Trump - Zweite Amtszeit

Werbung:
D. Trump wird am 20. Januar der erste verurteilte Straftäter sein, der US-Präsident wird.
 
D. Trump wird am 20. Januar der erste verurteilte Straftäter sein, der US-Präsident wird.
Was aber nicht wirklich ein Problem ist
Da er zum einen aber nicht als Präsident verurteilt wurde und er keine Haftstrafe und keine Bewährungsstrafe bekommen hat, ist es auch nicht Verfassungswidrig, dass er Präsident wird
Er gilt zwar formal als Straftäter, dass aber auch als Privatperson
In Berufung zu gehen ist natürlich sein Recht, was ja auch jeder andere hat
 
Was aber nicht wirklich ein Problem ist
Da er zum einen aber nicht als Präsident verurteilt wurde und er keine Haftstrafe und keine Bewährungsstrafe bekommen hat, ist es auch nicht Verfassungswidrig, dass er Präsident wird
Er gilt zwar formal als Straftäter, dass aber auch als Privatperson
In Berufung zu gehen ist natürlich sein Recht, was ja auch jeder andere hat

Getreu dem Motto "sex sells", ist in der Berichterstattung über diesen Prozess fast immer nur die Rede von der Schweigegeldzahlung an eine Pornodarstellerin. Man könnte meinen, da ginge es um irgendeine Schmuddelaffäre, um etwas, das man vielleicht moralisch fragwürdig finden kann, aber letztlich eher Donald Trumps Privatleben betrifft. Dem ist aber ganz und gar nicht so.

Es geht darum, dass der ehemalige Anwalt Michael Cohen, der über viele Jahre hinweg ganz im Stil eines Saul Goodman die Drecksarbeit für Trump erledigte, eine Scheinfirma gegründet hat, auf deren Konto Zahlungen in Millionenhöhe aus den verschiedensten mehr oder weniger dubiosen Quellen eingegangen sind. Da kam mutmaßlich Geld von Konzernen, die sich Informationen zu geplanten Gesetzesänderungen erhofften, von russischen Oligarchen, und aus der Ukraine, die zu dieser Zeit noch vom putinfreundlichen Petro Poroschenko regiert wurde.

Hier kommt auch das ominöse Schweigegeld ins Spiel. Es ist in den USA nicht verboten, sich jemandens Schweigen zu erkaufen, das ist nicht der Punkt. Aber das Geld dafür stammte eben ausgerechnet vom Konto dieser von Cohen gegründeten Scheinfirma. Und bei dem geht es dann um Dinge wie Steuerhinterziehung, Urkundenfälschung, Betrug und illegale Wahlkampffinanzierung.

Michael Cohen hat ein Geständnis abgelegt, verlor seine Zulassung als Anwalt und wurde für die Vergehen, die er im Auftrag von Donald Trump begangen hat, zu drei Jahren Gefängnis verurteilt, die er inzwischen abgesessen hat. Der Auftraggeber selbst, der seinen ehemaligen Anwalt und treuen Weggefährten natürlich sofort wie eine heiße Kartoffel hatte fallen lassen und ihn seither als notorischen Lügner usw. beschimpft, bleibt nun aber ohne Strafe.

Und so wie @Possibilities sehe ich darin absolut ein Problem. Denn offenbar steht man in den Vereinigten Staaten als gewählter bzw. ehemaliger Präsident inzwischen über dem Gesetzt, was das gesamte Rechtssystem, das auf dem Prinzip der Gleichbehandlung aller Menschen beruht, fundamental in Frage stellt.
 
Werbung:
Ich hoffe sehr, dass Jack Smith sehr! gut aufmerksame! Personenschützer um sich herum hat.

Der neue pRäSiDEnT der uSa tRuMp ist - und bleibt! forever - ein mieser Halunke, der längst ins Gefängnis befördert gehört hätte.

 
Zurück
Oben