Wahrnehmung und Stimmigkeit

Ein psychologisches Horoskop ist keine Akasha-Chronik. ;)

Ein "psychologisches Horoskop" ist ein Name, welcher dem Horoskop durch das Attribut "psychologisch" künstlich mehr Seriösität verschaffen soll.

Was liest der Astrologe denn dabei aus dem Horoskop heraus?

Woher will er wissen, dass das, was er rausliest, auch wirklich (überzufällig) zutrifft, und "Anlagen" beschreibt?

Wie wird das Horoskop bei einer solchen Beratung verwendet? Könnte die Beratung auch ohne genausogut klappen, weil das Horoskop einfach keinerleich brauchbare Information liefert?
 
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Was liest der Astrologe denn dabei aus dem Horoskop heraus?

Oh, das haben dir hier schon zig Astrologinnen versucht näher zu bringen.

Was ist denn der Unterschied zu einem Psychologen, der einen Bewerber vor sich sitzen hat und in den blauen Dunst hineinraten muss, weil der nur 30 Minuten Zeit für ein Gespräch hat?

Für mich gibt es da keinen.

Das Letztere gilt ja als seriös, weil das Wissenschaftsetikett draufbappt. ^^

LG
Any
 
Oh, das haben dir hier schon zig Astrologinnen versucht näher zu bringen.

Tja, und dabei kommen dann immer wieder Behauptungen und Geschichten, die, wenn sie auf mehr als selektiver Wahrnehmung etc. beruhen würden, wissenschaftlich längst belegt wären. Geschichten über das positive Feedback von Astrologen wie auch darüber, was man bei anderen Menschen beobachtet haben will, wie gut da das Horoskop (oder einzelne Aspekte) passen.

Was ist denn der Unterschied zu einem Psychologen, der einen Bewerber vor sich sitzen hat und in den blauen Dunst hineinraten muss, weil der nur 30 Minuten Zeit für ein Gespräch hat?

Er fällt sein Gutachten immerhin aufgrund von Beobachtungen und nicht aufgrund eines willkürlichen undbelegten Systems, welches irgendwelche Zusammenhänge zwischen Planetenpositionen und Charakter (Tendenzen etc.) postuliert.
 
Ein "psychologisches Horoskop" ist ein Name, welcher dem Horoskop durch das Attribut "psychologisch" künstlich mehr Seriösität verschaffen soll.

Was liest der Astrologe denn dabei aus dem Horoskop heraus?

Wenn man einem Astrologen alle für die Erstellung eines astrologischen Profils notwendigen Daten mittelt, so sollte er doch in der Lage sein, eine entsprechende Charakteranalyse nach astrologischen Kriterien anzufertigen, oder nicht? Ist dies der Fall, kann man auf dieser Basis auch statistische Studien durchführen, indem man die kreierten Profile mit dem realen Leben der Probanden abgleicht. Treten nun erhebliche Differenzen auf, entbehrt die Astrologie jeder Validität und Aussagekraft.

Derartige statistische Untersuchungen wurden meines Wissens zuhauf durchgeführt. Bisher konnte keine einzige die Astrologie bestätigen.
 
Joey, dein Problem ist, dass du dich bei solchen Themen immer nur auf andere Leute stützen kannst, nicht auf eigenes Erleben.
Keinen Plan, was Esoterik ist, was Astrologie ist, aber dauernd irgendwelche Studien anderer Leute heranziehen. So wird diese Diskussion, die du hier ewig mit dir selbst führst, nie enden.
Einen kurzen Blick drauf werfen und dann missbilligend den Kopf schütteln...kann man machen, wenn das das Ziel ist.
Wenn dir diese Welt so suspekt ist, dann kümmere dich doch einfach nicht darum. Das Argument: "Ich muss doch andere unbedarfte Menschen warnen oder schützen" ist so uralt wie es fadenscheinig ist. Hier geht es um dich.
 
Wenn man einem Astrologen alle für die Erstellung eines astrologischen Profils notwendigen Daten mittelt, so sollte er doch in der Lage sein, eine entsprechende Charakteranalyse nach astrologischen Kriterien anzufertigen, oder nicht? Ist dies der Fall, kann man auf dieser Basis auch statistische Studien durchführen, indem man die kreierten Profile mit dem realen Leben der Probanden abgleicht. Treten nun erhebliche Differenzen auf, entbehrt die Astrologie jeder Validität und Aussagekraft.

Derartige statistische Untersuchungen wurden meines Wissens zuhauf durchgeführt. Bisher konnte keine einzige die Astrologie bestätigen.

Eben.

Joey, dein Problem ist, dass du dich bei solchen Themen immer nur auf andere Leute stützen kannst, nicht auf eigenes Erleben.
Keinen Plan, was Esoterik ist, was Astrologie ist, aber dauernd irgendwelche Studien anderer Leute heranziehen. So wird diese Diskussion, die du hier ewig mit dir selbst führst, nie enden.
Einen kurzen Blick drauf werfen und dann missbilligend den Kopf schütteln...kann man machen, wenn das das Ziel ist.
Wenn dir diese Welt so suspekt ist, dann kümmere dich doch einfach nicht darum. Das Argument: "Ich muss doch andere unbedarfte Menschen warnen oder schützen" ist so uralt wie es fadenscheinig ist. Hier geht es um dich.

Ich führe die Diskussion mit mir selbst? Dafür antworten hier aber ziemlich viele Leute, die nicht mit mir identisch sind.

Und ich habe sehr wohl Plan davon, was Esoterik ist, bzw. alles sein kann. Ich bin einem sehr esoterisch angehauchten Umfeld aufgewachsen. Und ich sehe hier, was alles so im Rahmen von Esoterik behauptet wird.

