Wahrnehmung und Stimmigkeit

Du glaubst es nicht, & doch sind alle Menschen verschieden.
Ich glaube, daß gerade Menschen die hypersensibel sind, oftmals solche Tests nicht bestehen können.

Dann farge ich mich allerdings, wie diese Menschen es geschafft haben, zu ueberleben.

Jeder Mensch hat im Laufe seines Lebens mit widriegn Umstaenden zu kaempfen. Jeder Mensch erlebt so einige Situationen, in denen andere Menschen nicht nett zu ihm sind. Jeder Mensch kann von - auch laenger anhaltenden - Situationen berichten, wo er sich zu recht als Maertyrer darstellen koennte. Viele Menschen haben es aber trotz dieser Umstaende geschafft, ein "normales" Leben zu fuehren, bzw. ihre Faehigkeiten unter Beweis zu stellen.
 
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Aufgrund EINES Tests werden auch nicht diesee Schluesse gezogen. Und endgueltig fuer alle Zeit sowieso nicht.

Solange aber niemand (z.B. in gedankenexperiment 2) nahelegen kann, wieso der Mann die Faehigkeit doch haben koennte und trotzdem durchgefallen ist, und dann ein Experiment entwirft, welches diesen Kritikpunkt aushebelt und trotzdem noch wissenschaftlichen Standards genuegt, ist die simpelste Erklaerung: Er kann es nicht.

Und solnage die behauptete Faehigkeit nirgendwo auf der Welt zweifelsfrei (oder um mal ganz penibel genau zu sein "sehr zweifelsarm") belegt wurde, liegt der Schluss nahe, dass die Faehigkeit nicht existiert.

Nichts ist in Stein gemeisselt.

Ich würde weder sagen, er kann es, oder er kann es nicht.
Schlicht, weil ich die Umstände nicht kenne.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß eine Fähigkeit nicht auf Knopfdruck funktioniert.
Da braucht es Vorbereitung & eine ruhige Stimmung.
Wer der Ansicht ist, dass der Mann es doch kann, oder dass irgendwer auf der Welt es kann, soll das zeigen (sofern er will, dass diese Ansicht wissenschaftlich ernst genommen wird.).
Wo sind die User (mit unbelegten Fähigkeiten), die wissenschaftlich ernstgenommen werden wollen?
Für mich spielt es, wie gesagt, keine Rolle ob Wissenschaft mich ernst nimmt, oder nicht.
Ich kann dadurch weder gewinnen oder verlieren, noch ändert sich mein Leben dadurch.
Ganz im Gegenteil, ich würde "Dinge" in mein Leben lassen,
die ich (momentan) nicht in meinem Leben will, wie z.B. mich mit Wissenschaftlern zu treffen.
 
Für sich persönlich kann eh jeder seine Schlüsse ziehen.

Aber hier geht es darum, dass ein kompletter Bereich (Wissenschaft) voreingenommen ist, weil nicht sein darf, was nicht sein soll.

Und auch hier im Thread "Wissenschaft und Spiritualität" wird wieder so getan, als gäbe es Spiritualität nicht. Und wenn man dazu einzelne Testungen hervorzerren muss, die zum Themenbereich paranomale Wahrnehmung gehören. Wobei ignoriert wird, dass Dienstleistungen kaufhauseosterischer Anbieter und auch das Thema Heilung durch Alternativverfahren und so fort hier gar nicht das Thema sein kann.

Wer also Kritik üben will um das eigene Weltbild zu verteidigen, kann das in Esoterik kritisch gerne tun. Und sich dort zu Gefahren einer bösen, bösen Kaufhausesoszene austauschen. Dafür gibt es das dortige Unterforum. :)

Was ich aber sehr bedauerlich finde, ist, dass das Kernthema hier "Wissenschaft und Spiritualität" wieder einmal missbraucht wird, den leidigen Kampf gegen die Esoterik zu führen. Spiritualität hat weder mit Geistheilung noch mit Plüschdelfinen aus Atlantis etwas zu tun. Völlig unabhängig, ob Anbieter aus diesem Bereich für sich das Wort Spiritualität benutzen, um ihre Sachen besser verkaufen zu können. Und ebensowenig mit Gedankenspielen zu solchen Angeboten oder Leuten, die mal getestet wurden, ob sie durch Wände sehen konnten oder nicht.

Ich würde es begrüßen, wenn sich hier im Unterforum auch dem eigentlichen Zweck gemäß geäussert würde. Und ich freue mich über Buchempfehlungen wie die von Sobek.

