Was würdet ihr als Regierungschef(in) eures Landes angehen?

meiner Meinung nach sollte viel mehr direkte Demokratie eingeführt werden, über regelmässige, monatliche Volksabstimmungen.
Auch sollten die Tiere vor der Massentierhaltung geschützt werden und auch vor Tierversuchen. Ausserdem sollte man nicht nur die Tiere, sondern auch die Pflanzen gut behandeln.
 
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Und natürlich würde ich dafür sorgen, dass keine Frau zukünftig weniger verdient als ein Mann mit gleicher Qualifikation.

Kennst du die Hintergründe hinter diesen Männer-Frauen-Gehälter-Statistiken? Soweit ich das sehe, werden mit diversen plakativen Schlagzeilen Emotionen geschürt, ohne dass die Menschen überhaupt die Hintergründ kennen. Ein guter, kurzer Artikel dazu ist: http://www.rabota.at/warum-frauen-weniger-verdienen-als-maenner
 
meiner Meinung nach sollte viel mehr direkte Demokratie eingeführt werden, über regelmässige, monatliche Volksabstimmungen.
Auch sollten die Tiere vor der Massentierhaltung geschützt werden und auch vor Tierversuchen. Ausserdem sollte man nicht nur die Tiere, sondern auch die Pflanzen gut behandeln.

An welche Art von Entscheidungen hast du gedacht, die man dem Volk überlassen könnte?
 
den Mittelstand stärken

Wie?

maximal 8 Jahre Amtszeit für den Bundeskanzler

Sollte es mal einen Bundeskanzler geben, mit dem der überwiegende Großteil der Bevölkerung voll zufrieden ist, warum soll er dann nich länger seine Arbeit machen dürfen?

Renaturierung von landwirtschaftlichen Nutzflächen fördern. und zwar dauerhaft, nicht mal nur für ein paar Jährchen die Blümchenwiese, was natürlich auch wichtig ist und besser als nichts, aber was Dauerhaftes Natürliches schaffen oder das dann noch zusätzlich.
weiterer Ausbau der Bio- Landwirtschaft/ Umstellung von konventionell auf Bio

Klingt vernünftig, nur ist dir bewusst, dass Landwirtschaft ein beinhartes Geschäft ist? Meine Großeltern waren Bauern, mein Onkel Bio-Bauer. Ohne staatliche Förderungen könnte er unmöglich überleben. Nur wer billig produziert kann bestehen ohne Förderung, und selbst die sehr schwer. Der Großteil der Bauern in Österreich ist verschuldet. Würde man hier gesetzlich eingreifen, würden die heimischen Lebensmittelkosten explodieren, und spreche ich jetzt nicht von ein paar Prozent, sondern von ein paar hundert Prozent. Das würden die Leute nicht kaufen, manche könnten es sich nicht einmal leisten.

keine Mehrheiten mehr in der Regierung, wenn neue Gesetze geschaffen werden, soll abgestimmt werden bei allen Volksvertretern, die im Bundestag sitzen. Alle die dort sitzen sollen regieren dürfen.

Glaubst du, dass sich die Menschen da je einig werden würden?
 
eine Betriebswirtschaftliche Beratung, Begleitung wäre sinnvoll, bevor ein Unternehmen den Bach runtergeht (Insolvenz). Aber ob die Unternehmer da überhaupt mitmachen und sich "in die Bücher" gucken lassen wollen, ist fraglich. Oft wird ja erst viel zu spät um Hilfe gerufen oder das Problem angepackt, weil es den Unternehmern wahrscheinlich unangenehm ist, peinlich.
das ist jetzt nicht unbedingt Regierungssache, aber könnte helfen:
der Konsument, der Kunde kann ihn stärken durch sein Kaufverhalten, durch Aufträge die er vergibt.

