Wer ist Jesus Christus?

Ist das Christentum in Europa überhaupt noch so wichtig, dass wir hier unzählige Beiträge darüber schreiben.
Vor allem über Quellen, die schon Jahrhunderte alt sind?

Gott und Jesus konnten ja nichts ahnen, vom Buchdruck, von der industriellen Revolution, von der Elektrizität, geschweige denn dem Internet!
 
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Ist das Christentum in Europa überhaupt noch so wichtig, dass wir hier unzählige Beiträge darüber schreiben.
Vor allem über Quellen, die schon Jahrhunderte alt sind?
Gott und Jesus konnten ja nichts ahnen, vom Buchdruck, von der industriellen Revolution, von der Elektrizität, geschweige denn dem Internet!
Jesus Christus wurde wegen seiner Botschaft ans Kreuz genagelt, seine Anhänger wurden verfolgt und ihre Schriften verbrannt. Der römische Kaiser Konstamtin veranlasste die Gründung der Römisch-Katholischen Kirche, in der abweichende Meinungen verboten waren und die Häretiker verfolgt und getötet wurden.
Und erst seit wenigen Jahren ist eine freie Meinungsäusserung über die Frage `Wer ist Jesus Christus?`überhaupr erst im Internet möglich.

GottseiDank haben wir heute die Möglichkeit der freien Meinungsäusserung. Jeder teilt hier im Forum seine Meinung mit und jede Mitteilung wird von den anderen Forenteilnehmern geprüft und das Gute kann behalten werden
LG ELi
 
Fachlich sollte es jedoch zumindest bekannt sein:
Heiliger Geist => Sender -> Information -> Empfänger,
oder wie es in der Bibel steht: Vater –> Heiliger Geist –> Sohn.


Wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf:

Mit der Nächstenliebe ist es in der Bibel nicht weit her.

Zum einen gibt es da die Weisung an seine Jünger durch Jesus, sich den Staub vom Schuhwerk abzustreifen,
wenn sie nicht willkommen sind an einem Ort, um dann weiter zu ziehen.
Klingt doch eher wie Keilerei und weniger kündet es von Fürsorglichkeit.

Obwohl man in den Erzählungen über Judas eine Verschleierung vermuten könnte,
so ist das sozusagen der Höhepunkt einer Verweigerung zur vorbildlichen Nächstenliebe, oder gar Feindesliebe.
Das macht sich bemerkbar, für gewöhnlich wird in einem gelebten Humanismus,
sogar dem ärgsten Widersacher ein Begräbnis nebst letzter Ruhestätte organisiert.
Wie schon erwähnt man darf hier von einer Verschleierung der allgemeinen Art ausgehen,
mit der Absicht das Objekt der Begierde, der Leichnam des Herrn, er wird ganz offen dort verwahrt,
wo man ihn am wenigsten vermuten möchte. Also bei seinem Onkel Judas Iskariot.
Wäre es nicht so, dann können wir davon ausgehen, Judas ist genau so auferstanden,
sein Körper war einfach weg, wie man es in den Schriften über den Nazaräner publizierte.

Nebenbei sei noch erwähnt, die Säuberung des Tempels von den Händlern und Geldwechslern,
sie bestätigt auch nicht wirklich Nächstenliebe und Feindesliebe mit einem Überzeugen durch Argumente.

Warum erwähne ich diese scheinbaren Widersprüche?

Es ist nämlich so, diese sogenannte Nächstenliebe ergibt sich entweder im engen Familienverband,
oder sie wird aus Erkenntnis vorbeugend für den Augenblick des Todes „organisiert“.
Und wenn beim Sterben nicht im Umkreis von 10 Metern sich ein anderer Mensch befindet,
dann war alles für die Katz, sozusagen.

Daraus lässt sich auch der „Heilige Geist“ erklärend ableiten.

Wenn man die Betonung weniger auf die Funktion GEIST legt,
sondern mehr auf die nähere Beschreibung HEILIG.


Wem wird also der heilige Vater im Himmel den heiligen Geist zukommen lassen?
Jeden selbstherrlichen Frömmling der zuletzt sofort für die Vergänglichkeit bestimmt ist?
Oder jemanden der nach dem Sterben in der Gemeinschaft der Ahnen seine Existenz fristet?


