Wahrnehmung und Stimmigkeit

Und alle Menschen, die über Behauptungen betreffend Naturgesetzen, Zusammenhängen und Fähigkeiten diskutieren, verteidigen nur einseitig einen Standpunkt?

Es geht im grunde nicht um eine verteidigung, weil man dafür ja einen 'angriff' wahrnehmen müsste, den es abzuwehren gilt. Dies bedeutet aber in meinen augen, dass man sich aus unbekannten gründen an eine sichtweise hinhängt, die einen argumentativ sicherheit verleiht und jeder angriff darauf verunsichert einen. So käme es zu fanatsichen/fundamentalistischen gesprächen.
Es geht m.e. eher darum, eine position aufzuzeigen, die einem naheliegt, die man aber aufgeben kann, bzw. wechslen kann, weil man nicht dran hängt. Auf diese wird man durchlässiger für anderes denken und damit für neue argumente.
Ich denke, das fällt dort schwer, wo man sich mit bestimmten themen mehr identifiziert, geht mir jedenfalls so.;). Dort gibts dann auch am meisten lernpotenzial.
 
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Das wäre vielleicht so, wenn Joey nicht in jeder einzelnen Diskussion hier im Forum immer und immer wieder dieses Thema bis zum Abwinken diskutieren würde, eben weil er da Recht haben will. Wäre es anders, würde er doch einfach weitergehen.

Was heißt "jede Diskussion"? Schau Dir die Anzahl der Threads an, und vergleiche das mit der Anzahl der Threads, in denen ich schreibe. Und schau Dir die Unterforen an, in denen ich vermehrt schreibe.
 
Es geht nicht um subjektive Lebensentscheidungen.

Es geht um Behauptungen wie, dass man anhand der Planetenpositionen etwas über Charakter ablesen kann, oder dass "alternative Heilmethode" XY beim Genesungsprozess hilfreich ist.


Was ich von der Astrologie halte ist meiner Meinung nach eigentlich auch eine subjektive Entscheidung.
 
Indem man sich der spirituellen Bedeutung bewusst ist.
Als Tipp: Vielleicht mal Weinrebs Buch über Astrologie lesen, da bekommt man einen Eindruck davon.

Muss jetzt gleich weg.

Oh, und das soll derartige Behauptungen - die eben überprüfbar sind, und bisher hauptsächlich negativ überprüft wurden - rechtfertigen?
 
Es geht im grunde nicht um eine verteidigung, weil man dafür ja einen 'angriff' wahrnehmen müsste, den es abzuwehren gilt. Dies bedeutet aber in meinen augen, dass man sich aus unbekannten gründen an eine sichtweise hinhängt, die einen argumentativ sicherheit verleiht und jeder angriff darauf verunsichert einen. So käme es zu fanatsichen/fundamentalistischen gesprächen.
Es geht m.e. eher darum, eine position aufzuzeigen, die einem naheliegt, die man aber aufgeben kann, bzw. wechslen kann, weil man nicht dran hängt. Auf diese wird man durchlässiger für anderes denken und damit für neue argumente.
Ich denke, das fällt dort schwer, wo man sich mit bestimmten themen mehr identifiziert, geht mir jedenfalls so.;). Dort gibts dann auch am meisten lernpotenzial.

Schon richtig, was Du sagst.

Der Punkt ist nur der: Die Intention mit der eine Behauptung angegangen (betrachtet, zerpflückt oder verteidigt) wird, hat rein gar nichts zu tun, ob man mit seiner Betrachtung Recht hat oder nicht. Auch, wenn ich hier fanatisch wäre, könnte ich immernoch Recht haben. Man kann auch die Wahrheit "krampfhaft verteidigen".

Derartige Äußerungen, die die Intention eines Diskutanden bewerten, sind zwar durchaus interessant, und ich kann mir überlegen, wie fanatisch ich nun bin oder nicht.

Und in Anbetracht der Tatsache, dass ich weitgehend NICHT im Unterforum "Astrologie" schreibe, sondern meine Kritik an esoterischen behauptungen hauptsächlich auf die Unterforen "Gesundheit allgemein" (was "alternative Heilmethoden" angeht), "Esoterik kritisch", "Wissenschaft und Spiritualität" sowie "Gesellschaft und Politik" (bzgl Verschwörungstheorien) beschränke, sehe ich mich sogar ziemlich gemäßigt.

Es ist leicht, meiner Kritik selbst hier im Forum aus dem Weg zu gehen. Ich habe nicht den Anspruch sie "überall" zu hinterlasen.
 
Oh, und das soll derartige Behauptungen - die eben überprüfbar sind, und bisher hauptsächlich negativ überprüft wurden - rechtfertigen?

Ich finde pings tipp mit Weinrebs buch wirklich gut. Es ginge vielleicht einfach mal darum, sich 'auf die andere seite' zu begeben, die sichtweise erweitern, andere positionen zu ergründen. Stellung beziehen kann man letztlich ja trotzdem.
Wenn ich den verlauf hier so sehe, kann man Astrologie eigentlich mit einer religion vergleichen. Für die gibt es auch keine beweise. Man kann einer richtung/strömung angehören - oder es lassen. Legitim ist beides, angezweifelt werden kann auch beides. Konsens gibt es im grunde nur über ein anerkennen, akzeptieren einer anderen seite, ohne sich mit ihr zu identifizieren.
 
Und in Anbetracht der Tatsache, dass ich weitgehend NICHT im Unterforum "Astrologie" schreibe, sondern meine Kritik an esoterischen behauptungen hauptsächlich auf die Unterforen "Gesundheit allgemein" (was "alternative Heilmethoden" angeht), "Esoterik kritisch", "Wissenschaft und Spiritualität" sowie "Gesellschaft und Politik" (bzgl Verschwörungstheorien) beschränke, sehe ich mich sogar ziemlich gemäßigt.

Es ist leicht, meiner Kritik selbst hier im Forum aus dem Weg zu gehen. Ich habe nicht den Anspruch sie "überall" zu hinterlasen.

Das sehe ich alles auch so.:)
 
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Ich finde pings tipp mit Weinrebs buch wirklich gut. Es ginge vielleicht einfach mal darum, sich 'auf die andere seite' zu begeben, die sichtweise erweitern, andere positionen zu ergründen. Stellung beziehen kann man letztlich ja trotzdem.
Wenn ich den verlauf hier so sehe, kann man Astrologie eigentlich mit einer religion vergleichen. Für die gibt es auch keine beweise. Man kann einer richtung/strömung angehören - oder es lassen. Legitim ist beides, angezweifelt werden kann auch beides. Konsens gibt es im grunde nur über ein anerkennen, akzeptieren einer anderen seite, ohne sich mit ihr zu identifizieren.

Es muss ja keinen Konsenz geben. Im gegenteil: Konsenz kann nicht das Ziel einer Diskussion sein, weil der nur äußerst selten so erreicht wird.
 
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