Nachdem ich schon auf Fuchur meditiere

und hier ja ohnehin häufiger auf Die Unendliche Geschichte zurückgegriffen wird, hab ich mit das Buch gekauft und - das erste Mal seit meiner Kindheit - gelesen.
Bei vielen Szenen hatte ich Bilder aus dem Film im Kopf - und jetzt hat mich die Disney-Ästhetik stark gestört, die ich als Kind als das Wichtigste empfand ohne sie bewusst zu erkennen. Auch hatte ich in Erinnerung, dass Bastian vollkommen ist, sobald er den Weg nach Phantasien findet. Aber erst dort macht er sich auf den Weg nach seinem wahren Selbst, nach der Liebe. Es ist das, was er sich wirk-lich wünscht, nicht das, was ihm eingeimpft wurde, was er sich wünschen solle (Schönheit, Macht, Mut...).
Er durchschaut also seine Prägungen (morphogenetische Felder?), und dann findet er - Authentizität? Sich selber?
Und er wird erst in die Menschenwelt entlassen, als er sein wahres Selbst gefunden hat. Er will erst dann überhaupt wieder zurück.
Ich hab lange überlegt, was denn eigentlich Phantasien symbolisiert. Was meint ihr, ist die Pyramide unser Zugang zu Phantasien? Ist die kindliche Kaiserin die universale Energie, wie Christian das nicht-erklärbare beschrieb?
LG von Sansara