Verfehlte Emanzipation der Frau?

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Lies nach in dem Buch "Gott spricht zu uns"

Religiöser Fanatismus ist verankert in der Persönlichkeitsstruktur, weil einengende ´Werte´ mit hohem Identifizierungsgrad vorgetragen werden.

Menschen die immer gleich Gott zitieren halten an ihrer persönlichen fatalistischen Überzeugung fest. Meist fehlt die Dialog - und Kompromissfähigkeit, um mit anderen Systemen und Menschen umgehen zu können. Es fehlt meist Toleranz für anders Denkende und die Art ihres Vortragens erinnert an Besserwisserei.

Meist werden alle Mittel eingesetzt, auch das Argument, ´mit Gott persönlich gesprochen zu haben´ oder zu wissen was er meint, und sie haben mehr Information als jeder andere Sterbliche.

Traurig ist, dass diese fundamentalistischen Glaubensätzen keinen Halt und Sicherheit bieten, auch wenn sie noch so stark danach suchen, so finden Menschen mit dogmatischem Denken keinen Halt im Glauben und schon gar nicht in sich selbst.

Solche Menschen habend den Bezug zu anderen Menschen längst verloren, weil sie sich hinter der Bibel oder selbstgeschriebene Bücher – aus denen zitiert wird - verstecken, mit tatsächlichen oder vermeintlichen aufgestellten Vorschriften von Gott, um sich paradoxerweise so in den Mittelpunkt stellen zu können. Mit Büchern und Thesen– wer nimmt es schon so genau.

Man sollte die These zulassen, dass nicht Gott die Menschen erschaffen hat, sondern die Menschen Gott.

Gott ist eine Projektion der Menschen, ihren Ängsten und der daraus resultierende Wunsch nach Schutz und Geborgenheit. Die Menschen brauchen eine Projektionsfläche auf die sie alles projizieren, was sie nicht verstehen und wovor sie Angst haben. Aber wenn wir die Frage zulassen, ´was dem Menschen Schutz gewährt´, (nachdem er sich so sehr sehnt), dann fällt mir nur ein anderer Mensch ein.

Nur Menschen untereinander mögen sich beschützen und annehmen, und wenn man das jemanden verwehrt (Frau in großer Notlage) ist man kein Weggefährte, sondern ein Gegner, der den selbstverantwortete Gewissensentscheid einer anderen Person verwehrt.

Hört sich vielleicht etwas pathetisch an, aber nur wer den inneren Reichtum von Leben respektiert, dazu gehören auch Entscheidungen die man selbst für nicht richtig erachtet mitträgt, ist fähig der Respekt vor der anderen Entscheidung wichtiger zu nehmen als die eigene moralische Entrüstung

Wer bei legalem Schwangerschaftsabbruch von Mord, Schuld und allerlei reden, erkennt nicht die Not von Betroffenen. Ungewollte Mutterschaft ist Entmündigung von zwei Menschen, der Frau und letztlich auch des Kindes. Denn welches Kind will mit dem Stigma eines Vergewaltigers als Vater groß werden.
 
Brot und Rosen
Dankeschön, wie freundlich und ein Knicks gefällig?

Brot - nein, lieber ein Stück Land, eigenes Land, groß genug für mich und meine Familie

Rosen - wachsen dann auf meinem Land, in meinem Garten

Aber einen Stock hätt ich gerne,
besser einen langen Stab,
um meine Rechte als Frau und Mensch durchzusetzen.
Zuerst wohl in mir, indem ich mich aufrichte,
gleichberechtigt auf Augenhöhe und mit etwas Glück
mit Gleichgesinnten, die das zu schätzen wissen.

Teilt Stäbe aus.
 
Verfehlte Emanzipation der Frau ?

Nein, denn sie findet in vielem statt, und hat auch in vielem stattgefunden, viele Grundrechte sind entstanden im Laufer der Emanzipation. Dennoch gilt dies auch noch immer für die Emanzipation des Mannes.

Zweifellos hat die Frauenbewegung die erste Etappe der Emanzipation der Frau siegreich bestanden: die westliche Frau ist in vielem dem Mann gleichgestellt - sie darf wählen, sie darf studieren, sie darf sich scheiden lassen, sie darf Kanzlerin oder Präsidentin werden usw. Ohne diese Basis wäre eine weitere Emanzipation ganz sicher nicht möglich. Wenn sie auch weiterhin von den meisten Männern nicht so ganz "gleichwertig" eingeschätzt werden, so können sie sich doch auf ihre schwer erkämpften Grundrechte berufen.
Das ist ganz ohne Frage eine enorme Leistung und als Frau kann ich dieser ersten Generation der " Frauenemanzen"
nur dankbar sein.


