Wahrnehmung und Stimmigkeit

Ich verstehe, was du meinst, denke aber einfach, dass solche phänomene nicht auf die übliche art bewiesen werden können - und auch nicht sollen.

Wenn die Phänomene so stimmen würden, wie sie dargeboten werden, dann wäre es kein großes Problem.

Um zu 'verifizieren' muss dann ev. auf ungewohnte oder neue testverfahren zurückgegriffen werden. Allerdigs gehts im grund eben bei der esoterik nicht um ein verifizieren, dem andern beweisen oder glaubhaft machen, sondern um persönliche erfahrung.

Dafür werden aber wie gesagt ziemlich viele Behauptungen "die Welt da draußen" betreffend gemacht.

Es kann sein, dass wir uns missverstehen.
Kehren wir wieder in den inneren bereich zurück: Esoterik ist für mich im grunde 'arbeit an sich selbst' (...)

Schön. Wie helfen Horoskope dabei? Wieso helfen "alternative Heilmethoden" dabei? Wie hilft ein Aurachirurg dabei? Wie helfen Kartenleger dabei? Wie helfen Wünschelrutengänger dabei?

Einverstanden. Wir sind hier im bereich der medizin, wo durch die esoterik die grossen heilsversprechen stattfinden, was ich als gefährdend empfinde. Es geht um eine krankheit und der betroffene ist vermutlich in einer situtation, wo es ihm an reellem bezug, einschätzungsfähigkeit, etc. mangelt und er einfacher manipuliert werden kann.
Wenn du nun aber fragen nach der aura, dem stand der sterne o.ä. ähnlichen esoterischen teilbereichen stellst, mag doch jeder dazu stehen, wie er will. Es fndet keine gefährdung statt, jeder darf wahrnehmen was er will und dabei positives für sich ableiten. Eine positive nachricht in einem dieser teilbereiche kann neues selbstbewusstsein geben und indirekt unterstützen.

Ist es denn immer harmlos? Wie stehst Du z.B. dazu, wenn Firmen Astrologen einstellen, die bei der bewerberausweahl helfen sollen? Wenn Astrologie können würde, was behauptet wird, wäre das ein logisches und folgerichtiges Vorgehen. Kann sie es? Kann es eine Astrologie-Schule?
 
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Ja, ist es in meinen augen.
Wo siehst du denn hier die gefährdung?
Bei der firma, die ev. die falschen leute anstellt, weil sie so doof war, sich auf astrologie mehr zu verlassen als auf ein persönliches gespräch?
Beim potenziellen angestellten, der bei der auswahl ausgeschieden ist, weil er die astrologischen kriterien nicht erfüllte? Was hätte dieser wohl in einer solchen firma zu erwarten gehabt?

Warauf ich hinauswill: Mündige und urteilsfähige menschen können prüfen was und wie sie es wollen, bzw. verfallen nicht allzeit und überall in die rolle des opfers.

Kann der potentielle Angestellte es denn prüfen?

Und ja, in einer Firma, die ihre Angestellten so aussucht, würde ich nicht gerne arbeiten wollen. Da der Arbeitsmarkt aber mitunter - je nach Beruf - eng ist und auf viele Stellen sich ettliche Bewerber melden, würde mir vielleicht nichts anderes übrig bleiben.
 
Joey schrieb:
Nun gibt es aber beispielsweise auch Firmen, die Astrologen beschäftigen, ihnen bei der Bewerberauswahl zu "helfen". Ist das immernoch harmlos? Wenn auch nur eine Schule innerhalb der Astrologie wirklich können würde, was sie behauptet, wäre das logisches und folgerichtiges Vorgehen. Kann es irgendein Astrologe?

