Wahrnehmung und Stimmigkeit

Und nochmal: Synästhetiker behaupten im allgemeinen NICHT, dass ihre Wahrnehmung etwas mit der Realität zu tun hat.

Das juckt mich ja doch in den Fingern, ich "muss" nochmal darauf zurückkommen, weil ich es so bezeichnend für dich fand.
Joey, meine Denke geht dahin MICH zu fragen, wie kannst du behaupten, ein Synästhetiker zu sein und gleichzeitig zu meinen, das ist aber nicht real?
Das wäre ja so, als wenn ich sagen würde, Aura sehen ist zwar nicht real - zumindest behaupte ich das nicht- aaaaber ich bin eine Aurasichtige.

Das ist echt `ne Hausnummer.... :lachen:

betrachte es als rhetorische Frage, wenn es dir denn irgend möglich ist *g.
 
Werbung:
Erst waren's noch Behauptungen, die bewiesen werden ""mussten"", jetzt sind es schon Meinungen ^^

Ob du zweifelst oder nicht, bleibt dir unbenommen, das ist völlig irrelevant. Deine Zweifel sind auch nichts anderes als eine Meinung, nämlich deine. Wie wäre es, wenn du für das, was du forderst, mit gutem Beispiel vorangehen würdest, und für deine eigene Meinung bzw. Zweifel Belege lieferst?

Du nimmst dich selber viel zu wichtig. Kein Mensch muss seine Meinung belegen, beweisen. Jeder darf glauben, was und woran er möchte. Das weisst du aber auch. Und dass niemand hier im Forum klarstellen kann, was es mit dieser angeblichen Behauptung, tatsächlich auf sich hat, ist auch klar. Da kannst du fordern, bis du schwarz wirst, das ist schlicht nicht möglich. Was also soll das? Forderst Belege, wo du genau weisst, dass die niemand erbringen kann? Wie nennt man denn das?

Ich wollte zeigen, dass diese Behauptung - und es ist eine Behauptung, die z.B. auf dem Klappentext DIREKT da steht - unglaubwürdig ist. Ebenso habe ich noch weiteren Blödsinn in dem Buch aufgezeigt. Z.B. das ständige Palaver darüber, wie gut Herr Klügl sich doch mit Wissenschaft etc. auskennen würde, gepaart mit großem Blödsinn eben über diese Wissensxchaft - insbesondere der Quantenmechanik.

Alles Punkte, die DEUTLICH an der Seriösität des Buches kratzen, so dass es eigentlich unverständlich ist, dass da irgendjemand au8ch nur ansatzweise "seriös" drüber schreiben kann. Selbst, wenn in anderen Eso-Büchern noch hanebüchenere Behauptungen aufgestellt werden... in dem Buch ist NICHTS zu finden, was irgendwelche Aussagen über Wahrheit oder Realität gerecvht werden würde, auch, wenn das Buch als solche geschrieben und gemeint ist.

Und ja, jeder darf glauben, was er will und wie er lustig ist. Na und?
 
Klar. Die Meme in unseren Geist beeinflussen zudem erheblich, was wir wahrnehmen dürfen. Meme sind sog. Gedankenviren, gesellschaftliche Glaubenssätze usw.

Das wirkt dann schon extrem. Meist weiß ein Mensch das erst, wenn diese sich auflösten. Bei vielen Menschen geschieht das durch persönliche Krisen. Denn freiwillig mag sich das kaum wer an tun, das eigene Weltbild einmal im Schleudergang zerfetzt zu sehen.

Weißt Du was ich meine? :)
Natürlich weiß ich was Du meinst, denn ich hab meine Frage (als Frage) ja nicht umsonst in den Raum geworfen.*g*

Rein wissenschaftlich und neurobiologisch kann man das in bildgebenden Verfahren sehen, dass die entsprechenden Gehirnregionen bei verschiedenen Menschen unterschiedlich "funken".
Wie es z.B. bei Menschen mit AD(H)S der Fall ist.
Auch hier *funken* die Filter anders, als bei Menschen ohne AD(H)S.

Nur, es gbt bekanntlichTechniken diese Filter zeitlich begrenzt beiseite zu schieben. Trance, Meditation, Hypnose... da kann man dann wieder Zugriff auf Informationen bekommen, die zuvor blockiert waren.

LG
Any

:)
 
Das juckt mich ja doch in den Fingern, ich "muss" nochmal darauf zurückkommen, weil ich es so bezeichnend für dich fand.
Joey, meine Denke geht dahin MICH zu fragen, wie kannst du behaupten, ein Synästhetiker zu sein und gleichzeitig zu meinen, das ist aber nicht real?
Das wäre ja so, als wenn ich sagen würde, Aura sehen ist zwar nicht real - zumindest behaupte ich das nicht- aaaaber ich bin eine Aurasichtige.

Das ist echt `ne Hausnummer.... :lachen:

betrachte es als rhetorische Frage, wenn es dir denn irgend möglich ist *g.