Die Frauen wollte sich aus dem Patriarchat befreien, indem sie gleiche Rechte für beide Geschlechter forderte.
Und hier liegt der Hase begraben:


Das Patriarchat hat ihnen nach einigen Widerständen diese Rechte zugestanden ABER es ist Patriarchat geblieben mit all den Merkmalen des Patriarchats. Die hierarchische Ordnung, die Unflexibilität des Systems, die Gewalt gegen andere Völker, Rassen, Religionen und gegen die Frauen, gegen die Natur
hat sich nicht verringert - es gab zwei Weltkriege während der ersten Frauenbewegung, es gab Vergewaltigungen und Frauenmorde, Päderasten, Mafias und in neuester Zeit den weltweiten Terrorismus, der zunimmt statt abzunehmen. Und den gabs und gibts nicht nur im Vorderen und Mittleren Orient, sondern auch in Deutschland, beginnend mit der Kommune 1, der Bader-Meinhoff Zelle usw.


Emanzipation ist als Freigabe aus dem Vaterrecht zu verstehen - Gleichstellung von Vater-und Mutterrecht, von Sohn und Tochter.

Ergibt sich die Frage: Was wäre der nächste Schritt? Jetzt hat die Frau Macht bekommen (hat sie das wirklich?),
also wäre es längst an der Zeit sich dessen bewusst zu werden, was da eigentlich geschehen ist.
Ist es nicht so, dass sie ihre eigene weibliche Energie nun erst recht dem Manne zur Verfügung stellen, indem sie das von ihm erschaffene Panorama auf unserem Planeten mit allen seinen Hässlichkeiten (Raubbau der Natur gegenüber, Verschmutzung des Ambiente, Porno, scheussliche Filme,Plastikkultur, CocaCola und Mc. Donalds Sucht, ganz zu schweigen von anderen Süchten, gefördert hat durch ihre fleissige und ehrgeizige Mitarbeit.


Es ist ganz so wie das video vom Ursprung des Feminismus, das Jacques eingestellt hat, es aufzeigt.

Weshalb haben sich nur ganz vereinzelte Frauen gegen diese schädlichen Einflüsse gewehrt - weshalb haben freiwillig dem Patriarchat geholfen?
Es mangelt an Bewusstsein? Oder frau fühlt sich ganz wohl dabei, solange sie nicht aus ihrem brennenden Haus mit dem Kleinkind auf dem Arm flüchten muss vor weiteren Bomben und Vergewaltigern?
Oder sonst eine Erklärung?






Gleichgeschaltet kann kein Mensch werden, ist unmöglich doch die Menschenrechte gelten für die Frau, für den Mann und sowohl für die Kinder, so sollte es zumindest sein. SELBSTBESTIMMUNG.

In einigen Dingen mangelt es dennoch noch immer, dennoch ich entscheide über mein Leben und kein anderer, was schon mal ein wichtiger Punkt in der Emanzipation ist. In einigen Ländern leider noch nicht möglich, aber ich denke auch da positiv, dass es doch , auch wenn es noch hundert Jahre dauern möge, ein Fortschritt einkehren wird. Nicht in allem, aber in Vielen. ( Hat ja auch bei uns Jahrhunderte gedauert ).
"Hat ja auch bei uns Jahrhunderte gedauert " - ja, doch deshalb darf es jetzt nicht wieder Jahrhunderte dauern. Unsere Zeit beschleunigt sich ja immer mehr. Diese Zeitkurve, die mit der Franz. Revolution beginnt anzusteigen und nun schon bald die Vertikale erreicht hat, zeigt das klar auf. Wenn man sich mal vorstellt, was alles seit erfindung der Dampfmaschine und der Entdeckung der Elektrizität vor nur etwa 150 Jahren passiert ist...vor zwei Menschenleben gab es noch keine durch Industrie verursachte Umweltverschmutzung und Klimaveränderung.
Die Entdeckungen folgen immer dichter Schlag auf Schlag - zuviele Inhalte in zu wenig Zeitraum!
Deshalb müsste sofort gestoppt werden mit dieser halsbrecherischen Entwicklung, die sehr viele psychische und körperliche Erkrankungen verursacht hat (Psychiater, Psychologen und Ärzte wissen es).


Daher Sorge um meine Kinder in der Zukunft? Ja, klar zum Teil, wer sorgt sich nicht und dennoch werden sie ihren Weg gehen, auch in Zukunft, wenn ich nicht mehr da sein sollte,....dieses "Überängstliche " liegt mir nicht.

