Verfehlte Emanzipation der Frau?

Emanzipation stammt von dem lateinischen emancipatio, was „Entlassung aus der väterlichen Gewalt“ oder auch die „Freilassung eines Sklaven“ bedeutet.
(Wikipedia)

Da stellen sich für mich einige Fragen:

Wenn jemand "väterliche Gewalt" erfahren hat, wie kann man daraus entlassen werden, ohne dass sie im Kopf weiterhin wirksam ist.
Selbst wenn ich davon ausgehe, dass die Gewalt in Wirklichkeit Sorge war.
Bleibt nicht im besten Fall der Wunsch nach Schutz - und was gebe ich dafür auf?

Können sich auch Männer aus dieser "väterlichen Gewalt" entlassen fühlen?
Wollen sie es überhaupt?

Können Menschen, die Sklaven waren, wirklich frei sein? Ahmen sie nicht fast automatisch das Gebahren ihres Herren nach?
 
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Emanzipation bedeutet für mich, dass die Verantwortung für das Wohlergehen der Familie nun endlich ein Ding von Frau und Mann geworden ist. Wenn Mann und Frau sich entschließen, eine Familie zu gründen, ist es nun Sache von beiden, für ihre kleine Familie zusammen die Verantwortung zu übernehmen. Alles andere ist ein Konstrukt aus Zeiten des Mutterwahns. Diese beiderseitige Emanzipation - denn sie betrifft natürlich auch den Mann - befreit den Mann aus der alleinigen Verantwortung, lediglich in seinem bisherigen Rahmen für die Familie tätig zu sein, z.B. als alleiniger Ernährer. Ich denke, es war an der Zeit, dass auch der Mann aus dem Korsett der starren Konventionen befreit werden mußte, damit auch er einen größeren Spielraum seiner Selbst erhält. So erhält er z.B. heute die große Chance, sich in größerem Maße die Kindererziehung mit der Mutter zu teilen und dadurch ein innigeres Verhältnis zu seinen Kindern aufzubauen.

Es kann sich wohl jeder ausmalen, wieviel mehr entspannter es sich leben lässt, wenn Mann und Frau so leben, wie sie es im Rahmen ihrer kleinen Welt für angebracht halten, nach dem Motto: alles kann, nichts muss.



Sehr wahr und ich kenne viele junge Menschen, die es umsetzten.

Die Emanzipation trägt schon ´Früchte´. Und junge Männer bekommen mehr Freiräume und beide weniger Druck.


LG
 
Was daran sollte jämmerlich sein? Patchwork ist die im Menschen angelegte natürliche Form des Zusammenlebens.

Unnatürlich ist der Kirchenwunsch "bis das der Tod sie scheidet" und Menschen eine dann sehr häufig destruktive Lebensform einhalten zu müssen, weil irgendewr ihnen das so vorschreiben möchte.

Emanzipation hilft Menschen, Männern wie Frauen, auf dem Weg dorthin, was sie wirklich wollen, wie sie wirklich leben möchten.

Frauen zu entrechten sollte sie ja in der Knechtschaft der kirchlich erwünschten Familie halten. Dafür misshandelten dann Ehemänner ihre eigenen Frauen oder gingen fremd.

Was ist besser? Eine Beziehung, die auf der Basis von Liebe zund Vertrauen zueinander funktioniert, mit eben dem Risiko, das man sich trennt, weil es nicht mehr passt, oder eine zwanghafte Ehe, aus der niemand ausbrechen darf und dort bleiben und leiden muss. Und wo auch Kinder extrem drunter zu leiden haben.
Ehe ist eindeutig die bessere Wahl und im Idealfall mit einem Partner, den man sein ganzes Leben lang liebt. Zwischen Menschen gibt es in der Beziehung immer Hochs und Tiefs. Manchmal ist es ganz gut das man nicht sofort wegläuft, man kann an Problemen auch arbeiten. Wenn man bei jeder kleinsten Streiterei gleich davon läuft, ist man sein Leben lang "auf der Flucht", denn ohne Schwierigkeiten wird es nicht gehen, die gehören dazu. Jedoch sollte man aus Problemen lernen können und die Beziehung positiv entwickeln und festigen.

