Man kann auch ohne jedwegen Geister-Gott-Glauben spirituell ausgerichtet sein. Sogar Atheisten. \
Schoen. Sinnfragen etc. interssieren mich auch. Trotzdem nenne ich mich nicht spirituel. Und ich kenne keinen Atheisten, der es tut. Ganz einfach, weil im Volksmund es mit Glaube an Geister gleichgesetzt wird. Und dieses hier ist ein Internetforum ueber Esoterik.
Die weiteren Definitionen beziehen sich auf unterschiedliche Weltbilder, die ein Mensch vertritt. Der Atheist wird seine Welt- und Sinnfragen anders stellen als ein Christ oder ein Buddhist oder ein Schamane oder ein Käufer von atlantischen Plüschdelphinen. All diesen Menschen ist aber die Sinnsuche gemein.
Klar. Nur der Atheist nennt sich immernoch im allgemeinen nicht spirituel.
Und wie Du siehst hat Spiritualität zunächst nichts mit Behauptungen zu besonderen Fähigkeiten zu tun noch mit dem Heilerthema und entsprechenden Angeboten.
Viele Menschen, die sich spirituel nennen, neigen zur Esoterik und/oder Religion. Und dieses hier ist ein Forum ueber Esoterik. Wer an dieser sehr allgemeinen Betrachtung der Spiritualitaet interessiert ist, kann darueber gerne einen neuen Thread augfmachen und in dem das Thema, was er/sie spannend findet, diskutieren. Hier in diesem Thread ist es OT, weil es hier nunmal um paranormale Behauptungen, die eben auch mit Spiritualitaet "gedeckt" werden, und deren Ueberpruefung geht.
Die Angebote, die es gibt, sind die Werkzeuge, mit denen ein Weg dann gegangen wird.
Und taugen die Werkzeuge was? Koennen sie das, was behauptet wird, was sie koennen? DAS laesst sich wissenschaftlich ueberpruefen.
Z.B. Ein Werkzeug, mit dem ich ein Bild eines Menschen male anhand seiner geburtsdaten oder sowas, taugt NICHTS, wenn das Bild nicht ueberzufaellig gut stimmig ist. Der (hier hypothetische) behauptete Zusammenhang zwischen Geburtsdaten und gesichtsmerkmalen ist dann NICHT GEGEBEN. Das Werkzeug ist fuer diese Aufgabe, fuer die es angeboten wird, WERTLOS.
Und, wie Metzner im Artikel bei Wikipedia zitiert wird, bezeichnet Spritualität einen Erkenntnisweg, der gekennzeichnet ist durch:
- nicht-theoretisch (also durch praktische Erfahrung gewonnen),
- nicht-propositional (keine Aussagen mit einem logischen Wahrheitsgehalt),
- nicht-kognitiv (es geht nicht um gedankliche Einsichten) und
- nicht-diskursiv (die Erkenntnis ist sprachlich nicht kommunizierbar, sie kann höchstens angedeutet werden).
Und wie du sicherlich erkennen kannst, sind das alles Punkte, die nicht physikalisch oder physisch messbar sind. Du kannst diese Erkenntnisse nicht mit dem Intellekt erfassen. Noch logisch argumentieren oder diskutieren. Sie meist nicht einmal klar kommunizieren.
Das amcht esoterische behauptungen, die dann mit "spiritueller Erkenntnis" begruendet werden, nicht wahrer - erst recxht, nicht, wenn sie ueberpruefbar sind.
Und ich sage dem dann gerne "persönlicher Nutzen". Es kommt also überhaupt nicht darauf an, ob Wissenschaftler eine homogene Leistungsbeschreibung einer Methode entdecken, messen und bewerten können, sondern alleine auf den individuellen Erkenntnisprozess an. Und das eben ist eine Sache des Individuums.
Wie kann der persoenliche Nutzen eines Horoskops sein, wenn es eben nur aus zufaellig zusammengeschusterten Merkmalen und Allgemeinplaetzen, die speziel klingen, besteht?
Wie kann der persoenliche Nutzen eines besuches beim Geistheiler sein? "Mit Geistheilung dauert eine Erkaeltung im Schnitt 2 Tage, ohne 48 Stunden, und die Symptome sind auch in beiden Faellen im Schnitt gleich stark... aber ich habe einen persoenlichen Nutzen davon." Oder wie? Man geht zu einem Arzt, Heilpraktiker oder Heiler, weil man sich da erhofft die genesung zu unt4ersteutzen, so dass die Genesung wahrscheinlicher oder schneller stattfindet. Wenn das nicht gegeben ist, kann der persoenliche Nutzen zumindest nicht darin liegen, was der Heiler behauptet zu koennen.
Das lässt sich auch wissenschaftlich untersuchen, keine Frage, und eben das wird auch getan. Menschen werden befragt, es wird festgestellt, wenn spirituell lebende Menschen gewisse Lebensqualitäten haben, die nicht spirituelle Menschen in dem Ausmaß vielleicht nicht erreichen... oder ähnlich. Oder das ein Onkologe untersucht, wie weit Spiritualität einem Menschen dabei unterstützen kann, eine Krebserkrankung besser zu handeln oder gar eine schulmedizinische Behandlung besser wegsteckt.
Alles prima. Da werden auch keine ausufernden Zusatzannahmen gemacht. In den Behauptungen, die hier im Forum auftauchen, und die auch mit Spiritualitaet begruendet werden, allerdings zuhauf. Wer das nicht interessant findet, kann ueber seine Ansichten zur Esoterik-Freien Spiritualitaet gerne einen Thread hier aufmachen und braucht nicht versuchen, diesen Thread OT zu fuehren.
Die Idee ist allerdings absurd, irgendeine Homogenität oder Allgemeingültigkeit von Wegen erfassen zu wollen und somit einen Sinn abzusprechen, z.B. den Sinn von der materiellen Anwendung von Astrologie, Religionen oder andern spirituellen Weltanschauungen. \
Da werden Behau[ptungen aufgestellt. Beuahutungen, die gut ueberpruefbar sind.
Ist der Mann in dem test durchgefallen JA oder JA? (Es gibt nur eine richtige Antwort).
Hat er in dem test mehrfach bestaetigt, dass er die Aura - auch durch die Wand sehen koenne? JA oder JA?
Kann er die Aura durch eine Wand sehen? Wohl nicht, sondern er ist auf seine Selbst-Suggestion reingefallen. Seine Behauptung ist deswegen hoechstwahrschein;ich falsch. Es verdient Anerkennung und Respekt, dass er den Mut hatte, sich dem Test zu stellen. Seine Behauptung ist dennoch eben sehr wahrscheinlich falsch. Da hilft auch Spiritualitaet nichts.