Was meinte Jesus...

PurpleHaze schrieb:
Egoismus (egoistische Liebe ist keine Liebe indemSinne und somit "Egoismus") - mehr nehmen als geben
irdische Liebe - geben und nehmen
bedingungslose Liebe - mehr geben als nehmen

man könnte es zwar noch auf 1000 andre arten zeigen und nochsoweit ausführen, aber der Liebe zur Einfachheit wegen, lass ich es so :)

mlg
-HaZe
Es wird soviel von Liebe gesprochen aber: Was ist Liebe? Wie definiert man diesen Begriff.
Meine Katze liebt Mäuse und Quält sie zutode. Ist das auch Liebe?
Eine Mutter ruiniert sich für ihre Kinder, ist das auch Liebe?

Was ist Selbstlosigkeit? Jemandem zu helfen ohne Rücksicht auf mich selbst?
Aber was würde meine Fmilie sagen, wenn ich mich für Andere aufopfere?

Darf ich überhaupt Leben, wenn ich andere Lebewesen dafür töten muss. Z.B. die Bakterien in meinem Körper?
Darf ich Schießen, wenn mich ein Löwe anfällt? Oder sollte ich mich für Ihn opfern?
Darf ich Ratten töten, wenn sie sich unkontrolliert vermehren. Muss ich mein Haus allen Obdachlosen zur Verfügung stellen oder darf ich das nicht wegen meiner Familie?
Ich hätte da noch viele Fragen, die alle darauf hinauslaufen, dass es ohne Egoismus kein Leben gibt.
Eine Frau, die ich liebe würde sich schön bedanken, wenn ich sie aus Selbstlosigkeit anderen zur Verfügung stellen würde?
Also ist Liebe immer auch Egoismus. Oder??? Ich jedenfalls kann das nicht strikt voneinander trennen. Diese Trennung zwischen Egoismus und Liebe ist für mich unmöglich. Wo soll man da anfangen und wo aufhören?

Gruß Willibald
 
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PurpleHaze schrieb:
bedingungslose Liebe - mehr geben als nehmen
Das geht nicht !!!
Darin ist schon wieder die Bedingung des *mehr* enthalten.
Was bedingungslos wirklich ist, ist mit Worten nicht zu erklären. Das ist ein innerer Erfahrungsaspekt des etwas mit erleuchtung zu tun hat.
Alle Aussagen über Bedinungslosigkeit beinhalten ein konzept das wieder eine Bedingung darstellt.
Liebe ist ebenfalls ein inneres spirituelles Erlebnis und hat weder was mit Geben und Nehmen zu tun. Das sind lediglich Möglichkeitsformen in denen Liebe zum Ausdruck gebracht wird - Aber mehr auch nicht.
Liebe an sich ist in sich sowieso schon bedingunglos.
Genauso ist es es unsinning einen Kreis nochmal als rund zu bezeichnen, da die Definition Kreis dieses Rund in sich schon beinhaltet.
Daher ist es eigentlich Blödsinn, Liebe noch mit Bedingungslosikeit zu verknüpfen. Damit wird nur zum Ausdruck gebracht, das man im Grunde genommen nicht weiß, was Liebe wirklich ist und ebenfalls nur konzepte darüber bestehen was sie sein könnte.
 
Bedingungslos heisst: Man gibt und schaut nicht darauf ob und was man dafür zurückbekommt. Bekommt man Gegenleistung ist's gut - bekommt man nichts, so ist es auch gut. Man nimmt's so wie es kommt, ohne das man aus der Balance gerät. :liebe1:
 
Astroharry schrieb:
:weihna1
Hast Du das mal gelesen?:)
Ja, der besagte Erzähler erzählt seine Sinneseindrücke.
Was sollen Sinneseindrücke bzw. veränderte Wahrnehmungen ausdrücken?
Ich kann dir von Wonnegefühlen berichten, du würdest blass werden *ggg*. Was sagen sie aus? Doch nur, dass der Mensch genau diese Wonnegefühle bzw. -Wahrnehmungen genau zu diesem Zeitpunkt gebraucht hat oder dass sein Organismus chemisch gerade in einem Zustand sich befand, in dem das zentrale Nervensystem und Hormonhaushalt für diese Gehirnaktivität optimiert waren? :dontknow: Man hört daher auch vermehrt von Menschen, die bewußtseinverändernde Rauschmittel und Drogen verwenden, veränderte Wahrnehmung. Was Chemie bewirkt, kann der Körper natürlich auch hin und wieder von alleine so einstellen, so dass die Wahrnehmung sich zeitweise verändert. Was sagt das aber über andere Ebenen (oder über den Jenseits) aus?
Das dumme ist, dass nie einer vom Tod zurückkehrte, um irgend eine Theorie überhaupt zu bestätigen.
Es kann alles der Wahrheit über Geist und Jenseits bedeuten und genauso gut nichts anderes als eine Selbsttäuschung sein, weil der Mensch sich seinen eigenen Tod übel nimmt.

