Wahrnehmung und Stimmigkeit

Glaube ich nicht. Du kannst das bspw. genauso gut als Kind aus Spass auswendig gelernt haben und hast seither halt jene Verknüpfung verfügbar, wenn du das belegen sollst. Tatsächlich aber ist dem gar nicht so. Das gibst du nur vor, um dich wichtig zu machen. Du willst wohl unbedingt was Besonderes sein, wa?
Merkste was? ;);)

Es gibt diverse Untersuchungen dazu, die nahelegen dass Synästhetiker wirklich das wahrnehmen, was sie behaupten. Hab da vor Jahren mal eine Reportage zu gesehen, und finde jetzt auf die Schnelle die genauen Versuchsbeschreibungen nicht im Netz. Aber mittels MRT, sowie tests, bei denen die reaktionszeit und ähnliches eine Rolle spielen, kann man relativ gut nahelegen, dass die behauptete Wahrnehmung wirklich wahrgenommen oder zumindest stark assoziiert wird.

Und nochmal: Synästhetiker behaupten im allgemeinen NICHT, dass ihre Wahrnehmung etwas mit der Realität zu tun hat.
 
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(...) Leider weiss ich auch nicht, welcher Film das genau war, ich denke aber, wenn wir ihn zufällig wiedersehen, wirds uns von allein einfallen. Da bin ich echt gespannt, welche Wahrnehmung sich als richtig raustellen wird.

So oder so aber musste ich aber gewaltig schlucken ob der Erkenntnis, zumindest von meiner Warte aus; wie sich schlichte Erzählungen in Kindern zu realen Wahrnehmungen manifestieren können. ;)

Weißt Du noch ungefähr das Datum, Uhrzeit und den Sender?
 
Ich weiss nur noch, dass es ungefähr zwei Jahre her ist und eher abends war. Der Sender wird wohl ein Kinderkanal gewesen sein.

Den Film selbst würde ich jedenfalls recht bald wiederkennen. Wieso? :)

Wenn es in der jüngeren Vergangenheit gewesen wäre, hätte ich geschaut, ob ich in diversen mediatheken und Online-Angeboten zur TV-Aufzeichnung was finde.
 
Jou, Kinder machen sowas. Selbst, wenn du dich in diesem Fall geirrt haben solltest, bleibt es dabei: Kinder machen sowas.
Ich kann mich sogar noch an mich selbst in besagtem Alter erinnern. Da sass auf einmal ~mindestens~ EIN Alien auf dem Schrank, ich schwör`s. :D

*ggg...

Ja... und auch von der Selbsterfüllenden-Prophezeihung und meiner Tochter kann ich ein kleines, *wirklich merkwürdiges* Anekdötchen erzählen...

Meine Tochter ist ungefähr zwei/drei Jahre alt... da umarmt sie mich plötzlich mit den Worten: DANKE!!! Du mich rettet hast.

Ich stutze leicht... umarm sie mit... und denke mir nichts dabei.

Einige Zeit später, aus heiterem Himmel fällt sie mir wieder euphorisch in den Arm:

Mama, danke, du mich rettet hast!

Ich: Schatz, was meinst du denn? Wie, wo... habe ich dich gerettet?

Sie: Na mit Auto... das Auto kam... du mich rettet... weisst du nicht mehr?

Ich: Nee, das weiss ich nicht. Das hast du bestimmt geträumt. Ein schöner Traum... *lächelknuddel

Sie: Was ist ein Traum

Ich erkläre ihr, was ein Traum ist, merke sowieso bald, dass ich das einer zweidrei Jährigen schwer vermitteln kann... und belasse es dabei, das hängen bleiben wird, was nötig ist.

Sie hört aufmerksam und interessiert zu... wendet sich wieder anderen Aktivitäten zu ... kommt irgendwann plötzlich wieder auf mich zu gelaufen und meint: Danke, Mama, du mich rettet hast.

Ich: was redest du da? WANN soll ich dich denn gerettet haben???

Sie: Weisst du das nicht mehr? Vor Auto...

Ich in der Hoffnung ihr doch noch vermitteln zu können, was "TRAUM" meinen könnte: WAHANN DENN

Sie, begeistert: Na... morgen....

Ok: Alles klar!

Ich bringe sie am nächsten Tag zum Kindergarten... völlig neurotisch und darauf bedacht, dass mein Kind auf Laufrad jaaaa nicht von einem Auto erfasst wird. Es passiert auch nichts. Puh! Also wer an diesem Tag eine Mama mit Kind hektisch, nervös, übervorsichtig durch Berlin hat stiefeln sehen... der hat sicher uns gesehen... *g. Aber gut, ging sich ja alles glatt aus.

Alles quatsch... sage ich mir irgendwann. Vergesse den Tag über, worums überhaupt ging. Hohle sie auch vom Kindergarten ab. Alles gut. Irgendwann fällt mir ein, dass wir noch was vergessen haben und zum Einkaufen müssen. Auch bis dahin ist mir die "Autogeschichte" praktisch entfallen.

Irgendwann stehen wir an einer grossen Schnellstrasse mit sehr vielen Ampeln an allen Kreuzungen. Sie zappelt auf dem Fahrrad rum, kanns kaum erwarten, wieder loszufahren... da fällts mir plötzlich wieder ein und ich schreie sie fast schon hysterisch an, dass sie gefälligst bitte still halten solle, dies sei eine sehr, sehr gefährliche Strasse... was sie auch an den vielen Ampeln sehen könne... blah blah, erklär... aufreg... erklär ... beruhig... Ich zeige auf die Ampeln... sehe grün... erkläre ihr:

So,.... JETZT können wir losgehen, siehst du.

Und wir stiefeln über die Strasse, als ich plötzlich mit der Hand am Rad der Kleinen inmitten eines lauten Gehupes und ständigem Stops und Gequietsche von Autos "erwache".... ich schnapp sie mir und laufe wieder zurück zur Ampel, völlig erschrocken und irritiert... eine Frau packt mich am Arm und fragt mich verächtlich, ob ich se noch alle hätte und was in mich gefahren sei. Ich erwidere nur, dass ich selbst erschrocken sei... und gar nicht wüsste, wie uns hier geschehen sei, es sei doch grün gewesen. Eine andere Frau von gegenüber kommt an mir vorbei und flüstert mir ins Ohr, dass es wirklich grün war. Und meine Tochter guckt mich nur glückselig an und sagt: Danke du mich rettet hast, Mama.

:confused: :confused: :confused:

Ähm... *kopfkratz.... ist wirklich so passiert.
 
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Ich war eine Woche auf einem Naturtreffen mit meinen Kindern.
Viele Workshops wo ich teil nahm. Die Kinder konnten sich dort völlig frei bewegen.
Eines Nachmittags, als ich bei einem Flötenbau Workshop sass, kam ich nicht zur Ruhe. Ich hatte das Gefühl mein Kind sucht mich. Ich war unruhig und blickte immer wieder hinter mich .
Ja, und dann kam ein netter Helfer mit einem Kind auf den Schultern, welches seine Mama suchte.

Es gibt dieses unsichtbare Band, das uns mit den Menschen denen wir nahe stehen verbindet. Empathie
 
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