Wenn aber das der heilige Geist ist, der vom heiligen Vater gesendet wird,
dann ist tatsächlich das Gemeinschaftsgefühl der lebenden Menschen untereinander für sie wertvoller,
das Gefühl was für den heiligen Geist gehalten wird, in Kirchen und Domen.


... und ein :ironie:

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Zuletzt bearbeitet:
Zur begrenzten Nächstenliebe der Bibel:

Der folgende Text stammt nicht aus dem so verpönten Koran,
sondern aus dem Matthäusevangelium,
im Umkreis von MATTHÄUS - und PETRUS.

Eine Weisung nach dem Gleichnis der egozentrischen Winzer.


Mt 21,42-46

Und Jesus sagte zu ihnen: Habt ihr nie in der Schrift gelesen:
Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden;
das hat der Herr vollbracht, vor unseren Augen geschah dieses Wunder?

Darum sage ich euch:

Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden,
das die erwarteten Früchte bringt.
Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen;
auf wen der Stein aber fällt, den wird er zermalmen.


Als die Hohenpriester und die Pharisäer seine Gleichnisse hörten, merkten sie, dass er von ihnen sprach.
Sie hätten ihn gern verhaften lassen;
aber sie fürchteten sich vor den Leuten, weil alle ihn für einen Propheten hielten.



Könnte auch ein späterer Einschub der Römer sein.

Wäre da nicht jene Steinigung des Nazaräners durch den Mob in der Nähe seiner Heimat,
und diese Sonderform bei einer NTE im Erfahrungsschatz des Malträtierten.

Ja, da kann man leicht auf die Nächsten- und Feindesliebe vergessen.
Oder eben dadurch andere Religionsgründer motivieren.

Darum halte ich gelegentlich die Bibel für wesentlich aggressiver,
nämlich in sich aus sich entstehend,
als irgend eine Leukämie, oder so was ähnlich Gefährliches ...



... und ein :autsch:

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Mit der Nächstenliebe ist es in der Bibel nicht weit her.
Ja,
Darum halte ich gelegentlich die Bibel für wesentlich aggressiver,
nämlich in sich aus sich entstehend,
als irgend eine Leukämie, oder so was ähnlich Gefährliches ...

... und ein :autsch:
Ja,
Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden

Denn der Eckstein, das ist der Stein des Anstossens und des Anstosses.
Und genau so ist es auch mit der Nächstenliebe im NT, wer darauf mit Steinigung antwortet, der muss sich nicht wundern, wenn die NTE ihn einst eines Besseren belehren könnte . . .
LG ELi

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Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden ...


Servus Eli!


Mittlerweile kenne ich Deine Sichtweise mit der Tendenz zur Einfachheit.
Diese zu respektieren fällt mir nicht schwer,
aber trotzdem sollten wir uns erlauben von Zeit zu Zeit die Dinge ein wenig zu hinterfragen.

Hier zum Beispiel wird im Text von Matthäus ein Zusammenhang hergestellt
von einer Steinigung Jesus bei Nazareth einerseits,
und dem Bibelspruch aus dem AT anderseits (Psalm 118 von David; Jesaja 8).

Nicht nur auf die Nächstenliebe wurde dabei vergessen,
sondern auch auf die 2. Hälfte des Textes auf den man sich beziehen wollte:


Jes 8,13-20

Den Herrn der Heere sollt ihr heilig halten;
vor ihm sollt ihr euch fürchten, vor ihm sollt ihr erschrecken.
Er wird das Heiligtum sein für die beiden Reiche Israels:
der Stein, an dem man anstößt, der Felsen, an dem man zu Fall kommt.

Eine Schlinge und Falle wird er sein für alle, die in Jerusalem wohnen.
Viele stolpern darüber, sie fallen und zerschellen; sie verstricken und verfangen sich.

Ich will diese Warnung sorgfältig bewahren und die Lehre in meinen Jüngern wie mit einem Siegel verschließen.
Ich will auf den Herrn warten, der jetzt sein Angesicht vor dem Haus Jakob verhüllt, auf ihn will ich hoffen.
Seht, ich und die Kinder, die der Herr mir geschenkt hat, wir sind in Israel ein (warnendes) Zeichen,
ein Mahnmal vom Herrn der Heere, der auf dem Berg Zion wohnt.