So gesehen täuschen sich dann Welche Zeit ihres Lebens und stellen irgend wann einmal fest: Ist der Stecker raus, entsteht ewige Funkstille.
Ätsch, das war´s. :clown:
Das Gute daran ist aber: "Was symbolisiert der Stecker???" *ggg*

Auf der anderen Seite können genauso gut alle Theorien nur individuelle Wahrnehmung bedeuten, während die Wahrheit im Auge des Betrachters liegt und jeder seine höchst persönliche Jenseits erlebt. Was mir irgend wo sehr vernünftig und äusserst logisch erscheint. Was aber bedeutet, dass ich niemals das erleben werde, was sich dir offenbart und du nie das, was sich mir öffnet. Stelle dir vor, wir sitzen zusammen an einem Tisch. Jede von uns hat eine ganz andere Perspektive vom Tisch.
Advaita sagt natürlich, dass du und ich im Grunde eh eins sind, daher kann es nur eine Perspektive im Endeffekt geben.
Die Natur bringt Ähnliches hervor, doch niemals Gleiches.

Wenn du den Vierkant drauf anwendest, dann
-gibt es Gleichheit,
-es gibt keine Gleichheit
-beide sind wahr und
-beide sind nicht wahr.

Den Vierkant kann man doch wirklich auf alles anwenden. :clown:


Astroharry schrieb:
Die Theorie dazu ist folgende:
Der Mensch ist Göttlich von Natur aus, jedoch erkennt er es nicht, da ihn zahllose Wünsche plagen. Jeder Wunsch bedeutet Leiden. Warum?, weil der Wunsch seine "Nicht Erfülltheit" in sich birgt. Dieses läßt uns Leiden. Könnten wir einen Zustand erreichen in dem wir frei von Wünschen wären, dann wäre das reine Glückseligkeit, unsere eigentliche Natur, die wir aber leider selbst durch Wünsche überdecken.
Wenn ein wunsch in Erfüllung geht, so ist es nicht das gewünschte Objekt, das uns glücklich macht, sondern die Freihiet vom Wünschen, in die man dann fällt. Man glaubt für kurze Zeit, dass man glücklich ist, weil man glaubt alle zu haben, was man erstrebt hat.
Wenn man erkennt dass man einem Irrtum erlegen ist und das Objekt der Begierde uns doch nicht glücklich machen kann, dann fallen wir wieder in den Zustand der Leere d.h. des Wünschens zurück und sind wieder unglücklich...
Advaita sagt, dass wir eigentlich in einem Kosmos reiner Glückseligkeit sind, dass wir es aber nicht erkennen. D.h. jedes Glück ist nur ein Abglanz des einen wahren und ewigen.

Das ist etwas Advaita Philosophie und zeigt die Logik bzw. Unlogik dieser Welt.

Jede Art von Erwartung löst Leiden aus, da eben nach Vierkant auch die Nichterfüllung möglich ist.
Das, was Leiden erzeugt, ist die Möglichkeit einer Nichterfüllung und nicht der Wunsch an sich.
Man kann nicht alles, was evtl. nicht erfüllt werden kann, aus seinem Leben eliminieren, um Leiden zu entgehen. :clown:
Das davor Weglaufen wird noch mehr Leiden erzeugen, da der Grund des Leidens nach wie vor aktuell ist, also nicht mit der Beseitigung der Wünsche eliminiert wird.
Der Mensch wird erst dann das Leiden überwinden, wenn er sich vergegenwärtigt, dass ALLES einen Gegensatz hat, diesen Gedanken annimmt und nicht davor wegrennt.
Wünsche sind dabei unschuldig am Leiden. Es ist viel mehr die Schattenseite, die schreckt. Unfreiwilliges Unterdrücken von Wünschen wirkt sich schlimmer aus, als sie und ihre mögliche Nichterfüllung zu akzeptieren.

