Wahrnehmung und Stimmigkeit

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Was ist Spiritualitaet? Allgemein ist sie eng damit korreliert, dass da Menschen an Geister und aehnliches - eben paranormales - glauben.

Nö. Die Definitionen hatte ich hier eingestellt. Schade, dass es nicht gelesen wurde.

Besteht kein Interesse daran hersuszufinden, was Spiritualität ausmacht, welche Definitionen es gibt, welche gemeinsamen Punkte zur Wissenschaft berührt werden?

Der Link zum Uniprofessor gibt darüber Aufschluss.

Auch der wurde offenbar dann nicht wahrgenommen.

Nur wie soll ein Mensch ein Thema verstehen, wenn er sich weigert, sich das erforderliche Wissen anzueignen, zu verstehen, worum es dabei überhaupt geht?

Dann bleiben doch nur Vorurteile und Schreckgespenster im Kopf, die in Gedankenexperimenten bekämpft gehören. Zumindest kommt es mir dann genauso vor. Recht sinnfrei zudem.

LG
Any
 
Zuletzt bearbeitet:
Jemand, der über dunkle Materie promoviert hat IMHO keine fachliche Kompetenz zu beurteilen, wie ein Versuch auszusehen hat, der sich mit menschlichen Fähigkeiten beschäftigt die sehr flüchtig sind, wie z.B. "Fernwahrnehmung".

Ich maße mir auch nicht an, physikalische Versuchsaufbauten zu beurteilen, die sich mit der Messung von (beispielsweise) irgendwelchen Bosonen befasst. Genauso würde ein Herzchirurg wohl kaum anfangen, Versuche zu kritisieren oder vorzuschlagen, die sich z.B. mit quantenphysikalischen Phänomenen beschäftigen oder auch nur mit der Statik von Gebäuden. Kapierst, was ich meine Joey?

Du bist Physiker und kein Psychologe oder Parapsychologe. Von daher halte ich dich nicht für kompetent über Versuche zu urteilen oder sie aufzustellen, die sich mit Spiritualität beschäftigen. Andersherum würdest Du auch jedem Fachfremden ähnliches klarmachen.

Deine Form der wissenschaftlichen Betrachtungsweise ist und bleibt eingeschränkt, wenn Du dich auf peer-review Fachartikel beziehst. Der Grund ist simpel: Wieviel Geld wird in die Erforschung von Spiritualität wirklich investiert? Na? Und wieviel wird in Astrophysik oder Kernphysik investiert? Der Vergleich ist gerechtfertigt. Der LHC beispielsweise kostete einige Milliarden Euro, 30 glaube ich. 30 Milliarden in die Paraphysik oder Parapsychologie zu investieren ... - das möchte ich mal erleben! Dann wäre es auch lukrativ, Fachartikel zu publizieren. So wie es jetzt ist, bleibts ein Wunschtraum.
 
ist ein Unterschied ob man mit wissenschaftlichen Ergebnissen prahlen möchte, ob man einfach nur aufmerksam machen möchte auf etwas, weil man sich bewusst ist dass etwas einen Fortschritt für die Menschen darstellt, oder ob man gerne Studien durchführt.

Zum Beispiel Soziologie, da gäbe es ganz einfache Veränderungen, und viel Leid wäre gelindert.

Wir Esoteriker sind nur ganz knapp an der Soziologie dran.

ich lach mich trotzdem manchmal tod, wenn das ernste nur noch Selbstwichtig ist.
 
Nicht jeder Mensch will die Menschheit "voran bringen" noch sich aufopfern und Versuchskaninchen für irgendeinen "höheren Zweck" sein.

Abgesehen davon braucht die Wissenschaft auch immer ein sinniges Ziel für ihre Untersuchungen. Denn diese Studien kosten sehr viel Geld. Und sinnig für die Geldgeber (Politik, Firmen) ist nicht Erkenntnisse zu schaffen, sondern Dinge zu erschaffen, die Geld einbringen und einen materiellen Nutzen haben.

Komisch... Warum gibt es dann Astrophysik? Warum gibt es dann Elementarteilchenphysik? Die Ergebnisse dieser Disziplinen kann man nicht zu Geld machen - zumindest nicht in absehbarer Zit. Alles reine Grundlagenforschung.

