dass ich einen Tisch sehe und du sagst, für dich ist das Ding ein Stuhl und die meisten Menschen, einschl. der Erfinder des Tischs sagen auch, dass das Ding ein Tisch ist, dann ist das für mich die unumstößliche Realität des Gegenstands.
Das ist aber vorerst die Realität des Gegenstands.
Wenn ich seine Wahrheit erfahren möchte, gehe ich einen Schritt weiter und schaue, was ist das Wesen des Gegenstands?
Unterm Mikroskop sehe ich dann Atome, die gemeinsam Moleküle bilden.
Die Moleküle nähern mich also wiederum der Wahrheit.
Dann schaue ich, woraus die Atome, atomare Teilchen…….und was Energie ist.
Bis zur Energie bin ich dann gekommen, zumal man Energie vorerst nicht eindeutig sehen, sondern messen und ihre Wirkung beobachten kann.
Also ist dort ETWAS, was auf etwas anderes energetisch wirkt.
Aber was ist das?
Und schon ist die Energie meine einzige Konstante der Wahrheit, da ich weder die Quelle, noch den Sinn ihrer Existenz kenne. Punkt.

Wenn du nun sagst, Gott würde diese Energie ausüben, dann kann ich deine Meinung respektieren, mir aber nichts unter Gott als Quelle aller Energie vorstellen.
Für mich wäre dann Gott die Fantasie und die Energie die relative Wahrheit aller Menschen, da alle bestätigen können, dass es so was wie Energie gibt. Die absolute Wahrheit wäre sie damit nicht, denn selbst sie ist eine Erscheinung.
Daher unterscheide ich nicht zwischen subjektiver und absoluter Wahrheit (die m.M.n eh keiner nachweisen kann), sondern zwischen relativer und absoluter Wahrheit.
Meine eigene absolute Wahrheit wäre dann: Ich bin.
Und die Relative: Ich bin Justi.

Und nein, es müssen nicht alle meiner Meinung sein. Ich vertrete meine Meinung, aber du musst sie nicht annehmen.
Die Wahrheit ist jedoch unabhängig vom Betrachter. Der Mond und die Sonne werden auch dann noch da sein, wenn wir beide nicht mehr die sein werden, die wir heute darstellen.
Wissenschaftlich ist meine Meinung einwandfrei.

Eine jede Form ist ständig in Wandel. Aber welche Kraft bewirkt die Ursache und Wirkung des Wandels. Diese als Gott zu bezeichnen, ist für mich zu simpel und oberflächlich, weil ich nicht sagen kann, wer oder was Gott ist. Warum sollte ich also an eine Variable glauben, die mir absolut nichts sagt?
Es reicht mir nicht aus, einfach Religionen zu zitieren und zu behaupten: Dieser da ist Gott.
Weil ich selbst nicht bezeugen kann, dass dieser da Gott ist. Wie auch? Um das tun zu können, müsste ich Gott definieren und eindeutig bestimmen können. Kann ich das? Nein.
Und trotzdem gebrauche ich auch die Bezeichnung Gott, um hervorzuheben, was ich damit meine: Gott als Variable, als Platzhalter für die absolute Wahrheit, die ich nicht beschreiben kann.

So werden freie individuelle Wahrheiten aberkannt, weil sie nicht in das eigene Bewertungsschema passen und nicht konform mit der eigenen individuellen Wahrheit sind. Passen individuelle Wahrheiten nicht in das Bewertungsschema der Allgemeinheit, wird dieses Aberkennen und Unterdrücken der individuellen Wahrheit noch deutlicher – aber die individuelle Wahrheit wird dadurch nicht zwangsläufig zur Unwahrheit, sondern nur zur allgemeinen Unwahrheit! unter dem Motto, die Geschichte wird immer vom Sieger geschrieben
Es gibt genügend Beispiele in der Geschichte, wo sich revolutionäre allgemeine Unwahrheiten – individuelle Wahrheiten – später durchsetzten und zur allgemeinen Wahrheit wurden. Siehe Nicolaus Copernicus, Galileo Galilei, Isaac Newton usw…