P.S.: Schönes Wochenende!
 
Allegrah schrieb:
Ja, der besagte Erzähler erzählt seine Sinneseindrücke.
Was sollen Sinneseindrücke bzw. veränderte Wahrnehmungen ausdrücken?
Ich kann dir von Wonnegefühlen berichten, du würdest blass werden *ggg*.
Ich liebe es blaß zu werden.
Das primitive Bewußtsein lebt nur im Schockzustand.:clown:
Was sagen sie aus? Doch nur, dass der Mensch genau diese Wonnegefühle bzw. -Wahrnehmungen genau zu diesem Zeitpunkt gebraucht hat oder dass sein Organismus chemisch gerade in einem Zustand sich befand, in dem das zentrale Nervensystem und Hormonhaushalt für diese Gehirnaktivität optimiert waren?
Das sind Definitionen, die dazu dienen, einen Schnupfen mit Pillen heilen zu wollen. Der heutige Zustand der Medizin leidet am Materialismus. Ist oft erstaunlich leistungsfähig, oft vollkommen ohnmächtig. Man träumt von medizinischer Omnipotenz, doch es bleibt ein Traum von Menschen und wer hat jemals einen Traum auf dem Labortisch gesehen:dontknow:
Man hört daher auch vermehrt von Menschen, die bewußtseinverändernde Rauschmittel und Drogen verwenden, veränderte Wahrnehmung. Was Chemie bewirkt, kann der Körper natürlich auch hin und wieder von alleine so einstellen, so dass die Wahrnehmung sich zeitweise verändert. Was sagt das aber über andere Ebenen (oder über den Jenseits) aus?
Der Unterschied zwischen einer Sucht und einer guten Angewohnheit ist, dass Sucht Leben zerstört, das Andere Leben fördert.
Welcher Pianist würde seinene Flügel mit dem Hammer bearbeiten nur weil es so schön klingt, wenn die Seiten reißen. Hingegen gibt es viele, die ihren Körper mit Drogen traktieren und sich wundern, wenn er kaputt geht.
Das dumme ist, dass nie einer vom Tod zurückkehrte, um irgend eine Theorie überhaupt zu bestätigen.
Es kann alles der Wahrheit über Geist und Jenseits bedeuten und genauso gut nichts anderes als eine Selbsttäuschung sein, weil der Mensch sich seinen eigenen Tod übel nimmt.
Ja ganz einfach, weil das Leben eine Illusion ist. Wovon soll man zurückkehren, wenn man nie weg war. Das Leben ist ein Traum, eines Tages wachst Du auf und sagst: "Ich habe geträumt"
Kannst Du mir das Gegenteil beweisen?
So gesehen täuschen sich dann Welche Zeit ihres Lebens und stellen irgend wann einmal fest: Ist der Stecker raus, entsteht ewige Funkstille.
Ätsch, das war´s. :clown:
Das Gute daran ist aber: "Was symbolisiert der Stecker???" *ggg*
Der Stecker war auch ein Traum. Es gibt ihn nicht.
Auf der anderen Seite können genauso gut alle Theorien nur individuelle Wahrnehmung bedeuten, während die Wahrheit im Auge des Betrachters liegt und jeder seine höchst persönliche Jenseits erlebt. Was mir irgend wo sehr vernünftig und äusserst logisch erscheint. Was aber bedeutet, dass ich niemals das erleben werde, was sich dir offenbart und du nie das, was sich mir öffnet. Stelle dir vor, wir sitzen zusammen an einem Tisch. Jede von uns hat eine ganz andere Perspektive vom Tisch.
Ja wäre schön, wenn er noch mit einem guten Menü gedeckt wäre. Wie wäre das, lass uns zusammen Träumen.
Advaita sagt natürlich, dass du und ich im Grunde eh eins sind, daher kann es nur eine Perspektive im Endeffekt geben.
Die Natur bringt Ähnliches hervor, doch niemals Gleiches.
:liebe1:
Wenn du den Vierkant drauf anwendest, dann
-gibt es Gleichheit,
-es gibt keine Gleichheit
-beide sind wahr und
-beide sind nicht wahr.
Den Vierkant kann man doch wirklich auf alles anwenden. :clown:
Ja natürlich, würde ich aber nicht tun, jedenfalls nicht auf Dich:)
Jede Art von Erwartung löst Leiden aus, da eben nach Vierkant auch die Nichterfüllung möglich ist.
Das, was Leiden erzeugt, ist die Möglichkeit einer Nichterfüllung und nicht der Wunsch an sich.
Man kann nicht alles, was evtl. nicht erfüllt werden kann, aus seinem Leben eliminieren, um Leiden zu entgehen. :clown:
Das davor Weglaufen wird noch mehr Leiden erzeugen, da der Grund des Leidens nach wie vor aktuell ist, also nicht mit der Beseitigung der Wünsche eliminiert wird.
Erfahrung ist der Schlüssel! Ich würde jedenfalls nich weg lauifen, wenn wir beide an einem Tisch sitzen würden. Da wäre ich eher für Erfahrung. Nur sie bringt uns weiter.:)
Der Mensch wird erst dann das Leiden überwinden, wenn er sich vergegenwärtigt, dass ALLES einen Gegensatz hat, diesen Gedanken annimmt und nicht davor wegrennt.
Ja, Du bist mein Gegensatz. Wußtest Du das nicht?
Wünsche sind dabei unschuldig am Leiden. Es ist viel mehr die Schattenseite, die schreckt. Unfreiwilliges Unterdrücken von Wünschen wirkt sich schlimmer aus, als sie und ihre mögliche Nichterfüllung zu akzeptieren.
P.S.: Schönes Wochenende!
Da bin ich ganz deiner Meinung.

