Das politische System in Deutsvhland ist ziemlich stabil und enthält verschiedene Organe des Verfassungsschutzes: Den Bundesrat, den Bundespräsidenten (er hst zum Schluss Veto-Recht) und das Verfassungsgericht.
Wurde ähnliches nicht auch über die USA behauptet? Ich meine, sowas gelesen zu haben, als ich meine Bedenken geäußert habe dass sich dort der Faschismus ausbreitet.
Ich kenne mich zwar in Amerika überhaupt nichts aus. Aber dort wird die Demokratie gerade im Turbotempo ausgehöhlt.
Auch hier wurde gerade die Wahl einer Verfassungsrichterin torpediert und zwar mit unlauteren Mitteln und Verleumdung.
Das ist ja das Perfide am Faschismus: Bis die offensichtliche Gewaltherrschaft aufgebaut ist - und an dem Punkt traut sich dann kaum einer mehr zu opponieren, da können sich dann nur noch Widerstandskämpfer im Untergrund formieren - höhlt man nach und nach mit Lügen, Intrigen und Spaltung das Fundament aus. Was im Zeitalter der KI dann leider noch viel einfacher geht. So hat die AfD in Göttingen vor einigen Monaten mit einem sehr deutlichen Fake-Bild richtig Stimmung machen können.
Hat man einen bestimmten Punkt erreicht, geht das dann ganz einfach. Unliebsame Richter werden eben abgesetzt oder, besser noch, zur Abschreckung gleich verhaftet und durch Marionetten ausgetauscht. Ich meine, in den Schauprozessen eines Roland Freislers saßen auch noch Rechtsanwälte für die Verurteilten. Pro Forma. Witzfiguren, die alles abgenickt haben, damit sie am Ende nicht selber vor dem Freisler stehen müssen.
Natürlich hat man, damit sich die Geschichte nicht wiederholt, einige Sicherungssysteme in Deutschland eingebaut. Aber ich glaube ehrlich nicht dass die zwangsläufig standhalten würden.
Insofern habe ich noch die ganz leise Hoffnung, dass diese Organe die stärksten Klopper der AfD abhalten, sollte diese doch mal signigikante Regierungsgewalt bekommen.
Unnötig zu sagen, dass ich mir wünsche dass du recht behälst. Alles andere mag ich mir nicht wirklich ausmalen.
Ich fürchte, die gemäßigten Protedtwähler wird auch das nicht abhalten. Die denken dann, dass es sie selbst ja nucht treffen würde.
Sicher nicht alle, aber vielleicht doch einige. So wie es gerade in den USA außer Kontrolle gerät, könnte ich mir schon vorstellen, dass manch einer lieber nochmal überlegt.
Zum Beispiel die Migranten früherer Generationen, die durchaus auch AfD gewählt haben.
Oder auch jene, die nicht wirklich Fremdenfeindlich sind, sondern aufgrund verschiedener jahrelangen politischen Versäumnisse und Fehlentwicklungen ein Zeichen setzen wollten. Letztlich aber dann doch an ihrem muslimischen Arzt, Nachbarn, Arbeitskollegen oder Kumpel hängen. Die, die vielleicht nicht wahrhaben wollten, dass es wirklich soweit kommen könnte, Menschen hier zu vertreiben oder in Lager zu verfrachten.
Für die strammen Nazis gilt das natürlich nicht. Aber die meinte ich ja auch nicht.