Wahrnehmung und Stimmigkeit

Nun, es bleibt jedem einzlenen überlassen, es so zu sehen. Es bedarf m.e. auch keines schutzes, weil sich jeder mündige und urteilsfähige mensch sein eigenes bild machen kann, das es zu respektieren gilt, solange keine gefährdung an leib und leben besteht. Man kann hier also auch übertrieben schützen wollen und kann sich in einem zweiten schritt fragen, warum man das will.

Richtig. Ich spreche mich ja auch nicht für ein Verbot aus. Aber dann kann und will ich immernoch beschreiben, warum diverse Behauptungen zweifelhaft und fragwürdig sind. Auch damit kann jeder umgehen, wie er/sie will.

All das 'hilft' nicht und soll auch nicht.

Und wozu ist z.B. Astrologie dann gut?

Oft ist eine innere not anlass dafür, sich der esoterik zuzuwenden. Wenn man in dieser 'not' hängenbleibt oder sich in ein opferdasein begibt, nagt das an der urteilsfähigkeit, dann wird's ev. gefährlich, weil man beeinflussbar ist.
Wenn ich allerdings nicht schlafen kann, schon alles probiert und abgeklärt habe, kann es sein, dass ich einen wünschelrutengänger anfrage, ob er mir hilft, eine versteckte wasserader zu finden, die allenfalls negativen einfluss hat.

Das mit der inneren Not kann ich sogar gut verstehen. Die Trauer um verstorbene Menschen ließ mich vor zehn Jahren mich wieder für das Thema ein wenig interessieren - das war der Anlass, dass ich mich hier im Forum anmeldete. Und sei die innere Not auch z.B. nur darum, weil man unglücklich verliebt ist. Habe ich auch schon viel erlebt, und es ist verdammt unangenehm. Da gibt es in der Esoterik dann diverse Angebote. Die Frage ist: Können die Angebote das leisten, was sie behaupten?

Da gibt es beispielsweise dann menschen, die behaupten, Kontakt mit den Seelen Verstorbener aufnehmen zu können. Wenn das wahr wäre, wäre das eine tolle Möglichkeit der Trauerbewältigung. Man könnte nochmal ordentlich Tschüß sagen in der Gewissheit sich (in hoffentlich ferner Zukunft) wieder zu sehen. Wenn es nicht möglich ist, z.B. alleine schon deswegen, weil es kein Jenseits gibt, läuft man einer Illusion nach.
 
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Ich z.B. möchte GAR NICHT beurteilt werden.

:thumbup:Das geht mir ganz genauso.

Und wenn ich sage, ich bin so und so und so, dann hätte ich allenfalls gern ein "aha" als Antwort, aber kein "ich glaube dir; ich glaube dir nicht, haste Beweise?, du bist ja doof; deine Behauptung ist unsinnig und auch keine diversen Smilies."


Und da das aber doch immer und immer wieder vorkommt, schmeisse ich den Ball ab und an zurück (macht "man" nicht, ich tu`s. Dann aber ist das Geschrei nach Achtung und Respekt gross- wie bei bockigen Kindern eben, wirklich.;)
 
Eine beurteilung ist aber beim fall der anstellung nötig und berechtigt, wie soll sich sonst der arbeitgeber ein bild von dir machen? Es findet meist die einreichung eines bewerbungsdossiers statt und i.d.r. ein gespräch. Man beurteilt dort, ob man die kriterein für den job mitbringt und auch ins team passt. Ich finde beurteilung in dem zusammenhang auch nicht negativ, es hat also nichts mit verurteilen/urteilen zu tun.

Natürlich weiß ich was Du meinst, jedoch wird MICH ein Chef nicht während eines einzigens Gesprächs kennenlernen & beurteilen können.
Er kann lediglich meine Fähigkeiten abschätzen, die ich für den Beruf, den ich wählte mitbringe, oder auch nicht.
 
Nein und muss er auch nicht. Er kann nachfragen und wird irgend eine antwort erhalten - oder auch keine.
Der arbeitsmarkt ist frei und rein rechtlich handelt es sich nicht um widerrechtlichkeit, jemanden nicht einzustellen, weil es keinen anspruch auf anstellung gibt. Anders sähe es aus, wäre das gleichstellungsgesetz (Schweiz) verletzt worden, er also aufgrund geschlecht, hautfarbe, etc. nicht eingestellt worden.

Gesetzlich ok heißt nicht unbedingt moralisch einwandfrei.

Ich wäre auch bereit durch einen Berufs-Astrologen beurteilt zu werden.

Wenn die Beurteilung nicht besser ist, als wenn sie gewürfelt worden wäre - und ob eine Astrologie-Schule es nun besser kann als blosses würfeln ist sehr fragwürdig - wäre ich ziemlich empört, das als Auswahlkriterium zu nehmen.
 
Dann fehlts dir an Empathie?? Wenn Du nämlich bspw. Aura sehen könntest, nur WENN, dann wüsstest du, wie sich dein Geschreibsel anfühlt.
Deine freundliche Art beruhigt nämlich auf gar keinen Fall. Was bleibt, ist echt nur dein *haste Belege?" DAS IST schon sehr persönlich. Du vergisst offensichtlich, dass du Joey- der Mensch, bist und nicht Joey, der Wissenschaftler. Und weil dir das nicht präsent ist, forderst du von Privaten, sie sollen DIE Esoterik mal ausweisen. Dass da eine Dissonanz ist, fällt dir wohl nicht mal auf?:confused:

Oh, dass es Leuten unangenehm ist, wenn ihnen gesagt wird, dass sie wahrscheinlich einer Illusion nachlaufen, kann ich sehr gut nachvollziehen.

