Was würdet ihr als Regierungschef(in) eures Landes angehen?

Ich würde einen Großteil des gesetzlichen Rentensystems sukzessive abschaffen, das Arbeitslosensystem extrem straffen, Arbeitslosengeld senken, Arbeitnehmerschutz abbauen, die Wirtschaft durch Abbau von Regulierungen fördern und den gesamten Überschuss in Bildungsförderung und Gesundheit packen.

aha, sehr sozial eingestellt..:sneaky:...wieviele jahre hast du eigentlich schon gearbeitet in deinem leben?...wirklich gearbeitet?...
 
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Statt ständig zu jammern, dass uns Fachkräfte fehlen, würde ich für Kinderbetreuung von 8 - 18 Uhr und Ganztagschulen sorgen, damit Frauen, auch Alleinerziehende, endlich ohne Stress arbeiten gehen können.

oder von 24 - 24 uhr..:sneaky:...die erziehung übernehmen eh fremde menschen....man sollte die leute gerecht entlohnen..dann würde auch eine familie wieder richtig funktionieren...für alleinerziehende ist es heute natürlich sehr schwierig da es die solidargemeinschaft nicht mehr wirklich gibt...
 
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Eine Steuerreform, incl gestaffelte Besteuerung von Vermögenseinkünften parallel zu Arbeitseinkünften und Abschaffung der kalten Progression durch mehr Steuerstufen und sinnvollerer Besteuerung von Unternehmern und Firmen.

Eine Rentenreform.

Legalisierung von Marihuana unter strikten Verkaufsbedingungen (Ich würde nie welches benützen und bin eher gegen jede Art von Rauschdrogen, aber wer heutzutage welches kaufen will kann das auch ohne Probleme illegal tun, egal welches Alter und ich sehe nicht ein, dass kriminelle Organisationen diesen Verdienst haben)

Lobbyismus der Autoindustrie abschaffen, sodass große, schwere, viel Energie verbrauchende Fahrzeuge (SUV, Sportwagen etc) erheblich stärker besteuert werden und strenge Lärm-Grenzwerte für motorisierte Fahrzeuge.Generell Industrie-Lobbyismus auf ein Maß zurückfahren, dass deren legitime Interessen ausreichend Gehör finden, sie aber nicht mit Geld Einfluss kaufen können.

Mehr Tierschutz incl strengere Strafen für die Verletzung dieser Gesetze. Durchsetzung des Qualzuchtverbots zB Möpse, Fr. Bulldoggen, etc durch Amtsveterinäre, Verbot von Einzelhaltung von Papageien, effektivere Gesetze gegen die Welpenmafia usw, Erschwerung von "Flächenverbrauch" im Bauwesen (Supermärkte auf der grünen Wiese)


Veränderung des Parteispendengesetzes, Verbot von Spenden an Parteien durch Firmen und Industrieverbände, da das de Fakto Bestechung ist. Bei Parteispenden strikte Begrenzung der zulässigen Summen.
 
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aha, sehr sozial eingestellt..:sneaky:...wieviele jahre hast du eigentlich schon gearbeitet in deinem leben?...wirklich gearbeitet?...
Insgesamt wohl n Jahr. Darfst du aber, je nachdem, aufrechnen. In meiner Branche arbeitet man mindestens 70 und bis zu 90 Stunden die Woche, heißt länger als 5 Jahre macht das eh nur ein kleiner Teil. Überstunden gibts übrigens keine bezahlt. Fragt auch keiner nach.

Und ich glaube, das sozialste System wäre das, welches den Menschen die meisten Möglichkeiten gibt. Warum kann nicht jeder selbst entscheiden, wohin er sein Geld stecken möchte? Warum wird jeder gewaltsam gezwungen, in irgendwelche Töpfe einzuzahlen, die ihm vielleicht überhaupt nichts bringen? Ich bin sicher, es gibt genug Leute, die ein kommunales Rentensystem haben wollen. Warum können die nicht einfach selbst einen Rentenfonds aufmachen, in den sie einzahlen, und der Rest von uns wird ohne Rente glücklich?

Der Staat sollte nur die Dinge übernehmen, ohne die Leute tatsächlich sterben würden. Also Obdachlosenheime, Suppenküchen, Pflegegeld für Behinderte, Suchtprogramme, etc. Ich seh keinen Grund, warum man überdies hinaus nicht die Leute selbst entscheiden lassen sollte, was sie gern haben möchten und was nicht.
 
Insgesamt wohl n Jahr. Darfst du aber, je nachdem, aufrechnen. In meiner Branche arbeitet man mindestens 70 und bis zu 90 Stunden die Woche, heißt länger als 5 Jahre macht das eh nur ein kleiner Teil. Überstunden gibts übrigens keine bezahlt. Fragt auch keiner nach.

Und ich glaube, das sozialste System wäre das, welches den Menschen die meisten Möglichkeiten gibt. Warum kann nicht jeder selbst entscheiden, wohin er sein Geld stecken möchte? Warum wird jeder gewaltsam gezwungen, in irgendwelche Töpfe einzuzahlen, die ihm vielleicht überhaupt nichts bringen? Ich bin sicher, es gibt genug Leute, die ein kommunales Rentensystem haben wollen. Warum können die nicht einfach selbst einen Rentenfonds aufmachen, in den sie einzahlen, und der Rest von uns wird ohne Rente glücklich?

Der Staat sollte nur die Dinge übernehmen, ohne die Leute tatsächlich sterben würden. Also Obdachlosenheime, Suppenküchen, Pflegegeld für Behinderte, Suchtprogramme, etc. Ich seh keinen Grund, warum man überdies hinaus nicht die Leute selbst entscheiden lassen sollte, was sie gern haben möchten und was nicht.

Das nennt man Solidargemeinschaft. Hab mal in dem Buch "Gespräche mit Gott" interessante Zeilen zum Thema gefunden, ist aber schon länger her.
 
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Das nennt man Solidargemeinschaft. Hab mal in dem Buch "Gespräche mit Gott" interessante Zeilen zum Thema gefunden, ist aber schon länger her.
Ich weiß, das nennt man so. Ich finds aber ziemlich beknackt. Denn eine Solidargemeinschaft sollte auf Freiwilligkeit und Gemeinschaft basieren, nicht auf staatlichem Zwang. Wenn man in seiner Familie, ein seiner Gemeinde, in seiner Glaubensgemeinschaft gut verankert ist und man dort untereinander hilft, weil man gemeinsam füreinander einsteht, das finde ich klasse, und so sollte Solidarität auch funktionieren.

Wenn der Staat herkommt und sagt "ich nehm dir jetzt dein Geld weg damit dein arbeitsloser Cousin weiter Sprit in seinen 7er BMW pumpen kann, und wenn du dich wehrst sperr ich dich weg" hab ich kein Verständnis, was daran solidarisch oder gemeinschaftlich ist.
 
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