Ok, ein Anwalt sollte seinen Job machen, und jeder hat das Recht auf einen Anwalt.
Aber das ist ein ganz schlechter Witz.
Jemand will ausreisen, um sich einer Gruppe anzuschließen, die Genozid verübt, Menschen brutal ermordet und versklavt, für Terrorattacken auch im Westen explizit verantwortlich ist, und es überrascht ihn, dass er dann tatsächlich Leute während eines Anschlags ermordet?
Ist dieser Anwalt auch jedes Mal morgens überrascht, dass die Sonne aufgeht.
P.S: Und ist auch nicht so, dass es für einen Mann, der sich dem IS anschließt überhaupt möglich gewesen wäre eine andere Rolle als Kämpfer (und Kämpfer für eine Terrorgruppe = Mörder) zu übernehmen. Insofern ist es automatisch der Fall, dass er plante Leute zu ermorden. Aber was würde es überhaupt ändern, wenn er nicht persönlich Leute umbringen, und dort nur am "Schreibtisch" sitzen würde? Zschäpe vom NSU hat man dafür auch verurteilt. Dazu kommen Straftaten, wie Mitgliedschaft in einer Terrorgruppe usw. 22 Monate als Strafmaß ist völlig daneben...