Umfrage : Glaubt ihr an die Reinkarnation (Wiedergeburt) ??

Glaubst du an die Reinkarnation (Wiedergeburt)?

  • Ja, absolut

    Stimmen: 512 66,6%
  • Ja, wahrscheinlich

    Stimmen: 177 23,0%
  • Eher Nein

    Stimmen: 44 5,7%
  • Nein, absolut nicht

    Stimmen: 36 4,7%

  • Umfrageteilnehmer
    769
Ach ja, vielleicht auch mal von mir eine Anmerkung zum Topic:
Ich kann nichts anklicken, weil leider eine Umfrageantwort, die ich bejahen könnte fehlt.

Ich fühle mich beim Beantworten dieser Fragestellung eher den Agnostikern, oder den Sophisten nahe.

D. H. ich halte Reinkarnation für möglich, glaube aber nicht daran. Ich verwende Reinkarnation und Karma als Vorstellungsmodell, weil sich damit sehr viel ordnen, kommunizieren, beschreiben und erklären lässt. Die Vorstellung von Reinkarnation und Karma gibt mir eine sehr tiefe Zugangsmöglichkeit zum menschlichen Bewusstsein.

Wollte mir z. B. aber jemand beweisen, dass es Reinkarnation wirklich gibt, nehme ich gerne die sophistische Position ein und versuche den Beweis zu führen, dass es sie nicht wirklich gibt – oder umgekehrt, je nach dem, wie der absolute Ansatz des Gläubigen gelagert ist...

Liebe Grüße, Johann
 
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Hallo Narr,

Der_Narr schrieb:
Wenn wir die gesamte materielle Welt auch als eine Einheit betrachten,dann gehört der Mensch und alles was Materie ist zu dieser Einheit,zu diesem Universum.
Dieses Universum mit den Menschen kann man wie einen einzigen Körper betrachten,der ständig in Bewegung ist,und der Veränderung unterliegt.
Nichts gegen einzuwenden.

Der_Narr schrieb:
Die Seele hat mit ihrem Tod eine ganz bestimmte individuelle Konstellation eingebrannt bekommen.
Sie kann erst wieder in dieses "Spiel" hineingeworfen werden,wenn die gesamte materielle Einheit (das Universum) genau diese Konstellation aufweisst welches die Seele hat.(Sternenkonstellation)
Erst dann kann sie weiter "spielen" weil diese materielle Einheit ihr das Leben geschaffen hat,welches für sie das richtige ist.
Die Sternzeichen spielen hier eine grosse Rolle,und sind im Prinzip Paten.
Und das die Sterne bei der Geburt eine grosse Rolle spielen ist unbestritten.

Das Problem ist vielleicht sich dies bewusst zu machen.
Man erkennt dann wie grossartig und vollkommen das ganze System ist.
Und doch so einfach!

Deswegen glaube ich nicht das es da was zu planen oder auszusuchen gibt,weil es eh so kommt wie es kommen soll.

Grüsse vom Narren
Die Seele erlebt sich durch Inkarnationen, wird also nicht irgendwo (in etwas Bestehenden, Unabhängiges) hineingeworfen. Sie ist das Erlebnis selbst. Das Erlebnis zu sein bedeutet, der Erlebende und das zu Erlebende zu sein. So sind das Universum und die Seele nicht zwei verschiedene Dinge, ebenso wie der Wahrnehmende und das Wahrgenommene nicht zweierlei sind.
Die Sternenkonstellation spielt bei der Geburt eine ebenso große (oder kleine) Rolle wie z. B. das Wetter oder die Anzahl der Blumen vor dem Elternhaus, denn alles, das (für das Individuum) existiert, gehört zu dem Spiel dazu, ob das Intellekt einen Sinn darin ausmacht oder nicht.
Daß es scheint, als kommt es wie es kommen soll, liegt daran, daß wir die Folgen unserer Entscheidungen nicht überblicken (können). Das Schicksal ist nicht zufällig oder von einem ominösen Gott gewollt, noch ist es determiniert. Was kommt, ist die Konsequenz unserer vielen individuellen Entscheidungen.

Minni
 
Minni schrieb:
Die Seele erlebt sich durch Inkarnationen, wird also nicht irgendwo (in etwas Bestehenden, Unabhängiges) hineingeworfen. Sie ist das Erlebnis selbst. Das Erlebnis zu sein bedeutet, der Erlebende und das zu Erlebende zu sein. So sind das Universum und die Seele nicht zwei verschiedene Dinge, ebenso wie der Wahrnehmende und das Wahrgenommene nicht zweierlei sind.
Im Vollzug des vollen Wahrnehmens ist meine Seele (nicht mein geistig "über" ihr stehendes Ich) mit dem Wahrgenommenen eins.
Zum Bewusstwerden der Wahrnehmung muss ich mir, zumindest als in meinem Körper inkarnierter Mensch, eine Vorstellung von dieser Wahrnehmung bilden. Die Vorstellung ist aber getrennt vom Wahrgenommenen.