Wenn die Wahrheit individuell ist, bedarf sie keiner allgemeinen Anerkennung, sonst wäre sie die relative Wahrheit.
Du willst auf der einen Seite deine individuelle Wahrheit aufrecht halten, aber anderseits fühlst du dich zurückgewiesen, wenn sie keiner mit dir teilt. Warum?
Du bestätigst doch selber, dass sie individuell ist.
Jetzt willst du sie an die Kirchentür tackern und der Allgemeinheit aufzwängen. *g*
Muss sie denn einer mit dir teilen?
Erst bestehst du auf deine individuelle Wahrheit und dann willst du sie verallgemeinern.

„Leute esst Scheiße, 10 Millionen Fliegen können sich nicht irren!“

*ggg*


Dazu möchte ich sagen, das ein „Gesetz“, das nicht allgemein gültig ist, auch kein Gesetz für die Allgemeinheit sein kann – wobei die Allgemeinheit eine unterschiedlich definierte Gruppe sein kann. Ein Gesetz ist also immer für eine definierte Gruppe allgemein gültig.
Die Aufspaltung der Neutralität in Positiv und Negativ, also zwei Gegenpolen, ist keine physikalische Eigenschaft, sondern das Prinzip der Dualität. Und ich behaupte jetzt, dass die Dualität ein für diese Welt allgemein gültiges Prinzip ist, da die Dualität überall zu erkennen ist. Ohne Dualität gäbe es keine Skala einer Wertigkeit zwischen zwei Gegenpolen und somit auch keine Möglichkeit der subjektiven Bewertung. Erst durch die Dualität sind wir als Mensch in der Lage zu erfahren!
Die Dualität ist kein Trugschluss, sondern ein existenzielles Grundprinzip in zumindest unserer erfahrbaren dimensionalen Welt.

Zwischen 2 Punkten spannt sich die Ewigkeit auf:
Nehme die Zahl 1 und 2 und unterteile das Feld zwischen ihnen in unendlich kleine Teile.
Müssen die Punkte 1 und 2 deswegen gegensätzlich sein?

Du verwechselst Dualität mit Polarität.
Doch im Null-Punkt heben sich alle beide auf.
Das ist wie in der Mathematik das Koordinatenkreuz.
Spannt sich das Ding wie ein Regenschirm auf, entsteht Sein. Zieht es sich wieder zurück, bleibt Leerheit.

Natürlich ist der Akt des Geschlagen-Werden eine Information, die sich besonders durch die Information “schmerzende Wange“ mir selber als Betroffener darstellt. Doch was ist für Dich falsch an meiner Beschreibung, dass selbst Erfahrungen wie Leid und Schmerz objektiv gesehen nur Informationen aus der Wirklichkeit sind, die erst durch unsere subjektive Bewertung den Charakter von „Gut/Schlecht“ erhalten? Die Information „Schmerz/Leid“ wird wohl jeder Mensch als negativ bewerten, doch gibt es Informationen, die sehr unterschiedliche Bewertungen erfahren, Charaktereigenschaften die erst einmal nur Informationen aus der Wirklichkeit sind und durch unsere Bewertung Einfluss auf unsere Realität nehmen.
Alles was mit Leid und Opferrolle zu tun hat, schreckt uns jedoch so ab, das wir diese Sichtweise vehement ablehnen – doch ändert das nicht die objektive Sichtweise das es sich auch nur um Informationen der neutralen Wirklichkeit handelt wie eine Information über Charaktereigenschaften, oder Temperaturen, oder Helligkeitsverhältnissen usw…

…WARUM?

Es ist auch nicht eine Information, die eine andere Information transformiert, sondern es ist unsere subjektive Bewertung, die eine Information transformiert – in eine persönliche Erfahrung transformiert. Und diese Transformation - das „Wie“ ist es, worüber sich nach meiner Meinung Gott definiert.