Fragt sich nur, für wen die von dir angesprochene Gefahr bestehen soll. Für den Unternehmer, weil er halt eine Fehlentscheidung getroffen hat (Fehlentscheidungen gibts ständig in allen möglichen Firmenbereichen, da redet keiner von Gefahr), oder für den Menschen, der von irgendwelchen Leuten, von denen er nichts weiss, be-, und wahrscheinlich auch oft genug geschehen, abgeurteilt wird. Psychologen mit ihrem Schubladendenken und -verhalten können sich mindestens genauso viel irren wie ein Astrologe, der irgendeinen Aspekt falsch berechnet bzw. deutet.

Ein astrologisches Profil eines potentiellen Mitarbeiters erachte ich für weniger gefährlich als ein Profil, das von Psychologen erstellt wurde - unter dem Deckmäntelchen der Wissenschaft aus unzähligen Schubladen zusammengewürfelt. Aber wenn da Fehler passieren, juckt das niemanden. Ist ja schliesslich Wissenschaft, nicht wahr? Während beim Astrologen Gefahren vermutet/gesehen werden, wo keine sind.
 
Wenn die Phänomene so stimmen würden, wie sie dargeboten werden, dann wäre es kein großes Problem.

Nun, es bleibt jedem einzlenen überlassen, es so zu sehen. Es bedarf m.e. auch keines schutzes, weil sich jeder mündige und urteilsfähige mensch sein eigenes bild machen kann, das es zu respektieren gilt, solange keine gefährdung an leib und leben besteht. Man kann hier also auch übertrieben schützen wollen und kann sich in einem zweiten schritt fragen, warum man das will.

Schön. Wie helfen Horoskope dabei? Wieso helfen "alternative Heilmethoden" dabei? Wie hilft ein Aurachirurg dabei? Wie helfen Kartenleger dabei? Wie helfen Wünschelrutengänger dabei?

All das 'hilft' nicht und soll auch nicht.
Oft ist eine innere not anlass dafür, sich der esoterik zuzuwenden. Wenn man in dieser 'not' hängenbleibt oder sich in ein opferdasein begibt, nagt das an der urteilsfähigkeit, dann wird's ev. gefährlich, weil man beeinflussbar ist.
Wenn ich allerdings nicht schlafen kann, schon alles probiert und abgeklärt habe, kann es sein, dass ich einen wünschelrutengänger anfrage, ob er mir hilft, eine versteckte wasserader zu finden, die allenfalls negativen einfluss hat.

Ist es denn immer harmlos? Wie stehst Du z.B. dazu, wenn Firmen Astrologen einstellen, die bei der bewerberausweahl helfen sollen? Wenn Astrologie können würde, was behauptet wird, wäre das ein logisches und folgerichtiges Vorgehen. Kann sie es? Kann es eine Astrologie-Schule?

Das beantwortete ich oben.
 
Fragt sich nur, für wen die von dir angesprochene Gefahr bestehen soll. Für den Unternehmer, weil er halt eine Fehlentscheidung getroffen hat (Fehlentscheidungen gibts ständig in allen möglichen Firmenbereichen, da redet keiner von Gefahr), oder für den Menschen, der von irgendwelchen Leuten, von denen er nichts weiss, be-, und wahrscheinlich auch oft genug geschehen, abgeurteilt wird. Psychologen mit ihrem Schubladendenken und -verhalten können sich mindestens genauso viel irren wie ein Astrologe, der irgendeinen Aspekt falsch berechnet bzw. deutet.

Ein astrologisches Profil eines potentiellen Mitarbeiters erachte ich für weniger gefährlich als ein Profil, das von Psychologen erstellt wurde - unter dem Deckmäntelchen der Wissenschaft aus unzähligen Schubladen zusammengewürfelt. Aber wenn da Fehler passieren, juckt das niemanden. Ist ja schliesslich Wissenschaft, nicht wahr? Während beim Astrologen Gefahren vermutet/gesehen werden, wo keine sind.

Ein Astrologe irrt sich ja nicht nur, wenn er Aspekte falsch berechnet oder interpretiert. Er irrt sich, indem er glaubt, er könne irgendetwas über den Menschen anhand der Planetenpositionen aussagen. Er erstellt ein rein zufälliges Bild des menschen, was NICHTS überzufällig gut mit dem menschen zu tun hat.