Übrigens es gibt eine subjektive Wirklichkeit, die werden wir niemals teilen können, (oder doch?) das hast Du ja an meinen Antworten gemerkt. Die objektive aber schon. Ein Tisch ist ein Tisch, andernfalls könnten wir ihn nicht durch Sprache objektivieren. Wir meinen beide das Selbe, wenn wir von einem Tisch sprechen, was er uns aber bedeutet, das ist subjektiv. Es ist eines der schönsten Illusionen zu glauben, man könne subjektive Wirklichkeiten teilen. Das nennt man dann Verliebtheit.
Auch Erleuchtung als Begriff hat eine objektive Sprachbedeutung.
Es bedeutet u.a. dass man den Gegensatz von Leben und Tod überwunden hat, dass der Drang der Natur zur Zeugung seine letzte Erfüllung findet. Dass der Gegensatz von Schlaf und Wachen überwunden wurde. Dass die Trennung von subjektiver und objektiver Wahrnehmung (Ich und Du) gefallen ist.
Ob dieser Begriff "Erleuchtung" für Dich eine subjektive Bedeutung hat ist wieder eine Andere Frage. Ich glaube aber noch nicht ganz, dass Du mit deiner Weltanschauung noch im Materialismus steckst. Dieser ist auch nur der Glaube an eine Allmächtige Materie. Auch eine Art Religion.

Es gibt schon eine Nahtoderfahrung während einer Hirnoperation. Alle Gehirnströme, auch Zentralregion, waren auf Null. Der Patient kam dennoch (nach einigen Minuten) zurück und berichtete von einem Nahtoderlebnis. Da war der "Stecker" bereits raus, doch kein ewiges Schweigen?
Das Erlöchen der Gehirsströme, auch im Stammhirn, ist die heutige Definition von klinisch tot!
Da müssen wir umdenken.