Real sind nicht die Farben, die ich bei Vokalen wahrnehme, bzw. stark assoziiere. Ich weiß, dass das A nicht wirklich gelb ist, sondern diese starke Assoziation nur in meinem Kopf durch eine spezielle Verschaltung im Gehirn zustande kommt. Diese Wahrnehmung hat keinen Realitätsgehalt.
 
Das juckt mich ja doch in den Fingern, ich "muss" nochmal darauf zurückkommen, weil ich es so bezeichnend für dich fand.
Joey, meine Denke geht dahin MICH zu fragen, wie kannst du behaupten, ein Synästhetiker zu sein und gleichzeitig zu meinen, das ist aber nicht real?
Das wäre ja so, als wenn ich sagen würde, Aura sehen ist zwar nicht real - zumindest behaupte ich das nicht- aaaaber ich bin eine Aurasichtige.

Das ist echt `ne Hausnummer.... :lachen:

betrachte es als rhetorische Frage, wenn es dir denn irgend möglich ist *g.

*schmunzel*:)
 
Er fordert von den Usern hier Belege. Dass die nicht erbracht werden können, hat m.E. nichts mit Prophezeiung (Prognose) zu tun, sondern ist sonnenklar.

Ich zweifel Behauptungen deutlich an, und erwähne, dass, wenn diese Behauptungen doch stimmen sollten, ein wissenschaftlicher beleg kein großes Problem wäre. Das wird hier gerne als "Belegforderung" interpretiert... ist es auch fast.

Abklären kann man nur etwas mit dem Urheber der Aussage in dem Buch. Und ich frage mich, wie ein Mensch dazu kommt, permanent von anderen Menschen, die mit dem Buch absolut nichts zu tun haben, Belege und Beweise zu fordern - und genau weiss, dass das nicht möglich ist. Und das permanent, über Monate/Jahre.

Es geht ja nicht nur um dieses Buch.

Wenn Astrologie - auch nur eine Schule - stimmen würde, wäre ein wissenschaftlicher beleg kein Problem. Dann würden sich diverse Korrelationen deutlich abzeichnen - insbesondere, wenn Berichte, wie gut doch Horoskope gepasst hätten oder wie gut man das bei anderen Menschen schon beobachtet hat, nicht nur auf Suggestion und selektiver Wahrnehmung beruhen würden.

Wenn Geistheilung funktionieren würde, wäre ein wissenschaftlicher Beleg dazu kein Problem.
 
pps. für mich finde ich es dann halt ehrlicher, wenn wer sagt: Du, ich glaube das nicht und will damit nix zu tun haben.

Er scheint sich trotz seiner Skepsis für parapsychologische Themen zu interessieren. Ganz pauschal scheint er so vorzugehen, dass er zunächst einmal Indizien oder Beweise für eine aufgestellte Hypothese oder Behauptung sucht, bevor er ihr seinen Glauben schenkt - dieses Vorgehen ist doch erst einmal nicht zu beanstanden, oder? Würdest Du denn einfach ALLES glauben, was irgendjemand aussagt?

Ein Beispiel: Nehmen wir an, ich habe einen Bekannten. Eines Tages erzählt mir diese Person, sie habe des Nachts Zombies gesehen, die plötzlich über das Haus gesprungen seien. Er sei sich auch 100%ig sicher, dass er all dies nicht geträumt habe und dass es reale Untote gewesen seien.

Würderst Du diese Geschichte ohne jeden Beleg von seiner Seite glauben? Ich muss bekennen, dass es mir ausgesprochen schwer fiele, da es Erklärungen gibt, die wahrscheinlicher sind:

1. Er lügt, um sich vielleicht meine Aufmerksamkeit zu verschaffen.

2. Er litt unter Halluzinationen oder täuschte sich anderweitig.

Diese beiden Erklärungsansätze sind meines Erachtens wesentlich wahrscheinlicher, als dass er tatsächlich die von ihm erwähnten Zombies sah.

Wenn man nach dem Sinn des Lebens sucht und dabei den diversen Religionen begegnet, muss man im Grunde auch eine Entscheidung treffen, oder nicht? Doch wonach richtet man selbige aus, wenn Evidenzen und gute Gründe kein Kriterium eines solchen Entschlusses darstellen? Meiner Meinung nach schließen sich viele Religionen und Ideologien gegenseitig aus, sodass nicht alle zugleich wahr sein können, da es zu Dissonanzen käme. Signum der Wahrheit ist jedoch die absolute Widerspruchsfreiheit (auch wenn man das angesichts der Resultate spezieller quantenphysikalischer Experimente eventuell auch anzweifeln kann).

Auch in der Medizin gibt es solche Situationen. Auf einmal wird mir eine Tumorerkrankung diagnostiziert, die einen hohen Maliginitätsgrad aufweist. Nun heißt es handeln. Ich beginne, mich über die Erkrankung zu informieren und stoße dabei auf vielzählige Behandlungsoptionen, die von den konventionellen Methoden der evidenzbasierten Medizin (Chirurgie, Chemotherapie, Strahlentherapie, Antiangiogenese, Immuntherapie usw.) bis zu verschiedenen komplementärmedizinischen Verfahren reichen (Misteltherapie, Homöopathie, Heilfasten, Krebsdiäten, germanische neue Medizin usw.).