Und "ich muss..." habe ich nirgendwo geschrieben. Ich will aber die Begründungen, warum diverse behauptungen unglaubwürdiog sind, hier in diesem Forum - wo es erlaubt ist und nicht gegen das hausrecht verstößt - niederschreiben. Das gehört auch zum Recht der freien Meinungsäußerung. Da sind Versuche meine Intentionen zu durchleuchten ebenfalls sehr fadenscheinig und sagen NICHTS über z.B. die Stimmigkeit astrologischer Deutungen oder Wirksamkeit "alternativer Heilmethoden" aus.
 
Er fällt sein Gutachten immerhin aufgrund von Beobachtungen und nicht aufgrund eines willkürlichen undbelegten Systems, welches irgendwelche Zusammenhänge zwischen Planetenpositionen und Charakter (Tendenzen etc.) postuliert.

Na, aber so ähnlich, denn Individualität hat dort auch keinen Platz. Da wird ein Mensch nur nach gezeigten Verhaltensweisen beurteilt. Zeigt und antwortet er was an dem Tag nicht so wie erwünscht, ist er raus oder hat das Glück genommen zu werden, wenn es passt.

Das Problem ist: Menschen werden in der Wissenschaft normiert und dann hat jeder nach dieser Normierung aber gefälligst auch zu funktionieren.

Funktioniert er nicht danach, ist nicht das System fehlerhaft, sondern der Proband.

Meine Beispiele aus der Wissenschaft, die auf Fakten beruhen, werden ja nicht umsonst geflissentlich ignoriert, weil sie eben die Schwächen solcher Studien aufzeigen und belegen. ;)

Damit meine ich nciht, man müsse astrologischen Profilen den Vorzug geben. Meine Kritik richtet sich an die Wissenschaft, ihre naturgegebenen Grenzen nicht alles messen zu können, nicht akzeptieren zu wollen.

LG
Any
 
Da sind Versuche meine Intentionen zu durchleuchten ebenfalls sehr fadenscheinig und sagen NICHTS über z.B. die Stimmigkeit astrologischer Deutungen oder Wirksamkeit "alternativer Heilmethoden" aus.

OK, ich ändere das "ist uralt und fadenscheinig" in "ist uralt und erscheint mir fadenscheinig, weil ich es schon so oft in ähnlichem Zusammenhang gehört habe von Menschen, die damit ihren Fanatismus begründeten."
 
Na, aber so ähnlich, denn Individualität hat dort auch keinen Platz. Da wird ein Mensch nur nach gezeigten Verhaltensweisen beurteilt. Zeigt und antwortet er was an dem Tag nicht so wie erwünscht, ist er raus oder hat das Glück genommen zu werden, wenn es passt.

Immwernoch wahrscheinlich stimmiger als das Gutachten aufgrund der Planetenpositionen zu erstellen, bzw. diese mit einzubeziehen.

Das Problem ist: Menschen werden in der Wissenschaft normiert und dann hat jeder nach dieser Normierung aber gefälligst auch zu funktionieren.

Funktioniert er nicht danach, ist nicht das System fehlerhaft, sondern der Proband.

Nein, funktioniert er nicht danach, ist klar, dass die wissenschaftliche beschreibung da unvollständig ist, und man sucht gegebenenfalls nach den Gründen, wonach es zu differenzieren gilt.

Meine Beispiele aus der Wissenschaft, die auf Fakten beruhen, werden ja nicht umsonst geflissentlich ignoriert, weil sie eben die Schwächen solcher Studien aufzeigen und belegen. ;)

Nein, die Beispiele werden ignoriert, weil sie hier als Vergleich hinken.

Ohne Korrelation machen Aussagen wie "Planet X in Haus Y zeigt Tendenzen zu Charaktereigenschaft Z aus" schlicht KEINEN SINN. Das ist zwingende Logik, wo auch Irrtümer in der Wissenschaft und Fehlintertpritatationen von Daten NICHT daran vorbei führen.

Damit meine ich nciht, man müsse astrologischen Profilen den Vorzug geben. Meine Kritik richtet sich an die Wissenschaft, ihre naturgegebenen Grenzen nicht alles messen zu können, nicht akzeptieren zu wollen.

Nur diese Grenzen werden hier nicht berührt.

Wir haben Behauptungen, darüber, welche astrologischen Merkmale sich in welchen Charakter-Merkmalen äußern. Wir haben Viele Berichte darüber, wie gut doch ein Horoskop stimme, und wir haben auch Berichte darüber, wie gut man doch die Stimmigkeit von Horoskopen bei anderen Menschen beobachtet hätte. Wenn diese Berichte auf mehr beruhen als auf Suggestion und selektiver Wahrnehmung, dann wäre die Korrelation aber sowas von deutlich und weissenschaftlich feststellgbar.

Wenn man das jetzt auf nur Tendenzen, die mit der Zeit rausgewaschen werden etc. aufweicht, um die Aussagekraft der Astrologie (egal welcher Schule) wahr zu halten, dann wären auch besagte Berichte sehr mit Vorsicht zu genießen, und würden eben immernoch nur auf selektive Wahrnehmung etc. hindeuten. Da bleibt dann aber die Frage, worauf fußt die Astrologie?
 
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OK, ich ändere das "ist uralt und fadenscheinig" in "ist uralt und erscheint mir fadenscheinig, weil ich es schon so oft in ähnlichem Zusammenhang gehört habe von Menschen, die damit ihren Fanatismus begründeten."

Wie sieht es denn um den Fanatismus aus, mit dem hier versucht wird, z.B. die Astrologie (und andere esoterische Behauptungen) ja möglich oder gar wahr zu halten?
 
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