Wie wirklich ist die Wirklichkeit?

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Wir können in unserer Welt ein Wirken als Folge einer vergangenen Tat beobachten und können, nehmen wir den Gedanken von Karma und Reinkarnation auf, diese Beobachtung auch auf unser jetziges Leben im Verhältnis zu einem vergangenen übertragen, wodurch vieles erklärlich wird, was sonst unerklärlich bleibt. Wir können somit auch an unserer Zukunft werken. Aber zwischen Tod und Geburt muss eine andere Daseinsform sein als hier. Biblisch heißt es: "... was immer du auf Erden binden wirst, wird in den Himmeln gebunden sein, und was immer du auf Erden lösen wirst, wird in den Himmeln gelöst sein." (Mt. 16, 19) Binden und Lösen sind also nur auf der Erde möglich, im Himmel nicht. - Welchen Sinn könnte das haben?

Interessanter Gedanke, dem ich so spontan zustimmen möchte.

Das Binden und Lösen kann ich sehr gut auf zwischenmenschliche Beziehungen übertragen. Wenn ich z.B. duch Kontaktabbruch den Bund zu meiner Geburtsfamilie löse und dafür z.B. durch eine Heirat einen neuen Bund schaffen, so werden irgendwann meine Erinnerungen/Bilder an den alten Bund verblasssen und durch neue ersetzt. Meine Nachkommen werden sich nicht an meine Eltern erinnern, weil sie einfach kein Bild von ihnen haben und somit hätte ich auch im Himmel den Bund gelöst und einen neuen geschlossen.
Himmel ist für mich so etwas wie eine friedvolle, geistige Sphäre. Jesus sagt: "Tur dies zu meinem GEDÄCHTNIS".
Es steht für mich eine Welt des WIRKENS (Wirklichkeit) einer Welt des DENKENS (Gedächtnis) gegenüber.
Wenn wir zwischen Tod und Geburt schweben, sind wir wohl ehen in einer Welt des Denkens. Klar, wenn man sein Gehirn während der Phase des Wirkens mit grauenvollen Bildern gefüttert hat, findet man dann wohl eher die Hölle vor. Wenn ich aber grauenvolle Bilder mit schönen Bildern duch neugeschaffene, glückliche Situationen ersetze, finde ich schon eher einen Himmel vor.

So oder so ungefähr :)

LG,

Stäbchen
 
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N'Abend! :)
Gehe von einer anderen Grundprämisse aus, die sich nicht 1zu1 auf den Menschen übertragen lässt, da der Mensch prinzipiell dazu in der Lage wäre sich von außen zu betrachten, übergeordnete Zusammenhänge zu erkennen und somit eine Metaperspektive einzunehmen, was dem Gehirn überhaupt nicht möglich wäre.
Hmm ... nein, das hab ich immer noch nicht gerafft.
Was befähigt den realen Menschen zu der Perspektive,
die dem simulierten welchen verschlossen bliebe?​

Die kollektive Wirklichkeit wird durch die Gemeinschaft in der das Individuum sich bewegt bestimmt.
Interessant, das wäre dann wohl jene Variable, die befähigt ist,
duch abweichende, subjektive Sichten den Zweifel am
Weltbild des Individuums zu säen. Dazu anregt, Dinge die
als feste Größen angenommen wurden zu hinterfragen.
Je nach Ausrichtung der Wertegemeinschaft wird dies ganz unterschiedliche Effekte auf die erlebte Realität des Individuums haben ...
Jepp, das scheint mir jenen Einfluß zu bilden,
den HeidiMarley immer wieder angesprochen hat.
(... ich versuche noch die verschiedenen Sichten auf einen Nenner zu bringen!)
Das ist dann der subjektive Faktor, ohne den sich mMn. gar nichts verändern würde.
Genau, das scheint mir jene WIRKung zu sein, von der @Syrius spricht.
Was virtuelle Realität betrifft, keine Ahnung, das ist dann so der Film im Film.
Hatte ich als solches zwar überhaupt nicht im Sinn, aber
kann durchaus auch so seine Anwendung finden.
Ließe sich sogar noch tiefer verschachteln ...
... wie ein Traum im Traum sozusagen.
Meinst du mit dem Begriff ausschließlich computeranimierte Welten?
Absolut nicht! Da fallen nach meinem Erachten auch Realitäten
mit rein, die mehr oder minder erträumt sind, oder welche
die auf psychischen Fehlfunktionen beruhen.