Lieben Gruß Willibald
 
Sat Naam schrieb:
Das geht nicht !!!
Darin ist schon wieder die Bedingung des *mehr* enthalten.
Was bedingungslos wirklich ist, ist mit Worten nicht zu erklären. Das ist ein innerer Erfahrungsaspekt des etwas mit erleuchtung zu tun hat.
Alle Aussagen über Bedinungslosigkeit beinhalten ein konzept das wieder eine Bedingung darstellt.
Liebe ist ebenfalls ein inneres spirituelles Erlebnis und hat weder was mit Geben und Nehmen zu tun. Das sind lediglich Möglichkeitsformen in denen Liebe zum Ausdruck gebracht wird - Aber mehr auch nicht.
Liebe an sich ist in sich sowieso schon bedingunglos.
Genauso ist es es unsinning einen Kreis nochmal als rund zu bezeichnen, da die Definition Kreis dieses Rund in sich schon beinhaltet.
Daher ist es eigentlich Blödsinn, Liebe noch mit Bedingungslosikeit zu verknüpfen. Damit wird nur zum Ausdruck gebracht, das man im Grunde genommen nicht weiß, was Liebe wirklich ist und ebenfalls nur konzepte darüber bestehen was sie sein könnte.
So sehe ich das auch.
Auch Jesus verlangt nicht, dass wir unseren Nächsten MEHR lieben sollen als uns selbst. Er sagt "Liebe deinen Nächsten WIE Dich selbst"
Es ist ein grausamer Irrum zu glauben man könne mehr geben als man besitzt. Das führt nicht nur auf dem Konto zu einem Misstand, sondern auch in der Persönlichkeit.
Wenn jemand mehr gibt als er selbst besitzt macht er sich zu einem Betrüger. Er betrügt sich selbst. Nur was ich selbst enpfangen habe kann ich weitergeben. Auch die sog. bedingungslose Liebe wurde von innen empfangen. Der Mensch, der scheinbar "bedingungslos" liebt, lebt in der Fülle einer inneren Liebe. Der Überfluss daraus ergeht an die Menschen um ihn. Man kann sich in der Stille und durch Meditation in die große Liebe, die das All erfüllt einschalten. Das kann jeder tun. Mehr nicht.
Zuserst komme ICH und dann die Andern. Nur so werde ich zu einem zufriedenen Leben finden. Ein gesunder Egoismus ist besser als künstliche Selbstlosigkeit.
Das ist jedenfalls meine Meinung.

Gruß Willibald
 
Ein gesunder Egoismus ist besser als künstliche Selbstlosigkeit.

Das ist wohl wahr, aber um ein Verdrängen des EGO's geht es ja auch garnicht, sondern um die vollständige Auflösung und somit um eine Integration in den unendlichen Weiten des transpersonalen Geistes. Ein lediglich verdrängtes EGO wird immer wieder auftauchen und dann umso mehr :clown:
 
Astroharry schrieb:
Ich liebe es blaß zu werden.

Mal schauen...? Vielleicht irgend wann..... ;)
Astroharry schrieb:
Das primitive Bewußtsein lebt nur im Schockzustand.
Wenn ich Otto_Normalverbraucher beim täglichen Rennen hinter seinen Verpflichtungen beobachte, dann fällt mir auch sowas ein. :clown:

Astroharry schrieb:
Das sind Definitionen, die dazu dienen, einen Schnupfen mit Pillen heilen zu wollen. Der heutige Zustand der Medizin leidet am Materialismus. Ist oft erstaunlich leistungsfähig, oft vollkommen ohnmächtig. Man träumt von medizinischer Omnipotenz, doch es bleibt ein Traum von Menschen und wer hat jemals einen Traum auf dem Labortisch gesehen
Es ging mir im Grunde nur um den Unterschied zwischen: Illusion wegen verändertem Körperzustand und Wahrheit.
Nicht um den Körper oder Materie an sich. :)

Astroharry schrieb:
Der Unterschied zwischen einer Sucht und einer guten Angewohnheit ist, dass Sucht Leben zerstört, das Andere Leben fördert.
Welcher Pianist würde seinene Flügel mit dem Hammer bearbeiten nur weil es so schön klingt, wenn die Seiten reißen. Hingegen gibt es viele, die ihren Körper mit Drogen traktieren und sich wundern, wenn er kaputt geht.
Es ging mir nicht um die Sucht an sich, sondern um die veränderte Reaktion des Körpers im Rauschzustand.
Der Unterschied zwischen Illusion und Wahrheit ist sehr wichtig.
Unter Rausch vermag ein Mensch viel erleben, in wie weit entspricht diese Wahrnehmung aber dann der Wahrheit selbst?

Astroharry schrieb:
Ja ganz einfach, weil das Leben eine Illusion ist. Wovon soll man zurückkehren, wenn man nie weg war. Das Leben ist ein Traum, eines Tages wachst Du auf und sagst: "Ich habe geträumt"
Kannst Du mir das Gegenteil beweisen?

Nein. :)
Kannst du mir die Wahrheit dessen beweisen?

Astroharry schrieb:
Ja wäre schön, wenn er noch mit einem guten Menü gedeckt wäre. Wie wäre das, lass uns zusammen Träumen.