Du kannst auch den Rest deines Lebens dir Ohrfeigen geben lassen, bis der Groschen fällt.
Mir persönlich glätten sich die Löckchen, wenn mir einige Infos nicht passen.
Warum Gewalt anwenden, wenn argumentiert werden kann? Beide sind Informationen, nur die Eine ist etwas dezenter und kann obendrein eine viel positivere Wirkung erzielen.
Fühlst du dich von einer Aufforderung überzeugter, wenn dich einer auf die Linke haut, oder wenn er dich freundlich darum bittet?
Beide Möglichkeiten sind Informationen. Welche ist dir lieber und könnte viel mehr bei dir bewirken?
Hier geht es um die Effektivität einer Information, nicht um ihre Schlagkraft.


Wer sich mit Helden aus einem Film identifiziert, transformiert schon eine durch den Drehbuchautor und Regisseur veränderte Information, die Du weiter vorher als Fantasie bewertet hast, in seine Realität. Ein Nachleben kann dann in die Hose gehen, muss aber nicht zwangsläufig in die Hose gehen – Helden des Alltags sind Zeugnis dafür --- und ein Beweis das für Dich als Fantasie bewertete Realitäten durchaus zur Wirklichkeit werden können – der „Held“ hatte die Freiheit sich für seine Realität zu entscheiden, oder für eine Deiner Realität ähnlichen Realität – dann wäre er kein Held des Alltags geworden.

Data ist eine Rolle in einem „Fantasy Film“, ein Androide durch einen Menschen gespielt und keine Wirklichkeit.


Ja, man kann schon Lehren aus Filmen ziehen.
Aber: Matrix ja und Data (Star Trek) Nein?
Bist du da nicht wählerisch, was die Informationen angeht, die du bereit bist anzunehmen und welche die du ablehnst, weil sie irgendwie was unangenehmes ansprechen? Man könnte ja mit Data was gemeinsam haben, dann lieber Neo? *lach*
Dabei erscheint mir Data viel realistischer als Neo und freundlicher ist er auch noch.

LG
Justi
 
Liebe Enny,

das ist zu oberflächlich betrachtet, denn hinter dem Laufen, Liegen oder Ruhen stehen doch immer bestimmte Bedürfnise, die erfüllt werden möchte. Der Entschluß, diesem Bedürfnis nachzukommen, liegt schon fest, ehe es Dir bewußt wird. Selbst wenn Du schwimmen kannst, gibt es unbewußte Kriterien, welche Dich davon abhalten oder es zu tun. Selbst hinter dem Nichtstun steckt ein Bedürfnis.

Erinnere Dich daran, daß sich eine ganze Werbebranche damit beschäftigt, diese Wünsche in uns zu erwecken und welche Kriterien uns beim Kauf beeinflussen. Mit der Bereischaft für unser Handeln die Verantwortung zu übernehmen, scheint es auch nicht so weit her zu sein, denn da unterscheiden wir uns auch nicht groß von der Tierwelt. Die vielen Beispiele der menschlichen Unvernunft brauche ich hier sicherlich nicht weiter aufzuzählen, die dürften hinreichend bekannt sein. Nein, der freie Wille wird wohl eine Illusion des Menschen bleiben (müssen :D).


