das kann ich nicht, da ich mich noch nicht von dieser Welt gelöst habe. Das war auch der Grund, warum ich meine HP-Praxis geschlossen habe.
Es geht auch nicht darum, es jetzt sofort alles komplett richtig zu machen. Mach ich auch nicht. Klar es gibt Menschen, die sind so radikal erwacht, aber das ist eher selten, die meisten gehen eben Wege und nehmen dabei Zeit in Anspruch. Das ist einfach aktuell so.
auch das "sehen" sehe ich nicht als Endpunkt klarer Erkenntnis, es ist für mich nur eine Stufe.
Gut möglich.
Wenn du unter Dogmen das verstehst, was man üblicherweise darunter versteht, also eine Idee oder Lehre, deren Wahrheitsanspruch als unumstößlich feststeht, dann sage ich ja, wenn es keine Prüfung dafür gibt. Wenn ich ein Dogma prüfen kann und es sich bestätigt, dann ist es nicht mehr irreal, aber vielleicht ist es dann auch kein Dogma mehr.
"nicht zusteht"? Wir Menschen als Gemeinschaft erschaffen uns unsere Regeln nach denen wir zusammenleben wollen.
Ich sagte, die mir nicht steht, nicht "zusteht". Das heißt ich empfände es als Lüge über mich und eine Lüge zeigt nicht wer ich bin, sie steht mir nicht.
Isis hat sich andere Regeln erschaffen, dazu gehört das Enthaupten von Menschen aufgrund anderer wletliche oder religiöser Ansichten. Ich finde, jeder Gemeinschaft und jedem Menschen steht es zu, sich Regeln im Miteinander zu schaffen.
Auf jeden Fall. Die Frage dahinter ist, drückt es wirklich aus, wer diese Menschen im inneren sind und sein wollen? Das, denke ich, ist oft nicht der Fall, darüber herrscht meistens Verwirrung.
Die Regeln des Isis beurteile ich und ich halte ich für schlecht und nicht nur für erschreckend. Erschreckend ist meine Erfahrung und die Bewertung ist eine Entscheidung aufgrund dieser meiner Erfahrung. Denn nur mit der Bewertung komme ich zu Entscheidungen. Wenn ich das "erschreckende" für gut halte, werde ich solches Verhalten unterstützen, wenn ich es für schlecht (böse) halte, werde ich es ablehnen.
LGInti
Mhhh ... ich weiß das wir gelernt haben Dinge und Ereignisse, ja sogar Menschen zu unterstützen oder eben abzulehnen bzw. neutral gegenüber zu sein und sie entsprechend zu bewerten. Ich weiß auch, worin ich glaubte und teilweise immernoch glaube, der Sinn dieser Bewertung sein soll.
Mir fällt es allerdings inzwischen immer schwerer diesen Sinn wirklich zu glauben, mir entgleitet der Sinn von Bewertungen bzw. Beurteilungen immer mehr, besonders wenn sie so dual sind, wie eben das gut- und böse-Pärchen. Aber auch sonst. Jede Form von Ablehnung drückt immer eine Lüge über mich selbst aus und ich möchte diese Lüge einfach immer weniger leben.
Seit mir die Antwort auf jede Bitte klar ist, gibt es immer weniger Grund für Ablehnung. Ich tappe noch regelmäßig aus Gewohnheit in diese Falle und lehne ab und bewerte, aber das weicht mehr und mehr auf und es funktioniert.
Grüße Chloroplast