Also zwischen dem Umstand, das jemand sozusagen schöpferisch tätig ist, etwas mehr oder weniger kreativ erschafft, und sich deshalb gleich als Gott zu bezeichnen, liegen aber meines Erachtens doch einige Welten. Sonst müsste sich ja jeder Künstler als Gott sehen.
ja
m E ´ muß ´ sich nicht jeder Künstler als Gott sehen, aber wenn sie / er es täte, dann könnte man darüber diskutieren, welche Anteile ihrer / seiner Handlungen welche Quellen haben und was für Wirkungen sie zeitigen.
zur Zeit lese ich gerade ein Buch von Deepak Chopra über spirituelle Entwicklung.
darin geht es um die Hypothese, daß sich der Gottesbegriff
im Laufe der Geschichte ( u a durch gesellschaftliche Entwicklungen ) einerseits,
andererseits aber auch abhängig von der individuellen Auseinandersetzung mit Abhängigkeiten und deren bewußter ´ Klärung ´
entwickelt.
die Welt der Illusionen ist Segen und Fluch zugleich
man kann natürlich sagen, daß eine Person, die Gott verkörpert nicht existiert;
was existiert sind physikalische Kräfte und ihrer Wechselwirkungen, die ausschließlich von naturwissenschaftlichen Gesetzen bestimmt werden ...
und damit kann man m E durchaus zufrieden sein
hier ziegt sich nun der Fluch der Sucht nach geisteswissenschaftlichen Erklärungen :
wenn man einmal angefangen hat, dann kann man kaum damit aufhören und kennt kein Ende
aber es gibt auch die bereichernde Seite :
sich über etwas Gedanken zu machen, um sich der eigenen Beschränkungen bewußt zu werden und der Möglichkeiten, sie zu überwinden.
Hier können Physiker helfen, aber Beschränkungen müßen Sinn machen um verstanden und akzeptiert werden zu können.
( Sprache sehe ich als eine davon )
Ohne nachvollziehbare Erklärung bleibt vieles unverständlich und wird als willkürlich abgelehnt –
so get das wohl allen Fraktionen in einer Auseinandersetzung