Merlin
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ja, das stimmt. es ist auf den ersten Blick oberflächlich. Aber bevor man etwas tut, sollte man sich auch erst mal hinsetzen können und sich klar werden. Dann kommt das Aufstehen, also die erste Handlung und dann geht man in der Aktion. USW. Man kann nicht rennen ohne aufzustehen.
Wie alles zustande kommt, dafür gibt es wahrscheinlich kein Allheilmittel, das meine ich damit nur.
Wo Unvernunft ist, gibt es doch auch Vernunft,oder? Ich denke der mensch kann nicht in jeder Situation vernünftig sein und das kann man auch nicht erwarten denke ich und das ist ja auch menschlich und ist herzlich.Man kann aber entscheiden wo es einem wichtig ist und wo nicht. Mir sind z.B meine Kinder und mein Nächster sehr wichtig, darum lerne ich da besonders viel. Ich denke auch da gibt es Entscheidungen die getroffen werden, auch wenn sich das immer wieder entwickelt und verändert, aber das Ziel ist doch wichtig und das entsteht doch in der ratio, oder? Wenn ich eine Lösung finden möchte um mit meiner Tochter klar zu kommen, dann ist das meine Entscheidung. Ich hätte auch aufgeben können und den Kopf in den Sand stecken können z.B. Aber ich wollte eine Lösung für alle finden und da kam ich auch zur Lösung.
Ich akzeptiere deine Sichtweise ja, aber ich meine da was zu haben, was nicht festgelegt ist. Nach meiner Persönlichkeit zu schließen bin ich sehr impulsiv. ich würde sicher jeden anfressen, wenn mir wer blöd kommt. Es ist nicht immer leicht nett zu sein für mich. Also Ich kann das nicht einfach so. Nun könnte man sagen, dass ich das so angelegt hatte. aber was denn`Meine Impulsivität oder meinen Wunsch niemanden zu "nerven"? Oder habe ich ein Zwischenztück entwickelt was auch vorgesehen war?
 
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Das Ziel der Wissenschaft ist ganz klar alles zu Beweisen, um zu beweisen das es Gott nicht gibt – doch mit allem was sie nicht beweisen können, finden sie indirekt Argumente um Gott zu beweisen – so meine Sichtweise und davon schrieb ich auch.
Es gibt alleine um das Universum drei Fragen, die die Wissenschaft nicht beantworten kann, bewiesen ist, das unser Universum expandiert und zurückrechnend aller expandierender Bewegung mit einem „Urknall“ aus einem Punkt entstanden ist.
1) Woher kommt ein unendliches Universum aus dem Urknall? Aus einem Punkt? Aus dem Nichts?

In der Materie selbst ist im Grunde auch Nichts. Nichts kommt aus dem Nichts.
Die Wissenschaft arbeitet nicht in der Absicht, Gott zu widerlegen, Lifthrasir.
Sie will die Wahrheit erfahren, das ist ihre Absicht.


2) Wohin expandiert ein unendliches Universum?

Na wieder ins Nichts.


3) Worin expandiert ein unendliches Universum?

Soweit sind wir nun auch wieder nicht gekommen. Wir haben es bisher nicht mal bis zum Mars geschafft und unsere Teleskope sind halt wie wir, noch in den Kinderschuhen.


Gegner des Gottesglauben sagen, die Wissenschaft kann diese Fragen heute noch nicht beantworten, so wie sie früher einige heute bekannten Dinge nicht erklären konnten – okay, dem kann ich etwas abgewinnen und doch bin ich der Meinung das es immer irgendetwas geben wird, das die Wissenschaft nicht erklären kann – das „MEHR“ und somit Gott.

Dieses wissenschaftlich nicht zu erklärende „Etwas“ ist ein Teil des „MEHR“, des „ALLEM“ was Gott ist.

Nur weil wir nicht alles wissen, heißt es nicht, dass damit Gottes Existenz bewiesen ist.
Unwissenheit bedeutet nicht, dass es zwangsläufig etwas im Sein geben muss, das weiser ist als wir. Es kann so sein, es kann aber auch nicht so sein. Das ist kein Beweis für nichts.


Du fragst auch in Bezug auf die Freiheit warum wir sterben? Weil das eine Rahmenbedingung unserer Existenzform ist, ebenso wie es eine Rahmenbedingung ist das sich die Zeit linear in eine Richtung „bewegt“ und die Umkehrfunktion in dieser dimensional beschränkten Welt nicht möglich ist.

Doch es wäre möglich, wenn wir schneller als das Licht reisen könnten.
Zeit ist nichts anderes, als Beschleunigung im Raum. Könnte man schneller als das Licht reisen, könnte man vor einem Ereignis an seine Entstehungskoordinaten gelangen und es manipulieren.

