Auch bei diesem Experiment der Quantenteleportation war ein konventioneller Informationskanal beteiligt.
Ich veranschauliche mal das Problem:
Du hast einen Paar verschränkter Quantenwürfel. Du würfelst beide, und es kommt immer das gleiche Ergebnis bei raus. Würfelst Du den einen Würfel, und es kommt eine 4 heraus, kommt bei dem anderen beim nächsten Wurf auch eine 4. Auf das Ergebnis des Wurfes hast Du aber keinen Einfluss.
Nun gehst Du mit einem Würfel nach New York und ich bleibe mit dem anderen Würfel hier. Wir verabreden uns, zur selben Zeit zu würfeln. Tja... ich würfel eine 6. Dann weiß ich nur, dass Du auch eine 6 gewürfelt haben wirst... falls Du wirklich gewürfelt hast (was ich nicht wissen kann - alleine dazu müsste ich anrufen). Aber ich kann Dir damit keine Nachricht schicken, weil ich ja auf den Einfluss des Wurfs keinen Einfluss habe. Das geht nur, wenn wir beide unsere Würfel mit weiteren Würfeln ebenfalls verschränken und noch gewisse weitere Informationen über einen konventionellen Kanal übermitteln.
Diese "spukahfte Fernwirkung" zeigt nur, dass eine Theorie, die unsere Welt beschreibt, nicht "realistisch" und "lokal" zugleich sein kann.
Schön auch hier beschrieben:
http://scienceblogs.de/naklar/2012/08/23/quantenmystik-und-wissenschaft/