Eigentlich auch alle Programme, die eine frapante
Abweichung zu jenen Parametern aufweisen, die
wir im Kollektiv als gegeben ansehen, wie
beispielsweise anerkannte Fakten.
Mitnichten, stellt sich so dar wie eine Summe an Möglichkeiten. Doch wer entscheidet über die Auswahl der Kulisse? (auch ne gemeine Frage,ha!) :sneaky:
Das ist im Grunde wieder die Frage nach der Wirklichkeit der Wirklichkeit.

Nehmen wir eine höhere Entität als Erbauer der Realität an,
so haben wir einen Fixpunkt. Tun wir das nicht, bleiben die
Dinge soweit offen, das wir uns selber als Kreationinsten
betrachten könnten ... beides nicht belegbar und beides
daher latürnich auch nicht widerlegbar ... ein Patt :D
Vielleicht gibt es keine in sich geschlossenen Systeme und diese sind ebenfalls Konstrukte und selbst auferlegte geistige Schranken ...da ist er wieder der Zweifel
Der ist durchaus berechtigt, meiner Ansicht nach.
Nur weil der menschliche Geist auf Schubladendenken ausgelegt
ist, heißt das nicht zwingend das ein Universum auch aus
Schubladen bestehen muß ...
... die Art der Betrachtung sagt nicht unbedingt was über
das betrachtete Objekt aus, bzw ist Vorsicht geboten,
durch die Art der Betrachtung keine Fehlschlüsse
auf das Objekt zu projizieren. (siehe Quantenphysik)
Wobei ich finde das die Natur als Ökosystem ein perfektes in sich geschlossenes System ist.
Zumindest solange keine Einflüsse von Außen dieses System über
die Maßen beeinflussen - zB: Meteoriten versus Dinosaurier
Nun neigt der Mensch dazu scheinbar geschlossene Systeme zu erschaffen, die aber glücklicherweise immer wandelbar und modifizierbar sind.
So funktionert unser Verstand, würde ich mal zustimmen.
Obwohl wir auch befähigt sind abstrakte Denkprozesse zu bewältigen,
finden wir in diesen kaum einen Anker ... also wieder zurück
zu gewohnten Denkweisen ;)
Glaubst du die Sichtweise verändert die Begebenheiten oder die Erkenntnis um die Begebenheiten verändert die Sichtweise?
Das könnte meinereins nicht klar fixieren. Da sehe ich eher eine Wechselwirkung.
Du sprachst von Paradigmenwechsel. Der Auslöser erfordert Einwirkung von Außen
aber durch den Wechsel tritt auch widerum eine Beeinflussung nach Außen ein.
Oder so ... Puuuh, Du forderst mich wirklich (dankenswerter Weise)


abendliche Grüße - Ischariot​
 
Hello again...

Hmm ... nein, das hab ich immer noch nicht gerafft.
Was befähigt den realen Menschen zu der Perspektive,
die dem simulierten welchen verschlossen bliebe?


Die Vertreibung aus dem Paradies oder die Wechselwirkung von der wir sprechen, die den Menschen dazu befähigt ein übergeordnetes Ganzes zu erkennen, sich aber auch gleichzeitig zu positionieren und somit schöpferisch tätig zu werden. :tuscheln: ...vorausgesetzt wir glauben der Schlange an dieser Stelle

Jepp, das scheint mir jenen Einfluß zu bilden,
den HeidiMarley immer wieder angesprochen hat.
(... ich versuche noch die verschiedenen Sichten auf einen Nenner zu bringen!)
Genau, das scheint mir jene WIRKung zu sein, von der @Syrius spricht.

Da müsste ich dann noch mal nachlesen.

Eigentlich auch alle Programme, die eine frapante
Abweichung zu jenen Parametern aufweisen, die
wir im Kollektiv als gegeben ansehen, wie
beispielsweise anerkannte Fakten.

Die anerkannten Fakten(oder auch Dogmen) werden dann aber auch durch Fakten abgelöst, die ehemals anerkannt Fakten in Frage stellen...was kollektive Wahrheiten anbelangt scheint das ein längerer Prozess zu sein.