Viele Menschen sind ein Leben lang auf der Suche nach dem Idealpartner, den sie unglücklicherweise nie finden, oder ich traue mich sogar behaupten, nie finden können. Es gibt bei jedem Verbesserungspotential.

Knechtschaft kirchlicher Vorschrift finde ich auch grundlegend falsch. Die Kirche (Kirche Jesu) kann und soll eine Stütze sein, keine Dogmenfabrik! Die etablierten Grosskirchen sind für mich allerdings keine Kirchen sondern eher weltliche Vereine, die dem Grundgedanken was eine Kirche sein soll teilweise diametral entgegenstehen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Emanzipation bedeutet für mich, dass die Verantwortung für das Wohlergehen der Familie nun endlich ein Ding von Frau und Mann geworden ist. Wenn Mann und Frau sich entschließen, eine Familie zu gründen, ist es nun Sache von beiden, für ihre kleine Familie zusammen die Verantwortung zu übernehmen. Alles andere ist ein Konstrukt aus Zeiten des Mutterwahns.
Diese beiderseitige Emanzipation - denn sie betrifft natürlich auch den Mann - befreit den Mann aus der alleinigen Verantwortung, lediglich in seinem bisherigen Rahmen für die Familie tätig zu sein, z.B. als alleiniger Ernährer. Ich denke, es war an der Zeit, dass auch der Mann aus dem Korsett der starren Konventionen befreit werden mußte, damit auch er einen größeren Spielraum seiner Selbst erhält. So erhält er z.B. heute die große Chance, sich in größerem Maße die Kindererziehung mit der Mutter zu teilen und dadurch ein innigeres Verhältnis zu seinen Kindern aufzubauen. Diese Befreiung des Mannes geht natürlich mit der Befreiung der Frau Hand in Hand. Ohne die Befreiung der Frau, hätte keine Befreiung des Mannes stattgefunden.

Es kann sich wohl jeder ausmalen, wieviel mehr entspannter es sich leben lässt, wenn Mann und Frau so leben, wie sie es im Rahmen ihrer kleinen Welt für angebracht halten, nach dem Motto: alles kann, nichts muss.:)

Lg
Urajup
leider reines Wunschdenken und fern der Realität!
 
leider reines Wunschdenken und fern der Realität!

Die Befreiung der schwarzen Sklaven in den USA war sicher für viele am Anfang auch reines Wunschdenken. Dennoch wurde die Sklaverei abgeschafft. Und dies begann alles mit dem Wunsch nach Freiheit, nach Autonomie, nach Selbstbestimmung. Diese menschlichen Wünsche sind stärker als jede Konvention.

Die Büchse der Pandora wurde bereits geöffnet. Ein Zurück in starre Rollenvorgaben gibt es nicht mehr.


Urajup
 
Zuletzt bearbeitet:
Ehe ist eindeutig die bessere Wahl und im Idealfall mit einem Partner, den man sein ganzes Leben lang liebt. Zwischen Menschen gibt es in der Beziehung immer Hochs und Tiefs. Manchmal ist es ganz gut das man nicht sofort wegläuft, man kann an Problemen auch arbeiten. Wenn man bei jeder kleinsten Streiterei gleich davon läuft, ist man sein Leben lang "auf der Flucht", denn ohne Schwierigkeiten wird es nicht gehen, die gehören dazu. Jedoch sollte man aus Problemen lernen können und die Beziehung positiv entwickeln und festigen.
Das ist deine Meinung. Auchdeine Konstruktion zu behaupten, Menschen trennen sich nciht aus wichtigen Gründen, sondern laufen vor Problemen weg.

Ich traue den Menschen wesentlich mehr zu als Du, was das Selbstbestimmungsrecht betrifft.
 
