Ein oder auch zwei kleine kinnygliche Gedankensplitter zu all dem hier (bevor ich bügeln geh

):
Die Tatsache, daß ich auf etwas, was wer anderer schreibt, dem mein Inneres nicht zustimmen kann, mit heftigem Widerspruch und unermüdlichem Dagegenanschreiben reagiere, hat mit mir selbst zu tun. Wann auch immer ich dieses Phänomen an mir selbst beobachte, erkenne ich, daß ich da mit und in mir etwas zu klären habe.
Denn wenn ich in einem Bewußtsein lebe, in dem das, was da geschrieben wird, nicht zutrifft, und das in mir vollkommen klar ist, dann sehe ich, oh, das trifft aber nicht zu. Dann weise ich eventuell einmal drauf hin. Und bei Beharren des Gegenübers zucke ich die Achseln und sage mir "OK dann eben nicht".
Und ebenso weiß ich, wenn ich es notwendig habe, mit einer Meinereiner-Erkenntnis laut singend durch alle Wälder zu gehen und sie immer und immer wieder jedem vorzusingen, dann ist diese Erkenntnis in mir noch nicht gefestigt. Wäre sie das, so müßte ich sie ja nicht dauernd vor mir hersingen.

Und vor allem nicht in einer selbsterfundenen Spreche. Weil ich mir damit selbst andauernd meine eigene Erkenntnis bestätigen möchte...
Ende der Gedankensplitter.
Kinny
geht bügeln