Das ist im Grunde wieder die Frage nach der Wirklichkeit der Wirklichkeit.


Yes, alles völlig on-topic heut!

Nehmen wir eine höhere Entität als Erbauer der Realität an,
so haben wir einen Fixpunkt. Tun wir das nicht, bleiben die
Dinge soweit offen, das wir uns selber als Kreationinsten
betrachten könnten ... beides nicht belegbar und beides
daher latürnich auch nicht widerlegbar ... ein Patt :D


Hmm...Wie mir scheint liegt die Wahrheit wohl, wie so oft, irgendwo dazwischen.

Der ist durchaus berechtigt, meiner Ansicht nach.
Nur weil der menschliche Geist auf Schubladendenken ausgelegt
ist, heißt das nicht zwingend das ein Universum auch aus
Schubladen bestehen muß ...
... die Art der Betrachtung sagt nicht unbedingt was über
das betrachtete Objekt aus, bzw ist Vorsicht geboten,
durch die Art der Betrachtung keine Fehlschlüsse
auf das Objekt zu projizieren. (siehe Quantenphysik)


Da stimme ich zu. Schubladendenken ist dann eher die grobe Orientierung in einer komplexen Wirklichkeit, wobei es eine vereinfachte oder einseitige Sichtweise ist, die den Dingen nicht wirklich gerecht wird und Fehlschlüsse zwangsläufig nach sich ziehen müsste und wenn diese sich dann so verfestigt haben werden sie zwangsläufig wirklich für betreffene Person.

So funktionert unser Verstand, würde ich mal zustimmen.
Obwohl wir auch befähigt sind abstrakte Denkprozesse zu bewältigen,
finden wir in diesen kaum einen Anker ... also wieder zurück
zu gewohnten Denkweisen ;)

Schubladendenken oder Macht der Gewohnheit?
Allerdings-wenn die geistigen Strukturen zu festgefahren sind, dann bleibt es bei altbewährten Weltbildkonstruktionen und da wäre dann auch kein Raum für das Neue und das Unerwartete.

Das könnte meinereins nicht klar fixieren. Da sehe ich eher eine Wechselwirkung.
Du sprachst von Paradigmenwechsel. Der Auslöser erfordert Einwirkung von Außen
aber durch den Wechsel tritt auch widerum eine Beeinflussung nach Außen ein.
Oder so ... Puuuh, Du forderst mich wirklich (dankenswerter Weise)


Ebenso...das ist vielleicht iwie zu verkopft gerade.
Aber durchaus, so eine Art Interaktion.Um das Simulationsgehirn mit der Situation des Menschen zu vergleichen,wäre das einseitiger Input, ist also schon ein Unterschied so wie ich das sehe.Der Mensch ist multidimensionales Wesen, die Reduktion auf eine bloße Gehirnfunktion als Grundprämisse ist schon wieder eine Einschränkung

Gute Nacht!
 
Ja, Hallo erstmal ...
... ein übergeordnetes Ganzes zu erkennen, sich aber auch gleichzeitig zu positionieren und somit schöpferisch tätig zu werden.
Okay, lassen wir das mal so stehen ...​

:tuscheln: ...vorausgesetzt wir glauben der Schlange an dieser Stelle
Nun, von irgendwelchen Grundanahmen müssen wir wohl ausgehen.
Hinterfragen - schön und gut. Aber alles und Jedes zu hinterfragen
stürzt unseren Geist in ein dunkles Loch, würde ich mal behaupten.

...was kollektive Wahrheiten anbelangt scheint das ein längerer Prozess zu sein.
Genau, das liegt offenbar in der Natur der Sache! Darin liegt dann
aber auch geballtes Potenzial, welches für gesamtgesellschaftliche
Veränderungen die Grundlage bietet ... leider aber auch für Massenverblödung! ;)

Hmm...Wie mir scheint liegt die Wahrheit wohl, wie so oft, irgendwo dazwischen.
Jepp, scheint auch mir die vernünftigere Schlußfolgerung zu sein ...