Selbst wenn die Zeit in oder in der Nähe eines Schwarzen Loches gebeugt werden kann

Schwarze Löcher beugen das Licht und nicht die Zeit. Die Zeit selbst ist keine feste Konstante, die gebeugt werden kann. Sie ist auch so gesehen keine richtige Dimension.
Sie beschreibt lediglich die relative Beschleunigung der Materie im Raum.

Data ist eine Rolle in einem „Fantasy Film“, ein Androide durch einen Menschen gespielt und keine Wirklichkeit. Ein solcher Emotionschip kann nach dem heutigen Stand der Technik nur eine enorme Ansammlung/Speicherung von Vergleichsfällen sein, also eine vergleichbare gespeicherte und abrufbare Reaktion auslösen. Würde ein solch programmierter und mit Daten ausgerüsteter Data auf eine Begebenheit treffen, die nicht mit dem vorhanden gespeicherten Daten vergleichbar ist, würde diese Begebenheit keine Reaktion auslösen, nur wenn Data von echten Menschen die Reaktion auf diese neue Begebenheit „erlernen“ könnte und dann in seinem Speicher des Emotionschip abspeichern könnte.
Programmierte Einheiten haben keine Freiheit, sie sind nur deren Fähigkeiten mächtig, die ihnen auch einprogrammiert wurden, wie Du es selbst geschrieben hast – würde einem Computer „Gnade“ einprogrammiert, könnte er auch „Gnade“ ausführen – aber immer nur im Vergleich mit den gespeicherten Vergleichsfällen. Von selbst kann ein Computer Gnade nicht erlernen – ein Mensch besitzt die Freiheit aus eigenen Erfahrungen seine Handlungen zu verändern – sich dazu entscheiden seine Handlungen verändern zu wollen!
Neuerdings arbeiten die Wissenschaftler an Androiden mit eigenem Bewusstsein.
Du empfängst leider Youtube nicht, sonst könntest du dir die Videos diesbzgl. in meinem Blog anschauen.
Solche Androiden werden die Evolution des Menschen sozusagen nachleben.
Human Version 2.0 steht in Kurzform schriftlich in meinem Blog. Die Sendung dazu hättest du sehen sollen. War schon heftig.
Die Wissenschaft ist in der Lage, das Gehirn zu manipulieren, die Gedanken, Gefühle,….
Dann war da die Rede von Einspeisung des menschlichen Bewusstseins in einen Zentralcomputer, der dadurch unschlagbar effizient arbeiten soll.
Diese Entwicklung schreckt zurzeit sogar die Wissenschaftler ab. Was wenn wir irgendwann einmal wie in Matrix unseren eigenen Erfindungen erliegen?
Viele, viele Arbeitsplätze werden sie uns auf jeden Fall kosten. Was machen dann die Menschen, die parallel dazu immer mehr werden?
Wovon werden die in Zukunft leben?
Wir stellen uns die philosophische Frage, ob und inwieweit wir frei seien.
Wie frei werden wir ohne Geld und Arbeit sein, wenn der selbstbewusste Zentralcomputer, eingespeist mit tausenden von Bewusstseinen von zuvor unserer klügsten Köpfe, erst einmal loslegt und für die Meisten von uns die Arbeit verrichtet?
Ja, das menschliche Genom hat sich in der Tat sehr gut entwickelt und zwar so gut, dass es nach Ebenbildern trachtet, die ihn überholen sollen.
Und du meinst, wir hätten ihnen was voraus. Wenn´s so weiter geht, haben sie uns was voraus.

Aus den ganzen Gründen bin ich immer noch der Meinung, dass Computer und Roboter zwar nach einem vereinfachten Prinzip des Menschen arbeiten, aber der Mensch niemals auf die vereinfachte Arbeitsweise eines Computers reduziert werden kann

Das menschliche Genom ist halt ein wenig erfahrener, da es etwas länger am lernen ist.


LG
Justi
 
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