In den hebräischen Texten wurde Gott in Zusammenhang zu seiner besondern Wertschätzung auch als Elohim bezeichnet und nicht als Eloah. Er sollte damit eben nicht als irgendeiner der Eloah verstanden werden, sondern als der Elohim schlechthin. Eine Logik, die nur aus der jüdischen Tradition heraus verstanden werden kann.
das klingt schon etwas versöhnlicher
wie es der" ZUFALL " so will, bin auch ich die tage auf einen
diesbezüglichen hinweis gestossen, der für meine begriffe einleuchtend ist.
die alten hebräer haben die gesamtheit der elohim als " gott" angesprochen.
da wo sie in ihren schriften von jahve-elohim schreiben, da meinen sie diese gesamtheit
die sich zu einem gemeinschaftlichen wirken zusammenschliesst.
diese gesamtheit der elohim ist allerdings nicht der urprüngliche schöpfergott des universums.
aber sie wirkt an diesem schöpfunswerk mit.
man kann also auch nicht sagen dass jahve-elohim kein schöpfergott wäre, denn diese gesamtheit der elohim
ist als solche der schöpfer der irdischen, festen formen auf die wir mit unseren füssen stehen.
diese ist aber nicht aus dem " nichts" entstanden, sondern ist eine forsetzung dessen was in vorangegangenen
planetarischen stufen dazu vorbereitet wurde, in denen noch andere göttlich-geistige wesen als die elohim am schöpfungswerk mitgewirkt haben.
Unabhängig davon gibt es im Neuen Testament einige Verse, die deutlich werden lassen, dass sich Jesus als Jude verstand und sich mit seiner Botschaft nur den Juden zuwandte:
Matthäus 15 [24] Jesus antwortete: „Ich bin nur zu den verlorenen Schafen vom Hause Israel gesandt.“
es ist kein wunder dass es bei matthäus so rüber kommen kann, weil matthäus DER evangelist ist, der am meisten
das zur geltung brachte, was am christentum mit dem volk des alten testamentes zusammenhängt.
bei markus etwa, klingt diese parallele stelle etwas anders:
Die syrophönizische Frau
24 Und er stand auf und ging von dort in das Gebiet von Tyrus. Und er ging in ein Haus und wollte es niemanden wissen lassen und konnte doch nicht verborgen bleiben; 25 sondern alsbald hörte eine Frau von ihm, deren Töchterlein einen unreinen Geist hatte. Und sie kam und fiel nieder zu seinen Füßen – 26 die Frau war aber eine Griechin aus Syrophönizien – und bat ihn, dass er den Dämon aus ihrer Tochter austreibe. 27 Jesus aber sprach zu ihr: Lass zuvor die Kinder satt werden; denn es ist nicht recht, dass man den Kindern das Brot nehme und werfe es vor die Hunde. 28 Sie antwortete aber und sprach zu ihm: Herr, aber doch essen die Hunde unter dem Tisch von den Brosamen der Kinder. 29 Und er sprach zu ihr: Um dieses Wortes willen geh hin, der Dämon ist aus deiner Tochter ausgefahren. 30 Und sie ging hin in ihr Haus und fand das Kind auf dem Bett liegen, und der Dämon war ausgefahren. markus 7
und selbst bei matthäus wird in diese stelle etwas hineininterpretiert,
wenn sie so ausgelegt wird, dass darin ausgesagt sein soll, das christentum wäre nur für juden:
Die kanaanäische Frau
21 Und Jesus ging weg von dort und entwich in die Gegend von Tyrus und Sidon. 22 Und siehe, eine kanaanäische Frau kam aus diesem Gebiet und schrie: Ach, Herr, du Sohn Davids, erbarme dich meiner! Meine Tochter wird von einem bösen Geist übel geplagt. 23 Er aber antwortete ihr kein Wort. Da traten seine Jünger zu ihm, baten ihn und sprachen: Lass sie doch gehen, denn sie schreit uns nach. 24 Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. 25 Sie aber kam und fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, hilf mir! 26 Aber er antwortete und sprach: Es ist nicht recht, dass man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde. 27 Sie sprach: Ja, Herr; aber doch essen die Hunde von den Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen.
28 Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: Frau, dein Glaube ist groß. Dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter wurde gesund zu derselben Stunde. matth. 15