... und Fehlschlüsse zwangsläufig nach sich ziehen müsste und wenn diese sich dann so verfestigt haben werden sie zwangsläufig wirklich für betreffene Person.
Wo wir dann wiedermal in die wunderbare Welt der Dogmen eintauchen *lool*


Schubladendenken oder Macht der Gewohnheit?
Im Grunde sprach ich von den Denkmustern die der Funktion unseres Gehirnes zu eigen sind.
Aber wie es scheint zweifelst Du selbst diese Grundannahme an ... das natürlich gäbe
uns als Individuen nahezu unbegrenzten Spielraum! Das muß ich mir nochmal
in einem ruhigen Moment zu Gemüte führen ... (y)

Ebenso...das ist vielleicht iwie zu verkopft gerade.
Ja, das passiert meinereins ständig ... auch das sind irgendwie verknöcherte Denkmuster.
Darum macht Kommunikation und Interaktion für das Individuum auch so viel Sinn.
Das gibt uns die Möglichkeit seine eigenen Denkweisen aufzuweichen, verkrustete
Sichten aufzubrechen und sich selber zu hinterfragen ...
... selbst darin steckt schon eine gewisse Kreativität wenn man so will.
Würde mich annehmen lassen, das uns der Widersacher dahingehend doch nicht belogen hat *fg*

Der Mensch ist multidimensionales Wesen, die Reduktion auf eine bloße Gehirnfunktion als Grundprämisse ist schon wieder eine Einschränkung
Vor allem aber schmeckt diese Vorstellung dem Menschen, als bewusstes Wesen, in keiner Weise :D


verkopfte Grüße - Ischariot​
 
Das Binden und Lösen kann ich sehr gut auf zwischenmenschliche Beziehungen übertragen.
Ja, aber ich würde das nicht so plakativ, sondern transzendenter oder geistiger sehen, wie zum Beispiel Ordnung etwas ist, das nicht wahrnehmbar, sondern nur geistig-ideell vorhanden ist. Das große ideelle Thema, das uns Menschen bewegt, ist die Schuld: Habe ich Schuld am anderen, habe ich mich an ihn gebunden. Hier auf der Erde begegne ich - anlehnend an den Karmagedanken - Menschen, an denen ich mich einst verschuldet habe und habe nur hier auf der Erde die Möglichkeit, meine Schuld einzulösen.
 
Guten Abend :)

Nun, von irgendwelchen Grundanahmen müssen wir wohl ausgehen.
Hinterfragen - schön und gut. Aber alles und Jedes zu hinterfragen
stürzt unseren Geist in ein dunkles Loch, würde ich mal behaupten.

Das wäre wohl übertrieben und als Dauerzustand nicht unbedingt empfelenswert und auch sinnlos, dann schon eher prozesshaft zu verstehen. Geistige Flexibilität und Stabilität sollten aufeinander aufbauen um einen Zugewinn an Erkenntnis zu ermöglichen.

Genau, das liegt offenbar in der Natur der Sache! Darin liegt dann
aber auch geballtes Potenzial, welches für gesamtgesellschaftliche
Veränderungen die Grundlage bietet ... leider aber auch für Massenverblödung! ;)

Stimmt, ist auf jeden Fall in die eine oder andere Richtung möglich.


Wo wir dann wiedermal in die wunderbare Welt der Dogmen eintauchen *lool*

Allerdings, die Dogmen! Das ist ein Thema für sich...naja, da diese nicht mehr hinterfragbar sind und als unumstösslich angenommen werden, müssen wir auch gar nicht darüber reden.:D

Im Grunde sprach ich von den Denkmustern die der Funktion unseres Gehirnes zu eigen sind.
Aber wie es scheint zweifelst Du selbst diese Grundannahme an ... das natürlich gäbe
uns als Individuen nahezu unbegrenzten Spielraum! Das muß ich mir nochmal
in einem ruhigen Moment zu Gemüte führen ... (y)

Das Vorhandensein von Denkmustern lässt sich durchaus belegen, was zwangsläufig nicht heißen muss es sei unmöglich darüber hinauszugehen.