Das sieht man sehr schön daran, dass die Erforschung von sehr seltenen Krankheiten kaum Geld und Zeit invstiert wird, dafür aber in Dinge, an denen sehr gut verdient werden kann und die viele Menschen dann betrifft.

Ist auch eine Frage der Resourcen. Wenn man mehr Forscher haette, koennten sich auch einige mehr um seltenere Krankheiten kuemmern. Das ist hier auch nicht nur Grundlagenforschung, sondern eben anwendungsorientiert - und da kommt es auch drauf an, welche Anwendung wie dringlich ist.

Die Grundlagenforschung hat da allerdings keine deartigen Prioritaeten (und ebenso magere Resourcen).

Und wem soll es nun was bringen, ob ein Mann durch eine Wand schauen kann, wenn er eh der einzige Mensch auf der Welt zu sein scheint, der das zu können meint? \

Es wuerde zeigen, dass es moeglich ist, und das Wissen bzw. das "offizielle Weltbild" der Wissenschaft entscheidend erweitern, dass da offensichtlich ein weiterer Informationskanal entdeckt ist - moeglicherweise eine Aura, die Waende durchdringt, und die fuer einige (wenige) menschen wahrnehmbar ist.

D.h. die Existenz waere bestaetig, es kann dann weiter untersucht werden... das Weltbild waere klueger, und man kann es in zukuenftige weitere Ideen evtl. mit einbeziehen.

Die menschheit waere schlauer. Das bringt enorm viel.

Aber um all das geht es hier im Unterforum nicht. Es geht um Spiritualität, die hat zunächst mit paranormalen Fähigkeiten und Behauptungen irgendwelcher Anbieter von Dienstleistungen nix zu tun.

Spiritualitaet ist eng verknuepft mit Esoterik (Religion).... und damit auch mit entsprechenden Behauptungen.
 
Hallo

ralrene schrieb:
Ich glaube, daß gerade Menschen die hypersensibel sind, oftmals solche Tests nicht bestehen können.

Warum erblinden manche Menschen in Stresssituationen nicht zeitweilig? Warum stehen Sinne wie Sehen, Hören, Riechen usw. allen gesunden Menschen jederzeit zur Verfügung und lassen sich darüber hinaus problemlos mit den gängigen, physikalischen Theorien in Einklang bringen, während Dinge wie Telekinese, Gedankenlesen oder Aurafühlen offenbar nur von einem kleinen Kreis von Menschen beherrscht werden und in seriös durchgeführten Experimenten faktisch nicht nachweisbar sind? Ob man seine Hand in kaltes oder heißes Wasser hält, kann man spüren, ohne besonders aufgeschlossen, erleuchtet, oder feinfühlig zu sein, ein Abgleich mit einem Thermometer sollte die Wahrnehmung bestätigen.
Diese zusätzlichen Sinne und Fähigkeiten böten eine Menge Vorteile. Man stelle sich vor, ein Eichhörnchen könnte per Gedankenkraft Nüsse vom Baum telekinetisieren - wäre das nicht praktisch? Warum greift die Evolution nicht auf diese Möglichkeiten zurück? Warum haben Menschen in den letzten 100.000 Jahren nicht einen ganz selbstverständlichen Umgang mit solchen übersinnlichen Fähigkeiten erlernt, obwohl sie doch von großem Nutzen wären?
Es gibt nicht einmal eine Grauzone zwischen den "normalen" Alltagssinnen und dem Übersinnlichen, es passt entweder komplett und widerspruchslos ins materialistische Weltbild, oder gar nicht. Weshalb ist das so?


Gruß
McCoy
 
Wenn die Aura erwiesenermassen da waere, waere das eine wichtige Erweiterung des Weltbildes. Grundlagenforschung halt. Es geht ja nicht darum, alles auf biegen und brechen anwenden zu muessen - sonst gaebe es keine Astrophysik und keine Elementrateilchenphysik.

Und klar - niemand muss sich da wegen des "hoeherem Zwecks" zur Verfuegung stellen. Aber es waere ein moeglicher Grund, es zu tun. Hier wurde ja gefragt, warum man das tun sollte. Das ist eine Moeglichkeit.

Im uebrigen gibt es durchaus Leute, die sich solchen tests stellen - sonst faenden sie gar nicht statt.

Genau, & der Mensch, der dies belegen konnte, dann im TV.:D
 
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