Fachlich sollte es jedoch zumindest bekannt sein:
Heiliger Geist => Sender -> Information -> Empfänger,
oder wie es in der Bibel steht: Vater –> Heiliger Geist –> Sohn.
Wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf:
Mit der Nächstenliebe ist es in der Bibel nicht weit her.
Zum einen gibt es da die Weisung an seine Jünger durch Jesus, sich den Staub vom Schuhwerk abzustreifen,
wenn sie nicht willkommen sind an einem Ort, um dann weiter zu ziehen.
Klingt doch eher wie Keilerei und weniger kündet es von Fürsorglichkeit.
Obwohl man in den Erzählungen über Judas eine Verschleierung vermuten könnte,
so ist das sozusagen der Höhepunkt einer Verweigerung zur vorbildlichen Nächstenliebe, oder gar Feindesliebe.
Das macht sich bemerkbar, für gewöhnlich wird in einem gelebten Humanismus,
sogar dem ärgsten Widersacher ein Begräbnis nebst letzter Ruhestätte organisiert.
Wie schon erwähnt man darf hier von einer Verschleierung der allgemeinen Art ausgehen,
mit der Absicht das Objekt der Begierde, der Leichnam des Herrn, er wird ganz offen dort verwahrt,
wo man ihn am wenigsten vermuten möchte. Also bei seinem Onkel Judas Iskariot.
Wäre es nicht so, dann können wir davon ausgehen, Judas ist genau so auferstanden,
sein Körper war einfach weg, wie man es in den Schriften über den Nazaräner publizierte.
Nebenbei sei noch erwähnt, die Säuberung des Tempels von den Händlern und Geldwechslern,
sie bestätigt auch nicht wirklich Nächstenliebe und Feindesliebe mit einem Überzeugen durch Argumente.
Warum erwähne ich diese scheinbaren Widersprüche?
Es ist nämlich so, diese sogenannte Nächstenliebe ergibt sich entweder im engen Familienverband,
oder sie wird aus Erkenntnis vorbeugend für den Augenblick des Todes „organisiert“.
Und wenn beim Sterben nicht im Umkreis von 10 Metern sich ein anderer Mensch befindet,
dann war alles für die Katz, sozusagen.
Daraus lässt sich auch der „Heilige Geist“ erklärend ableiten.
Wenn man die Betonung weniger auf die Funktion
GEIST legt,
sondern mehr auf die nähere Beschreibung
HEILIG.
Wem wird also der heilige Vater im Himmel den heiligen Geist zukommen lassen?
Jeden selbstherrlichen Frömmling der zuletzt sofort für die Vergänglichkeit bestimmt ist?
Oder jemanden der nach dem Sterben in der Gemeinschaft der Ahnen seine Existenz fristet?
Wenn aber das der heilige Geist ist, der vom heiligen Vater gesendet wird,
dann ist tatsächlich das Gemeinschaftsgefühl der lebenden Menschen untereinander für sie wertvoller,
das Gefühl was für den heiligen Geist gehalten wird, in Kirchen und Domen.
... und ein
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