@MerlinEngel
Entschuldige, dass ich den gleichen Beitrag nochmal poste. Vielleicht hast du ihn vorhin übersehen, weil ich dich nicht mit @ angeschrieben habe.
Das klingt für mich, als hätte dein Sohn diese Anfälle nur bei dir - oder zumindest beim Vater nicht so schlimm. Stimmt das?
Wenn man das liest:
schaut es so aus, dass der Grund für seine Anfälle bzw. für die Heftigkeit der Anfälle nicht der Autismus ist, sondern die Pubertät das ausgelöst hat.
Oder er glaubt, dass er sich das bei dir erlauben kann, weil er inzwischen - auf welche Art auch immer - zu "verwöhnt" worden ist.
Das sind die Schlüsse, die sich für mich aus deinen Erzählungen ergeben. Korrigier mich bitte, wenn es nicht stimmt.
Vielleicht wäre Sadiras Vorschlag eine gute Lösung für eine Weile? Wie du schreibst, kann er sich nach Außen auch normal geben, wenn er will - er "muss" also nicht ständig Anfälle haben. Bei euch/dir weiß er halt, dass er das "darf" - woanders würde er bald lernen, sich besser zu kontrollieren, denke ich.
Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass er deshalb so viele Anfälle hat, weil er mit seiner jetzigen Situation unzufrieden ist: 18 und noch keine Arbeit, kein eigenes Leben. Er will etwas erleben, selbstständiger werden.
Wenn er ein besonderes Interesse hätte, könnte man vielleicht eine entsprechende Aktivität/Wohnform für ihn finden.