Wonach würdest Du Deine Entscheidung ausrichten? Du hast vielleicht keine Zeit mehr, um mit allem "Deine eigenen Erfahrungen zu machen". Und vielleicht wären manche der genannten Therapieansätze sogar kontraproduktiv (meines Wissens kann das z. B. bei der Misteltherapie der Fall sein, wenn man damit Krebserkrankungen des lymphatischen Systems - wie z. B. die Hodgkin-Krankheit - behandeln will, da der immunstimulierende Effekt hier eventuell auch die Tumorproliferation fördern könnte). Wäre es da nicht sinnvoll, der Therapiemethode zu vertrauen, die eine empirische Basis hat? So kann man indirekt von der "Erfahrung" anderer profitieren. Das Positive: Die Erfahrungen, die Krebspatienten mit den allopathischen Behandlungskonzepten machten, sind sogar auf wissenschaftlicher Basis bestätigt. Es sind also keine Einzelerlebnisse, die von den betroffenen Einzelpersonen auch fehlinterpretiert werden können.

Sicherlich kann man einwenden, dass man eine schulmedizinische Therapie ja mit einer alternativmedizinischen Behandlung kombinieren könne, sofern man alles mit dem behandelnden Arzt/Onkologen abgesprochen habe. Jedoch gibt es eben Heiler, die dezidiert von konventionellen Verfahren abraten (Hamer, Breuß).
 
Joey schrieb:
Ich wollte zeigen, dass diese Behauptung - und es ist eine Behauptung, die z.B. auf dem Klappentext DIREKT da steht - unglaubwürdig ist. Ebenso habe ich noch weiteren Blödsinn in dem Buch aufgezeigt. Z.B. das ständige Palaver darüber, wie gut Herr Klügl sich doch mit Wissenschaft etc. auskennen würde, gepaart mit großem Blödsinn eben über diese Wissensxchaft - insbesondere der Quantenmechanik.

Das wissen wir alle schon längst. Wurde ja des langen und breiten darüber diskutiert, und auch "damals" war schon klar, dass eine Abklärung durch Forumsnutzer nicht möglich ist und niemals möglich sein wird.

Joey schrieb:
Alles Punkte, die DEUTLICH an der Seriösität des Buches kratzen, so dass es eigentlich unverständlich ist, dass da irgendjemand au8ch nur ansatzweise "seriös" drüber schreiben kann. Selbst, wenn in anderen Eso-Büchern noch hanebüchenere Behauptungen aufgestellt werden... in dem Buch ist NICHTS zu finden, was irgendwelche Aussagen über Wahrheit oder Realität gerecvht werden würde, auch, wenn das Buch als solche geschrieben und gemeint ist.

Anevay schrieb:
pps. für mich finde ich es dann halt ehrlicher, wenn wer sagt: Du, ich glaube das nicht und will damit nix zu tun haben.

Sehe ich genauso.

Edit: Ups, da ist Fehler passiert. Nachfolgende Aussage betrifft

@Joey

Und weiter? Siehe oben. Es wurde damals bereits gesagt, dass eine Klärung nur mit dem Autor bzw. Herrn Klügl selber herbeigeführt werden kann.
Diese (sorry) blöde Buch wird dich bis in alle Ewigkeit verfolgen, wenn du nicht gewillt bist, auch mal loszulassen - deine ...... Gedankengänge.

Joey schrieb:
Ich zweifel Behauptungen deutlich an,

Zweifeln kannst du soviel du willst, das bleibt dir unbenommen - so lange du nicht von anderen Belege für ihre Meinung verlangst. Wird ja immer besser... :rolleyes:

Joey schrieb:
Wenn Astrologie - auch nur eine Schule - stimmen würde, wäre ein wissenschaftlicher beleg kein Problem. Dann würden sich diverse Korrelationen deutlich abzeichnen - insbesondere, wenn Berichte, wie gut doch Horoskope gepasst hätten oder wie gut man das bei anderen Menschen schon beobachtet hat, nicht nur auf Suggestion und selektiver Wahrnehmung beruhen würden.

Na und? Ist doch völlig wurscht, ob jemand an die Korrektheit diverser Aussagen einer Astro-Schule glaubt oder nicht. Jeder hat das Recht auf seine Meinung, und jeder hat das Recht, sie zu äussern. Auch OHNE Belege.
 
Zuletzt bearbeitet:
Werbung:
Zweifeln kannst du soviel du willst, das bleibt dir unbenommen - so lange du nicht von anderen Belege für ihre Meinung verlangst. Wird ja immer besser... :rolleyes:

Das hängt vom Kontext ab... Wenn man sich in einem Diskurs befindet, in dem Ansichten und Positionen diskutiert werden, dann ist es schon typisch, nach Belegen zu fragen und diese auch kritisch zu betrachten. Wie sollte man sonst über einen Sachverhalt debattieren?
 
Zurück
Oben