Sollte es mal einen Bundeskanzler geben, mit dem der überwiegende Großteil der Bevölkerung voll zufrieden ist, warum soll er dann nich länger seine Arbeit machen dürfen?
weil der Zeitraum einfach zu lang ist, Demokratie ist auch Bewegung, Veränderung. "Wenn es am Schönsten ist, dann soll man gehen", so bleiben dann auch die beliebtesten Bundeskanzler immer in guter Erinnerung. Eigentlich würde ich sogar 4 Jahre noch besser finden, einmal wiederwählen, das ist aus meiner Sicht aber ausreichend. Und eine Chance für Nachfolger, dann wird niemand anderer Geeigneter in der Zwischenzeit alt und grau bevor er vielleicht mal gewählt werden kann.
Klingt vernünftig, nur ist dir bewusst, dass Landwirtschaft ein beinhartes Geschäft ist? Meine Großeltern waren Bauern, mein Onkel Bio-Bauer. Ohne staatliche Förderungen könnte er unmöglich überleben. Nur wer billig produziert kann bestehen ohne Förderung, und selbst die sehr schwer. Der Großteil der Bauern in Österreich ist verschuldet. Würde man hier gesetzlich eingreifen, würden die heimischen Lebensmittelkosten explodieren, und spreche ich jetzt nicht von ein paar Prozent, sondern von ein paar hundert Prozent. Das würden die Leute nicht kaufen, manche könnten es sich nicht einmal leisten.
das ist zweierlei. Erstmal geht es darum, daß wir unsere Natur wieder herstellen müssen, bevor alles kaputt geht. Es kann nicht sein, daß auf Teufel komm raus produziert wird, damit unter dem Strich was übrig bleibt und der Boden, die Natur dabei draufgehen. Da kann man genausogut die Bauernfamilie fördern, nicht für das Erzeugte, sondern für einen sinnvollen Naturschutz, den er betreibt. Bezahlter Landschaftsgärtner sozusagen. Gerade für die Kleinbauern wäre das interessant. Außerdem bin ich für eine Wiedereinführung der Milchquote, damit auch die kleineren und mittelgroßen Kuhbauern weiterleben können. Eine feste Quote und ein vernünftiger Preis für ihre Milch. Und die Milchpreise gestaffelt nach der Anzahl der Kühe, wer weniger hat, bekommt mehr Geld als die Riesenbetriebe. Das kann ja nicht angehen, daß Milch so billig ist! Da bezahlen ja manche wahrscheinlich mehr Geld im Monat für ihr Telefon, als für Lebensmittel. Die Menschen wissen gar nicht, was dahintersteckt, welche Arbeit und alles, das muß mehr kosten, weil es einfach mehr wert ist!
Ich bin auch kein Freund der Biogasanlagen!
Die Nachfrage nach Bio- Waren ist groß, da können noch viel mehr umstellen, zum Wohle der Tiere und der Natur.
Glaubst du, dass sich die Menschen da je einig werden würden?
ja, werden sie, weil sie es eben müssen.
Vielleicht dauert es etwas länger, aber sie sind eben gezwungen, ALLE miteinader klarzukommen.
Das wäre eine sehr lebhafte Demokratie, sehr schön.
 
eine Betriebswirtschaftliche Beratung, Begleitung wäre sinnvoll, bevor ein Unternehmen den Bach runtergeht (Insolvenz). Aber ob die Unternehmer da überhaupt mitmachen und sich "in die Bücher" gucken lassen wollen, ist fraglich. Oft wird ja erst viel zu spät um Hilfe gerufen oder das Problem angepackt, weil es den Unternehmern wahrscheinlich unangenehm ist, peinlich.

Fragen wir mal so: Warum hat es der Mittelstand so schwer? Daran sollten sich die Maßnahmen messen.

weil der Zeitraum einfach zu lang ist, Demokratie ist auch Bewegung, Veränderung. "Wenn es am Schönsten ist, dann soll man gehen", so bleiben dann auch die beliebtesten Bundeskanzler immer in guter Erinnerung. Eigentlich würde ich sogar 4 Jahre noch besser finden, einmal wiederwählen, das ist aus meiner Sicht aber ausreichend. Und eine Chance für Nachfolger, dann wird niemand anderer Geeigneter in der Zwischenzeit alt und grau bevor er vielleicht mal gewählt werden kann.

Die Meinung teile ich überhaupt nicht. In der Wirtschaft braucht man Jahre bis man in einer Branche mal Fuß fasst. Wirtschaftliche Maßnahmen brauchen oft noch viel länger. Wie soll man die wirklich wichtigen Dinge, nämlich all die großen Reformen, die viele Jahre bräuchten, um sie umzusetzen, wie Bildungsreform, bewerkstelligen, wenn man nur wenige Jahre Zeit hat? Das ist doch gerade eines der großen Probleme, dass die Regierungen Veränderungen in kurzer Zeit erzwingen wollen, wofür aber eine gute Umsetzung Jahre oder Jahrzehnte bräuchte. Z.B. Energiewende.

