Verfehlte Emanzipation der Frau?

Made My day LOL

Bei allem Respekt, ich hab n Freund :)
Er hält auch nicht viel von der Kirche (y)

Verschob mich aber bitte mit dein Gott Gerede, schlaf gleich ein... :sleep: :sleep:

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Menschen mit starre Sichtweise in eine komische Welt leben...
Reine Zeit Verschwendung mit dir zu unterhalten, da ich ein freies Leben lieber habe.
Bevor du dich ins Land der Träume begibst möchte ich noch sagen: Sorry, wollte dir nicht nahe treten, dennoch zeigt mir deine Reaktion, dass ich offenbar einen wunden Punkt getroffen habe. Eine Frau mit deiner Einstellung, nämlich einer übertriebenen Paranoia wie im Mittelalter unterdrückt zu werden, wird es wohl immer schwierig in der "Männerwelt" haben, ob du es nun wahrhaben willst oder nicht.
 
Werbung:
Die meisten Frauen auf der Welt werden heute noch "wie im Mittelalter" unterdrückt. ;)
ja leider :(
jedoch sind wir da wo wir leben in der glücklichen Lage, dass es nicht mehr so ist (y)
Allerdings gibt es eine nicht unerhebliche Anzahl von Damen, die eindeutig zu weit gehen und viel Schaden in der Gesellschaft anrichten. Wie gesagt, man kann auch auf der anderen Seite vom Pferd runter fallen o_O
 
ja leider :(
jedoch sind wir da wo wir leben in der glücklichen Lage, dass es nicht mehr so ist (y)
Allerdings gibt es eine nicht unerhebliche Anzahl von Damen, die eindeutig zu weit gehen und viel Schaden in der Gesellschaft anrichten. Wie gesagt, man kann auch auf der anderen Seite vom Pferd runter fallen o_O

Diese relativ kleine Zone, wo es für Frauen nicht so arg wie früher ist, ist noch sehr fragil. Und Emanzipation hat keinen Schaden angerichtet. Das darfst Du der Wirtschaft anlasten, die Frauen instrumentalisiert als günstige Arbeitskräfte. Und genau darum ist Geld auch so wichtig, also gerechte Bezahlung. Solange Frauenarbeit weniger wert ist als Männerarbeit, ist es wichtig, am Ball zu bleiben und diese Interessen durchzusetzen.

Es gibt so einige Jobs, die nälich alleine deshalb schlecht bezahlt werden, weil zunehmend Frauen sie machen. Lehrerin, Erzieherin zum Beispiel. Aufgaben, die Frauen ja privat eh übernehmen, was kann daran bitte wertvoll sein? Das ist das Kernproblem, die mangelnde Wertschätzung, die sich natürlich, wenn man solche Aufgaben als Beruf ausübt, angemessen bezahlt werden müssen.

Ich sag ja auch nicht, dass ein Maurer nur halb so viel verdienen braucht, weil mein Mann es auch schafft, zu Hause diese Arbeiten auszuführen und solche Tätigkeiten deshalb minderwertig sind.
 
Diese relativ kleine Zone, wo es für Frauen nicht so arg wie früher ist, ist noch sehr fragil. Und Emanzipation hat keinen Schaden angerichtet. Das darfst Du der Wirtschaft anlasten, die Frauen instrumentalisiert als günstige Arbeitskräfte. Und genau darum ist Geld auch so wichtig, also gerechte Bezahlung. Solange Frauenarbeit weniger wert ist als Männerarbeit, ist es wichtig, am Ball zu bleiben und diese Interessen durchzusetzen.

Es gibt so einige Jobs, die nälich alleine deshalb schlecht bezahlt werden, weil zunehmend Frauen sie machen. Lehrerin, Erzieherin zum Beispiel. Aufgaben, die Frauen ja privat eh übernehmen, was kann daran bitte wertvoll sein? Das ist das Kernproblem, die mangelnde Wertschätzung, die sich natürlich, wenn man solche Aufgaben als Beruf ausübt, angemessen bezahlt werden müssen.

Ich sag ja auch nicht, dass ein Maurer nur halb so viel verdienen braucht, weil mein Mann es auch schafft, zu Hause diese Arbeiten auszuführen und solche Tätigkeiten deshalb minderwertig sind.

Du hast vollkommen Recht was die Ausbeutung von Menschen in der Arbeitswelt durch Unterbezahlung betrifft. Das betrifft sicherlich hauptsächlich Frauen. Dagegen muss man weiterhin ankämpfen! Ich meine aber weniger den direkten wirtschaftlichen Schaden, der durch verfehlte Emanzipation entstand und entsteht, sondern allgemein die Beziehung zwischen den Geschlechtern und nicht zu vergessen letztlich die ganze Familie, die Schaden erleidet.

Die Arbeitsleistung der Frauen kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, wenn es um die unbezahlten Tätigkeiten zugunsten der Familie geht. Unsere Gesellschaft hat hier immer noch viel zu wenig Ausgleich bzw. Anrechnung geschaffen. Ganz besonders wenn Kinder in die Welt kommen, ist es unabdingbar, dass die Mutter die Möglichkeit hat, zumindest in den ersten Lebensjahren beim Kind zu sein, ohne wirtschaftlichen Schaden erleiden zu müssen. Ich sage ganz bewusst "Mütter" denn die Väter sind meines Erachtens gerade in den ersten Lebensjahren kein vollwertiger Ersatz. Das ist rein biologisch betrachtet einfach so.