übrigens: Weder das Universum noch die Seele noch der Geist sehe ich als ein Ding an ;)

Minni schrieb:
Die Sternenkonstellation spielt bei der Geburt eine ebenso große (oder kleine) Rolle wie z. B. das Wetter oder die Anzahl der Blumen vor dem Elternhaus, denn alles, das (für das Individuum) existiert, gehört zu dem Spiel dazu, ob das Intellekt einen Sinn darin ausmacht oder nicht.
die Sternenkonstellation spielt eine deutlich zentrale Rolle ohne zwingend das ganze Leben zu determinieren. Sie prägt die Grundqualitäten der Gehirnstrukturen und dadurch diese selbst.

Am freiesten davon kann man geistig werden, wenn man lernt gehirnfrei zu denken.

Minni schrieb:
Daß es scheint, als kommt es wie es kommen soll, liegt daran, daß wir die Folgen unserer Entscheidungen nicht überblicken (können). Das Schicksal ist nicht zufällig oder von einem ominösen Gott gewollt, noch ist es determiniert. Was kommt, ist die Konsequenz unserer vielen individuellen Entscheidungen.

Minni

eine recht dualistische Denkweise. Warum entweder oder?

ich bin der Überzeugung, dass es ein ununterbrochenes, schöpferisches Zusammenspiel geistiger (auch karmischer) Notwendigkeiten und der Freiheit der beteiligten Geistwesenheiten (Menschen, Engel, Götter etc.) ist. Die Ursachen und Wirkungen kommen (und gehen) dabei aus (sowie: durch und in) mehreren ganz unterschiedlichen Dimensionen.
 
Hallo freelight,
freelight schrieb:
übrigens: Weder das Universum noch die Seele noch der Geist sehe ich als ein Ding an ;)
Stimmt. Ich ersetze „Ding“ mit „Gegebenheit“. :)

freelight schrieb:
Im Vollzug des vollen Wahrnehmens ist meine Seele (nicht mein geistig "über" ihr stehendes Ich) mit dem Wahrgenommenen eins..
Hm, hier habe ich dich nicht richtig verstanden. Was meinst du mit „voller“ Wahrnehmung, und wie unterscheiden sich Ich und Seele nach deiner Überzeugung?

freelight schrieb:
Zum Bewusstwerden der Wahrnehmung muss ich mir, zumindest als in meinem Körper inkarnierter Mensch, eine Vorstellung von dieser Wahrnehmung bilden. Die Vorstellung ist aber getrennt vom Wahrgenommenen.
Die Vorstellung ist getrennt vom Wahrgenommenen, weil sie selbst eine andere Wahrnehmung ist. Eine, die der Intellekt auf das „zuvor“ Wahrgenommene bezieht.

freelight schrieb:
die Sternenkonstellation spielt eine deutlich zentrale Rolle ohne zwingend das ganze Leben zu determinieren. Sie prägt die Grundqualitäten der Gehirnstrukturen und dadurch diese selbst.

Am freiesten davon kann man geistig werden, wenn man lernt gehirnfrei zu denken.
Am freisten kann man davon werden, wenn man einsieht, daß dies eine These ist, etwas, das man glauben kann, aber nicht glauben muß.

freelight schrieb:
eine recht dualistische Denkweise. Warum entweder oder?

ich bin der Überzeugung, dass es ein ununterbrochenes, schöpferisches Zusammenspiel geistiger (auch karmischer) Notwendigkeiten und der Freiheit der beteiligten Geistwesenheiten (Menschen, Engel, Götter etc.) ist. Die Ursachen und Wirkungen kommen (und gehen) dabei aus (sowie: durch und in) mehreren ganz unterschiedlichen Dimensionen.
Bei den Ursachen und Wirkungen schließe ich mich dir an, obwohl ich eher von Einfluß statt Ursache-Wirkung sprechen möchte.
An karmische Notwendigkeiten im Sinne von Ursache und Wirkung glaube ich nun nicht. Auch nicht an Engel und Götter.
Das „ununterbrochene, schöpferische Zusammenspiel“ ist gut formuliert, dem kann ich nur beipflichten. Deshalb ist ein kausaler Zusammenhang zwischen Geburtskonstellation und heute reine Spekulation, besser: Glaubenssache.

Minni
 
Ich mache es kurz

also ich glaube sehrwohl das es so sein kann das man wiedergeboren wird wo soll sonst die energie hin ? sagt jedenfall immer unser Chemielehrer
 
hallo ..

ich glaube weder an wiedergeburt noch an jüngste gericht noch an irgendeine form vom leben nach dem tod noch an gar nichts .. nach meinem tod werde ich zu gar nichts .. danach bin ich gar nichts mehr und es ist aus .. tja religionen .. es sind alle nur geschichten und mich interessiert das nicht .. dieses leben ist alles was ich habe und es ist einmalig und schön .. das leben ist sinnlos aber es ist wunderschön und aber auch einmalig .. ;-] .. und es reicht mir völlig ...

vielen dank
PT
 
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TopperHarley schrieb:
Wiedergeboren werden ist die gleiche Illusion wie geboren werden und Sterben.
... die gleiche Illussion wie ALLES, was die Materie, Zeit und Raum betrifft. ;) Aber solange wir noch in dieser Illussion leben, erscheint sie uns eben als real. Da hilft die gedankliche Feststellung, das alles Illussion ist, nicht viel, besonders wenn es um die Angst vor dem Tod geht, was wohl für viele erst der Grund ist, sich überhaupt mit Reinkarnation zu beschäftigen.

Liebe Grüße
Gabi
 
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