Zum Thema eine kleine Geschichte:
In einer Zeit als unser Universum noch jung war, gebar unsere Sonne viele Kinder. Jedes war anders, so wie es die Kinder einer Mutter eben sind. Nach einer stürmischen Jugendzeit hatten alle ihren Platz gefunden und umkreisten ihre Mutter. Ein Kind fiel aber aus der Rolle. Es war das Dritte und äußerst rege. Es erschuf sich mit seinem feurigen Herzen immer wieder neu und formte mit der Zeit aus seinem eigenen Selbst das was wir heute Leben nennen. Es war vom Kind zur Mutter gereift.
Das Leben breitete sich aus und es stellte sich etwas recht Außergewöhnliches ein. Eine Lebensform entwickelte so etwas wie Intelligenz. Wie viele Lebensformen, gab es dieses Wesen in zwei Ausfertigungen, die perfekt zueinander passten, sich ergänzten und zusammen ein Ganzes bildeten, das sich selbst reproduzieren konnte.
Mann und Frau oder Frau und Mann begannen die Welt zu bevölkern. Die Aufgaben waren geteilt, jede Seite nach ihrem Können und Verständnis. Die Frauen waren näher an der Mutter Erde . Geburt und Tod, das Werden und Vergehen stärkten ihre spirituelle Seite und gleichten den Mangel an Kraft und Stärke aus. Dies war den Männern gegeben ,Kraft und Stärke setzten sie in die Lage ihre Frauen zu beschützen , zu jagen und für sie zu sorgen. Verschieden doch Gleichwertig meisterten sie gemeinsam alle Hemmnisse der Zeit, wie Dürren, Eiszeiten u.s.w. und vermehrten sich........Dank ihrer Intelligenz fanden sie die Möglichkeit das Feuer für sich zu nutzen und durch Beobachtung ihrer Umwelt lernten sie das Korn auszusähen und sich Tiere dienstbar zu machen. Aber alles geschah noch im Einklang und mit Respekt vor Mutter Erde.
Doch dann befiehl eine Krankheit die Menschen und besonders die Männlichen von Ihnen. Die Gier. Das Bedürfnis nach "Eigenem" nach "Haben" , nach "Herrschen", nach Besitz wurde immer größer und durch Kraft und Geschicklickkeit brachten sie mit der Zeit alles unter ihre Kontrolle.
Nun waren es ihre (erfundenen) Götter die den Ton angaben. Macht euch die Erde untertan. Und das taten sie. Ihre geheime Angst vor den "Fähigkeiten" der Frauen gepaart mit der Besitzgier brachten sie in der Unterdrückung der Frau zum Ausdruck und diese Missachtung brachten sie auch der Mutter Erde entgegen, die sie von nun an ausbeuteten. Jahrtausende vergingen.
Dann erwachten die Frauen aus ihrer Letargie und kämpften um ihre natürlichen Rechte......
Scheinbar gelang es ihnen in einigen Teilen der Welt aber Viele hatten den eigenen Weg vergessen und glaubten nun auf den von den Männern bestimmten Wegen gehen zu müssen.
Aber Einige "erinnerten" sich und Diese suchen sich nun den Ihnen "Eigenen" Weg auf dem sie wieder mit Achtung und Liebe (ohne Ausbeutung) auf Mutter Erde, gemeinsam mit den Männern die guten Willens sind leben können.
Möge es ihnen gelingen.
LG
 
Die Befreiung der schwarzen Sklaven in den USA war sicher für viele am Anfang auch reines Wunschdenken. Dennoch wurde die Sklaverei abgeschafft. Und dies begann alles mit dem Wunsch nach Freiheit, nach Autonomie, nach Selbstbestimmung. Diese menschlichen Wünsche sind stärker als jede Konvention.

Die Büchse der Pandora wurde bereits geöffnet. Ein Zurück in starre Rollenvorgaben gibt es nicht mehr.