Verfehlte Emanzipation der Frau richtet sich eigentlich letztlich gegen die Familie und auch gegen funktionierende, harmonische Partnerschaft. Es kommt mir so vor, als wollten es diese Frauen mit Gewalt der Männerwelt heimzahlen, was die Frauenwelt in Vergangenheit zu leiden hatte und teilweise immer noch leidet. Das kann kein gemeinsames Ziel sein!

Im Idealfall sollten beide Geschlechter zu gleichen Teilen für ihre Arbeit entlohnt werden, und auch die Möglichkeit haben, wenn sie sich für eine Familie entscheiden, diese auch human adäquat, liebevoll versorgen zu können und nicht innerhalb unserer Leistungsgesellschaft in wirtschaftliche Abhängigkeiten gedrängt werden, um dem Gewinnstreben der Gesellschaft dienlich zu sein! Wenn ich mir allerdings den status quo ansehe, ist es reines Wunschdenken, weil dieses Ideal meilenweit von der Realität entfernt ist und die Entwicklung in eine vollkommen falsche Richtung geht!

Eine Folge der Verfehlung ist auch, dass die Geschlechterbeziehungen immer weiter auseinander driftet und sich oftmals auf Sexualität und symbiotischer Prozesse reduzieren, wie auch immer die aussehen. Da fällt mir spontan der Begriff "Patchworkfamilie" ein. Ist das nicht jämmerlich? Es ist letztlich sowohl für den Mann, als auch für die Frau unbefriedigend und - ja, auch auf die Gefahr hin dass ich wieder einmal für meine konservativen Ansichten gesteinigt werde - auch nicht im Sinne Gottes!
 
Eine Folge der Verfehlung ist auch, dass die Geschlechterbeziehungen immer weiter auseinander driftet und sich oftmals auf Sexualität und symbiotischer Prozesse reduzieren, wie auch immer die aussehen. Da fällt mir spontan der Begriff "Patchworkfamilie" ein. Ist das nicht jämmerlich?

Was daran sollte jämmerlich sein? Patchwork ist die im Menschen angelegte natürliche Form des Zusammenlebens.

Unnatürlich ist der Kirchenwunsch "bis das der Tod sie scheidet" und Menschen eine dann sehr häufig destruktive Lebensform einhalten zu müssen, weil irgendewr ihnen das so vorschreiben möchte.

Emanzipation hilft Menschen, Männern wie Frauen, auf dem Weg dorthin, was sie wirklich wollen, wie sie wirklich leben möchten.

Frauen zu entrechten sollte sie ja in der Knechtschaft der kirchlich erwünschten Familie halten. Dafür misshandelten dann Ehemänner ihre eigenen Frauen oder gingen fremd.

Was ist besser? Eine Beziehung, die auf der Basis von Liebe zund Vertrauen zueinander funktioniert, mit eben dem Risiko, das man sich trennt, weil es nicht mehr passt, oder eine zwanghafte Ehe, aus der niemand ausbrechen darf und dort bleiben und leiden muss. Und wo auch Kinder extrem drunter zu leiden haben.
 
Was ist besser? Eine Beziehung, die auf der Basis von Liebe zund Vertrauen zueinander funktioniert, mit eben dem Risiko, das man sich trennt, weil es nicht mehr passt, oder eine zwanghafte Ehe, aus der niemand ausbrechen darf und dort bleiben und leiden muss. Und wo auch Kinder extrem drunter zu leiden haben.

worunter die Kinder nicht nur leiden sondern oftmals ebenso einen solchen ungewollten Weg einschlagen.
Oder eben die bewusste Entscheidung gegen eine Partnerschaft im herkömmlichen Sinne.
 
Werbung:
Emanzipation bedeutet für mich, dass die Verantwortung für das Wohlergehen der Familie nun endlich ein Ding von Frau und Mann geworden ist. Wenn Mann und Frau sich entschließen, eine Familie zu gründen, ist es nun Sache von beiden, für ihre kleine Familie zusammen die Verantwortung zu übernehmen. Alles andere ist ein Konstrukt aus Zeiten des Mutterwahns.
Diese beiderseitige Emanzipation - denn sie betrifft natürlich auch den Mann - befreit den Mann aus der alleinigen Verantwortung, lediglich in seinem bisherigen Rahmen für die Familie tätig zu sein, z.B. als alleiniger Ernährer. Ich denke, es war an der Zeit, dass auch der Mann aus dem Korsett der starren Konventionen befreit werden mußte, damit auch er einen größeren Spielraum seiner Selbst erhält. So erhält er z.B. heute die große Chance, sich in größerem Maße die Kindererziehung mit der Mutter zu teilen und dadurch ein innigeres Verhältnis zu seinen Kindern aufzubauen. Diese Befreiung des Mannes geht natürlich mit der Befreiung der Frau Hand in Hand. Ohne die Befreiung der Frau, hätte keine Befreiung des Mannes stattgefunden.

Es kann sich wohl jeder ausmalen, wieviel mehr entspannter es sich leben lässt, wenn Mann und Frau so leben, wie sie es im Rahmen ihrer kleinen Welt für angebracht halten, nach dem Motto: alles kann, nichts muss.:)

Lg
Urajup
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben