eine Betriebswirtschaftliche Beratung, Begleitung wäre sinnvoll, bevor ein Unternehmen den Bach runtergeht (Insolvenz). Aber ob die Unternehmer da überhaupt mitmachen und sich "in die Bücher" gucken lassen wollen, ist fraglich. Oft wird ja erst viel zu spät um Hilfe gerufen oder das Problem angepackt, weil es den Unternehmern wahrscheinlich unangenehm ist, peinlich.
das ist jetzt nicht unbedingt Regierungssache, aber könnte helfen:
der Konsument, der Kunde kann ihn stärken durch sein Kaufverhalten, durch Aufträge die er vergibt.
Sollte es mal einen Bundeskanzler geben, mit dem der überwiegende Großteil der Bevölkerung voll zufrieden ist, warum soll er dann nich länger seine Arbeit machen dürfen?
weil der Zeitraum einfach zu lang ist, Demokratie ist auch Bewegung, Veränderung. "Wenn es am Schönsten ist, dann soll man gehen", so bleiben dann auch die beliebtesten Bundeskanzler immer in guter Erinnerung. Eigentlich würde ich sogar 4 Jahre noch besser finden, einmal wiederwählen, das ist aus meiner Sicht aber ausreichend. Und eine Chance für Nachfolger, dann wird niemand anderer Geeigneter in der Zwischenzeit alt und grau bevor er vielleicht mal gewählt werden kann.
Klingt vernünftig, nur ist dir bewusst, dass Landwirtschaft ein beinhartes Geschäft ist? Meine Großeltern waren Bauern, mein Onkel Bio-Bauer. Ohne staatliche Förderungen könnte er unmöglich überleben. Nur wer billig produziert kann bestehen ohne Förderung, und selbst die sehr schwer. Der Großteil der Bauern in Österreich ist verschuldet. Würde man hier gesetzlich eingreifen, würden die heimischen Lebensmittelkosten explodieren, und spreche ich jetzt nicht von ein paar Prozent, sondern von ein paar hundert Prozent. Das würden die Leute nicht kaufen, manche könnten es sich nicht einmal leisten.
das ist zweierlei. Erstmal geht es darum, daß wir unsere Natur wieder herstellen müssen, bevor alles kaputt geht. Es kann nicht sein, daß auf Teufel komm raus produziert wird, damit unter dem Strich was übrig bleibt und der Boden, die Natur dabei draufgehen. Da kann man genausogut die Bauernfamilie fördern, nicht für das Erzeugte, sondern für einen sinnvollen Naturschutz, den er betreibt. Bezahlter Landschaftsgärtner sozusagen. Gerade für die Kleinbauern wäre das interessant. Außerdem bin ich für eine Wiedereinführung der Milchquote, damit auch die kleineren und mittelgroßen Kuhbauern weiterleben können. Eine feste Quote und ein vernünftiger Preis für ihre Milch. Und die Milchpreise gestaffelt nach der Anzahl der Kühe, wer weniger hat, bekommt mehr Geld als die Riesenbetriebe. Das kann ja nicht angehen, daß Milch so billig ist! Da bezahlen ja manche wahrscheinlich mehr Geld im Monat für ihr Telefon, als für Lebensmittel. Die Menschen wissen gar nicht, was dahintersteckt, welche Arbeit und alles, das muß mehr kosten, weil es einfach mehr wert ist!
Ich bin auch kein Freund der Biogasanlagen!
Die Nachfrage nach Bio- Waren ist groß, da können noch viel mehr umstellen, zum Wohle der Tiere und der Natur.
Glaubst du, dass sich die Menschen da je einig werden würden?
ja, werden sie, weil sie es eben müssen.
Vielleicht dauert es etwas länger, aber sie sind eben gezwungen, ALLE miteinader klarzukommen.
Das wäre eine sehr lebhafte Demokratie, sehr schön.