Urajup
die Büchse der Pandora ist ein Ausdruck der mir Angst macht. Genau das sollte zum Wohle unserer Kinder nicht geschehen. Besser wäre eine Entwicklung zu Verbesserung der Rahmenbedingungen für Familien. Dazu gehört verfehlte Emanzipation ganz bestimmt nicht, ebensowenig wie die Vorstellung mancher heutiger Politiker, wie man Frauenrechte zum Wohle der Industrie stärkt, denn es ist zuwenig wenn nur die Männer für manche Konzerne schuften.
 
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Zum Thema eine kleine Geschichte:
In einer Zeit als unser Universum noch jung war, gebar unsere Sonne viele Kinder. Jedes war anders, so wie es die Kinder einer Mutter eben sind. Nach einer stürmischen Jugendzeit hatten alle ihren Platz gefunden und umkreisten ihre Mutter. Ein Kind fiel aber aus der Rolle. Es war das Dritte und äußerst rege. Es erschuf sich mit seinem feurigen Herzen immer wieder neu und formte mit der Zeit aus seinem eigenen Selbst das was wir heute Leben nennen. Es war vom Kind zur Mutter gereift.
Das Leben breitete sich aus und es stellte sich etwas recht Außergewöhnliches ein. Eine Lebensform entwickelte so etwas wie Intelligenz. Wie viele Lebensformen, gab es dieses Wesen in zwei Ausfertigungen, die perfekt zueinander passten, sich ergänzten und zusammen ein Ganzes bildeten, das sich selbst reproduzieren konnte.
Mann und Frau oder Frau und Mann begannen die Welt zu bevölkern. Die Aufgaben waren geteilt, jede Seite nach ihrem Können und Verständnis. Die Frauen waren näher an der Mutter Erde . Geburt und Tod, das Werden und Vergehen stärkten ihre spirituelle Seite und gleichten den Mangel an Kraft und Stärke aus. Dies war den Männern gegeben ,Kraft und Stärke setzten sie in die Lage ihre Frauen zu beschützen , zu jagen und für sie zu sorgen. Verschieden doch Gleichwertig meisterten sie gemeinsam alle Hemmnisse der Zeit, wie Dürren, Eiszeiten u.s.w. und vermehrten sich........Dank ihrer Intelligenz fanden sie die Möglichkeit das Feuer für sich zu nutzen und durch Beobachtung ihrer Umwelt lernten sie das Korn auszusähen und sich Tiere dienstbar zu machen. Aber alles geschah noch im Einklang und mit Respekt vor Mutter Erde.
Doch dann befiehl eine Krankheit die Menschen und besonders die Männlichen von Ihnen. Die Gier. Das Bedürfnis nach "Eigenem" nach "Haben" , nach "Herrschen", nach Besitz wurde immer größer und durch Kraft und Geschicklickkeit brachten sie mit der Zeit alles unter ihre Kontrolle.
Nun waren es ihre (erfundenen) Götter die den Ton angaben. Macht euch die Erde untertan. Und das taten sie. Ihre geheime Angst vor den "Fähigkeiten" der Frauen gepaart mit der Besitzgier brachten sie in der Unterdrückung der Frau zum Ausdruck und diese Missachtung brachten sie auch der Mutter Erde entgegen, die sie von nun an ausbeuteten. Jahrtausende vergingen.
Dann erwachten die Frauen aus ihrer Letargie und kämpften um ihre natürlichen Rechte......
Scheinbar gelang es ihnen in einigen Teilen der Welt aber Viele hatten den eigenen Weg vergessen und glaubten nun auf den von den Männern bestimmten Wegen gehen zu müssen.
Aber Einige "erinnerten" sich und Diese suchen sich nun den Ihnen "Eigenen" Weg auf dem sie wieder mit Achtung und Liebe (ohne Ausbeutung) auf Mutter Erde, gemeinsam mit den Männern die guten Willens sind leben können.
Möge es ihnen gelingen.
LG
schöne Metapher (y)
 
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