Erstmal geht es darum, daß wir unsere Natur wieder herstellen müssen, bevor alles kaputt geht. Es kann nicht sein, daß auf Teufel komm raus produziert wird, damit unter dem Strich was übrig bleibt und der Boden, die Natur dabei draufgehen.

Ich bin da voll deiner Meinung, nur wird es nicht funktionieren, wenn der Konsument die Verantwortung nicht mit trägt. Die Menschen müssen umdenken, eine Regierung allein kann diese Probleme nicht lösen!

ja, werden sie, weil sie es eben müssen.

Müssen? Wer bestimmt, was die müssen?
Demnach kann man ja auch argumentieren, die Parteien jetzt müssen sich auch zusammenraufen. Ja, tun sie auch irgendwie. Halt nur irgendwie.
 
Ich bin da voll deiner Meinung, nur wird es nicht funktionieren, wenn der Konsument die Verantwortung nicht mit trägt. Die Menschen müssen umdenken, eine Regierung allein kann diese Probleme nicht lösen!
es gibt viele Konsumenten, die heutzutage, gerade bei tierischen Produkten, nur zu Bio- Produkten greifen. Und eben mehr bezahlen. Es bleibt den Verbrauchern ja letztendlich nichts anderes übrig, als mehr zu bezahlen. Und wenn man weniger ißt vom Tier, was eh gesünder ist, kommt jeder mit seinem Geld auch wieder hin. Und hat aber dadurch einen Bio- Bauern unterstützt und dessen verantwortungsvolle Art der Bewirtschaftung.
Der Staat könnte z.B. insolvente oder fast insolvente Bauern finanziell unterstützen, so daß sie bis zum Lebensende auf ihren Hof leben könnten. Und die Flächen werden renaturiert, dauerhaft, z.B. durch Aufforstung oder Schaffung von Heidefläche, Moorfläche, je nachdem was geeignet ist für den Boden oder die Gegend. Und nach dem Ableben des Bauern fällt die Fläche an die Allgemeinheit, die Fläche wird zum Naturschutzgebiet erklärt. So wird auch gleichzeitig verhindert, daß der nächstgrößere Bauer aufkauft und seine Industrielandwirtschaft erweitert. Wir müssen endlich mal Verantwortung übernehmen für die kaputten, ausgelaugten Böden in unserem Land und für den Erhalt der Natur! Und uns darum kümmern, daß nicht immer mehr heimische Tiere aussterben! Und das geht nur über Schaffung von Lebensraum für Wildtiere!
 
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Welche Themen würdet ihr als Regierungschef(in) eures Landes angehen und wie?
Ich würde versuchen, den Staat auf seine Kompetenzen zurückzustutzen. Keine politische Volkserziehung, kein Staatsfunk, keine Arbeitsagentur usw. mehr. Nur noch Bildung, Sicherheit und Grundversorgung, letztere vielleicht in Form eines BGE. Außerdem würde ich für absolute Redefreiheit auf der einen und einen harten Kurs gegen Gewaltverbrechen auf der anderen Seite eintreten. Dann würde ich wahrscheinlich die Fleischindustrie lahmlegen, da ich den Tierschutz nach Kräften forcieren würde. Apropos Tierschutz: Die grundlose Tötung von Tieren muss härter bestraft werden; handelt es sich bei dem Tier um ein Haustier, sollte eine Gefängnisstrafe obligatorisch sein. Außenpolitisch würde ich sämtliche Kooperation mit Hitlers Erben einstellen, d.h.: keinerlei Unterstützung mehr für Hamas, PLO und alle NGOs, die deren Propaganda verbreiten; außerdem würde ich dafür einsetzen, dass die EU wieder zu einer Wirtschaftsgemeinschaft statt einer (vor Heuchelei stinkenden) "Wertegemeinschaft" wird, am besten unter Einbeziehung der Türkei.

Und wie ich das angehen würde? Gar nicht. Ich bin ja nicht verrückt. Ein Regierungschef, der wiedergewählt werden will, ändert am besten gar nichts. denn so gerne das Volk zetert, fordert, klagt und demonstriert, so leicht gerät es in Panik, wenn irgendjemand ernsthaft versucht, etwas zu ändern.
 
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