Mir auch nicht - dieser Typ Mutti ist schrecklich unbewusst.
Sorge? no, das ist nicht der richtige Begriff.
Verantwortung - kommt der Sache schon näher.
Ich gehöre nicht zu den "nach mir die Sintflut" und auch nicht zu den Vogelstrauss Kopf in den Sand stecken bei drohender Gefahr.

Thema Abtreibung, da es ja eh schon OT war: Ja, ich habe ein Recht darauf mein Kind abzutreiben, wenn es psychisch und pysisch für mich nicht möglich ist, dem Kind das an Liebe zu geben, was es auch verdient hätte! Und NEIN, ich mache mich NICHT schuldig dabei, wenn ich es nicht kann, dies gehört endlich aus allem verbannt, diese ewige Schuldfrage !! ( Was für eine menschliche Geisel)
Aber ich habe ebenso das Recht, es auszutragen und ihm - egal ob Vergewaltigung oder nicht - die Liebe zu schenken, die es braucht.
Insbesonders bei Vergewaltigung ein eigener schwerer Prozess, dies von der Vergewaltigung zu trennen und es lieben zu lernen. Ich spreche aus Erfahrung.

Das Kind, das aus einer Vergewaltigung entstand , ja , es kann auch darunter leiden ( muss nicht ) und hier muss man gemeinsam daran arbeiten, das dem so nicht bleibt und das Kind sich geliebt fühlt, gewollt fühlt, auch das ist ein Erfahrungsprozess der gemacht werden kann.

ABER niemanden steht es zu, darüber zu zu urteilen, der NICHT in dessen Schuhe gegangen ist. Manchesmal ist der Leidensdruck, der Überlebenskampf und vieles mehr so groß, sodass sich jemand zu einer Abtreibung entscheidet und auch dies ist gut so.

GLG Asaliah

Und an alle sogenannten Christen und Gläubigen,..Nächstenliebe-Mitgefühl,... gilt auch für die sogenannten "Sünder" !!! Ein Gott oder Jesus hat sie LAUT BIBEL nicht so verurteilt, wie ihr hier!
 
Hallo Miramoni - es ist nicht unmöglich, denn ich bin das lebende Beispiel dafür. Nach langer Wanderschaft hat die "Fügung" mir geholfen frei zu sein auf einem eigenem Land, und meine Terrasse ist von Heckenrosen umgeben.
Wenn Intention und Intuition zusammengehen können Wunder geschehen...
rosige Grüsse!
 
dennoch darf ich meine Meinung dazu äußern, nichts weiter habe ich getan!

wenn eine frau für eine abtreibung entscheidet, dann hat keiner was dazu zu sagen.
am wenigsten gott_gerede :lachen:

schlimm sind die leute, die einem noch einreden will, man sei mörder und die fötus haben das recht zu leben :blue2:
 
Ich habe keine Voraussetzungen für einen Himmel , aber die Voraussetzung zu Staub zu werden.:D

Entweder ich mache es mir im Leben selber schwer ( Hölle ) oder ich liebe das Leben, das Leben mit allen drum und dran ( Himmel ). Auch OT.

warum redest du dann von "Glück gehabt", wenn es darum geht in den Himmel zu kommen oder nicht?
Ich jedenfalls will dort schon hin und nach Verheißung Jesu werde ich dort auch hinkommen (y)
Auch OT aber ein Wichtiges Thema finde ich!
 
wenn eine frau für eine abtreibung entscheidet, dann hat keiner was dazu zu sagen.
am wenigsten gott_gerede :lachen:

schlimm sind die leute, die einem noch einreden will, man sei mörder und die fötus haben das recht zu leben :blue2:

da bist du im Irrtum, denn sagen darf man dazu schon etwas, das wäre ja noch schöner wenn Emanzipation dazu führt, das man (Mann) kusch sein muss und nicht einmal mehr seine Meinung sagen darf! Das ist auf der anderen Seite vom Pferd runtergefallen!

Ich habe bei meinen Beiträgen ganz bewusst Gott nicht in den Vordergrund gestellt, warum du hier einen Zusammenhang siehst ist interessant!

Ein Fötus hat das Recht zu leben! Du warst auch einmal so einer und bist sicherlich froh zu leben!
 
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@schreib - wie wohl auch andere, hatte ich dich für eine Frau gehalten, jetzt seh ich deine Beiträge aus einer ganz anderen Perspektive und habe an diesem Beispiel erkannt, wie unterschiedlich doch projiziert wird, je nach Geschlecht.
 
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