Ein Psychologe wird für seine Cha4rakteranalyse immerhin hoffentlich den betreffenden Menschen beobachten und mit ihm reden etc.

Wie möchtest Du lieber beurteilt werden? Durch Beobachtung und gespräch? Oder z.B. dadurch, dass ich hier mal ein paar Würfel werfe und daraus mir ein Charakterbild rausinterpretiere?
 
Süß. Du schreibst hier von Würde, Respekt und Achtung und vergleichst mich im gleichen Beitrag abwertend mit einem bockigen Kind. Von einer sachlichen Auseinandersetzung keine Spur.

Was bedeutet denn Respekt und Achtung? Niemand hier hat von mir zu befürchten, ich würde ihn/sie verbrennen wollen oder ähnlich Schaden zufügen. Das "schlimmste", was icvh mache, ist, dass ich konstant widerspreche (damit mein Widerspruch nicht im Forums-Nirvana verschwindet), diversen Behauptungen deutlich anzweifle, bzw. darstelle, dass eine gute Überprüfung kein großes Problem wäre, wenn die Behauptung so stimmen würde, wie dargestellt.

Dann fehlts dir an Empathie?? Wenn Du nämlich bspw. Aura sehen könntest, nur WENN, dann wüsstest du, wie sich dein Geschreibsel anfühlt.
Deine freundliche Art beruhigt nämlich auf gar keinen Fall. Was bleibt, ist echt nur dein *haste Belege?" DAS IST schon sehr persönlich. Du vergisst offensichtlich, dass du Joey- der Mensch, bist und nicht Joey, der Wissenschaftler. Und weil dir das nicht präsent ist, forderst du von Privaten, sie sollen DIE Esoterik mal ausweisen. Dass da eine Dissonanz ist, fällt dir wohl nicht mal auf?:confused:
 
Kann der potentielle Angestellte es denn prüfen?

Nein und muss er auch nicht. Er kann nachfragen und wird irgend eine antwort erhalten - oder auch keine.
Der arbeitsmarkt ist frei und rein rechtlich handelt es sich nicht um widerrechtlichkeit, jemanden nicht einzustellen, weil es keinen anspruch auf anstellung gibt. Anders sähe es aus, wäre das gleichstellungsgesetz (Schweiz) verletzt worden, er also aufgrund geschlecht, hautfarbe, etc. nicht eingestellt worden.
 
Ich z.B. möchte GAR NICHT beurteilt werden.

Eine beurteilung ist aber beim fall der anstellung nötig und berechtigt, wie soll sich sonst der arbeitgeber ein bild von dir machen? Es findet meist die einreichung eines bewerbungsdossiers statt und i.d.r. ein gespräch. Man beurteilt dort, ob man die kriterein für den job mitbringt und auch ins team passt. Ich finde beurteilung in dem zusammenhang auch nicht negativ, es hat also nichts mit verurteilen/urteilen zu tun.
 
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Ein Astrologe irrt sich ja nicht nur, wenn er Aspekte falsch berechnet oder interpretiert. Er irrt sich, indem er glaubt, er könne irgendetwas über den Menschen anhand der Planetenpositionen aussagen. Er erstellt ein rein zufälliges Bild des menschen, was NICHTS überzufällig gut mit dem menschen zu tun hat.

Ein Psychologe wird für seine Cha4rakteranalyse immerhin hoffentlich den betreffenden Menschen beobachten und mit ihm reden etc.

Wie möchtest Du lieber beurteilt werden? Durch Beobachtung und gespräch? Oder z.B. dadurch, dass ich hier mal ein paar Würfel werfe und daraus mir ein Charakterbild rausinterpretiere?


Ich wäre auch bereit durch einen Berufs-Astrologen beurteilt zu werden.
 
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