Das ist der gleiche Effekt, der mir hier im Thread schon vorgeworfen wurde: Das Weltbild (und Selbstbild) gerät ins Wanken und wird angekratzt. Das muss dann verteidigt werden.

Schön, dass Dir diese Dissonanz auch auffällt. Lustig nur, dass es immer nur einseitig den Skeptikern vorgeworfen wird.
 
:thumbup:Das geht mir ganz genauso.

Und wenn ich sage, ich bin so und so und so, dann hätte ich allenfalls gern ein "aha" als Antwort, aber kein "ich glaube dir; ich glaube dir nicht, haste Beweise?, du bist ja doof; deine Behauptung ist unsinnig und auch keine diversen Smilies."
Mich nervt es ganz einfach, wenn jemand anderer meint, mich besser beurteilen zu können, als ich selbst.
ICH bin der Mensch der in mir forscht.
ICH bin der Mensch mit MEINEN Erfahungen, die allerdings, laut Joey, nicht von großartiger Bedeutung sind.

Und da das aber doch immer und immer wieder vorkommt, schmeisse ich den Ball ab und an zurück (macht "man" nicht, ich tu`s. Dann aber ist das Geschrei nach Achtung und Respekt gross- wie bei bockigen Kindern eben, wirklich.;)
:umarmen:
 
Oh, dass es Leuten unangenehm ist, wenn ihnen gesagt wird, dass sie wahrscheinlich einer Illusion nachlaufen, kann ich sehr gut nachvollziehen.

Das ist der gleiche Effekt, der mir hier im Thread schon vorgeworfen wurde: Das Weltbild (und Selbstbild) gerät ins Wanken und wird angekratzt. Das muss dann verteidigt werden.

Schön, dass Dir diese Dissonanz auch auffällt. Lustig nur, dass es immer nur einseitig den Skeptikern vorgeworfen wird.

Da ich von dir nichts fordere, trifft deine Erklärung so nicht zu. Das Ungleichgewicht besteht ja eben in deiner Forderung an andere.
Unangenehm bist du mir trotzdem nicht... nur die Forderung ist nicht relevant. ;)
 
Da ich von dir nichts fordere, trifft deine Erklärung so nicht zu. Das Ungleichgewicht besteht ja eben in deiner Forderung an andere.
Unangenehm bist du mir trotzdem nicht... nur die Forderung ist nicht relevant. ;)

Wäre es besser, wenn ich beispielsweise schreiben würde: "Astrologie klappt nicht!"

Nun, das ist meine Überzeugung, aber ich kann es nicht wissen. Ich weiß allerdings, dass, wenn Astrologie - bzw. eine "Astrologie-Schule" - das können würde, was behauptet wird, ein wissenschaftlich sauberer Beleg dessen gut möglich wäre.

So kommt die "Belegforderung" zustande.
 
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Richtig. Ich spreche mich ja auch nicht für ein Verbot aus. Aber dann kann und will ich immernoch beschreiben, warum diverse Behauptungen zweifelhaft und fragwürdig sind. Auch damit kann jeder umgehen, wie er/sie will.

Das ist richtig.:)

Und wozu ist z.B. Astrologie dann gut?

Keine ahnung. Zum zeitvertreib? Weil man dran glaubt? Weil bestimmte aussagen tatsächlich zutreffen? So trifft auf mich als widder vieles zu, was man widdern tatsächlich zusagt.

Das mit der inneren Not kann ich sogar gut verstehen. Die Trauer um verstorbene Menschen ließ mich vor zehn Jahren mich wieder für das Thema ein wenig interessieren - das war der Anlass, dass ich mich hier im Forum anmeldete. Und sei die innere Not auch z.B. nur darum, weil man unglücklich verliebt ist. Habe ich auch schon viel erlebt, und es ist verdammt unangenehm. Da gibt es in der Esoterik dann diverse Angebote. Die Frage ist: Können die Angebote das leisten, was sie behaupten?

Keine ahnung, ich habe noch keines ausprobiert, würde es aber nicht generell abstreiten. Wenn ein solches angebot angenommen wird, geht es massgeblich darum, wie man mit den infos umgeht, bzw. ob man etwas für sich nützliches oder lehrreiches draus ziehen kann und hier auch ein gewisses einschätzungsvermögen und bereitschaft vorliegt. Das hat aber massgeblich damit zu tun, wieviel 'innere vorarbeit' (esoterik halt;)) man bereits geleistet hat.

Da gibt es beispielsweise dann menschen, die behaupten, Kontakt mit den Seelen Verstorbener aufnehmen zu können. Wenn das wahr wäre, wäre das eine tolle Möglichkeit der Trauerbewältigung. Man könnte nochmal ordentlich Tschüß sagen in der Gewissheit sich (in hoffentlich ferner Zukunft) wieder zu sehen. Wenn es nicht möglich ist, z.B. alleine schon deswegen, weil es kein Jenseits gibt, läuft man einer Illusion nach.

Es geht doch hier eigentlich nur darum, was der betreffende glaubt, oder und nicht, was du oder ich als illusion ansehen? Es geht um sein weltbild, wie es funktioniert und was er davon erwartet, bzw. sich allenfalls erhofft. So wird (nur) derjenige kontakt zum anbieter eines solchen angebots aufnehmen, der grundsätzlich daran glaubt, dass man mit verstorbenen kommunizieren kann oder sich das wünscht. Es ist ein weltbild das neben anderen bestand hat, aber eben nicht im herkömmlichen sinn beweisbar ist, deshalb aber nicht weniger geltung oder berechtigung hat.
Ich persönlich bin nicht an eine äusserlich sichtbaren und überprüfbaren kommunikation mit verstorbenen interessiert, weil es wieder etwas ist, was meinen 'inneren bereich' anbelangt und wie tief ich den durchdrungen/durchschaut habe.

Muss los.:)
 
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