Wenn man euch sagt: Befragt die Totengeister und Zauberkundigen, die flüstern und murmeln!, (dann erwidert: )
Soll ein Volk nicht lieber seinen Gott befragen?
Warum soll man für die Lebenden die Toten befragen?

Lehre und Warnung: Wer nicht so denkt, für den gibt es kein Morgenrot.




Wenn man diesen Text liest, da denkt man doch sofort an einen DNA-Strang ~ oder nicht? …


So gesehen traute Jesaja keinen einzelnen Menschen,
nicht einmal einen CHRISTIAAN BARNARD,
egal lebend oder tot,
also sich selbst als Messias auch nicht.

Da muss man sich doch fragen: Wieviele Menschensöhne braucht man, um König oder Messias zu sein?


... und ein :zauberer1

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Denn der Eckstein, das ist der Stein des Anstossens und des Anstosses
Und genau so ist es auch mit der Nächstenliebe im NT, wer darauf mit Steinigung antwortet, der muss sich nicht wundern, wenn die NTE ihn einst eines Besseren belehren könnte . . .
Lieber Teigabid,
es sind die Steine am Wege, welche die Aufmerksamkeit des Wanderers wecken. Es ist besser, du steckst einen in deine Tasche und vergisst fortan nicht mehr, was du gedacht, als den Tauben nachzublicken, wie sie im Dunkel der Vergangenheit verschwinden.
Einer dieser Steine am Wege ist in Lukas 19.38 zu finden, als seine Jünger riefen:

`38 Gelobt sei, der da kommt, ein König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe!
39 Und etliche der Pharisäer im Volk sprachen zu ihm: Meister, strafe doch deine Jünger! 40 Er antwortete und sprach zu ihnen: Ich sage euch: Wenn diese schweigen, so werden die Steine schreien.`
ELi
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Wenn diese schweigen, so werden die Steine schreien.`


Servus Eli!

Da muss ich weiter ausholen!
Aber das liegt ohnehin in der Natur der Sache.

Gen 12,6-9

Abram zog durch das Land bis zur Stätte von Sichem, bis zur Orakeleiche.
Die Kanaaniter waren damals im Land.
Der Herr erschien Abram und sprach: Deinen Nachkommen gebe ich dieses Land.
Dort baute er dem Herrn, der ihm erschienen war, einen Altar.

Von da brach er auf zum Bergland östlich von Bet-El und schlug sein Zelt so auf, dass er Bet-El im Westen und Ai im Osten hatte.
Dort baute er dem Herrn einen Altar und rief den Namen des Herrn an.
Dann zog Abram immer weiter, dem Negeb zu.

Gen 28,10-12

Jakob zog aus Beerscheba weg und ging nach Haran.
Er kam an einen bestimmten Ort, wo er übernachtete, denn die Sonne war untergegangen.

Er nahm einen von den Steinen dieses Ortes, legte ihn unter seinen Kopf und schlief dort ein.

Da hatte er einen Traum:
Er sah eine Treppe, die auf der Erde stand und bis zum Himmel reichte.
Auf ihr stiegen Engel Gottes auf und nieder.


Gen 28,18-19

Jakob stand früh am Morgen auf, nahm den Stein, den er unter seinen Kopf gelegt hatte,
stellte ihn als Steinmal auf und goss Öl darauf.

Dann gab er dem Ort den Namen Bet-El (Gotteshaus). Früher hieß die Stadt Lus.


Die genauere Beschreibung von Jesaja betrifft doch eher diese Texte aus dem AT.
Ein Stein mit einem Widerspruch.

Darauf bezieht sich jedoch auch der von Dir zitierte Text des Nazaräners, bei Lukas.
Jesus hat sich doch intensiv mit dem David-Text auseinandergesetzt:

Ps 110,1

[Ein Psalm Davids.] So spricht der Herr zu meinem Herrn:
„Setze dich mir zur Rechten und ich lege dir deine Feinde als Schemel unter die Füße.“


Eigentlich eine Abfrage, ob seine Zuhörer erkannt hatten,
David wurde im Löwen geboren; Jakobus ist im Krebs zur Welt gekommen.

Mit anderen Worten, wenn jetzt (damals) nichts geschieht,
dann wird es an einer beliebigen anderen Stelle wieder losgehen.

So wie das eben ist mit der spezifischen DNA-Formel …


… und ein :weihnacht

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