:liebe1:

Erfahrung ist der Schlüssel! Ich würde jedenfalls nich weg lauifen, wenn wir beide an einem Tisch sitzen würden. Da wäre ich eher für Erfahrung. Nur sie bringt uns weiter.:)
Du bezirzst mich...? :weihna1 :kiss3:

Astroharry schrieb:
Ja, Du bist mein Gegensatz. Wußtest Du das nicht?
Sind wir so gegenteilig? :)

Astroharry schrieb:
Übrigens es gibt eine subjektive Wirklichkeit, die werden wir niemals teilen können, (oder doch?) das hast Du ja an meinen Antworten gemerkt. Die objektive aber schon. Ein Tisch ist ein Tisch, andernfalls könnten wir ihn nicht durch Sprache objektivieren. Wir meinen beide das Selbe, wenn wir von einem Tisch sprechen, was er uns aber bedeutet, das ist subjektiv. Es ist eines der schönsten Illusionen zu glauben, man könne subjektive Wirklichkeiten teilen. Das nennt man dann Verliebtheit.
Auch Erleuchtung als Begriff hat eine objektive Sprachbedeutung.
Es bedeutet u.a. dass man den Gegensatz von Leben und Tod überwunden hat, dass der Drang der Natur zur Zeugung seine letzte Erfüllung findet. Dass der Gegensatz von Schlaf und Wachen überwunden wurde. Dass die Trennung von subjektiver und objektiver Wahrnehmung (Ich und Du) gefallen ist.
Kann es nach Advaita eine objektive und subjektive Wahrnehmung geben, wenn alles Illusion bzw. Traum ist und wir im Grunde eins?

Astroharry schrieb:
Ob dieser Begriff "Erleuchtung" für Dich eine subjektive Bedeutung hat ist wieder eine Andere Frage. Ich glaube aber noch nicht ganz, dass Du mit deiner Weltanschauung noch im Materialismus steckst. Dieser ist auch nur der Glaube an eine Allmächtige Materie. Auch eine Art Religion.
Nein, ich stecke nicht im Materialismus.
Ich lege mich aber nicht fest und lasse mich gerne von den Dingen so Ansprechen, wie sie tatsächlich sind und nicht, wie ich sie gerne hätte.
Also ist mein Glaube irgend wo fest und unfest zugleich.....mit Ende und allen Möglichkeiten offen, die der Wahrheit entsprechen, wie immer sie auch aussehen mag. :)

Astroharry schrieb:
Es gibt schon eine Nahtoderfahrung während einer Hirnoperation. Alle Gehirnströme, auch Zentralregion, waren auf Null. Der Patient kam dennoch (nach einigen Minuten) zurück und berichtete von einem Nahtoderlebnis. Da war der "Stecker" bereits raus, doch kein ewiges Schweigen?
Das Erlöchen der Gehirsströme, auch im Stammhirn, ist die heutige Definition von klinisch tot!
Da müssen wir umdenken.
Ich habe mich früher mal damit oberflächlich beschäftig.
Es ist schon sonderbar, dass Nahtoderlebnisse ähnlich erlebt und beschrieben werden, mit diesem Tunnel und mit strahlend warmem und anziehendem Licht Ende.
Kurz bevor mein Großvater starb, sah er seine alten Freunde aus seiner Jugend. Er erhob den Kopf, blickte ins Leere und war sehr aufgeregt sie zu sehen. Wir sahen natürlich nichts. Ich war damals 13 und sah wie er von einer Minute zur Nächsten weg war. Übrig blieb sein Körper und die liebevolle Atmosphäre im Raum. Es war so, als wäre er durch die Tür gegangen und kam nie wieder. Diese Erfahrung hat mich sehr geprägt.
 
Niemand schrieb:
Ein gesunder Egoismus ist besser als künstliche Selbstlosigkeit.

Das ist wohl wahr, aber um ein Verdrängen des EGO's geht es ja auch garnicht, sondern um die vollständige Auflösung und somit um eine Integration in den unendlichen Weiten des transpersonalen Geistes. Ein lediglich verdrängtes EGO wird immer wieder auftauchen und dann umso mehr :clown:


Das verdrängte Ego entfällt wenn es gesund ist.:party02:

LG Tigermaus
 
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