Dazu gehört für mich z.B. die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Väter und Mütter, die sich im Wechsel dann ihre Arbeitzeit, die Kindererziehung und ihre Freizeit fair (ein-)teilen.
@all
wenn sich das so einteilen lässt, ist es ja o.k.. Aber gibt sicherlich viele Berufe/ Arbeitgeber, bei denen es nicht möglich ist.
Kohle ist ja nun mal das A und O und steht an oberster Stelle. Und wäre ja dumm, wenn jemand seinen Job aufs Spiel setzt, "nur" um für die Kinder da zu sein.
Immer und für alles nach dem Staat zu schreien finde ich nicht so gut. Ich finde es auch nicht gut, daß fast noch Säuglinge schon im Kindergarten abgegeben werden. Ich hab mal eine Kollegin gehabt, die kam erst um acht, wir nußten natürlich schon eine halbe Stunde vorher anfangen, weil ihre Tochter in den Kindergarten gebracht werden mußte. Und mittags um zwölf hat sie auf die Sekunde "den Hammer fallen lassen" und wir konnten dann auch noch nacharbeiten für sie. Weil ihre Tochter wieder aus dem Kindergarten abgeholt werden mußte. Und alle mußten Rücksicht nehmen!
Deutchland, in dem Land, in dem alle auf Arbeit getrimmt sind und werden und Kinder- das paßt bald nicht mehr zusammen- man sieht es ja an den Geburtenraten...
ich frage mich manchmal wo die Großeltern stecken heutzutage. Für mich war auch hauptsächlich tagsüber meine Oma da, sie wohnte bei uns zu Hause. Ist leider nicht mehr denkbar wohl oder zumutbar, schade. Ich finde es auch schade, daß so viele Frauen ALLES wollen, denn es ist schwer. Oder die Frauen müssen sich wirklich 100%ig den Mann aussuchen, mit dem sich alles verwirklichen lässt. Aber wenn ein Mann z.B. kaum zu Hause ist und rund um die Uhr seine Arbeit im Kopf hat und so viel Geld verdient, daß es für alle reicht. Da verstehe ich dann nicht, wenn die Frau auf Emanzipation pocht und Kinder haben will, arbeiten gehen will, nebenbei noch töpfern, ein Pferd kaufen will, sich selbst verwirklichen und sonst was alles. Alles kann man nunmal nicht haben, meine Meinung.