Ja, das passiert meinereins ständig ... auch das sind irgendwie verknöcherte Denkmuster.
Darum macht Kommunikation und Interaktion für das Individuum auch so viel Sinn.
Das gibt uns die Möglichkeit seine eigenen Denkweisen aufzuweichen, verkrustete
Sichten aufzubrechen und sich selber zu hinterfragen ...
... selbst darin steckt schon eine gewisse Kreativität wenn man so will.
Würde mich annehmen lassen, das uns der Widersacher dahingehend doch nicht belogen hat *fg*

Zugegebener maßen ist mir die Problematik(wenn man so will) auch nicht gänzlich unbekannt. Jedenfalls denke ich auch das Kommunikation vieles anstoßen kann und zu neue Sichtweisen führen kann, vor allen Dingen wenn Gedanken sich im Kreis drehen, was dann wohl mit den Denkmustern zu tun hat.Auch hilfreich ist es einfach abzuschalten und den Gedanken dann zu einem späteren Zeitpunkt eine neue Richtung zu geben.

Vor allem aber schmeckt diese Vorstellung dem Menschen, als bewusstes Wesen, in keiner Weise :D

Woran das wohl liegen mag?
Meine Vermutung ist das diese Grundannahme schon auf ein bestimmtes Menschenbild verweist.
 
Ja, aber ich würde das nicht so plakativ, sondern transzendenter oder geistiger sehen, wie zum Beispiel Ordnung etwas ist, das nicht wahrnehmbar, sondern nur geistig-ideell vorhanden ist. Das große ideelle Thema, das uns Menschen bewegt, ist die Schuld: Habe ich Schuld am anderen, habe ich mich an ihn gebunden. Hier auf der Erde begegne ich - anlehnend an den Karmagedanken - Menschen, an denen ich mich einst verschuldet habe und habe nur hier auf der Erde die Möglichkeit, meine Schuld einzulösen.

Das Problem mit dem Transzendentem ist, dass dann niemand weiß, wovon man spricht. Darum übertrage ich es gerne auf greifbare Dinge.

Du findest du bindest dich mit der Schuld an jemanden? Kannst du das etwas genauer erläutern?
Ich finde Schuld löst den Bund. Weil wenn sich jemand an mir versündigt hat, trenne ich mich von ihm und dann hat er praktisch keine Möglichkeit, die Schuld einzulösen. Er kann sie vor Gott bereuen, aber das kann er nicht nur auf der Erde tun, oder?

LG,

Stäbchen
 
Das Problem mit dem Transzendentem ist, dass dann niemand weiß, wovon man spricht. Darum übertrage ich es gerne auf greifbare Dinge.
Deshalb gab ich ja das Beispiel mit der Ordnung. Man muss sich darin schon üben, die Dinge mit klarem Denken geistig zu sehen, ohne in die Willkür zu geraten.

Du findest du bindest dich mit der Schuld an jemanden? Kannst du das etwas genauer erläutern?
Ich finde Schuld löst den Bund. Weil wenn sich jemand an mir versündigt hat, trenne ich mich von ihm und dann hat er praktisch keine Möglichkeit, die Schuld einzulösen.
Hier ist wohl die Übung in der geistigen Sichtweise noch etwas notwendig, denn dann erkennt man, dass die Schuld an einem Menschen sich nicht durch eine äußere Trennung auflöst oder sie deshalb nicht eingelöst werden kann. Die Schuld als solche bleibt, wie Menschen ja Schuld an einem Menschen empfinden, die sie schon lange nicht mehr gesehen haben. Auch ich kenne das - das kennt doch eigentlich jeder, oder?!

Er kann sie vor Gott bereuen, aber das kann er nicht nur auf der Erde tun, oder?
Laut der zitierten Bibelstelle ist nur auf der Erde ein Binden und Lösen möglich und im Himmel nicht. - Ich finde das ganz spannend, denn welchen Sinn sollte das nur haben?
 
Hier ist wohl die Übung in der geistigen Sichtweise noch etwas notwendig, denn dann erkennt man, dass die Schuld an einem Menschen sich nicht durch eine äußere Trennung auflöst oder sie deshalb nicht eingelöst werden kann. Die Schuld als solche bleibt, wie Menschen ja Schuld an einem Menschen empfinden, die sie schon lange nicht mehr gesehen haben. Auch ich kenne das - das kennt doch eigentlich jeder, oder?!
ich habe nicht geschrieben, dass eine Trennung die Schuld lösen soll. Ich habe dich gefragt, warum Schuld binden soll?
 
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Meines Erachtens wird durch die Schuld erst gebunden, damit diese wiederum eingelöst werden kann, was am Ende obsolet ist.
 
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