es sind deine Vor-Stellungen von Erleuchtung wie ein Blinder sich Farben versucht vorzustellen.
Es ist wie Augen aufmachen, während man die ganze Zeit mit geschlossenen Augen herumlief. Und dann ist der Weg nicht zuende, sondern beginnt erst.
Denn der Augenöffnende hat einen Körper, und es geht nicht nur darum zu SEHEN*. Alle Organe des Körpers wollen spirituell eingesetzt werden.
Lustig, dass hier ausgerechnet das Sehen so bevorzugt wird. Von den 12 Jüngern Jesu ist es Judas, der Jesus verrät. Von den 12 Hirnnerven ist der Sehnerv derjenige, der die Dualität konstruiert, mehr als jeder andere. Alle Jünger verraten den Herrn. Aber einer übergibt ihn an die Häscher. Das ist der Sehnerv.
Die klassischen heiligen Schriften betonen eher das Hören.
Wer ein Ohr hat zu hören, der höre.
Es heißt: "HÖRE, Israel, JHWH unser Gott, ist JHWH einzig."
Im Hören ist die Gnade, im Sehen die Gerechtigkeit.
Der einzige Fehler, den "Judas" hat, ist, dass er zu gerecht sein will.
Er will die ganze Welt im Sehen sehen. Er will die Erlösung jetzt sehen, und alle Welt soll jetzt SEHEN, dass Jesus Christus der König Israels ist.
Dabei ist niemand weiter von der Wahrnehmung des Objektes weiter entfernt als ein Sehender. Sehen ist der Fernsinn par excellence.
Der ganze Körper, den wir mit einer Inkarnation hier erwerben, ist der Grund der Trennung. Er besteht aus "Materie", das ist getrenntes Bewusstsein, "geronnener Geist".
Die Materie will durchlichtet, er-leuchtet werden.