Genau DAS ist es, wo ich es höchst spannend finde. Auch wenn die Arbeiten von Burkhard Heim so wirklich vollständig von einem sehr guten Physiker fachlich überprüft und durchdrungen werden können, der selbst wenigstens ein Jahr Zeit dafür investieren müsste. ;)

Und Tatsache ist nun einmal, dass das Thema Spiritualität längst in Universitäten Einzug gehalten hat. Es wird ernst genommen und wissenschaftlich beschaut und untersucht.

LG
Any
 
Eien hohe Sensibilität hat zunächst nichts mit der Resilienz und Widerstandskraft eines Menschen zu tun. Auch das ist ein gängiges Vorurteil zu meinen, nur weil ein Mensch mehr und intensiver wahrnimmt, wäre er schwächer in seiner physischen und psychischen Konstitution. ;)

Lg
Any
 
Eien hohe Sensibilität hat zunächst nichts mit der Resilienz und Widerstandskraft eines Menschen zu tun. Auch das ist ein gängiges Vorurteil zu meinen, nur weil ein Mensch mehr und intensiver wahrnimmt, wäre er schwächer in seiner physischen und psychischen Konstitution. ;)

Wenn er resilient ist, werden ihn auch muerrische Testleiter nicht in seiner Faehigkeit stoeren.

Das Argument ist ja oft, dass die Stimmung und die unfreundlichen Testleiter das Ergebnis verfaelschen und den Kandidaten stoeren, da er ja hochsensibel ist. Wenn er "hochsensibel" ist, und sich an diesen Dingen stoert, ist er nicht resilient. Wenn er resilient ist, stoeren ihn solche Sachen nicht, und er kann sich trotzdem konzentrieren.
 
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Dann farge ich mich allerdings, wie diese Menschen es geschafft haben, zu ueberleben.

Jeder Mensch hat im Laufe seines Lebens mit widriegn Umstaenden zu kaempfen. Jeder Mensch erlebt so einige Situationen, in denen andere Menschen nicht nett zu ihm sind. Jeder Mensch kann von - auch laenger anhaltenden - Situationen berichten, wo er sich zu recht als Maertyrer darstellen koennte. Viele Menschen haben es aber trotz dieser Umstaende geschafft, ein "normales" Leben zu fuehren, bzw. ihre Faehigkeiten unter Beweis zu stellen.

Natürlich sind fast jedem Menschen diese, oder ähnliche Umstände schon begegnet.
Auch habe ich nicht gesagt, daß hypersensible Menschen kein "normales Leben" führen können, was auch immer "normal" ist.
Doch warum sollte ein Mensch, der glücklich & in Zufriedenheit lebt,
sich selbst sowas antun?
Um wissenschaftlich ernst genommen zu werden?
Das mag für einen Wissenschaftler o.d.g. oberste Priorität besitzen,
doch aber nicht für alle Menschen.
& schon gar nicht für Menschen, die ihre Spiritualität leben (wage ich mal zu behaupten).
 
Doch. Denn leichte Störbarkeit ist keine Schwäche, sondern eine natürliche Folge von Reizoffenheit.

Gerade wenn behauptet wird, dass etwas derzeit physikalisch nicht Messbares wahrgenommen werden kann, solllte es jedem Physiker einleuchten, dass ein Organ, das diese feinen Impulse oder Signale wahrzunehmen vermag, sehr viel störanfälliger ist. ;)

Das ist bei technischen Messinstrumenten nicht anders. Sonst müsste man auch nicht so einen immensen und teuren Aufwand betreiben, entsprechend sensible Messinstrumente abzuschirmen.

Die Art der Störanfälligkeit ist beim Menschen nur eine andere als bei Maschinen. Ich hoffe das ist einleuchtend.

Lg
Any
 
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Um wissenschaftlich ernst genommen zu werden?
Das mag für einen Wissenschaftler o.d.g. oberste Priorität besitzen,
doch aber nicht für alle Menschen.
& schon gar nicht für Menschen, die ihre Spiritualität leben (wage ich mal zu behaupten).

Japp. Man kann auch einfach so ein Thema besprechen und sich austauschen. Ohne die Intention von der Wissenschaft ernst genommen zu werden.

Es gibt zig andere Gründe, z.B.: Interesse am Thema an sich. Zu schauen, wie weit heute die Wissenschaft bereit ist sich dem Thema Spiritualität zu öffnen. Und das ist sie eindeutig und zunehmend immer mehr.

Schlicht und ergreifend.

Lg
Any
 
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